Unter dem CUP-Syndrom (Cancer of Unknown Primary) versteht man Metastasen eines unbekannten Primärtumors. Circa 5 Prozent aller Krebserkrankungen sind CUP-Syndrome und nur 10 bis 15 Prozent der Patienten können geheilt werden.
CUP-Syndrom ist die Abkürzung für das englische "Cancer of Unknown Primary", zu deutsch "Krebs mit unbekanntem Primärtumor".
Bei 5 Prozent der Krebserkrankungen werden bei einer Routine-Untersuchung Metastasen im Körper gefunden, aber der eigentliche Haupttumor bleibt unentdeckt. Manchmal machen sich die Metastasen doch durch Schmerzen bemerkbar, aber in vielen Fällen bleiben sie lange symptomlos. Nun beginnt die Suche nach der Ursache.
Der gesamte Körper muss nach dem Tumor durchgesehen werden. Es beginnt mit der Haut, dem Gehörgang, der Nase, dem Mundraum und dem Anus. Danach folgen alle inneren Organe mit z.B. der Computertomographie. Es kann mehrere Jahre dauern bis der Tumor entdeckt wird. Das Finden des Tumors ist oft schwierig, da der Tumor in vielen Fällen sehr klein ist oder durch das Immunsystem zerstört wurde, nachdem sich Tochtergeschwülste gebildet hatten.
Die allgemeine Prognose für das CUP-Syndrom ist eher schlecht durch die Suche nach dem Entstehungsherd. Ist aber der Tumor gefunden, kann mit der üblichen Krebsbehandlung begonnen werden, unter anderem mit der Operation, der Chemo-, Strahlen- oder Hormontherapie. Die Art der Behandlung wird je nach Zustand des Patienten und der Krebsart gewählt.
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