21. September 2007
Wer seine tägliche Anzahl von Schritten um 50 Prozent erhöht, reduziert Bauchumfang und BMI.
(IME/Frankfurt/Main) Bereits eine Erhöhung der täglichen Schrittanzahl kann sowohl den sogenannten Body Mass Index (BMI), der gängige Standard für die Beurteilung des Körpergewichtes, als auch den Bauchumfang reduzieren. Von dieser Verhaltensänderung profitieren besonders bislang wenig aktive Personen, so das Ergebnis einer australischen Studie.
Zwischen dem vermehrten Auftreten von Diabetes mellitus Typ 2 sowie Fettleibigkeit (Adipositas) und der Abnahme von Körperaktivität wird schon lange ein enger Zusammenhang vermutet. Allerdings war es bisher schwierig festzustellen, welchen Einfluss die mangelnde Bewegung auf die Entwicklung von Übergewicht hat. In einer australischen Studie mit 1.126 Erwachsenen ergaben die Selbstauskünfte zu körperlichen Aktivität keinen Hinweis auf einen Zusammenhang mit vorhandenem Übergewicht. Mit einem modernen Bewegungsmesser, dem Pedometer, war es jedoch möglich, einen objektiven Überblick über die tatsächliche Bewegungsfreude der Studienteilnehmer zu gewinnen. Das Ergebnis: Die Schrittzahl steht in einem deutlichen Zusammenhang zum BMI und Bauchumfang – die mangelnde Aktivität führt zu überflüssigen Pfunden.
Die gute Nachricht: Wer seine tägliche Schrittzahl um 50 Prozent erhöht, hat gute Chancen, sowohl seinen Bauchumfang zu reduzieren als auch den BMI zu senken. Ein deutlicher Anreiz für alle, die sich bisher wenig bewegen, denn sie profitieren von der Bewegungssteigerung besonders. Mindestens 2.000 zusätzliche Schritte am Tag sollten es schon sein, sie machen sich positiv bemerkbar.
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