Die häufigste und gefährlichste Zellerkrankung ist Krebs. Dabei kommt es zu einem unkontrollierten Wachstum von Tumorzellen.
Eine häufige und gefährliche Zellerkrankung ist Krebs. Dabei ist der Begriff Krebs ein Sammelbegriff für eine Vielzahl von bösartigen Tumorerkrankungen. All diese Krebserkrankungen haben gemeinsam, dass es zu einem unkontrollierten Wachstum von Tumorzellen kommt.
Dabei wird das genetisch geregelte Gleichgewicht zwischen dem Zellzyklus aus Wachstum und Teilung und dem Zelltod (Apoptose) gestört. Da der genetische Code für regulierende Signale meist defekt ist, können diese nicht erkannt und ausgeführt werden. Krebszellen können also vom Zellverband nicht mehr beeinflusst werden und es kommt zu einem unkontrollierten Wachstum der Zellen.
Grundsätzlich können sämtliche Organe oder Gewebe des Körpers von einer Krebserkrankung betroffen werden. In Deutschland ist Krebs die zweithäufigste Todesursache. Zu den Krebsarten, die am meisten vorkommen, gehören Prostatakrebs, Brustkrebs, Darmkrebs und Lungenkrebs. Vor allem ältere Menschen sind von Krebserkrankungen betroffen.
Weitere, allerdings sehr seltene Zellkrankheiten, sind die I-Zellkrankheit, die man auch als Mukolipidose II bezeichnet sowie Morbus Czernin (Mastozytose).
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