22. Juni 2010
Als Zellen bezeichnet man die kleinsten Einheiten im Körper. Sie sind die Grundlage allen Lebens.
Unter den Zellen versteht man die fundamentalen biologischen Organisationseinheiten, die die Grundlage allen Lebens sind. Sie sind in der Lage sich selbst zu erhalten und zu reproduzieren.
Die Zellen sind die kleinste Einheit im Organismus. Aufgrund ihrer Winzigkeit können sie nur durch ein Mikroskop erkannt werden. Sie werden in zahlreiche unterschiedliche Zellarten unterteilt, die die verschiedensten Funktionen wahrnehmen. Zellen sind in der Lage sich zu bewegen und auf Reize zu reagieren. Außerdem können sie Nährstoffe aufnehmen und sich reproduzieren. Abgesehen von einigen spezialisierten Zelltypen, gibt es bei allen Zellen bestimmte gemeinsame Komponenten. Dazu gehört vor allem die DNA (Desoxyribonukleinsäure). Dabei handelt es sich um eine genetische Information, die als Bauplan für andere Zellkomponenten fungiert. Weiterhin verfügen sie über Proteine und Membrane. Während die Proteine als Enzyme oder Strukturproteine verantwortlich für den Bau sowie die biochemischen Funktionen sind, schotten die Membranen die Zelle von ihrer Umgebung ab. Außerdem sorgen die Membranen für den Kontakt mit der Außenwelt, teilen komplexere Zellen in Kompartimente auf und dienen als Filter. Darüber hinaus haben die Zellen auch gemeinsame Fähigkeiten. Dazu gehören die Reproduktion durch Zellteilung, Stoff- und Energiewechsel, indem sie Rohmaterial aufnehmen, dieses in Energie und neue Komponenten umwandeln und Abfallprodukte entsorgen, Bewegungsmöglichkeiten, Strukturiertheit, Reaktionen auf Reize wie interne oder externe Reize sowie die Fähigkeit zu Wachstum und Entwicklung.
Insgesamt setzt sich der menschliche Organismus aus ca. 220 unterschiedlichen Zelltypen und Gewebetypen zusammen. Man unterteilt die Zellen in prokaryotische Zellen und eukaryotische Zellen. Bei Prokaryoten handelt es sich um zelluläre Lebewesen wie Bakterien oder Archaeen, die keinen Zellkern haben. Die Eukaryoten sind dagegen Lebewesen, die mit einem Zellkern ausgestattet sind. Außerdem sind sie weitaus komplizierter strukturiert als die Prokaryoten. Man bezeichnet eukaryotische Zellen auch als Euzyten.
Sowohl prokaryotische als auch eukaryotische Zellen sind mit einer Zellmembran ausgestattet, die für die Abgrenzung der Zelle von der Umgebung sorgt. Außerdem wird durch die Membran überprüft, was in die Zelle hinein- und wieder hinausgelangt. An den Seiten der Membranen liegen Ionen. Dabei handelt es sich um elektrostatisch geladene Moleküle oder Atome. Da die Membran die Ionen voneinander trennt, kommt es zur Aufrechterhaltung eines Konzentrationsunterschieds, der ein chemisches Potential bewirkt. Das Medium, das die Zellmembran umschließt, bezeichnet man als Zytoplasma. Die Zellen verfügen über DNA, in der sich die Erbinformationen befinden. Des Weiteren enthalten sie Ribonukleinsäure (RNS), die wichtig für den Aufbau von Proteinen ist. Die Proteine bilden Strukturen in der Zelle oder katalysieren zahlreiche ihrer Reaktionen.
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