Fruchtblase

Enthält Fruchtwasser und den Fetus

Die Fruchtblase besteht aus Eihäuten. Sie enthält Fruchtwasser und den darin schwimmenden Fetus. Bei allen Säugetieren, also auch Menschen, wächst das Kind in der Gebärmutter innerhalb dieser Fruchtblase heran.

Embryo in Gebärmutter
baby2 © ingenium-design.de - www.fotolia.de

Nistet sich ein befruchtetes Ei in der Gebärmutter der Frau ein, wird der Embryo von der so genannten Fruchtblase umgeben. Die Fruchtblase kleidet die Gebärmutter der Schwangeren aus und beinhaltet neben dem Embryo auch das Fruchtwasser.

Merkmale und Entwicklung

Die Fruchtblase hat in etwa die Dicke eines Luftballons, ist dehnbar und elastisch, so dass das Fruchtwasser in der Gebärmutter gehalten und Keime vom Baby ferngehalten werden können.

Es dauert etwa acht Wochen, bis die Fruchtblase sich fertig entwickelt hat, so dass sie das Fruchtwasser aufnehmen kann. Die Fruchtblase ist komplett mit Fruchtwasser gefüllt, in dem das Baby umher schwimmt.

In der Fruchtblase herrscht eine für das Baby optimale Wärme und das Baby ist hier geschützt vor Lärm oder Stößen. Stößt die schwangere Mutter beispielsweise mit ihrem Bauch irgendwo gegen, schadet dies dem Baby normalerweise nicht.

Blasensprung

Mit dem Beginn der Geburt springt meist auch die Fruchtblase und die Frau verliert tröpfchenweise oder auch schwallartig das Fruchtwasser. Ein Kontrollieren der Fruchtwasserausscheidung ist hier im Gegensatz zum Beispiel zum Urin nicht möglich.

Oft wird die Fruchtblase auch von den Hebammen geöffnet, um die Geburt voran zu bringen. Dies ist meist dann der Fall, wenn es dem Kind nicht gut geht oder die Frau seit Stunden in den Wehen liegt, ohne dass es entscheidende Fortschritte gibt.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zur Fruchtblase

Allgemeine Artikel zur Fruchtblase

Auch das könnte Sie interessieren

Verwandte Themen

Themenseite teilen