Eierstöcke

Weibliche Geschlechtsorgane seitlich der Gebärmutter

Die Eierstöcke (Ovarien) bilden Eizellen und sondern weibliche Sexualhormone ins Blut ab. Sie sind die wichtigsten Produktionsstätten der weiblichen Geschlechtsorgane.

Anatomie - Grafik der Gebärmutter auf weißem Hintergrund
weiblicher uterus © Sebastian Kaulitzki - www.fotolia.de

Jede gesunde Frau hat zwei Eierstöcke. Der Eierstock ist ein weibliches Geschlechtsorgan, zählt zu den Fortpflanzungsorganen und befindet sich tief im weiblichen Becken links und rechts auf beiden Seiten der Gebärmutter.

Funktion

Die Eierstöcke produzieren Eier, bilden Hormone und haben die Form einer Mandel. In den Eierstöcken reifen die Eizellen heran und werden dann an den Eileiter abgegeben.

Die gebildeten Hormone Östrogen und Progesteron sind für den Menstruationszyklus und die sekundären Geschlechtsmerkmale wie zum Beispiel die Brüste zuständig.

Erkrankungen

Eierstockzyste

Viele Frauen haben Eierstockzysten, die jedoch nicht immer Beschwerden bereiten müssen. Am Anfang einer Schwangerschaft entwickelt sich oft eine Eierstockzyste, die sich nach etwa 16 Wochen von selbst zurückbildet.

Verursacht die Zyste Schmerzen, spürt die Frau diese im rechten oder linken Unterbauch. Meist bildet sie sich jedoch von selbst zurück.

Eine Operation ist nur dann nötig, wenn die Eierstockzyste sehr groß ist oder die Zyste gerissen ist.

Eierstockkrebs

Eine bösartige Erkrankung des Eierstockes ist der Eierstockkrebs. Hier entwickelt sich eine bösartige Geschwulst an einem oder beiden Eierstöcken. Ebenso wie die Eierstockzyste verursacht diese bösartige Geschwulst anfangs keine Beschwerden. Sie wird oft während einer Routineuntersuchung festgestellt.

Um den Krebs zu bekämpfen, wird der betroffene Eierstock entfernt und eine Chemotherapie durchgeführt.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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