Bindehaut

Die Konjunktiva befeuchtet und schützt das Auge

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  • von Paradisi-Redaktion
Nahaufnahme rechtes Auge einer Frau, blaue Augenfarbe, mit Mascara geschminkt
woman eye mascara © Ivan Polushkin - www.fotolia.de

Am vorderen Teil des Augapfels ist eine feste Schleimhaut, die Bindehaut. Diese ist äußerst dünn und gut durchblutet, aber transparent. Leichte Veränderungen des Blutes sind hier sofort sichtbar. Die Bindehaut umhüllt das Auge und sorgt für dauerhafte Befeuchtung.

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Die Bindehaut kommt im Auge des Menschen vor. Als Bindehaut wird die Schleimhaut bezeichnet, die innen am Augenlid vorkommt und weiter ins innere Auge reicht. Sie ist von Blutgefäßen durchzogen und enthält Drüsen, die einen Teil der Tränenflüssigkeit produzieren.

Die Bindehaut verteilt beim Blinzeln die Tränenflüssigkeit über das Auge, so dass dieses niemals trocken werden kann. Durch verschiedene Krankheitserreger wie zum Beispiel Bakterien kann sich die Bindehaut im Auge entzünden, so dass es zu einer Bindehautentzündung (Konjunktivitis) kommt.

Man bemerkt dies an gelblichem Schleim, der aus dem Auge austritt. Je nach Art der Erreger hat man auch das Gefühl, man hätte einen Fremdkörper im Auge, da es bei jedem Blinzeln zu einem "kratzenden" Gefühl am Auge kommt. Zusätzlich ist das betroffene Auge meist auch gerötet.

Die Bindehaut kann sich jedoch nicht nur aufgrund von Viren oder Bakterien entzünden, auch mangelnde Hygiene kann zu einer Verunreinigung und dadurch zu einer Bindehautentzündung führen. Kontaktlinsenträger leiden oft daran. Meist wird die entzündete Bindehaut mit Augentropfen behandelt.

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