7. Oktober 2009
Sie haben sich eine neue Wetterstation zugelegt, und jetzt merken Sie plötzlich, dass es gar nicht so einfach ist, aus den vielen Messwerten logische Schlüsse über das Wetter abzuleiten? Bislang haben Sie sich nur mit Temperaturangaben und dem Thermometer beschäftigt, doch was "Hochdruck" und "Tiefdruck" eigentlich genau bedeuten, das wissen Sie nicht so richtig? Kein Problem. Hier können Sie die wichtigsten Funktionen einer Wetterstation nachlesen und erhalten Hinweise zur richtigen Auswertung der Messwerte.
Kontrollieren Sie zuerst, ob es sich bei Ihrer Wetterstation um ein analoges oder ein digitales Modell arbeitet. Analoge Wetterstationen liefern immer direkte Messergebnisse, während digitale Modelle diese bereits für den Nutzer aufbereiten und in einen Zusammenhang bringen. So kann es bei einer digitalen Wetterstation gar nicht nötig sein, die Zusammenhänge und Komponenten zu verstehen, da sie Ihnen auf einer Skala direkt anzeigt, ob das Wetter sich bessert oder verschlechtert. Digitale Wetterstationen sind deshalb ideale Geräte für den Laien. Für den Wetterbeobachter mit Fachwissen sind sie jedoch manchmal ungeeignet, da er seine Schlüsse selber ziehen möchte.
Aus der Ableitung der Messwerte der analogen Wetterstation kann jedoch ein geübter Benutzer zum Beispiel ersehen, ob er seine Pflanzen gießen muss, oder ob die Natur dies alsbald für ihn übernehmen wird. Doch auch weitere Messgeräte sind in der Wetterstation erhalten, die dabei helfen, nicht nur das Wetter, sondern auch das Klima zu überwachen. Die meisten Wetterstationen enthalten in erster Linie ein Thermometer, mit dem die jeweilige Außentemperatur zum momentanen Zeitpunkt gemessen wird. Es ist in Einheiten von Grad Celsius unterteilt und lässt sich einfach ablesen. Das Barometer dagegen misst den Feuchtigkeitsgehalt der Luft. Dies ist besonders im Sommer interessant. Nicht nur Gartenfreunde, sondern auch Kreislaufpatienten können am Barometer interessante Messwerte ablesen, da sich nicht nur die tatsächliche Temperatur auf das Wohlbefinden auswirkt, sondern auch die Höhe der Luftfeuchtigkeit. Die Schwellenwerte sind dabei individuell, so dass jeder Nutzer eine Weile benötigt, um aus den jeweiligen Messwerten die Auswirkungen auf sein Wohlbefinden abzuleiten.
Die Windfahne an der Wetterstation zeigt an, aus welcher Himmelsrichtung der Wind kommt. Bei analogen Wetterstationen besteht die Windfahne meist tatsächlich aus einem sichtbaren Fähnchen, so dass der geübte Benutzer auch ohne Ablesen der Messwerte die Windrichtung selbst bestimmen kann. Bei digitalen Wetterstationen ist die Windfahne meist unsichtbar, so dass man der Anzeige auf dem Display Glauben schenken muss.
Der Windmesser misst im Unterschied zur Windfahne nicht nur die Windrichtung, sondern zusätzlich auch noch die Windgeschwindigkeit. Dies lässt ebenfalls Rückschlüsse auf die bevorstehende Wetterlage zu. Beispielsweise erhöhen sich Windgeschwindigkeiten meist kurz vor einem Gewitter oder Unwetter.
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