Bettdecken - Arten, Eigenschaften und Auswahlkriterien

Bettdecken zählen ebenso wie Kopf- und Seitenschläferkissen sowie Unterbetten zu den Bettwaren. Sie besitzen die Funktionen, den Körper während des Schlafs vor der Auskühlung zu schützen und den Schlafkomfort zu erhöhen. Hersteller bieten Bettdecken für den Sommer, für den Winter sowie Kombi-Bettdecken an. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die unterschiedlichen Bettdeckenarten und deren Verwendung.

Merkmale unterschiedlicher Bettdeckenarten

Die große Vielfalt der Bettdecken - Worauf ist beim Kauf zu achten?

Alle Bettdecken dienen dem Schutz des Körpers vor einer Unterkühlung während des Schlafs, zudem verbessern sie den Schlafkomfort. Da es üblich ist, die Bettdecke mit einem Bettbezug zu schützen, werden handelsübliche Standardgrößen hergestellt.

Im heutigen Alltag wird der Begriff Bettdecke zweifach genutzt. Zum einen ist sie das Oberbett, mit dem sich der im Bett Liegende zudeckt - zum anderen werden mit der Bettdecke als Tagesdecke die Bettwaren abgedeckt.

Die Tagesdecke deckt tagsüber, also außerhalb des Bettgebrauchs, das gesamte Bett ab. In dem Sinne wird das Oberbett als Bettdecke durch die Tagesdecke als eine weitere Bettdecke buchstäblich zugedeckt.

In Österreich und in der Schweiz wird die Tagesdecke als Bettdecke auch Überdecke oder Überwurf genannt. Das macht den Unterschied zur Bettdecke als Oberbett oder als Zudeckbett sehr deutlich.

Für den Vertrieb in Deutschland werden Bettdecken in knapp einem Dutzend verschiedenen Größen und Maßen hergestellt. Sie reichen von der quadratischen Bettdeckengröße für Babys über eine Standardgröße sowie Komfortgröße bis hin zur Doppelbettgröße.

Normalerweise gehört zu jedem Bett eine Bettdecke - in dem Sinne hat jeder sein eigenes Oberbett. Das wird in einen Bettbezug eingehüllt, der in regelmäßigen Abständen gewechselt wird. Dieser Schutz sorgt für eine langzeitige Sauberkeit und Haltbarkeit der Bettdecke.

Einziehdecke, Steppdecke sowie Stegdecke sind weitere gängige Formen von Bettdecken. Das Füllgut der Bettdecken wird in die Bettdeckenhülle eingefüllt, die wird ihrerseits verschlossen. Das Ergebnis ist die Bettdecke, die dann mit dem Bettbezug überzogen, also bezogen wird.

Welchen Zweck soll die Bettdecke erfüllen?

Bettdecken haben verschiedenartige Aufgaben. Die Tagesdecke soll in erster Linie optisch ansprechend aussehen. Mit ihr wird meistens das Doppelbett im Schlafzimmer bedeckt.

Das zeigt gleichzeitig, dass das Bett ausschließlich zum nächtlichen Ruhen genutzt wird. Für ein körperliches Ruhen oder Liegen tagsüber ist eine weitere Liegemöglichkeit in einem der anderen Wohnräume verfügbar.

Die Bettdecke als Ober- beziehungsweise Zudeckbett dient ausschließlich dem gesunden und wohlbefindlichen Schlafen im Bett. Hier sind die Ansprüche an die Qualität und die Nutzbarkeit ungleich größer als an die Tagesdecke. Die muss zwar auch atmungsaktiv sein, damit die darunter liegenden, also die abgedeckte Bettwaren, während der langen Tagesstunden gut lüften und weder stocken noch schwitzen.

Die Auswahl an Bettdecken ist sehr groß und vielfältig
Die Auswahl an Bettdecken ist sehr groß und vielfältig

Unterschiedliche Größen der Bettdecken - Welche Länge und Breite ist die richtige?

Beim Kauf der Bettwäsche muss darauf geachtet werden, dass diese größenmäßig zur Bettdecke passt. Ältere Bettbezüge könnten für neu angeschaffte Bettdecken zu klein sein, weil deren Abmessungen den anatomisch veränderten Gegebenheiten angepasst wurden.

Auch Kinderbettdecken gibt es in verschiedenen Größen
Auch Kinderbettdecken gibt es in verschiedenen Größen

Standardmaße für Erwachsene

Einzel-Bettdecken für Erwachsene besitzen im Allgemeinen die Größe 135 mal 200 Zentimeter. Überlängen werden für Personen ab einer Körpergröße von 1,80 Meter empfohlen.

Überlängen-Bettdecken sind 220 Zentimeter lang. Gleichzeitig sind Übergrößen-Bettdecken im Allgemeinen breiter gearbeitet. Das Breitenmaß von 155 Zentimetern hat sich bewährt.

Überbreiten-Bettdecken

Für stämmigere Menschen bietet der Handel Überbreiten-Bettdecken an. Diese entsprechen in der Länge zwar dem Standard-Bettdeckenmaß, die Breite beträgt jedoch 155 Zentimeter.

Als Komfort-Bettdecken werden diejenigen Modelle bezeichnet, die sowohl in der Länge als auch in der Breite überproportioniert sind. Der Käufer kann von 155 Zentimetern Breite und 220 Zentimetern Länge ausgehen.

Bettdecken für Doppelbetten

Seltener kommen Bettdecken für Doppelbetten zur Anwendung. Wenngleich sich die Partner unter so einer Decke besonders nahe kommen können, besitzt diese den Nachteil, dass sie den Körper nicht vollständig umschließt.

Obwohl auch schmalere Doppel-Bettdecken angeboten werden, zählen die Abmessungen von 240 Zentimetern in der Breite und 200 beziehungsweise 220 Zentimetern in der Länge zum Standard. Diese Modelle eignen sich hervorragend als gemütliche Partnerdecke, aber auch zum Beispiel für Menschen mit Übergewicht, denen übliche Bettdecken zu schmal sind.

Wie breit und lang sollte die Decke nun sein?

Die Bettdecke muss schlichtweg lang genug sein. Nicht ist unangenehmer als eine zu kurze Bettdecke.

Die Länge fehlt entweder oben oder unten. Die überlange Bettdecke ist zwanzig Zentimeter länger als die Standardbettdecke mit ihren zwei Metern, und dementsprechend bequemer.

Doch auch die richtige Breite ist wichtig. Bei beiden Faktoren sollte man auf die Matratzengröße sowie die Körpergröße und -statur achten.

Generell heißt es, dass die Decke mindestens 50 cm breiter als die Matratze sein sollte. Hinzu kommt die Frage, wie zierlich die darunter liegende Person ist - bei einer 90 cm breiten Matratze könnte somit entsprechend auch eine 155 cm breite Decke komfortabler sein als die Standardbreite von 135 cm.

Die Decke sollte mindestens 20 cm länger als die Körpergröße ausfallen. Bei genau oder annähernd 1,80 m hilft ein Blick auf die Schlafposition - hier stellt die Deckenlänge von 2,20 m häufig die bessere Wahl dar.

Baby- und Kinderbettdecken

Kinder schätzen Bettdecken, die ihrer Körpergröße perfekt angepasst sind. Hier kommen kleinere Maße speziell für kleine Schlafmützen in Frage. Entsprechend der unterschiedlichen Altersklassen sind auch hier ganz verschiedene Maße erhältlich.

In Deutschland gilt für die Baby-Bettdecke derzeit die Größe von 80 mal 80 Zentimeter. Für diese lässt sich ein Standardkopfkissenbezug verwenden.

Die Bettdecke für Kinderbetten besitzt die Größe von 100 mal 135 Zentimeter. Der Handel bietet Sommer- und Winter-Bettdecken für Kinder an.

Wichtig ist, dass sich Kinder-Bettdecken in der Maschine waschen lassen. Die meisten Modelle sind kochfest und für den Wäschetrockner geeignet.

Spezialanfertigung

Einen ganz besonderen Service bieten beispielsweise Bettenhäuser, welche sich ganz auf individuelle Kundenwünsche spezialisiert haben. Wo Bettdecken selbst angefertigt werden, können diese individuell zugeschnitten werden. Dabei können Breite und Länge gleichzeitig nach Wunsch gewählt werden.

Bettdeckenmaße je nach Vorlieben wählen
Bettdeckenmaße je nach Vorlieben wählen

Welche Steppungen bei Bettdecken?

Je nach Art der Steppung wird in Oberbetten, Steppdecken und Einziehdecken unterschieden. Oberbetten besitzen keine Steppungen, Steppdecken sind in gleichmäßigen Abständen durchsteppt. Einziehdecken weisen durchgängige Steppnähte auf, die das Verrutschen der Füllung verhindern.

In den letzten Jahren hat die Vierjahreszeiten-Bettdecke an Beliebtheit gewonnen. Sie besteht aus zwei Sommer-Bettdecken, welche sich im Bedarfsfall mit Druckknöpfen aneinander befestigen lassen, so dass eine Winter-Bettdecke entsteht. Wenn Sie mehr über die unterschiedlichen Steppungen erfahren möchten, lesen Sie unseren seperaten Artikel zum Thema.

Waschbare Bettdecken und solche ohne Tierhaare

Bettdecken gehören zu den Gebrauchsmaterialien, die tagtäglich benutzt, geradezu strapaziert werden. Eine ausreichende Hygiene ist für jeden Benutzer gleichermaßen wichtig. Andere legen, auch aus gesundheitlichen Gründen, großen Wert auf Bettdecken ohne Tierhaare.

Tages- und Bettdecken

Im Hinblick auf ein regelmäßiges Waschen von Bettdecken wird in die beiden Arten als Tagesdecke einerseits und Ober- beziehungsweise Zudeckbett andererseits unterschieden.

Die Tagesdecke hat keinen direkten Körperkontakt. Sie deckt die Bettenware ab, wenn die nicht benutzt wird. Die Tagesdecke kann buchstäblich nur anstauben. Zwar besteht ein direkter Auflagekontakt zur Bettdecke als Zudeckbett - das wird seinerseits durch den Bettbezug geschützt.

Die erfahrene und kostenbewusste Hausfrau wird bei der Qualität darauf achten, dass die Tagesdecke waschbar ist. Selbst waschen ist kostengünstiger als die externe Reinigung.

Die Bettdecke als Zudeckbett wird täglich über viele Stunden hinweg genutzt. Sie muss gepflegt werden. Pflege bedeutet regelmäßiges Befreien von Staub, von Milben und von Körperschweiß.

Bettdecke richtig waschen

Trotz eines Bettbezuges, der im Mehrwochen- oder Monatsrhythmus gewechselt wird, schwitzt die Bettdecke buchstäblich mit. Das ist normal und nicht zu vermeiden. Die Bettdecke sollte jährlich mehrere Male maschinell gewaschen werden.

Moderne Waschmaschinen verfügen über ein dazu passendes Waschprogramm, beispielsweise einen Schonwaschgang bei sechzig Grad Celsius. Das anschließende Trocknen ist sowohl maschinell als auch an der Luft möglich.

Heutzutage sind alle Füllungen waschbar, von Daunen über Tierhaare wie Kamelhaar oder Kaschmir bis hin zu Baumwolle und Vlies. Die Waschmittelindustrie bietet der Hausfrau für jede Füllung das dazu passende chlorfreie Waschmittel. Die Bettdecke muss mit ihrer Füllung durch und durch trocken sein, bevor sie erneut benutzt wird.

Wie Sie beim Waschen der Bettdecke am besten vorgehen, zeigen wir Ihnen hier. Tipps zum richtigen Trocknen finden Sie in diesem Artikel.

Bettdecken ohne Tierhaare

Bettdeckenfüllungen beinhalten Materialien mit und ohne Tierhaare. Zu den Tierhaaren gehören Füllungen mit Kamelhaar, also mit Haaren vom Kamel, mit der Wolle von geschorenen Schafen, der bekannten Schafschurwolle, sowie Kaschmirhaare von der Kaschmirziege.

Zu der anderen, also der tierhaarlosen Kategorie gehören die Bettdeckenfüllungen mit Baumwolle, Pappelflaum, Vlies und Mikrofaser. Die Zahl der Allergiker gegen jegliche Tierhaare nimmt stetig zu.

Andere lehnen aus persönlichen Gründen einen Körperkontakt zu Tierhaaren kategorisch ab. Auch für diesen Benutzerkreis ist das Spektrum an Bettdecken noch ausreichend groß. Die Bettdecken ohne Tierhaare lassen sich ebenso gut pflegen wie diejenigen der anderen Kategorie.

Auch hier gilt es, die Hinweise der Waschmittelhersteller zu beachten, ebenso wie die an der Bettdecke selbst. Bettwaren und Bettwäsche sind sensible Gebrauchsgegenstände. An ihnen sowie an allen Materialien zur Pflege respektive Reinigung wird laufend geforscht und entwickelt.

Das sollten besonders Allergiker wissen. Nichts ist schlimmer als morgens in einer schlechteren Verfassung aufzustehen als abends schlafen gegangen zu sein.

Bettdecken werden jahreszeitlich einmal gewaschen. Das dort erzielte Ergebnis, sei es positiv oder negativ, hat Bestand für die kommenden Monate. Einem Allergiker kann eine unpassende Wahl oder die unsachgemäße Handhabung beim Reinigen der Bettdecke buchstäblich auf die Gesundheit schlagen.

Das passende Material für eine Bettdecke

Wichtig ist auch die Frage des Materials: Daunen, Synthetik oder andere Naturmaterialien? Bei Allergikern sollten leicht waschbare, im Idealfall sogar kochbare Bettdecken zum Einsatz kommen.

Darüber hinaus wählen viele Menschen noch heute gern Daunendecken für die kalten Monate. Durch ihre spezielle Struktur halten Daunen besonders gut warm, sind gleichzeitig luftig und atmungsaktiv.

Auch andere Naturmaterialien wie Alpakahaar können eine gute Wahl für den Winter sein. In den Sommermonaten hingegen sind andere, besonders leichte und kühlende Bettdecken empfehlenswert.

Kuschelfaktor und Klimatisierung

Nach einem langen, anstrengenden Tag freut sich jeder darauf, sich in sein weiches Bett legen zu können um sich gemütlich unter die Bettdecke zu kuscheln. Doch der Kuschelfaktor ist nicht das alleinig Entscheidende bei einer Bettdecke. Weich und anschmiegsam sind schließlich alle Decken.

Viel wichtiger ist das Klima. Die empfohlene, optimale Temperatur für ein Schlafzimmer liegt zwischen 15 und 18 Grad. Bei diesen Temperaturen findet man den erholsamsten Schlaf.

Allerdings sollte die Bettdecke dann auch warm genug sein. Denn nichts kann einen schlechter in den Schlaf finden lassen, als kalte Füße die sich einfach nicht erwärmen wollen.

Kuschelfaktor und Klimatisierung sind wichtig für gutes Wohlbefinden
Kuschelfaktor und Klimatisierung sind wichtig für gutes Wohlbefinden
Wärmeregulierung

Im Gegensatz dazu ist auch Wärme ein echter Schlafkiller. Besonders in der warmen Jahreszeit liegen die Temperaturen im Schlafzimmer fast immer weit über den empfohlenen Optimal-Temperaturen. Dann sollte die Bettdecke so beschaffen sein, dass sie den Körper nicht zusätzlich erwärmt, die Körpertemperatur also reguliert.

Zudem ist es zu allen Jahreszeiten enorm wichtig, dass die Decken atmungsaktiv sind und so der Feuchtigkeitshaushalt der Haut geregelt wird. Immerhin verliert der Mensch in jeder Nacht durchschnittlich etwa 1,5 Liter Schweiß, der unter anderem auch von der Bettdecke aufgenommen wird. Es ist daher wichtig, dass diese Feuchtigkeit erstens schnell aufgenommen wird, und dass sie zweitens schnell in den Raum verdunstet.

Eine Bettdecke als Zudeckbett sollte somit warm und gleichzeitig kühl sein. In der kalten Jahreszeit muss sie wärmen, während in den warmen oder heißen Wochen und Monaten ein nächtliches Schwitzen unter der Bettdecke unerträglich wäre.

Insofern muss die Bettdecke entweder jahreszeitlich ausgetauscht werden oder mit einem entsprechend variablen und natürlichen Material bedarfsgerecht gefüllt sein. Es gibt also einige Dinge, die bei einer Bettdecke von entscheidender Bedeutung sind. Auch aus diesem Grund gibt es ganz unterschiedliche Arten von Bettdecken.

Unterschiedliche Wärmegrade

Bettdecken weisen auf ihrem Etikett bestimmte Wärmekategorien auf. Je nach Temperatur im Schlafzimmer, dem individuellen Wärmeempfinden und je nachdem, ob man eher zum Schwitzen oder Frieren neigt, kann man die richtige Auswahl treffen. Es gibt:

  • Wärmekategorie 1: eignet sich als Sommerbett sowie in beheizten Schlafzimmern
  • Wärmekategorie 2: eignet sich für Übergangstemperaturen und in leicht beheizten Schlafzimmer
  • Wärmekategorie 3: eignet sich als Ganzjahresdecke und für Übergangstemperaturen, je nach Wärmeempfinden
  • Wärmekategorie 4: eignet sich als Winterdecke und in kalten Schlafzimmern

Gewicht der Bettdecke

Das Gewicht der Bettdecke hat einen wesentlichen Einfluss auf das Wohlbefinden unter ihr. Sie liegt auf dem Körper, und je nach Typus rollt sich der Schlafende in seine Bettdecke ein. Das ist bei der Bettdeckenüberbreite von eineinhalb Metern gut möglich bis hin zu angenehm.

Dazu muss die Bettdecke weich und geschmeidig sein, sie muss sich dem Körper anpassen. Das ist nur mit einer dafür geeigneten Bettdeckenfüllung möglich. Die einen liegen ruhig unter der Bettdecke, andere wickeln sich ein und wechseln ihre nächtliche Liegeposition mehrere Male.

Das persönliche Empfinden bei der Wahl der Bettdecke

Die persönlichen Vorlieben sind für die meisten Menschen dabei ebenso kaufentscheidend, wie der Schlafkomfort. So ziehen es manche vor, unter einem dicken Plumeau zu schlafen, weil sie das beispielsweise noch so aus ihrer Kindheit kennen und sie sich unter einem Plumeau einfach besonders geborgen fühlen. Andere hingegen lieben leichte Steppdecken, die zwar warm halten, aber den Körper nicht beschweren.

Und wieder andere möchten ihre Nächte auf jeden Fall in einer vollkommen natürlichen Umgebung verbringen. Auch das individuelle Empfinden entscheidet somit, welche Bettdecke wann zum Einsatz kommen sollte.

Verschiedene Sonderausführungen bei Bettdecken

Sonderausführungen gewährleisten die passende Bettdecke für jede Situation. Kinder schätzen besonders kleine Bettdecken, welche ihrer Körpergröße perfekt angepasst sind. Und wer gern an den Partner gekuschelt einschläft, für den empfiehlt sich eine extra breite Bettdecke für Zwei.

Bei unausgeglichener Körpertemperatur helfen Bettdecken mit spezieller Fußverstärkung: Menschen, die leicht unter kalten Füßen leiden, erhalten so eine kuschelige Wärme ganz ohne zu Schwitzen.

Dauerhaft Bettlägerige empfinden die Bettdecke wie eine Oberbekleidung. Sie halten sich gesundheitsbedingt 24h täglich in ihrem Bett auf.

Dafür wird dauerhaft eine Bettdecke benötigt, die zeitweise zurückgeschlagen, also aufgedeckt wird. Sie muss gewichtsmäßig leicht bis sehr leicht sein.

Im Folgenden stellen wir Ihnen die unterschiedlichen Arten von Bettdecken genauer vor.

Sommer-Bettdecken

Sommer-Bettdecken besitzen die Aufgabe, den Körper vor einer Auskühlung zu schützen, sie dürfen ihn jedoch nicht überhitzen. Je nach individueller Vorliebe kann die Bettdecke aus synthetischen Fasern oder Naturmaterialien gearbeitet sein. Synthetische Sommer-Bettdecken lassen sich im Allgemeinen in der Maschine waschen, außerdem trocknen sie schnell.

Nicht nur in der kalten Jahreszeit benötigt der Körper während des Schlafs einen Schutz gegen die Unterkühlung. Die Auswahl der richtigen Bettdecke ist gar nicht so leicht.

Zu dünne Sommer-Bettdecken sorgen dafür, dass man mitten in der Nacht fröstelnd erwacht und einige Zeit benötigt, um wieder warm zu werden. Zu dicke Sommer-Bettdecken erschweren am Abend das Einschlafen und sorgen für einen unruhigen Schlaf.

Ein pauschaler Rat für die Entscheidung zu einer bestimmten Sommer-Bettdecke kann allerdings nicht gegeben werden. Jeder Mensch besitzt ein individuelles Wärmeempfinden.

Einige Menschen schwitzen besonders stark. Sie benötigen eine Bettdecke mit einer sehr hohen Atmungsaktivität und mit guten feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften.

Sommer-Bettdecken sollten immer ein möglichst geringes Gewicht besitzen, egal, aus welchen Materialien sie gearbeitet sind. Der Käufer kann zwischen verschiedenen Materialarten wählen.

Synthetik-Bettdecken

Besonders preiswert in der Anschaffung sind synthetische Decken, bei denen sowohl der Bezug als auch das Inlett aus unterschiedlichen chemischen Fasern besteht. Je nach Gewebestärke und -zusammensetzung können Synthetik-Bettdecken besonders leicht und auch sehr dünn sein, ohne dass die Wärmeeigenschaften verloren gehen.

Im Allgemeinen lassen sich synthetische Sommer-Bettdecken in der Maschine waschen. Sie können im Wäschetrockner oder auf der Leine getrocknet werden. Aufgrund der feinen Gewebestruktur eignen sie sich auch für Allergiker.

Baumwoll-Bettdecken für den Sommer

Baumwoll-Bettdecken für den Sommer sind hautsympathisch, allerdings etwas schwerer als synthetische Bettdecken. Baumwolle besitzt die positive Eigenschaft, Feuchtigkeit perfekt aufzusaugen.

Wer schnell schwitzt, könnte mit einer Baumwolldecke gut beraten sein. Allerdings haftet einmal aufgenommener Schweiß auch lange im Baumwollgewebe. Die Decke fühlt sich dann am Morgen klamm an und muss ausreichend gelüftet werden.

Auch Sommer-Bettdecken aus Baumwolle lassen sich in der Maschine waschen, im Allgemeinen überstehen sie sogar das Kochprogramm. Wer auf eine besondere Hygiene Wert legt, dürfte mit der Baumwoll-Bettdecke gut beraten sein.

Inletts

Die Inletts von besonders hochwertigen Sommer-Bettdecken bestehen aus Naturfasern wie

  • Seide
  • Kamelflaumhaar oder
  • Alpakawolle.

Diese Fasern garantieren einen natürlichen Wärmeausgleich. Kamelflaumhaar und Alpakawolle sind selbstreinigende Fasern. Doch Achtung: Die Maschinenwäsche vertragen sie nicht; soll die Sommer-Bettdecke einer gründlichen Säuberung unterzogen werden, muss sie in die Reinigung gebracht werden.

In der Anschaffung sind Sommer-Bettdecken aus Naturfasern meist erheblich teurer. Dafür bieten sie ein luxuriöses Schlafgefühl.

Allergiker werden auf diese Art Sommer-Bettdecken allerdings verzichten müssen. Nicht nur, dass die Tierhaare selbst allergische Reaktionen hervorrufen können. Aufgrund der rauen Faserstruktur haftet Hausstaub besonders gut.

Bettdecken aus Daunenfedern kommen heutzutage nur noch selten für den Sommer zum Einsatz. Obwohl der Handel durchaus auch leichte Varianten von Federbetten anbietet, empfehlen sich diese nur bedingt, da das Waschen derselben nicht möglich ist.

Sommerbettdecken sind dünn und kühlend
Sommerbettdecken sind dünn und kühlend

Winter-Bettdecken

Winter-Bettdecken sollen den Körper wärmen. Synthetische Gewebe stehen den natürlichen Fasern im Allgemeinen etwas nach. Wichtig ist, bei der Auswahl der Winter-Bettdecke auf eine entsprechende Steppung zu achten, damit das Inlett während der Nacht nicht verrutscht.

Synthetik-Bettdecken

Synthetische Winter-Bettdecken sind dicker, aber nur um ein Geringeres schwerer als die Sommerdecken. Allerdings wärmen minderwertige Modelle nur mäßig; zudem sind sie kaum in der Lage, den während des Schlafs abgegebenen Schweiß aufzusaugen.

Bessere Winter-Bettdecken aus Synthetik sind im Inneren mit Mikrofasern oder sogenannten Hohlfasern ausgestattet. Diese sorgen für ein recht angenehmes Gefühl auf der Haut und sind gute Wärmespeicher.

Synthetische Bettdecken lassen sich waschen, sofern sie von der Fülle her in die Waschmaschine passen. Das Trocknen im Wäschetrockner ist meist kein Problem. Für Allergiker bilden synthetische Winter-Bettdecken oft die einzige Alternative, da die Fasern eine glatte Struktur aufweisen und Staub weniger gut annehmen.

Feder- und Daunendecken

Als natürliche Materialien für das Inlett können beispielsweise Gänse- oder Entendaunen zum Einsatz kommen. Gänsedaunen bilden ein gutes Wärmepolster und sind zudem sehr atmungsaktiv. Auch Entendaunen verfügen über wärmespeichernde und feuchtigkeitsabsorbierende Eigenschaften, stehen Gänsedaunen jedoch etwas nach. In unserem separaten Artikel gehen wir genauer auf die Feder- und Daunendecken ein.

Füllung aus Federn oder Daunen ist kuschelig
Füllung aus Federn oder Daunen ist kuschelig

Baumwolldecken für den Winter

Baumwoll-Bettdecken für den Winter besitzen ein recht hohes Gewicht. Sie sind zwar in der Lage, Feuchtigkeit aufzunehmen, geben diese aber nur schlecht an die Umgebung ab.

Außerdem besitzen Baumwollfasern nur mäßige wärmespeichernde Eigenschaften. Die Vorteile von Winter-Bettdecken aus Baumwolle liegen in ihrem recht geringen Anschaffungspreis und in der guten Waschbarkeit.

Wolldecken

Viele Winter-Bettdecken bestehen aus Kamelflaum- oder Alpakawolle. Diese Materialien besitzen perfekte Isolationseigenschaften.

Der Crimp von Alpakawolle schützt besonders gut vor Kälte. Dies ist eine ganz natürliche Eigenschaft der Wolle, die sich aus der Herkunft der Tiere ergibt.

Sie stammen aus Peru, wo nachts sehr niedrige Temperaturen herrschen. Auch Schafwolldecken isolieren gut.

Wolle lässt sich allerdings nur bedingt in der Maschine waschen. Die meisten Woll-Bettdecken müssen in der Spezialreinigung behandelt werden. Allergiker sind mit Wollmaterialien weniger gut beraten, weil diese sehr aufnahmefähig für den Hausstaub sind.

Da Winter-Bettdecken relativ viel Füllmaterial besitzen, sollten sie über eine ausreichende Längs- und Quersteppung verfügen. Ansonsten verrutscht das Material während der Nacht.

Winterbettdecken sind kuschelig warm
Winterbettdecken sind kuschelig warm

Seiden-Bettdecken

Seiden-Bettdecken bestehen je nach Qualität aus reiner Seide oder aus Seide nebst Gewebebeimischungen. Sie besitzen ein relativ geringes Gewicht und schmiegen sich perfekt an den Körper an. Um das Verrutschen der recht glatten Gewebefasern zu vermeiden, sollten Seiden-Bettdecken gesteppt sein.

Seide ist dabei nicht gleich Seide. Man unterscheidet Wildseide und Maulbeerseide; letztere wird aus Raupenzuchten gewonnen.

Seide besteht zum größten Teil aus Eiweiß. Die Fasern besitzen einen guten Glanz und eine außerordentliche Festigkeit.

Die wärmeisolierenden Eigenschaften sind sehr gut. Ebenso sind Seiden-Bettdecken in der Lage, Wasser aufzunehmen und einzulagern, allerdings können sich auf dem Bezug Schweißflecken bilden. Diese lassen sich bei den meisten Modellen im Schonwaschgang in der Maschine entfernen.

Ob die Decke waschbar ist, kann der Etikettierung entnommen werden. Das empfindliche Gewebe verträgt nicht jedes Waschmittel, der Handel bietet spezielle Seidenwaschmittel an. Obwohl Seide von Natur aus knitterarm ist, empfiehlt sich das Trocknen der Seiden-Bettdecke im Wäschetrockner nicht.

Qualitätsmerkmale einer Seiden-Bettdecke

Gute Seiden-Bettdecken sind in der Anschaffung recht teuer. Bei allzu preisgünstigen Angeboten sollte man skeptisch sein.

Meist enthalten diese einen hohen Anteil an Gewebebeimischungen, welche die guten Eigenschaften der Seide schnell aufheben können. Auch die Art des Bezugsstoffes hat einen hohen Einfluss auf die Beschaffenheit der Seiden-Bettdecke.

Besteht der Bezugsstoff aus einem allzu robusten Material, verliert die Decke ihre Anschmiegsamkeit an den Körper. Außerdem kann es das Gewicht der Bettdecke um ein Vielfaches erhöhen.

Bei den Gewichtsangaben von Bettdecken gehen die Hersteller entweder vom Gesamtgewicht oder vom Füllgewicht aus. Wer auf eine leichte Seiden-Bettdecke Wert legt, wie sie beispielsweise im Sommer benötigt wird, sollte sich in dieser Hinsicht genau informieren.

Zudem können Seiden-Bettdecken ihre Funktion nur erfüllen, wenn auch der Bezugsstoff ähnliche Eigenschaften besitzt. Handelt es sich um ein Gewebe ohne Atmungsaktivität, schwitzt der Körper trotz des Seiden-Inletts. Allergiker sollten darauf achten, dass der Bezugsstoff besonders fein gewebt und glatt ist.

Seide ist ein sehr glattes Material, das einen hohen Glanz besitzt. Aus diesem Grunde neigt das Material bei der Benutzung zum Verrutschen.

Alle maschinell hergestellten Seidenfüllungen sollten abgesteppt sein. Dann behalten die Füllungen selbst beim mehrfachen Wenden ihre ursprüngliche Form.

Wer eine besonders hochwertige Seiden-Bettdecke erwerben möchte, sollte die einzelnen Kassettennähte einem aufmerksamen Test unterziehen. Sie dürfen sich nicht zu hart anfassen und müssen sorgfältig und engmaschig gearbeitet sein.

Bei minderwertigen Nähten kommt es nämlich immer wieder vor, dass die Seidenfasern in die nächstliegenden Kassettenfächer abwandern. Mit handgezogener Maulbeerseide gefüllte Bettdecken kommen ohne Steppnähte aus.

Unterbetten

Unterbetten werden zwischen die Matratze und das Bettlaken gelegt; dünnere Unterbetten bezeichnet man als Matratzenauflagen. Hauptsächlich besitzen beide Varianten eine wärmende und feuchtigkeitsregulierende Funktion. Das Unterbett kann aus natürlichen oder synthetischen Fasern bestehen.

Unterbetten für den Sommer und Winter

Unterbetten können das ganze Jahr zum Einsatz kommen; es empfiehlt sich jedoch, ein Modell für den Sommer und eines für den Winter zu verwenden.

Sommer-Unterbetten bestehen aus hautsympathischen Materialien mit einem kühlenden Effekt. Zudem sollten diese atmungsaktiv und feuchtigkeitsregulierend sein.

Viele Unterbetten für den Sommer besitzen eine leichte Füllung aus Hohl- oder Mikrofasern. Baumwollgewebe eignen sich nur bedingt, da sie trotz ihrer Atmungsaktivität denSchweiß lange speichern.

Wer viel schwitzt, sollte ein anderes Modell wählen. Sommer-Unterbetten besitzen ein sehr geringes Gewicht und sind meist dünner als die Unterbetten für den Winter.

Im Winter soll das Unterbett gut wärmen. Häufig kommen Naturmaterialien wie Schafwolle zum Einsatz. Diese sind nicht nur selbstreinigend, sondern auch atmungsaktiv.

Nicht alle Modelle aus Wolle lassen sich in der Maschine waschen. Es lohnt sich, die Angaben des Herstellers zu beachten, da es ansonsten zu Verfilzungen kommen kann.

Einige Unterbetten sind sogenannte Wendeauflagen. Sie besitzen eine Sommerseite und eine Winterseite.

Der Kauf eines solchen Kombi-Unterbetts spart in der Anschaffung Kosten. Allzu preiswerte Modelle verziehen sich allerdings beim Waschen, da sich die Materialien beider Seiten unterschiedlich stark ausdehnen.

Viele Unterbetten sind an den Ecken mit Gummibändern ausgestattet. Diese werden um die Matratze geschlungen, damit das Verrutschen des Unterbetts verhindert wird.

Matratzenschoner bei Unterbetten

Unterbetten schützen die Matratze
Unterbetten schützen die Matratze

Besitzt das Unterbett auf seiner Unterseite eine wasserabweisende Beschichtung, wird es als Matratzenschoner bezeichnet. Modelle dieser Art empfehlen sich unter anderem für die Benutzung im Kinderbett oder beim Vorliegen einer Inkontinenz.

Der Einsatz von Matratzenschonern verhindert Verschmutzungen auf der Matratze. Der Nachteil besteht allerdings darin, dass die Atmungsaktivität des Unterbetts stark eingeschränkt ist, so dass beinahe immer ein unangenehmes Schlafklima entsteht.

Ebenso wie Matratzen sollten auch Unterbetten regelmäßig gelüftet werden. Nach starkem Schwitzen hängt man das Unterbett auf der Leine auf oder reinigt es nach den Hinweisen des Herstellers. Einige Unterbetten sind trocknergeeignet.

Das Plumeau (Oberbett)

Den Begriff "Plumeau" - der auch in der Schreibweise "Plümo" bekannt ist - hat sicher jeder schon irgendwann einmal gehört, ohne wirklich zu wissen, worum es sich dabei handelt. Das Wort "Plumeau" leitet sich aus dem französischen Wort für "Feder" ab.

Die Wahl dieser Begrifflichkeit liegt dabei auf der Hand. Denn bei einem Plumeau handelt es sich um eine mit Federn gefüllte Bettdecke.

Diese galten in der Zeit von Barock und Rokoko als absolute Luxusware, und waren dementsprechend zunächst auch nur der Oberschicht vorbehalten. Und hier wurde das Plumeau auch nicht nur als Decke benutzt - es diente auch als weiche Unterlage. Immerhin war es zur damaligen Zeit noch üblich, dass die Menschen auf Säcken schliefen, die mit Stroh oder ähnlichem gefüllt waren.

Vorteile des Plumeaus

Die Vorteile des Plumeaus sind auch heute nicht von der Hand zu weisen. Die Federn und Daunen, die für die Befüllung eines Plumeaus verwendet werden, bilden in ihren vielen kleinen Zwischenräumen unzählige Luftkammern. Dadurch wird der Körper optimal isoliert und das ganz ohne dass sich unter der Bettdecke ein Hitzestau bildet.

Zudem können die Federn die Wärme recht lange speichern, sodass man nach einem nächtlichen Ausflug aufs stille Örtchen wieder in ein angenehm warmes Bett schlüpfen kann. Aus diesem Grund sind Plumeaus auch sehr gut für kühle Räume oder für die Verwendung im Winter geeignet. Abgesehen von den guten Wärmeeigenschaften, sind Plumeaus auch dazu in der Lage, die Körperfeuchtigkeit, die der Mensch in der Nacht absondert, aufzunehmen und langsam wieder abzugeben.

Ballonbetten

Beim Ballonbett handelt es sich tatsächlich um ein vom Aussterben bedrohtes Stück Bettgeschichte. Das Ballonbett ist im Grunde mit dem klassischen Plumeau, Oberbett oder Daunenbett gleichzusetzen. Die Füllung des Ballonbettes ist dabei nicht entscheidend.

Entscheidend ist der Aufbau dieser Bettdecke. Denn da sich die Füllung - welcher Art auch immer - in der Betthülle frei bewegen kann, kann das Ballonbett keine gleichmäßige Wärmeisolierung bieten.

Meist rutscht die, durch Aufschütteln gleichmäßig verteilte Füllung, schon nach kurzer Zeit Richtung Fußende oder verteilt sich vermehrt auf einer Seite des Körpers, während die andere Seite kaum noch von der wärmenden Füllung umgeben ist. Aus diesem Grund sind gesteppte Decken heute eindeutig beliebter. Nur wenige greifen heute - meist aus nostalgischen Gründen - noch auf das klassische Ballonbett zurück.

Die Steppdecke

Eine Steppdecke, oder ein Steppbett, ist meist mit weniger Füllung versehen, als ein Plumeau. Auch muss die Füllung eines Steppbettes keineswegs aus Federn bestehen; häufig werden Steppdecken mit Kunstfasern gefüllt.

Diese modernen Fasern sorgen für ein ausgezeichnetes Schlafklima. Sie sind dazu in der Lage, die Körpertemperatur und den Feuchtigkeitshaushalt zu regulieren.

Darüber hinaus sind dünne Steppdecken mit Kunstfaserfüllung angenehm leicht. Damit empfehlen sie sich besonders für die Verwendung im Sommer.

Steppdecke mit Baumwollfüllung

Wer es lieber natürlich möchte, der bekommt die Steppdecken auch mit einer Baumwollfüllung. Der Vorteil der Baumwollfüllung liegt vor allem in der Beständigkeit des Materials, welche auch nach zahlreichen Wäschen noch vorhanden ist. Mit künstlichen Fasern gefüllte Decken verklumpen häufig nach ein paar Waschgängen.

Steppdecke mit Bambusfüllung

Besonders gut sind auch Füllungen aus Bambus. Dieses Material ist ebenfalls angenehm leicht, es lässt sich wunderbar waschen, es reguliert Feuchtigkeit und Wärme, und es werden ihm antibakterielle Eigenschaften nachgesagt, wodurch eine Bambusfüllung für Allergiker besonders gut geeignet sein soll.

Der größte Unterschied zwischen einem Plumeau und einer Steppdecke sind die Steppnähte. Während das Plumeau nur an den Rändern verschlossen ist, verfügt die Steppdecke über vertikale Nähte, die das Verrutschen der Füllung verhindern.

Die Wahl der richtigen Bettdeckenfüllung für hohen Schlafkomfort
Die Wahl der richtigen Bettdeckenfüllung für hohen Schlafkomfort

Einziehdecke und Stegdecke

Neben den Bettdecken, die aufgrund ihrer Machart sehr unterschiedlich sind, gibt es auch solche Bettdecken, die sich durchaus sehr ähnlich sind. Dazu zählen unter anderem die Einziehdecke und die Stegdecke.

Mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede

Während ein herkömmliches Oberbett und eine Steppdecke recht deutliche Unterschiede aufweisen, haben die Einziehdecke und die Stegdecke tatsächlich mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede vorzuweisen. Der Aufbau dieser beiden Bettdecken ist nämlich identisch. Beide Varianten bestehen aus einer Hülle, die zunächst einmal über eine Steppung verfügt.

Darüber hinaus sind noch Stege eingearbeitet, die für die charakteristische Kassettenform sorgt. Innerhalb dieser einzelnen Kassetten kann somit kaum noch etwas verrutschen.

Diese Einziehdecken und Stegdecken sind somit wunderbar für die Verwendung in kalten Nächten geeignet. Immerhin wird durch die Steppung und die Stege verhindert, dass die gesamte Füllung - wie es beispielsweise bei einem Plumeau sehr schnell passiert - auf eine Seite verrutscht.

So genannte Kältelöcher können damit nicht entstehen, und die Decken halten gleichmäßig warm. Wie warm die Bettdecken halten, das hängt jedoch von der Füllung ab. Und da gibt es zwischen Stegdecke und Einziehdecke tatsächlich ein paar Unterschiede.

Füllungen

Federn gehören auch heute noch zu den bevorzugten Füllmaterialien für Bettdecken. Immerhin haben die sich als solches seit Jahrhunderten bewährt. Allerdings ist die Reinigung von mit Federn gefüllten Bettdecken oft ein wenig aufwendig.

Ganz im Gegenteil zu den modernen Füllungen aus natürlichen Fasern oder Kunstfasern. Decken, die zum Beispiel mit Baumwolle oder einem Vlies aus Tierhaar gefüllt sind, lassen sich verhältnismäßig einfach reinigen.

Die Füllung in Stegdecken ist lose in die einzelnen Kammern gefüllt. Das heißt, dass sich das Füllmaterial innerhalb der einzelnen Kassetten frei bewegen kann. Der Vorteil daran ist, dass sich jede einzelne Kassette perfekt an den Körper anpassen kann.

Mischungen aus Naturfasern wie Baumwolle, Hanf oder Leinen sind hier ebenso möglich wie hochwertige Füllungen aus Tierhaar. Bei den Tierhaarfüllungen kann es sich um Füllungen aus Merinowolle, Kamelhaar, Kaschmir oder Angora handeln. Aber auch Füllungen aus synthetischen Fasern sind möglich.

Jede dieser Varianten hat diverse Vorteile. So sind Einziehdecken mit Füllungen aus pflanzlichen Fasern sehr gut für Allergiker geeignet. Füllungen tierischen Ursprungs werden hingegen sehr gerne von Rheumakranken Menschen genutzt, weil das Tierhaar für ein angenehm trockenes Schlafklima sorgt.

Und auch die Füllungen aus modernen Kunstfasern haben ihre Vorteile. Denn so gefüllte Decken lassen sich besonders einfach reinigen.

Wärmeeigenschaften

Die Wärmeeigenschaften einer Stegdecke hängen vor allem von der Menge des Füllmaterials ab. Prall gefüllte Kammern halten dementsprechend wärmer, als Kammern mit einer geringen Füllmenge. Aus diesem Grund gibt es Stegdecken auch in einer Sommer- und Wintervariante.

Die Sommer- und Wintervariante gibt es auch bei der Einziehdecke. Diese kann nämlich einfach oder doppelt gefüllt sein.

Anders als bei der Stegdecke liegt die Füllung hier jedoch nicht lose in den Kammern. Vielmehr handelt es sich bei der Füllung um eine regelrechte Decke oder ein Vlies, das aus den unterschiedlichsten Fasern hergestellt werden kann.

Die Einzieh- oder Stegdecke für kalte Winternächte
Die Einzieh- oder Stegdecke für kalte Winternächte

Der Quilt

Der Quilt ist die perfekte Tagesdecke. Bei einem Quilt handelt es sich nämlich um eine Zierdecke.

Diese normalerweise als Tagesdecke über das Bett gelegt. Aufgrund der recht dünnen Beschaffenheit kann der Quilt aber auch als Sommerdecke für die Nacht verwendet werden.

Aufbau und Herkunft des Quilts

Ein Quilt besteht aus mehreren, in der Regel drei Stofflagen. Bei der untersten Lage handelt es sich um eine zusammenhängende Stoffbahn. Darüber wird ein Vlies mit wärmender Eigenschaft gelegt. Dabei kann es sich um ein Baumwoll-, Woll- oder Synthetikvlies handeln.

Als letzte Lage folgt die oft kunstvoll gestaltete Schaulage. Die Gestaltung dieser obersten Lage kann auf unterschiedlichste Weise passieren.

So ist es möglich, verschiedene Applikationen auf die Vlies-Lage zu nähen oder die verschiedensten Stoffreste in aufwendigen Mustern aneinander zu nähen. Je nachdem, ob die Stoffreste in geordneten geometrischen oder in wilden Mustern aneinander genäht werden, spricht man entweder von einem Mosaik-Patchwork-Quilt oder von einem Crazy-Quilt.

Der Quilt ist übrigens ein fester Bestandteil der amerikanischen Geschichte. Die ersten Siedler stellten Quilts aus winzigen Stoffresten her und erhoben die Anfertigung von Quilts nach und nach zu einer echten Kunstform. Außerdem war das "Quilten" für die Frauen auch eine willkommene Gelegenheit, um sich untereinander auszutauschen.

Naturbetten

Beim Naturbett ist der Name Programm. Und das bedeutet, dass sämtliche Materialien, die verarbeitet wurden, rein natürlichen Ursprungs sind. Das gilt dann für die Hülle ebenso, wie für die Füllung.

Gerade für die Füllung kann es sich praktisch um jede natürliche tierische oder pflanzliche Faser handeln. Baumwolle, Seide oder Hanf sind also ebenso möglich wie Kamelhaar, Kaschmir oder Schafwolle.

Natürliche Füllungen in Naturbetten

Die Betten mit den natürlichen Füllungen können tatsächlich einen Einfluss auf das Wohlbefinden während des Schlafs und auch auf die Gesundheit im Allgemeinen haben. So sorgen Füllungen mit Tierhaar beispielsweise für ein besonders trockenes Schlafklima, wodurch diese Variante auch vor allem von Rheuma-Patienten bevorzugt wird.

Allergiker bevorzugen hingegen häufig Naturbetten mit Füllungen aus pflanzlichen Fasern. Diese Betten sind übrigens auch ideal für alle, die prinzipiell auf Tierprodukte verzichten möchten.

Naturbetten gibt es vor allem in Form von Steppdecken. Dabei kann noch aus Sommer- und Winterdecken, sowie aus Vier-Jahreszeiten-Decken gewählt werden.

Bei der ersten Variante wird eine einfache Füllung eingebracht, während die Winterdecken oft mit zwei Lagen Füllung versehen sind. Bei der Vier-Jahreszeiten-Decke ist die Version, bei der zwei dünne Decken aneinander geknöpft werden können, am häufigsten anzutreffen.

Allergiker-Bettdecke

Als Allergiker muss man beim Kauf der Bettdecke auf ein paar besondere Punkte achten. So ist nicht jedes Material geeignet. In unserem separaten Artikel gehen wir näher auf Allergiker-Bettdecken ein.

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  • Weibliche Füße mit Schlafanzug im Bett am Morgen © juniart - www.fotolia.de
  • krankes Kind im Bett © sabine hürdler - www.fotolia.de
  • woman taking a nap © Kati Molin - www.fotolia.de
  • woman in bed © T.Tulic - www.fotolia.de
  • Beautiful woman lying and sleep on the snowy bed © Valua Vitaly - www.fotolia.de
  • matelas © daniel sainthorant - www.fotolia.de
  • Frau liegt im Bett © Meddy Popcorn - www.fotolia.de
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  • Liebeskummer © Chris Wohlbrecht - www.fotolia.de

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