5. Oktober 2010
Jagdreisen werden von Jägern durchgeführt. Diese können in speziellen Jagdgebieten ihrer Leidenschaft nachgehen.
Jagdreisen sind spezielle Angebote von Reiseveranstaltern für Jäger und Freunde der Jagd. Bei einer Jagdreise ins Ausland hat der Jäger die Gelegenheit seiner Leidenschaft in einem bestimmten Jagdgebiet nachzugehen und dabei Wild zu erlegen, das er in seinem Heimatland nicht zu Gesicht bekommt.
Noch immer gibt es eine größere Anzahl von Jägern und Naturfreunden, die in der Jagd eine Herausforderung sehen. Viele Jäger bevorzugen dabei eine Jagdreise ins Ausland. Von Reiseveranstaltern werden spezielle Jagdreisen in unterschiedliche Regionen des Erdballs wie zum Beispiel Osteuropa, Afrika, den Kaukasus, Zentralasien, Sibirien, Neuseeland oder Amerika angeboten. Dort haben Jagdreisende die Möglichkeit auf die Pirsch nach bestimmten Tierarten, die zum Abschuss freigegeben wurden, zu gehen. Dazu gehören beispielsweise Bären, Leoparden, Löwen, Elefanten, Nashörner oder Büffel. In den meisten Fällen werden aber Hirsche, Böcke, Rothühner, Auerhähne, Elche, Luchse, Wisente oder Flugwild gejagt.
Bei der Jagd handelt es sich jedoch um ein emotionales und umstrittenes Thema, sodass Jagdreisen nicht jedermanns Geschmack sind. Vor allem Tierschützer kritisieren den Sinn von Jagdreisen und halten sie mit dem Tierschutz für unvereinbar. Befürworter der Jagd sehen diese jedoch als wichtig an, um Wildschäden zu vermeiden, sofern sie verantwortungsvoll, kontrolliert und fachkundig ausgeübt wird. Tierschützer kritisieren wiederum, dass die Tiere oftmals unnötig leiden müssen, wenn sie nicht gleich beim ersten Schuss getötet werden. Darüber hinaus werfen sie den Jägern Lust am Töten vor.
Genau wie der Sinn der Jagd selbst, ist auch der Zweck von Jagdreisen umstritten. Jagdreisende buchen eine solche Reise in der Regel, um Jagderlebnisse zu haben, die für sie in ihren heimatlichen Jagdrevieren nicht möglich sind. So lassen sich zum Beispiel in den riesigen Weiten und Jagdbeständen Russlands u.a. Bären und Wölfe erlegen. Andere Jäger reizt wiederum eine Großwildjagd in Afrika. Jagdreisen nach Afrika werden von Experten sogar befürwortet, sofern die Jagd nachhaltig und kontrolliert erfolgt. In diesem Fall kann sich die Jagdreise durchaus positiv auf die Pflege und die Arterhaltung der Wildbestände auswirken. Darüber hinaus machen die Einheimischen durch die zahlenden Jäger die Erfahrung, dass ihre Wildbestände einen Wert darstellen, der geschützt werden sollte. Dennoch werden Jagdreisen auch in Zukunft ein heikles Thema sein.
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24.02.11 | |
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10.01.11 | |
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20.10.10 | |
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28.04.10 | |
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22.01.10 | |
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