Malediven - Lage, Sehenswürdigkeiten und Spezialitäten

Zwei weiße Luxusyachten haben an Inselhafen angelegt, türkises Wasser, Strand und Palmen im Hintergrund, blauer Himmel

Sehenswertes im Reiseziel Malediven

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  • von Paradisi-Redaktion

Bei den Malediven handelt es sich um eine Inselgrupe im Indischen Ozean und eines der schönsten Reiseziele unserer Welt. Diese bestehen aus mehr als 1.000 Inseln - während eines Urlaubs auf den Malediven nur auf einer einzigen zu verweilen, wäre wirklich zu schade. In vielen Ecken der Malediven gibt es Strände, Tauchspots und Kultur zu entdecken. Lernen Sie das Reiseziel Malediven kennen.

Malediven - Geographie

Die Malediven sind eine Inselgruppe im Indischen Ozean. Sie liegen westlich von Sri Lanka und bestehen aus insgesamt 1.1996 Inseln sowie 26 Atollen.

220 der Inseln sind bewohnt ("local islands"). 87 weitere Inseln werden touristisch genutzt. Sie liegen alle etwa einen Meter über dem Meeresspiegel.

Seit 2009 ist es Urlaubern möglich, auch die einheimischen Inseln zu bereisen. Malediver hingegen dürfen sich auf den Touristeninseln nur als Personal aufhalten.

Die einzige Stadt und Hauptstadt ist Malé auf der gleichnamigen Insel. Weitere größere Orte sind

  • Hithadhoo
  • Kulhudhuffushi und
  • Thinadhoo.

Das Klima der Malediven ist konstant warm und tropisch. Die Luftfeuchtigkeit ist hoch und auch nachts wird es selten kühler als 25 Grad Celsius.

Als beste Reisezeit werden die Monate zwischen Januar und April angesehen. Von Mai bis Oktober gibt es den Südwest-Monsun, der starke Niederschläge mit sich bringt.

Geographische Lage der Malediven im indischen Ozean
Geographische Lage der Malediven im indischen Ozean

Traumziel Malediven: Sparen, falls die Inseln untergehen

Traumstrand mit feinem Sand, türkisem Wasser, Palmen und Holzliege
Traumstrand © M.Rosenwirth - www.fotolia.de

Millionen Menschen träumen ein Leben lang davon, viele andere tun es tatsächlich. Gemeint ist ein Urlaub auf einer der Inseln der Malediven im Indischen Ozean, der irgendwann einmal zwar nicht Schnee, aber Wasser von gestern sein könnte.

Die Inseln liegen nur knapp einen Meter über dem Meeresspiegel und könnten bei einer weiteren Verschlechterung innerhalb des Klimawandels untergehen. Um dieser Zukunft aktiv etwas entgegenzusetzen zeigt sich der Präsident der Malediven Mohamed Nasheed als recht rigoros.

In einer weltweiten Klimawandelkampagne teilt er nun nicht nur mit, dass die Malediven in zehn Jahren das erste Land in Sachen neutraler Kohlendioxidbelastung sein sollen, sondern er will neben einem Solarpark auch 155 Windkraftanlagen installieren lassen. Doch neben diesem Plan A hat der Präsident auch einen Plan B, der da lautet: Geldreserven auf die Seite legen, damit im Falle eines Unterganges anderes Land für die Bewohner gekauft werden kann.

Masterplan: Können die Malediven vor dem Versinken gerettet werden?

Die Malediven sollen zur Rettung CO2-frei werden

Junge Frau liegt in blauem Bikini und mit weißem Sonnenhut im Sand am Meer
beauty at the beach © Sandor Jackal - www.fotolia.de

Die Malediven sind eine Kette von 19 Inselgruppen im Indischen Ozean. Doch die Bewohner des beliebten Urlaubsziels sind vom Klimawandel und dem Ansteigen des Meeresspiegels besonders betroffen, da sich die Landfläche der Inseln größtenteils einen Meter über dem Meeresspiegel befindet. Der Countdown läuft, doch die Regierung hat einen Plan entwickelt.

Die "schwarze Revolution"

Bis zum Jahr 2020 sollen die Malediven 100-prozentig CO2-frei werden, indem das ausgestoßene Kohlendioxid eingefangen wird. Derzeit entwickeln sich überall auf der Welt neue Methoden und Industriezweige, welche es sich zur Aufgabe gemacht haben, Kompost in Bio-Kohle umzuwandeln, indem man die Biomasse nicht auf normalem Wege verrotten lässt, sondern sie vorher in Kohle umwandelt.

Beim Prozess der Verkohlung wird 50 Prozent weniger Kohlendioxid freigesetzt, als bei Verbrennungs- oder Verrottungsprozessen, da das meiste CO2 in der Kohle gebunden bleibt. Man spricht von der "schwarzen Revolution" und hofft, nicht nur auf den Malediven, das die entwickelte Vorgehensweise den Klimawandel verlangsamen wird. Australische Umweltschützer sprechen bereits von der "mächtigsten Atmosphären-Reinigungsmaschine" die wir besitzen.”

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    Lohnenswerte Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele

    Etwa 1.200 Inseln zählen zu den Malediven, 87 davon sind für den Tourismus erschlossen. Die Inselwelt lockt mit blauem Himmel, Sonnenschein, weißen Korallenstränden und grünem bis kristallklarem Meer mit einer Wassertemperatur von ca. 28°C.

    Von einem Urlaub auf den Malediven kann man Erholung pur erwarten. Tagsüber geht es bei herrlichem Sonnenschein an die weißen Strände, nachts genießt man die sternklaren Nächte unter Kokosnusspalmen.

    Doch trotz des guten Wetters wird wohl niemand trocken bleiben. Denn jeder, den es auf die Malediven verschlagen hatte, sollte sich unbedingt von der Vielfalt der Unterwasserwelt verzaubern lassen. Tauchkenntnisse sind dafür nicht zwangläufig nötig, denn die meisten Resorts bieten voll ausgestattete Tauchschulen mit hoch qualifizierten Tauchlehrern.

    Geographische Lage der Malediven auf der Weltkarte
    Geographische Lage der Malediven auf der Weltkarte

    Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt Malé

    Die Malediven sind eines der schönsten Urlaubsziele weltweit. Dies liegt hauptsächlich an den traumhaften Stränden, welche palmengesäumt und wahre Postkartenmotive sind.

    Hier im offenen Meer zu schwimmen, ist sicher schon ein Erlebnis der besonderen Art, doch auch bei Tauchern sind die Malediven beliebt. Ebenso gibt es interessante Städte auf den Inseln durchaus zu entdecken. Die Hauptstadt der Malediven Malé sollte dabei ganz oben auf dem Urlaubsplan stehen.

    Masjid al-Sultan Muhammed Thakurufaanu

    Eine der meistbesuchten Einrichtungen in Malé ist die Moschee Masjid al-Sultan Muhammed Thakurufaanu, auch als Freitagsmoschee bekannt. Mit ihrer goldenen Kuppel und dem immerhin 41 Meter hohen Minarett ist diese schon von Weitem gut sichtbar und ein beliebtes Fotomotiv.

    Auch der Innenraum dieses Gotteshauses ist jedoch recht imposant anzusehen. Beachten sollte man als Urlauber, dass man sich züchtig kleidet.

    Hukuru Miskiy

    Diese Moschee wird in ihrer Schönheit allerdings fast noch überstrahlt von Hukuru Miskiy, der ältesten Moschee der Stadt. Erbaut wurde diese bereits im Jahr 1656.

    Besonderheit dieses Gotteshauses ist, dass dieses nahezu komplett aus Korallenkalk besteht. Leider kann der Innenraum von Touristen nicht besichtigt werden.

    Schlosspark und Nationalmuseum

    Unweit dieser Moschee wartet eine weitere Top-Sehenswürdigkeit auf den Besucher: der Schlosspark samt Nationalmuseum. Der Schlosspark ist ein ideales Ziel nach einer ausgedehnten Stadtbesichtigung, da man sich hier inmitten herrlich blühender Bäume und Büsche wunderbar entspannen kann.

    Das Nationalmuseum wiederum ist ein beliebter Anlaufpunkt für alle kulturell interessierten Touristen, denn dieses gibt einen guten Einblick in die Geschichte des Landes. Dieses ist in einem ehemaligen Sultanspalast untergebracht.

    Basar- und Hafenviertel

    Bei einem Aufenthalt in der Stadt Malé sollte man es ebenfalls nicht versäumen, dem Basar- und Hafenviertel einen Besuch abzustatten. Hier herrscht ständig ein turbulentes Treiben. In den Läden unweit dieses Viertels kann man zudem schöne Souvenirs oder auch typische Gewürze erstehen.

    Wer sich mit frischen Lebensmitteln eindecken möchte, sollte wiederum den Fruchtmarkt besuchen. Auch der erstaunlich saubere Fischmarkt ist ein Anziehungspunkt für die meisten Touristen, immerhin spielt der Fischfang eine bedeutende Rolle auf den Malediven.

    Als Urlauber wird man erstaunt sein, welch Artenreichtum man hier erwerben kann. Natürlich gibt es aber auch unzählige Restaurants in der Stadt, in welchen man sich stärken kann. Malé liegt auf der gleichnamigen Hauptinsel der Malediven, welche so bevölkerungsreich ist, dass das Land mittlerweile künstlich erweitert werden musste.

    Präsidentenpalast und weitere Gebäude

    Für Architekturbegeisterte ist der pompöse und farbenfrohe Präsidentenpalast interessant. Von diesen Gebäuden abgesehen scheint alles etwas kleiner und beschaulicher als gewohnt.

    Kaum ein Haus ist höher als zwei Stockwerke und nur ganz selten wird man Zeuge von vorbeifahrenden Autos. Kein Wunder, denn asphaltierte Straßen sind auf den Malediven eine absolute Seltenheit.

    Malé: die Hauptstadt der Malediven mausert sich zum kulturellen Zentrum

    Flagge von den Malediven
    Maledivische Flagge © Jürgen Priewe - www.fotolia.de

    Touristen kennen von den Malediven in aller Regel nur die Resort-Inseln. Wer den Wandel des Landes zur modernen Gesellschaft erleben möchte, sollte sich die Hauptstadt Malé anschauen. Auf einem Quadratkilometer leben hier 21.300 Menschen, insgesamt zählt die wirtschaftliche Metropole des Inselstaates 125.000 Einwohner.

    Internationales Flair mit Künstlerheim

    In Deutschland wäre Malé nur eine Kleinstadt, angesichts der geringen Fläche von 5,7 Quadratkilometern herrscht in den Straßen jedoch großstädtisches Gedränge. Pastellfarbene Prachtbauten von Fluggesellschaften und Banken vermitteln internationales Flair.

    Auf Plätzen und im Sultan-Park wimmelt es von Menschen – ganz anders als auf den fast 1.200 weiteren Inseln der Malediven, an denen die Gäste die Traumstände fast für sich allein haben.

    Um Malé für Einheimische und Besucher attraktiver zu machen, sollen auch Künstler in der Hauptstadt ein Zuhause finden. Ein vielversprechendes Projekt ist im Bau: ein mehrstöckiges Gebäude mit begrünter Fassade, in dem Maler und Musiker günstig wohnen können, im Erdgeschoss bieten eine Galerie und ein Café Raum für Ausstellungen und kreativen Dialog.

    Per Boot die Inseln der Malediven erkunden

    Beim so genannten Inselhopping hat man die Möglichkeit, zumindest einige der schönsten Inseln der Malediven mit dem Boot zu erkunden. Etwa 70 der Inseln der Malediven sind touristisch erschlossen und lassen sich gut mit dem Boot erkunden.

    Der Name Malediven bedeutet übrigens wörtlich übersetzt "Inselkette" - tatsächlich reihen sich die einzelnen Inseln hier wie Perlen an einer Kette und warten nur darauf, von dem Urlauber erkundet zu werden.

    Insbesondere auf der Hauptinsel Male werden solche Touren zuhauf angeboten, allerdings kann man das Inselhopping auch bereits in Deutschland buchen. Ganz billig ist das Vergnügen jedoch nicht, da meist jede Fahrt einzeln berechnet wird.

    Per Boot die Atolle zu erkunden ist unglaublich schön
    Per Boot die Atolle zu erkunden ist unglaublich schön
    Eine Fahrt mit dem Safariboot Aisha

    Eines der Boote, mit welchen man die einzelnen Inseln der Malediven gut erkunden kann, ist das Safariboot Aisha. Dieses richtet sich hauptsächlich an alle Taucher und Schnorchler, kommt dabei aber an unzähligen Inseln vorbei und nimmt auch unerfahrene Taucher gerne mit auf Tour. Immerhin stehen an Bord ausreichend Sonnendecks zur Verfügung, auf denen man wunderbar entspannen und relaxen kann.

    Selbstverständlich sind diese Boote auch für mehrtägige Touren gut geeignet - übernachten kann man unter Deck in einer der Kajüten. Eine Crew kümmert sich um das leibliche Wohl der Gäste und auch ein bis zwei Tauchlehrer sind meist mit von der Partie.

    Immerhin zählt die schillernde Unterwasserwelt zu einer der schönsten weltweit - bunte Korallenriffe und eine immense Artenvielfalt an exotischen Fischen machen einen Aufenthalt auf den Malediven zu einem unvergesslichen Erlebnis.

    Rangali Island, besonders sehenswert

    Eines der beliebtesten Urlaubsziele auf den Malediven ist Rangali Island. Hierbei handelt es sich um ein Archipel aus zwei Inseln, welche durch eine fast 1.000 Meter lange Brücke miteinander verbunden sind. Hier bleiben wirklich keinerlei Wünsche offen - egal ob Pool-Landschaft oder Unterwasserrestaurant.

    Auch bildet dieses Archipel einen idealen Ausgangspunkt, um die Nachbarinseln zu erkunden. Dies geht besonders gut mit dem Schnellboot oder der Yacht - selbstverständlich sind die unzähligen Inseln der Malediven aber auch ein hervorragendes Ziel für Segler.

    U-Boot für Touristen in den Malediven

    Bunte Fische und eine Schildkröte an einem Korallenriff
    underwater sea life coral reef panorama with many fishes and marine animals © stockphoto-graf - www.fotolia.de

    Auf den Malediven kommt bald ein U-Boot für Touristen zum Einsatz. Entworfen und gebaut wurde der Dreisitzer im deutschen Frankfurt an der Oder. Auch die ersten Testfahrten, insgesamt knapp 700, fanden in deutschen und Schweizer Gewässern statt, doch nun wird "Nemo 101" bald endlich zum eigentlichen Einsatzort verfrachtet - auf die Malediven.

    Dort soll es nun erstmals zwei Touristen, die immer von einem Piloten begleitet werden, die Möglichkeit geben, einen Tiefseegang zu erleben und die atemberaubende Unterwasserwelt mit eigenen Augen zu sehen.

    Auch wenn das U-Boot ursprünglich nur als Zweisitzer geplant war, sind Konstrukteure und Kunde froh, dass es doch ein Dreisitzer geworden ist. Viele Touristen hätten den Wunsch, eine ihnen bekannte Begleitung mit unter Wasser zu nehmen, so einer der Bootsbauer.

    Kein Wellness-Urlaub mehr auf den Malediven? Regierung verbietet zahlreiche Einrichtungen

    Schild mit Aufschrift "Wellness" an Schnur auf Holzuntergrund
    Wellness © Christian Jung - www.fotolia.de

    Sonne, Strand und Meer: Die Malediven gelten vielen Menschen als das Traumziel schlechthin. Immer mehr Hotels haben ihr Angebot um luxuriöse Wellnesslandschaften, Day Spa und Massage ergänzt. Doch damit dürfte bald Schluss sein: In einer beispiellosen Aktion hat die Regierung die Schließung etlicher Wellnesseinrichtungen angeordnet. Davon betroffen sind zahlreiche Luxusresorts, die von zahlungskräftigen Touristen aus aller Welt gebucht werden.

    Hintergrund der Aktion, die vom Ministerium für Tourismus durchgeführt wird, waren teils heftige Demonstrationen der lokalen Bevölkerung. Die in erster Linie sunnitischen Muslime protestierten damit gegen sogenannte "anti-islamische Aktivitäten", zu denen sie neben Alkohol und dem Rotlicht-Milieu auch Wellnesseinrichtungen der hiesigen Luxushotels zählen.

    Die Regierung reagierte prompt auf die Demonstration, zu der die Opposition erst vor einer Woche aufgerufen hatte. Inwieweit und in welchem Zeitraum die angeordneten Schließungen auch tatsächlich umgesetzt werden, bleibt derzeit noch offen.

    Tanzen verboten: Auf den Malediven soll es puritanischer werden

    Junge Frauen tanzen in der Disco, blaues Licht, von oben fotografiert
    Dancing the night away © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

    Als Urlaubsparadies ziehen die Malediven vor der Südküste Indiens seit vielen Jahren Touristen aus aller Welt an, die vor allem die schneeweißen Palmenstrände der Atolle und die farbenprächtige Unterwasserwelt genießen. Doch seit die islamistische Adhaalath-Partei auf den Malediven die Regierung stellt, macht das ehemalige Paradies immer wieder mit abschreckenden Schlagzeilen von sich reden.

    War vor einiger Zeit das Verbot aller Wellness-Einrichtungen auf den Malediven (hinter denen die Regierung Bordelle vermutete) von der Tourismusindustrie abgewendet worden, wird nun den abendichen Tanzveranstaltungen der Touristen der Garaus gemacht: "Unanständiges Tanzen zwischen Männern und Frauen in der Öffentlichkeit" ist ab nun verboten.

    Das Verbot folgt damit der kürzlich bekannt geworden Aussage eines Parteimitglieds, wonach "Zigaretten, Musik und das Internet nur die Vorstufe von Alkohol, Pornografie und harten Drogen sei" – kundgetan ironischerwise über Twitter. Weiterhin erlaubt sind nur noch Militärparaden, Pfadfinder-Veranstaltungen, Kinderfeste und das Spielen der Nationalhymne.

    Auf den Malediven wird weiter getanzt: Regierung zieht neue Regel zurück

    Wieder einmal musste die islamistische Regierung im Urlaubsparadies der Malediven zurückzurudern: Die in der letzten Woche verkündete neue Regelung, wonach das "unständige Tanzen" zwischen Männern und Frauen in der Öffentlichkeit verboten werden sollte, wird nicht umgesetzt. Dies verkündigte der Präsidentenpalast in der Hauptstadt Malé, welcher das Tanzverbot des Ministeriums für Islamische Angelegenheiten für nicht rechtlich bindend erklärte.

    Der Präsidentensprecher Abbas Riza wurde mit den Worten zitiert, dass es kein Tanzverbot gäbe und auch nie geben wird. Die bekannt gewordene Richtlinie, wonach gemischte Tanzveranstaltungen und Tanzevents minderjähriger Mädchen verboten würden, sei lediglich die Sichtweise des Ministeriums für Islamische Angelegenheiten gewesen. Die Malediven seien eine sehr tolerante Gesellschaft und ein Beispiel für die Welt.

    Mit dieser Erklärung werden sich auch ausländische Malediven-Liebhaber wieder entspannt zurücklehnen können: Die abendlichen Tanzvergnügungen auf den Atollen sind auch weiterhin gesichert.

    Badeurlaub auf den schönsten Stränden der Malediven

    Die Malediven zählen zu einem der Traumziele unserer Welt schlechthin. Besonders die traumhaften Strände sind wahre Postkartenmotive und machen diese Inselgruppe im Indischen Ozean so beliebt bei Urlaubern aus der ganzen Welt. Die bekanntesten beziehungsweise schönsten Strände der Malediven sollen im Folgenden kurz vorgestellt werden.

    Das Baa-Atoll

    Der Strand Royal Island beispielsweise befindet sich auf dem Baa-Atoll und zählt nicht umsonst zu einem der zehn schönsten Strände der Welt. Strahlend weißer Sand zeichnet diesen Strand aus, der flach und seicht in das Meer abfällt. Da man diesen nur mit dem Wasserflugzeug erreichen kann, ist er meist auch nicht so überlaufen und daher für einen ruhigen und entspannten Badeurlaub bestens geeignet.

    Selbst Hotelhochburgen wie an vielen anderen Stränden der Atolle, gibt es hier noch nicht. Auch die Wasserqualität lässt an diesem Strand kaum Wünsche offen; nicht umsonst wurde der Strand Royal Island schon mehrfach als der schönste Strand der Welt ausgezeichnet.

    Die Traumstrände der Malediven
    Die Traumstrände der Malediven
    Das Ari-Atoll

    Auch das Ari-Atoll bietet dem Urlauber traumhafte Strände - erwähnenswert sind hier insbesondere Vilamendhoo oder Velidhu Island. Beide sind nicht nur zum Baden prima geeignet, auch Taucher und Schnorchler kommen an diesen Stränden voll auf ihre Kosten.

    Das Süd-Male-Atoll

    Im Süd-Male-Atoll der schönste Strand, welcher sich ebenfalls durch türkisblaues Wasser und herrlichen weißen Sand auszeichnet, ist der Strand Embudu. Grundsätzlich ist es aber fast egal, welchen Strand der Malediven man besucht - allesamt sind die Strände hier sauber und weiß; lediglich die Beschaffenheit des Sandes unterscheidet die einzelnen Strände. Während manche aus ganz feinem Sand bestehen, sind andere wiederum grobkörnig, was dem Badevergnügen jedoch keinen Abbruch tut.

    Die beste Urlaubszeit

    Für einen Urlaub an den schönsten Stränden der Malediven eignen sich die Monate von Dezember bis März am besten. Dann nämlich halten sich die Niederschläge in Grenzen und nachts sinken die Temperaturen so weit, dass man zumindest schlafen kann.

    Dezember bis März ist die beste Reisezeit für die Luxusinseln
    Dezember bis März ist die beste Reisezeit für die Luxusinseln

    Die Malediven - ein Paradies für Taucher

    Die Malediven sind eine traumhafte Inselgruppe im Indischen Ozean und eines der Traumziele unserer Welt schlechthin. Baden im türkisblauen Meer oder ein Strandspaziergang im wunderbar weißen Sand kann man hier das ganze Jahr über. Doch auch für Taucher sind die Malediven, die aus insgesamt knapp 2.000 Inseln bestehen, ein wahres Paradies.

    Ein Tauchurlaub beziehungsweise eine sogenannte Tauchsafari zählt zu einer der beliebtesten Arten, auf den Malediven Urlaub zu machen. Dementsprechend viele Angebote für solche Ferien gibt es sowohl in den örtlichen Reisebüros als auch im Internet. Selbstverständlich können auch ungeübte Wassersportler diese Reise buchen, denn Tauchschulen gibt es auf den Malediven genügend.

    Sehenswertes in der schillernden Unterwasserwelt

    Das Besondere an den Malediven ist, dass dem Taucher hier enorm viel geboten wird. Egal ob

    dies alles kann man bei einem Unterwassergang im Indischen Ozean entdecken.

    Allen hier befindlichen Tauchplätzen gemeinsam ist jedoch der Artenreichtum an Fischen. Riesige Fischschwärme trifft man, egal in welcher Gegend man taucht.

    sind nur eine winzige Auswahl der Tierwelt, die in den Gewässern rund um die Malediven lebt. Doch auch

    • Schildkröten
    • Mantas und
    • Rochen

    kann man hier unter Wasser durchaus entdecken - kurz gesagt: eine sehr bunte und schillernde Unterwasserwelt, die jeden Taucher sofort in den Bann zieht.

    Die schillernde Unterwasserwelt der Malediven ist beeindruckend
    Die schillernde Unterwasserwelt der Malediven ist beeindruckend
    Tauchkreuzfahrten auf den Dhonis

    Die Tauchboote, welche die Urlauber auf das offene Meer bringen, werden auf den Malediven Dhonis genannt - jedoch ist es auf den meisten Inseln auch sehr gut möglich, bereits am Strand zu tauchen. Viele der größeren Dhonis wurden mittlerweile zu regelrechten Hotels umgebaut und werden gerne für so genannte Tauchkreuzfahrten genutzt.

    Maximal 30 Meter tief kann man auf den Malediven tauchen und dies wird von den Tauchbasen auch genau eingehalten - immerhin steht die Sicherheit der Urlauber an erster Stelle. Da die Wassertemperaturen auf den Malediven das ganze Jahr über zwischen 27 und 30 Grad Celsius liegen, reicht ein einfacher Neoprenanzug völlig. Diesen kann man natürlich auch in einer der Tauchschulen vor Ort ausleihen.

    Reisetipp: Besuch der Insel Vilamendhoo

    Eine besonders beliebte Urlaubsregion der Malediven ist die Insel Vilamendhoo - hier kann man direkt von dem weißen Sandstrand aus auf Unterwasserkurs gehen. Umringt wird man sofort von einem Schwarm bunter Korallenfische - sicher ein unvergessliches Erlebnis.

    Die Malediven sind ein Paradies für Taucher und Schnorchler
    Die Malediven sind ein Paradies für Taucher und Schnorchler

    Besonderheiten, die es bei der Reise dorthin zu beachten gibt

    Für die Einreise auf die Malediven ist ein mindestens noch sechs Monate gültiger Reisepass vorzulegen. Auch besteht Visumspflicht. Mit einem Visum kann der Urlauber das Land bis zu 30 Tage lang bereisen.

    Impfungen sind für die Malediven nicht vorgeschrieben, es sei denn, man reist aus einem Gelbfiebergebit ein. Empfohlen werden jedoch Impfungen gegen

    Bevor es auf die Malediven geht, sollte immer eine Reisekrankenversicherung abgeschlossen werden. Denn Krankenhäuser und Apotheken gibt es nur in Male. Der Preis für den Transport mit dem Boot oder dem Flugzeug dorthin kann schnell horrende Summen annehmen.

    Vor dem Reiseantritt gibt es jedoch weitere Dinge zu beachten. Eine Reise auf die Malediven ist nicht ganz billig. Wer möglichst viele der Inseln besichtigen will, der muss mit mitunter sehr hohen Reisekosten rechnen.

    Ein Familienurlaub mit kleinen Kindern kann mitunter problematisch werden, denn es gibt nur sehr wenig entsprechende Angebote wie Kinderbetreuung oder Spielplätze. Singles sollten bedenken, dass Einzelzimmer auf den Malediven häufig doppelt so teuer sind wie Doppelzimmer.

    Speisen und Getränke

    Kulinarisch haben die Malediven vor allem Gerichte mit Fisch, Huhn und viel Curry zu bieten. Die traditionelle maledivische Küche bringt besonders eine Vielzahl an Fischgerichten auf den Tisch, darunter

    Typische Beilagen sind Reis, Kartoffeln oder Nudeln. Zu den traditionellen Gerichten zählt auch Garudiya, eine Fischsuppe, oder Hiki mas, getrockneter Fisch.

    Neben den Fischgerichten zählen folgende Speisen und Zutaten zu den Spezialitäten der Malediven:

    • Alui, Süßkartoffeln
    • Gulhi bokibaa, süßer Gewürzkuchen
    • Kastad, gesüßter Pudding
    • Keemia, Fischröllchen mit Reis und Gewürzen
    • Keyku, ein süßer Kuchen
    • Riha hakuru, eine Fischsauce
    • Roschi, Fladenbrot

    Getrunken wird in erster Linie Wasser. Auf allen Inseln kann man nicht ganz billiges Mineralwasser in Plastikflaschen kaufen. Da das Leitungswasser häufig den typischen Schwefelgeruch aufweist, kann das Mineralwasser zum Zähneputzen benutzt werden.

    Nationalgetränk auf den Malediven ist Sai, schwarzer Tee. Wird er stark gesüßt, bezeichnet man ihn als kalu sai.

    Beliebt ist zudem Kurumba, das Wasser aus der halbreifen Kokosnuss. Alkoholische Getränke gibt es nur auf den Touristeninseln. Hier finden sich importierte Biere und Weine, und ebenso werden diverse Softdrinks und Cocktails angeboten.

    Grundinformationen und Hinweise zu den Malediven

    • Malediven - Lage, Sehenswürdigkeiten und Spezialitäten

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    Quellenangaben

    • Bildnachweis: Tropischer Hafen © M.Rosenwirth - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Malediven Geografische Lage 3 © Frank Optendrenk - paradisi.de
    • Bildnachweis: Malediven Geografische Lage 1 © Frank Optendrenk - paradisi.de
    • Bildnachweis: boats © Adrien SAFKO - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: beauty at the beach © Sandor Jackal - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Plage Iles Turkoises - Bahamas © foxytoul - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Tauchen © bilderbox - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Coral and fish in the Red Sea.Egypt © Brian Kinney - www.fotolia.de

    Autor:

    Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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