Japan - Lage, Sehenswürdigkeiten und Spezialitäten

Japan ist bei allen religiösen und kulturell interessierten Touristen ein sehr beliebtes Reiseziel, denn hier befinden sich eine Vielzahl bedeutender Tempel und Schreine. Doch auch die vielen Städte ansich sind sehenswert; hier lässt sich die einzigartige Kultur ganz nah erleben. Ebenso findet man besondere Naturspektakel. Lernen Sie das Reiseziel Japan kennen.

Sehenswertes im Reiseziel Japan

Japan - Geographie

Japan ist ein Staat in Ostasien. Er liegt im Pazifik und grenzt an Russland (im Norden), die Volksrepublik China (im Nordwesten), Nordkorea und Südkorea (im Westen) sowie Taiwan (im Südwesten). Hauptstadt ist Tokio.

Die Inselkette Japasn erstreckt sich entlang der östlichen Küste Asiens. Sie besteht aus den Inseln

  • Hokkaidō
  • Honshū
  • Shikoku und
  • Kyūshū

sowie weiteren 6.848 kleineren Inseln. Über zwei Drittel der Landmasse besteht aus Gebirge. Höchste Erhebung ist dabei der Berg Fujisan mit 3.776 Metern. Zu den Hauptballungsgebieten gehören

  • Kantō (in der Kantō-Ebene)
  • Keihanshin (in der Osaka-Ebene)
  • Chūkyō (in der Nōbi-Ebene) und
  • Kitakyūshū-Fukuoka (in der Tsukushi-Ebene).
Geographische Lage Japans in Asien
Geographische Lage Japans in Asien

Klima und Artenvielfalt

In Japan gibt es unterschiedliche Klimazonen. Man findet kalt-gemäßigtes Klima in Hokkaidō; in der Präfektur Okinawa wiederum trifft man auf Subtropen.

Der Frühsommer gilt als Taifun-Saison. Besonders im Südwesten des Landes können dann Wirbelstürme entstehen.

Man unterscheidet folgende Hauptklimaregionen:

  • in Hokkaidō: lange, kalte Winter mit Schneeverwehungen, keine besonders starken Niederschläge
  • am japanischen Meer: starker Schneefall im Winter, kühlere Sommer, allerdings häufig mit Föhn
  • im zentralen Hochland: geringe Niederschläge; im Sommer und Winter gibt es keine großen Temperaturschwankungen
  • am Seto-Inlandsee: ganzjährig mild
  • am Pazifik: geringer Schneefall, kalter Winter, trockener und heißer Sommer
  • Auf den Nansei-Inseln: viel Regen, häufige Taifune

Größtenteils findet man in Japan Bergwälder vor. Reis gilt als wichtigste Kulturpflanze, ebenso werden Hirse und Bohnen angebaut.

Des Weiteren gibt es Zitruspflanzen, wie etwa die Amanatsu. Der Teepflanze wird hier eine besondere Bedeutzung zugeschrieben.

Zu den verschiedenen Tieren, die in Japan leben, gehören

  • Braunbären
  • Schwarzbären
  • Ziegenantilopen
  • der Japanmakak (eine Affenart)
  • Hunde und Katzen sowie
  • mehr als 500 Vogelarten, darunter Tauben, Krähen, Rauchschwalben sowie Spatzen.

Zu den unterschiedlichen Meeresbewohnern zählen wiederum zahlreiche Fischarten.

Geographische Lage Japans auf der Weltkarte
Geographische Lage Japans auf der Weltkarte

Lohnenswerte Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele

Im Folgenden geben wir ein paar Tipps für Ziele, die man in Japan besuchen sollte.

Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt Tokio

Tokio ist eine Stadt der Superlative. Die Hauptstadt Japans ist zudem auch das Handels-, Finanz-, Bildungs-, Kultur- und Industriezentrum Japans. Und auch für Touristen gibt es hier viel zu entdecken.

Tokio - eine Metropole mit vielen Gesichtern

Dass die Stadt Tokio viele Gesichter hat, kann man auf ganz unterschiedliche Weise verstehen. Zunächst einmal leben in Tokio selber etwas mehr als neun Millionen Menschen. In der gesamten Metropolregion sind es sogar mehr als 35,6 Millionen Menschen.

Doch auch das Stadtbild selbst ist sehr vielschichtig. Moderne Architektur ist in der Metropole, die 1446 gegründet wurde, ebenso zu bewundern, wie traditionelle Bauten. Und es gibt in Tokio zahlreiche Orte, die man sich als Tourist auf gar keinen Fall entgehen lassen sollte.

Sehenswerte Orte, Plätze und Bauten

Wer einen Blick auf das alte Tokio werfen möchte, für den lohnt sich ein Besuch des historischen Stadtkerns im Bezirk Chiyoda. Hier befindet sich die kaiserliche Residenz, die von einer weitläufigen Parkanlange umschlossen wird.

Senso-Ji

Ein ebenfalls sehr sehenswerter Ort ist der älteste buddhistische Tempel Tokios, der Senso-Ji. In der näheren Umgebung des Tempels findet man zahlreiche traditionelle Geschäfte, in denen man Souvenirs kaufen kann.

Der rote buddhistische Tempel "Senso-ji" in Asakusa, Tokio bei Dämmerung
Der rote buddhistische Tempel "Senso-ji" in Asakusa, Tokio bei Dämmerung
Tokyo Sky Tree

Wer es lieber gigantisch und modern mag, der sollte sich auf die Suche nach dem Tokyo Sky Tree machen. Die Suche nach diesem Fernsehturm dürfte dabei nicht allzu schwer fallen. Denn mit stolzen 634 Metern Höhe ist der Tokyo Sky Tree der höchste Fernsehturm des Planeten.

Bunte Skyline von Tokio, Japan bei Abenddämmerung, mit dem Tokyo Skytree im Hintergrund
Bunte Skyline von Tokio, Japan bei Abenddämmerung, mit dem Tokyo Skytree im Hintergrund
Tokyo Tower

Mit einer Höhe von 333 Metern ist der Tokyo Tower zwar viel kleiner als der Tokyo Sky Tree, aber immerhin handelt es sich bei diesem Gebäude um das Wahrzeichen der Stadt. Der Tokyo Tower steht in Midtown Tokyo, mitten in einem Hochhauskomplex, dessen beleuchtete Skyline bei Nacht eine wahre Augenweide ist.

Rathaus

Im modernen Tokio geht es, wohl auch aus Platzgründen, oft sehr hoch hinaus. Und so verfügt die Stadt auch über das höchste Rathaus der Welt. Der Bau aus Stahlbeton und Granit misst stolze 243 Meter und hat 45 Stockwerke.

Wer von ganz oben einen Blick auf die Stadt werfen möchte, der hat sogar kostenlos Zutritt. Allerdings sollte man hier ein wenig Zeit mitbringen, denn der Andrang auf die Aussichtsplattformen ist stets enorm.

Einkaufsviertel Marunouchi

Möchte man gerne ein wenig einkaufen, so ist man im Stadtteil Marunouchi genau richtig. Denn hier befindet sich das größte Einkaufsviertel der Stadt. Unzählige Geschäfte westlicher Marken sind hier ebenso ansässig, wie traditionelle, einheimische Läden, Diskotheken, Bars und unzählige Restaurants.

Fischmarkt

Ein Spektakel der Sonderklasse können Touristen auf dem berühmten Fischmarkt erleben. Hier wechseln in wilden Auktionen täglich, meist in weniger als einer Stunde, mehr als 3.000 Tonnen Fisch den Besitzer. Und was übrig bleibt, kann in den angrenzenden Lokalen und Sushi Bars, praktisch fangfrisch, verzehrt werden.

Flagge von Japan
Flagge von Japan

Die wichtigsten und schönsten Tempel Japans

Das asiatische Land Japan ist nicht nur aufgrund seiner zahlreichen Naturschönheiten eine Reise wert, auch die unzähligen Tempel im Land sind ein Grund für viele Touristen, nach Japan zu reisen. Einige der schönsten Tempel sollen daher im Folgenden kurz vorgestellt werden.

Grundlegender Aufbau aller Tempel

Die meisten der Tempel in Japan sind von einer Mauer komplett umgeben, wobei es vier Tore gibt, die jeweils in die verschiedenen Himmelsrichtungen zeigen. Das Haupttor ist dabei in der Regel nach Süden gerichtet.

Innerhalb dieser Hauptmauer befinden sich die verschiedenen religiösen Gebäude, wobei das wichtigste die Haupthalle ist. Doch auch die Pagoden sind meist absolut sehenswert. Jeder Tempel ist einem bestimmten Buddha gewidmet; die entsprechende Buddhastatue befindet sich in eben dieser Haupthalle.

Hōryū-ji und Tōdaiji

Eine besonders schöne Tempelanlage Japans befindet sich nahe der alten Hauptstadt Nara. Hōryū-ji wurde bereits zwischen dem 7. und dem 8. Jahrhundert erbaut und gilt damit als ältester Tempel Japans. Die drei zentralen Bauwerke der Anlage gelten somit auch als die ältesten Holzbauten des Landes.

Auch der auf der Kulturerbeliste der UNESCO stehende Tempel Tōdaiji befindet sich bei der Stadt Nara. Der in der Haupthalle stehende Buddha gilt als größte Bronzestatue der Welt.

Klosterberg Kōya

Unzählige Tempel befinden sich auch bei der Stadt Kyoto, welche früher die Hauptstadt Japans war. Nahezu alle buddhistischen Richtungen errichteten hier Tempelanlagen. Auf dem Klosterberg Kōya beispielsweise findet man unzählige Tempelanlagen des Shingon Buddhismus, eine der bekanntesten buddhistischen Richtungen des Altertums.

Asakusa Tempel

In der Stadt Tokyo einer der traditionellsten Tempel ist der Asakusa Tempel. Zwar wurde dieser während des Zweiten Weltkrieges nahezu völlig zerstört, jedoch umfassend wieder aufgebaut. Besonders schön sind hier die vielen bunten Lampions an den Toren.

Kiyomizu Tempel

Eine der Hauptsehenswürdigkeiten von Kyoto wiederum ist der Kiyomizu Tempel. Die Haupthalle sowie die Pagode sollte man sich hier keinesfalls entgehen lassen. Seinen Namen verdankt dieser Tempel übrigens dem wunderwirkenden Wasserfall, der sich hier befindet.

Der buddhistische Tempel Kiyomizu-dera in Kyoto, Japan in der roten Abenddämmerung
Der buddhistische Tempel Kiyomizu-dera in Kyoto, Japan in der roten Abenddämmerung

Enryaku-ji

Im Nordosten von Kyoto kann man den Berg Hiei erkunden, auf welchem sich weitere sehenswerte Tempel befinden. Hauptkloster hier ist Enryaku-ji, jahrelang Zentrum des so genannten Tendai Buddhismus. Hier lebten einst Kriegermönche.

Noch heute ist die komplette Struktur der Anlage gut erhalten. Drei große Tempelbezirke sowie unzählige Zweigtempel und auch etliche Schreine kann man hier besichtigen.

Burg Himeji-jo: eine der ältesten Bauwerke aus dem 17. Jahrhundert

Das asiatische Land Japan ist vor allem bekannt für die zahlreichen hier befindlichen Tempelanlagen und Schreine, doch auch andere bedeutende Bauwerke kann man im Land entdecken. Eines der ältesten Bauwerke, welches bei kulturell interessierten Touristen unbedingt auf dem Reiseplan stehen sollte, ist die Burg Himeji-jo.

Dieses aus dem 17. Jahrhundert stammende Bauwerk befindet sich in der gleichnamigen japanischen Stadt Himeji und gilt als beeindruckendstes Beispiel des japanischen Burgenbaus. Die Anlage erhielt den Beinamen "Weißer Reiher", was damit zu erklären ist, dass die meisten der Gebäude in Weiß gehalten sind. Insgesamt besteht der gesamte Komplex aus immerhin 83 einzelnen Gebäuden.

Entstehung

Als einer der größten nationalen Kulturschätze des Landes Japan wurde die Burg Himeji-jo bereits im Jahr 1993 in die Kulturerbeliste der UNESCO aufgenommen. Die ersten Gebäude des Burgkomplexes wurden im ausgehenden 14. Jahrhundert erbaut, die dreistöckigen Gebäude jedoch wurden erst etwa um 1580 fertig gestellt.

Die Burg ist auf einer etwa 32 Meter hohen Steinmauer errichtet und ragt teilweise bis zu 15 Meter hoch gen Himmel. Von oben bietet sich ein traumhafter Panoramablick. Auch in den Abend- und Nachtstunden lohnt ein Besuch der Anlage, denn dann wird die Burg eindrucksvoll beleuchtet. Zahlreiche Zerstörungen durch etliche Kriege konnten den Bauwerken nichts anhaben; selbst die Bombardierungen während des Zweiten Weltkrieges überstand der Komplex nahezu unbeschädigt.

Das Zentrum der Anlage

Zentrum der gesamten Anlage ist der hohe Wachturm und der Burgfried, denn immerhin war die Burg auch darauf ausgerichtet, sich vor Feinden zu schützen. Noch heute ist es für Touristen ohne Karte nahezu unmöglich, sich im Inneren zurechtzufinden. Zahlreiche verwinkelte und labyrinthartige Gänge muss man durchqueren, um in das Zentrum der Anlage zu gelangen.

Dieses komplizierte System verwinkelter Gänge wurde daher angelegt, den Feind zu verwirren, falls dieser es tatsächlich schaffen sollte, in das Innere zu gelangen. Um dies zu verhindern, wurden allerdings Wurfeinrichtungen gebaut und die Feinde so mit Steinen bombardiert. Einige dieser Einrichtungen kann man noch heute besichtigen.

Nutzen als Filmkulisse

Da die gesamte Anlage recht beeindruckend ist, scheint es nicht verwunderlich, dass die Burg schon mehrfach als Kulisse für bekannte Filme diente. Unter anderem wurden hier Teile der "James-Bond"-Reihe gedreht und auch "Last Samurai" mit Tom Cruise in der Hauptrolle entstand teilweise vor den Gemäuern der Burg Himeji-jo.

Der Itsukushima-Schrein

Gemeinsam mit dem Berg Fuji und dem Shinkansen zählt der Itsukushima-Schrein zu den drei meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Japan.

Lage

Dieser Schrein befindet sich auf der Insel Miyajima und ist von einer so hohen Bedeutung, dass er bereits seit dem Jahr 1996 auf der Kulturerbeliste der UNESCO steht. Hier treffen die beiden größten Religionen des Landes, der Schintoismus und Zen-Buddhismus, aufeinander.

Dieses kulturelle Highlight befindet sich vor einer der schönsten Küstenlandschaften Japans unweit der Stadt Hiroshima. Das Tor des Schreins ist eines der beliebtesten Fotoziele in Japen überhaupt; dieses liegt malerisch eingebettet vor dem Berg Misen.

Dieses imposante Bauwerk ist immerhin 16 Meter hoch; dank seiner markanten roten Farbe ist es kaum zu übersehen. Besonderheit dieses "torii" ist, dass dieses bei Flut komplett vom Meer umspült wird - ein Motiv, welches man in nahezu jedem Japanführer findet.

Entstehung

Entstanden ist der Itsukushima-Schrein bereits im 6. Jahrhundert; seine heutige Form erhielt er im ausgehenden 12. Jahrhundert. Im September 2004 wurde der Schrein durch einen Taifun schwer beschädigt und war lange Zeit für die Öffentlichkeit gesperrt. Heute jedoch kann er wieder besichtigt werden, wenngleich noch hier und da einige Reparaturarbeiten nötig sind.

Bestandteile

Die gesamte Anlage besteht aus mehreren einzelnen Schreinen; jeder einzelne ist dabei einer anderen Gottheit gewandt. Die meisten dieser Gottheiten sind weiblich und haben großen Einfluss auf das Meer und die Schifffahrt. Der Haupttempel ist den drei Töchtern des Sturmgottes gewidmet.

Gebaut wurden diese Schreine allesamt in den Uferschlamm. Nicht nur das bekannteste Bauwerk der Anlage, das Tor, wurde dabei in roter Farbe angestrichen. Auch alle anderen Bauwerke sind in leuchtenden Farben im Stil der Heian-Zeit bemalt wurden und machen diesen Schrein daher zu etwas ganz Besonderem.

Wörtlich übersetzt bedeutet "Itsukushima" übrigens so viel wie "Tabu-Insel", was auf die Heiligkeit dieser Anlage hindeutet. Das Töten von Tieren oder aber das Bestatten von Menschen ist hier streng verboten. Auf der Insel selbst leben unzählige Affen und auch handzahme Hirsche trifft man hier zuhauf.

Tokyo Disneyland

Das asiatische Land Japan ist sicher dank der unzähligen Tempelanlagen vor allem ein ideales Ziel für alle kulturell interessierten Touristen. Auch Naturliebhaber werden sich im Land insbesondere zur Zeit der traditionellen Kirschblüte wohl fühlen. Für die kleinen Besucher wiederum besonders lohnenswert ist ein Besuch des Disneylandes in Tokyo.

Dieses wohl bekannteste Freizeitresort des Landes Japan findet man in der Stadt Urayasu. Eröffnet wurde das Disneyland bereits im Jahr 1983; seitdem wurde es ständig erweitert.

Heute befinden sich im Gebiet immerhin

  • zwei verschiedene Themenwelten
  • vier Hotels und
  • diverse Einkaufseinrichtungen.

Im Jahr 1997 beispielsweise galt dieser Park als meistbesuchter Erlebnispark weltweit. Noch heute besuchen sage und schreibe etwa 18 Millionen Besucher jährlich das Disneyland Tokyo.

Das Disneyland inTokio als beliebtes Ausflugsziel für groß und klein
Das Disneyland inTokio als beliebtes Ausflugsziel für groß und klein

Verschiedene Themenbereiche

Aufgeteilt ist das Disneyland Tokyo in insgesamt sieben verschiedene Themenbereiche; zu diesen zählen

  • USA Adventureland
  • Fantasyland
  • Westernland
  • Tomorrowland World Bazaar
  • Critter Country und
  • Mickey's Toontown Fair.

Natürlich sind die meisten der Bauten denen im Original Disneyland in den USA nachempfunden. Allerdings sind die Plätze im Disneyland Tokyo bedeutend größer als diese in vergleichbaren anderen Themenparks, um den riesigen Besucheranströmen gerecht werden zu können.

Highlights für Klein und Groß

Kinderherzen werden im Disneyland Tokyo sicher höher schlagen und auch die erwachsenen Besucher fühlen sich in die eigene Kindheit zurückversetzt. Dafür sorgen sowohl die unzähligen Fahrgeschäfte im Park als auch die traditionellen Paraden der weltweit bekannten Disneyfiguren.

Vor allem die Anzahl an Achterbahnen im Disneyland ist beachtlich. Für jeden Geschmack ist etwas dabei, etwa die Minenachterbahn Big Thunder Mountain oder auch "Flounder’s Flying".

Im so genannten Space Mountain wiederum findet man eine Achterbahn, die ganz im Dunkeln liegt - sicher nichts für schwache Nerven. Höhepunkt eines Besuches im Disneyland ist sicher das Feuerwerk, welches hier stattfindet und jedes Mal ein ganz besonderes Ereignis ist.

Übernachtungsmöglichkeiten

Da man es kaum schaffen wird, alle Attraktionen des Tokyo Disneylandes in nur einem Tag zu erkunden, sollte man es sich überlegen, in den zum Park gehörenden Hotels zu übernachten. Auch hier treten Mickey, Minnie und Co. auf und vor allem für die Kinder wird dadurch der Hotelaufenthalt zu etwas ganz Besonderem. Immerhin vier erstklassige Hotels stehen zur Auswahl, die ihren Besuchern allen erdenklichen Komfort bieten und den Aufenthalt zu etwas ganz Besonderem machen.

Der Vulkan Fudschijama

Nicht verpassen sollte man außerdem den Vulkan Fudschijama. Es handelt sich um einen der weltweit berühmtesten Vulkane. Dieser befindet sich in den so genannten Japanischen Alpen.

Es gibt mehrere Routen in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, auf denen man den Vulkan erklimmen kann. Erlebenswert sind auch die verschiedenen Seen, die sich dort befinden. Hier erhalten Sie detailliertere Informationen zum Vulkan Fudschijama.

Die Kirschblüte - ein Fest für die Sinne

Sobald in Japan die ersten Kirschen blühen, startet ein zweiwöchiges Fest, welches besonders in den Städten speziell gefeiert wird. Die Kirschbäume werden beleuchtet und bieten einen einzigartigen Anblick.

Dank TV-Sendungen können die Bürger stets den Überblick über die aktuell am schönsten blühenden Bäume behalten. Es wird im kleinen wie im großen Kreis gefeiert. Erfahren Sie hier Weiteres über die Kirschblüte in Japan.

Die japanische Kirschblüte ist besonders für Naturlibheber ein ganz spezieller Anblick
Die japanische Kirschblüte ist besonders für Naturlibheber ein ganz spezieller Anblick

Besonderheiten, die es bei der Reise dorthin zu beachten gibt

Um nach Japan einreisen zu können, wird ein Reisepass benötigt. Möchte man nicht länger als 180 Tage im Land bleiben, ist kein Visum erforderlich.

Impfvorschriften gibt es nicht. Es werden jedoch für Kinder und Erwachsene Impfungen gegen

empfohlen.

Speisen und Getränke

Das Grundnahrungsmittel der Japaner ist Reis. Dieser bildet die Basis nahezu jeder Mahlzeit. Ebenso beliebt sind Fisch und Meeresfrüchte.

Gewürze und Öl werden nur sehr sparsam eingesetzt; stattdessen sollen die frischen Produkte durch ihren eigenen Geschmack hervorstechen. Generell wird die japanische Küche als gesund angesehen; die hohe Lebenserwartung der Einwohner wird oftmals als Folge angesehen.

Klare Suppen mit Einlage werden in Japan besonders gerne verzehrt. Zu den hauptsächlichen Grundzutaten zählen Shiitake-Pilze, Seetang und getrockneter Thunfisch. auch Suppen aus Misopaste, Tofu oder Nudelsuppen sind beliebt.

Verbreitet ist ebenso sauer eingelegtes Gemüse, wie rüben, Gurken, Chinakohl oder Auberginen. Frischer fisch wird in der rohen Variante bevorzugt, wie zum Beispiel beim bekannten Sushi.

Das auch bei uns bekannte Sushi wird in Japan gerne gegessen
Das auch bei uns bekannte Sushi wird in Japan gerne gegessen

Zu den gängigen Getränken zählt grüner Tee. Ebenso typisch sind Sake, ein Reiswein und Bier. Wenn Sie mehr über die japanische Küche erfahren möchten, finden Sie hier detailliertere Informationen; die japanischen Getränke haben wir zudem hier gesondert aufgeführt.

Quellen:

  • Baedeker Redaktion: Baedeker Allianz Reiseführer Japan, Karl Baedeker Verlag, Ostfildern, 2009, ISBN 3829711522
  • Peter Pörtner: DuMont Kunst Reiseführer Japan, DuMont Reiseverlag, Ostfildern, 2008, ISBN 3770140923
  • Oliver Hoffmann und Kikue Ryuno: Japan, Reise Know-How Verlag Rump, 2008, ISBN 3831716536
  • Nicholas Bornoff: National Geographic Traveler, Japan, National Geographic, 2007, ISBN 3866900155
  • Martin B. Stanzeleit: Neugierig auf Japan: Entdeckungen und Erlebnisse eines Gaijin im Land der aufgehenden Sonne, Wiesenburg, 2006, ISBN 3937101896

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