Italien - Lage, Sehenswürdigkeiten und Spezialitäten

Italien ist ein Reiseland, welches allen Urlaubstypen gleichermaßen gefallen wird. Zahlreiche interessante Landschaften, Städte und Strände warten hier auf den Besucher. Es ist nicht nur ein ideales Urlaubsziel, wenn man einen entspannten Badeurlaub verbringen möchte, auch historisch hat dieses Land einiges zu bieten. Immerhin kann Italien auf eine sehr lange Geschichte zurückblicken, dementsprechend viele historisch bedeutende Sehenswürdigkeiten findet man im Land. Lernen Sie das Reiseziel Italien kennen.

Sehenswertes im Reiseziel Italien

Italien - Geologie

Italien ist ein Land in Südeuropa. Es grenzt an Slowenien, Österreich, die Schweiz und Frankreich.

Es gibt mehrere Inselgruppen, zudem die großen Inseln Sardinien und Sizilien. Zu den besagten kleineren Inseln gehören unter anderem

  • die Inselgruppe La Maddalena
  • San Pietro
  • Asinara
  • Sant'Antioco
  • die Pontinischen Inseln sowie
  • die Tremiti-Inseln.

Hauptstadt ist Rom. In Italien gibt es mehrere Vulkane. Auf dem Festland befindet sich der Vesuv; besonders bekannt sind jedoch der Ätna sowie der Stromboli. Europaweit ist Italien das Land mit den meisten aktiven Vulkanen.

Geographische Lage Italiens in Europa
Geographische Lage Italiens in Europa

Klima

Italien weist ein subtropisches Klima auf; dabei gibt jes jedoch je nach Region große Unterschiede. Im Norden, wo das Land u.a. von den Alpen umrahmt ist, sind die Winter kühl; manchmal kommt es auch zu Frost oder leichten Schneefällen. Im Sommer ist es heiß, mit einer hohen Luftfeuchtigkeit.

In Mittelitalien kann das Mittelmeer einen deutlich größeren Einfluss nehmen - die Winter sind trocken und mild, die Sommer warm bis heiß. Frost gibt es hier in der Regel nicht.

In Süditalien sowie auf den italienischen Insel ist das Klima ganzjährig warm und mediterran. Selbst im Winter wird es meist nicht kälter als 10 Grad Celsius. Der Sommer kann sehr heiß werden; Temperaturen von mehr als 40 Grad Celsius sind möglich.

Geographische Lage Italiens auf der Weltkarte
Geographische Lage Italiens auf der Weltkarte

Lohnenswerte Sehenswürdigkeiten und Ausflugesziele

Strand, Stadt, Berge? In Italien alles möglich

Sehenswürdigkeiten in der Hauptstadt Rom

Italien zählt zu einem der beliebtesten Urlaubsländer in Europa. Dies liegt nicht nur an den traumhaften Stränden und schönen Landschaften im Land, auch einige bedeutende Städte kann man hier entdecken. Auf Platz Eins der meistbesuchten Städte Italiens steht dabei ohne Frage die Hauptstadt Rom.

Rom, auch als die "Ewige Stadt" bezeichnet, wartet mit einer Vielzahl an Sehenswürdigkeiten auf; um zumindest die wichtigsten zu entdecken, sollte man sich schon ein paar Tage Zeit nehmen. Immerhin kann die Stadt auf eine mehr als 2.000-jährige Geschichte zurückblicken - dementsprechend viele Sehenswürdigkeiten gibt es hier zu entdecken.

Auf der "Via dei Condotti" flanieren todschicke Signoras, im Petersdom singen die Nonnen und auf der Spanischen Treppe finden sich sitzend die flirtenden Jugendlichen ein. Rom, als zentraler Punkt in Italien, zeigt ein facettenreiches Gesicht. Dieses allerdings besticht durch eine Vielfalt, Emotionen und wunderschönen Plätzen, die es dem Besucher schwer machen wieder zu gehen.

Bereits Shakespeare und Goethe waren einst in die Ewige Stadt verliebt, denn Rom war für sie das Maß aller Dinge. Eine Erkenntnis, die zahlreiche Menschen aus aller Welt mit ihnen teilen, denn Rom ist nicht nur eine Stadt in Italien.

Sie ist DIE Stadt in Italien. Aufregend und vielfältig zeigt sich die Stadt am Tiber, der seit der Zeit von Goethe viel Wasser hat fließen sehen.

Kolosseum

Wahrzeichen Nummer Eins in der Stadt ist sicher das Kolosseum, dieses gilt mit einem Umfang von knapp 530 Metern als größtes antikes Amphitheater der Welt. Hier fanden zahlreiche Spiele und Gladiatorenkämpfe statt - noch heute fühlt man sich bei einem Besuch des Kolosseums in damalige Zeit zurückversetzt.

Blick auf das Kolosseum in Rom, Italien
Blick auf das Kolosseum in Rom, Italien

Petersdom

Nächster Anlaufpunkt bei einer Städtebesichtigung in Rom sollte die Vatikanstadt sein. Ein Quadratkilometer umfasst der Zwergenhafte Staat, doch ist der Reichtum fast unermesslich. Hier besonders beeindruckend ist der Petersdom.

Immerhin 60.000 Personen haben im Inneren dieses Gotteshauses Platz. Weithin sichtbar ist die Kuppel dieses Bauwerks zu sehen - wenn man die 527 Stufen bis oben erklommen hat, bietet sich ein traumhafter Panoramablick über ganz Rom. Der Petersdom gilt als eine der größten Kirchen der Welt und ist vor allem für Katholiken ein absolutes Muss.

Blick auf den Petersplatz in Rom
Blick auf den Petersplatz in Rom

Engelsburg

Nicht weit vom Petersdom entfernt befindet sich die Engelsburg. Immerhin diente dieses ab dem 10. Jahrhundert als Fluchtburg für den Papst - durch einen unterirdischen Gang war die Engelsburg mit dem Vatikan verbunden. Heute befindet sich in dem Bauwerk ein Museum.

Sixtinische Kapelle

Kulturell interessierte Touristen sollten auch der Sixtinischen Kapelle einen Besuch abstatten. Besonders das Deckenfresko, welches von Michelangelo geschaffen wurde, ist hier absolut sehenswert.

Spanische Treppe

Auch die Spanische Treppe sollte man bei einem Aufenthalt in Rom nicht außer Acht lassen. Sowohl bei Einheimischen als auch bei Touristen ist diese ein beliebter Treffpunkt.

Trevi Brunnen

Trevibrunnen in Rom
Trevibrunnen in Rom

Berühmtester Brunnen der Stadt wiederum ist der Trevi Brunnen. Bekannt aus zahlreichen Filmen, besuchen Touristen diesen heute hauptsächlich darum, um rücklings eine Münze in den Brunnen zu werfen.

Dies soll der Legende zufolge nämlich Glück bringen. Wirft man nur eine Münze in den Brunnen, wird man angeblich wieder nach Rom zurückkehren. Doch Achtung: Schon zwei Münzen können dazu führen, dass man sich in einen der feurigen Römer verliebt und mit einer weiteren Münze, soll das Schicksal einen diesen Römer heiraten lassen.

Weitere Highlights Roms

Grandios offenbart sich das Forum Romanum, das die Überreste der einstigen Kaiserzeit beinhaltet und besonders kulturbegeisterte Besucher in den Bann zieht. Ein Muss sind auch die Vatikanischen Museen.

Ein Highlight in der Ewigen Stadt und nicht nur für bekennende Christen. Michelangelos berühmte Wand- und Deckenfresken oder auch die Stanzen des Raffael sind zudem Punkte, die man sich unbedingt auf die Reiseplanung schreiben sollte.

Wechselt man die Tiberseite, erwarten einen traumhafte Ecken, die nur darauf warten entdeckt zu werden. Trastevere, ein Viertel der Stadt, offenbart ein authentisches römisches Flair, sowie urige Lokale, in denen man unbedingt das römische Nudelgericht "Spaghetti cacio e pepe" mit schwarzem Pfeffer und Käse probieren sollte. Himmlisch, wie so Vieles in Rom.

Flagge von Italien
Flagge von Italien

Sizilien - Zwischen Oliven, Antike und Mafia

Sizilien - das klingt nach Sonne, Meer, Strand und Mafiaromantik. Die große Insel Italiens ist aber viel mehr als das.

Sizilien ist Urlaub, Geschichte, Geographie und Industrie. Hier findet der Urlauber alles, was einen Aufenthalt im Ausland zum Erlebnis macht.

  • Wohnen am Vulkan
  • die Geschichte des alten Roms spüren
  • durch Olivenhaine wandeln und
  • die dunkle Seite Italiens erleben

- all das gibt es in Sizilien. Direkt am Ätna, dem großen Vulkan Siziliens nahe Catania am Naturschutzgebiet Parco dell Etna, kann man sein Zimmer buchen oder auch ein Appartement nehmen.

Von dort aus kann man die großen und berühmten Städte der Antike besuchen: Syrakus, Palermo, Messina. Oder einen Streifzug durch die atemberaubende Natur Siziliens unternehmen. Außerdem kann man von Messina aus die Fähre zum italienischen Festland nehmen und Süditalien erkunden.

Palermo auf Sizilien
Palermo auf Sizilien

Sehenswertes auf Sizilien

Doch eigentlich bietet Sizilien selbst genügend Stoff für einen Urlaub.

  • Grotten
  • Wasserfälle
  • Olivenhaine und natürlich
  • der Ätna

sind das Eldorado für den Naturfan. In den Städten kommen die Geschichtsliebhaber auf ihre Kosten.

Wer sich auf Sizilien einlässt und ins Innere der größten Mittelmeerinsel vordringt, wird hier Vieles entdecken, was es an den Rändern nicht zu sehen gibt. Kleine Kunsthandwerkstätten, das wahre sizilianische Leben in seinem ganz eigenen Trott und die Menschen der Insel machen sie zu einem Erlebnis.

Kulturpflege

Auf Sizilien vereinen sich mehrere Kulturen, da die Insel immer als strategisch günstiger Ausgangspunkt in der Geschichte umkämpft war. Und jede dieser Kulturen hat auch Spuren auf der Insel hinterlassen.

Darum ist die sizilianische Kultur nicht ohne weiteres mit der römischen gleichzusetzen. Auch sprachlich setzen sich die Sizilianer bewusst vom Rest Italiens ab und pflegen ihren ganz eigenen Dialekt.

Kriminalität

Die dunkle Seite Siziliens ist die Mafia. Deren Einfluss ist nicht zu unterschätzen und kann auch nicht heruntergespielt werden.

Besonders in Palermo ist die Mafia auch heute noch sehr aktiv. Der Urlauber jedoch wird das nicht unbedingt bemerken, da die Geschäfte der Mafia im Hintergrund und sehr verdeckt ablaufen.

Ein Besuch zur Erntezeit

Nichtsdestotrotz ist Sizilien eine Reise wert, denn glücklicherweise ist die Mafia nur ein kleiner Teil dessen, was die Insel ausmacht. Der Hauch von Geschichte, die wilde Natur und die Sizilianer sind das, was Sizilien hauptsächlich darstellt und das lohnt es sich auf alle Fälle anzuschauen.

Übrigens: Besonders schön und anziehend ist Sizilien im Frühling oder im beginnenden Herbst. Die Natur erblüht oder verabschiedet sich und die Ernten werden eingefahren, was sich dann als kulinarischer Genuss auf den Märkten und auf dem Teller offenbart.

Der Schiefe Turm von Pisa

Besonders die Toskana mit ihren sanften Hügellandschaften wird gerne besucht. Hier das wohl beeindruckendste Bauwerk ist der Schiefe Turm von Pisa.

Dieser ist das eindeutige Wahrzeichen der Toskana und wird jährlich von unzähligen Menschen besucht. Mittlerweile ist dies auch wieder problemlos möglich; im Jahre 1990 allerdings wurde der Turm für die Öffentlichkeit gesperrt. Zu gefährlich war die Schieflage des Turmes mittlerweile geworden.

Nach umfassenden Sanierungsarbeiten aber kann dieser seit dem Jahr 2001 wieder besichtigt werden. Bei diesen Bauarbeiten wurden übrigens eine alte Römerstraße und ein mittelalterliches Grab entdeckt.

Warum ist der Schiefe Turm von Pisa überhaupt schief?

Dies liegt einzig und allein daran, weil er auf einem feuchten Untergrund aus Morast erbaut wurde und so kontinuierlich in den Boden sackt. Der damalige Baumeister hatte dies in seinen Planungen einfach nicht bedacht.

Der Turm in Zahlen

Der Schiefe Turm von Pisa ist so bedeutend, dass er bereits im Jahr 1987 in die Kuturerbeliste der UNESCO aufgenommen wurde. Der Turm hat eine Gesamthöhe von 54 Metern, einen Durchmesser von zwölf Metern und besitzt sieben Glocken.

Um diesen Glockenturm zu erreichen, muss man 294 Stufen hinter sich bringen, wird dann oben aber mit einer schönen Panoramasicht belohnt. Als Schiefer Turm wird er daher bezeichnet, weil seine Neigung an der Spitze immerhin 4,86 Meter beträgt.

Erbauung und Legende

Die Grundsteinlegung des Turmes erfolgte bereits im Jahr 1173; die Bauarbeiten dauerten allerdings bis in das ausgehende 14. Jahrhundert. Bereits bei seiner Fertigstellung im Jahr 1378 war die Schieflage des Turmes erkennbar.

Erbaut wurde der Schiefe Turm aus Carraramarmor, welcher ihm noch heute sein charakteristisches weißes Aussehen verleiht. Immerhin etwa 14.000 Tonnen dieses Baumaterials wurden für die Errichtung des Schiefen Turms verwendet.

Ursprünglich als freistehender Glockenturm für den benachbarten Dom geplant, gilt der Schiefe Turm heute als eigenständiges Bauwerk und zählt zu einem der meistbesuchten Bauwerke in ganz Italien.

Auch ragt sich um den Schiefen Turm von Pisa eine bekannte Legende: angeblich hat Galileo Galilei, einer der bedeutendsten Wissenschaftler des Mittelalters, hier die Fallgesetze entdeckt. Ob dies allerdings der Wahrheit entspricht, ist fraglich.

Zwei Glocken im Schiefen Turm von Pisa, Italien
Zwei Glocken im Schiefen Turm von Pisa, Italien

In Pompeji das Leben von vor 1.000 Jahren bewundern

Eine der kulturellen Stätten, welche man bei einem Urlaub in Italien keinesfalls versäumen sollte, ist die antike Stadt Pompeji. Diese befindet sich am Golf von Neapel, im Jahr 79 nach Christus ist Pompeji der Legende nach beim Ausbruch des Vesuv untergegangen. Etwa 1.500 Jahre lang lag die Stadt unter einer meterhohen Schicht aus Schutt und Asche begraben.

Jahrhundertelang vergessen, wurde die Stadt allerdings im 18. Jahrhundert wiederentdeckt und zählt seitdem zu einem der meistbesuchten Orte in Italien. Dies hat sie der Tatsache zu verdanken, dass sie die wohl am besten erhaltene antike Stadt im ganzen Land ist.

Forum und Eumachia-Gebäude

Noch heute kann man in Pompeji zahlreiche Bauwerke entdecken, den Mittelpunkt stellt dabei das Forum dar. Inmitten der Altstadt von Pompeji gelegen, wurde dieser Platz in der vorrömischen Zeit als Marktplatz genutzt.

Ein weiteres Gebäude der antiken Stadt war das Gebäude der Eumachia, dieses galt als größtes Bauwerk von Pompeji. Besonders die üppig geschmückte Fassade machte es zu einem der schönsten seiner Art in Pompeji.

Basilika und Tempel

Auch die Basilika an der Westseite jedoch galt als imposantes Bauwerk, deren Ruinen man noch heute bestaunen kann. Ältestes Gebäude der Anlage wiederum war der Tempel des Apollon. Dieser galt als Hauptheiigtum der Stadt. Darüber hinaus gab es in Pompeji noch etliche andere Tempel und Altare, beispielsweise den Fortunatempel oder den Venustempel.

Thermen und Sportanlagen

Selbst Thermen waren in Pompeji in großer Anzahl vorhanden. Diese dienten hauptsächlich der Körperertüchtigung. Sportanlagen und Theater waren in der antiken Stadt natürlich ebenso vorhanden.

Da Pompeji eine eigenständige Stadt war, wurde hier auch Handwerk betrieben und selbst die Prostitution machte vor Pompeji nicht halt. Genaue Erkenntnisse allerdings hat man bis heute nicht, Vermutungen jedoch gibt es genügend.

Gegründet wurde Pompeji bereits im 6. Jahrhundert vor Christus von den Griechen. Unterhalb des Vesus gelegen, hatte man vom Standort aus eine gute Sicht auf das umliegende Gelände und war so vor feindlichen Angriffen geschützt.

Die schönsten Badestrände Italiens

Italien, eines der beliebtesten Urlaubsziele in Europa, ist vor allem bei allen Strandurlaubern sehr beliebt, denn hier findet man wundervolle Strände. Nicht nur das italienische Festland, auch die zu Italien gehörenden Inseln bieten eine Vielzahl an schönen Sandstränden.

Nicht umsonst zählen die Küstenlandschaften in Italien zu den schönsten in ganz Europa. Einige der schönsten sollen im Folgenden kurz vorgestellt werden.

Strände der beliebten Urlaubsinseln

Zu den beliebtesten Urlaubsinseln des Landes zählen

Allen gemeinsam sind traumhafte Strände. Die Insel Sardinien etwa ist bekannt für kristallklares Wasser und wunderschöne Küstenabschnitte.

Auf der Insel Elba ein echter Geheimtipp ist der Strand Fetovaia im Südwesten der Insel. Dies ist eine immerhin 250 Meter lange Bucht, die mit ihrem herrlichen weißen Sand besticht.

Strände des Festlands

Auf dem italienischen Festland wiederum sollte man sich an die Ligurische Küste begeben, wenn man einen Badeurlaub verbringen möchte. Der Strand von Sanremo beispielsweise ist ein sehr sauberer Strand, welcher hauptsächlich aus Sand besteht.

In der Stadt Imperia wiederum findet man ebenfalls einen schönen Strand, an welchem auch Hunde gerne gesehen sind. Nahe der Stadt Genua befindet sich der Strand Santa Margherita - ein Stadtstrand, welcher besonders exklusiv ist. Hier kann man imposante Yachten auf dem offenen Meer betrachten, während sich an den Strand mondäne Villen anschließen.

Strände der Amalfiküste und der Toskana

Auch die Amalfiküste ist bestens geeignet und selbst die Toskana hält einige schöne Küstenabschnitte für den Besucher bereit. Besonders groß ist die Auswahl an Stränden in der Toskana; 15 Topstrände warten hier auf den Besucher.

Forte de Marmi, Bibbona oder Pietrasante sind hier nur drei Beispiele. An die meisten Strände in der Toskana schließen sich malerische Pinienwälder an, die zu ausgedehnten Spaziergängen einladen.

Strände des Golfs von Neapel und der Adriaküste

Der Golf von Neapel und letztendlich auch die Adriaküste bieten sich ebenfalls an, wenn man sich am Meer entspannen möchte. Man sieht also: die Auswahl an Stränden in Italien ist schier unerschöpflich und bietet für jeden Urlaubstyp etwas.

Badeurlaub am See

Doch nicht nur am offenen Meer kann man sich in Italien wunderbar entspannen. Auch die drei bekanntesten Seen des Landes -

  • der Gardasee
  • der Lago Maggiore oder
  • der Comer See

- bieten Badefreuden pur. Natürlich ist hier auch Wassersport jeder Art gut möglich.

Genießen Sie ein Stück Paradies in Südtirol

Südtirol mit seinen ursprünglichen Menschen, einer atemberaubenden Landschaft und seiner unberührten Natur gleicht bis heute ein Stück weit dem Paradies.

Therme, Spa und Wellness pur

Die bekannteste und wohl auch schönste Stadt der Region Südtirol ist Meran. Die Stadt überzeugt mit Ihrer mediterranen Innenstadt und zieht zahlreiche Wellnessinteressierte durch Ihr traditionsreiches Thermalbad an.

Die Therme Meran überzeugt mit einem edlen Flair und zahlreichen Zusatzangeboten. Insgesamt bietet die Therme 25 Pools und Anwendungsbecken.

Das 240 qm Hauptbecken ist Sommer wie Winter gut besucht. Besonders durch zahlreiche medizinische Spa Anwendungen hat sich die Therme Meran einen Namen gemacht und so ist ein Kururlaub in Südtirol ein besonderes Erlebnis.

Die Kirche im See lassen

Umgeben von Bergen lässt sich im grünen Südtirol die Sonne genießen und es findet sich viel Raum, um die Seele baumeln zu lassen. Die Berglandschaft wird immer wieder von idyllischen Tälern unterbrochen. Zahlreiche Seen laden zum Verweilen ein und bieten malerische Blicke auf die Alpenlandschaft.

Besonders der Reschensee zieht zahlreiche Besucher an, denn mitten im See zieht ein Kirchturm aus dem Wasser. Dieser einzigartige Anblick kam beim Anlegen des Stausees zustande, als ein ganzes Dorf dem Stausee weichen musste. Bis heute fasziniert dieser Anblick Besucher aus aller Welt.

Ideal für Wanderfreunde

Die Region Südtirol dient ganzjährlich als Urlaubsparadies. Besonders der Frühling und Herbst hält wunderschöne Einblicke in die Natur bereit. Besonders für Wanderfreunde ist Südtirol ideal, denn zahlreiche Wanderrouten führen durch atemberaubende Alpenlandschaften und immer wieder gibt es neues zu entdecken.

So findet sich in der schönen Landschaft auch Geschichtsträchtiges wie die Abtei Marienberg. Marienberg ist die höchstgelegene Abtei Europas und wurde bereits im 12. Jahrhundert gegründet.

1724 gründeten die Mönche ein Humboldtsches Gymnasium. Heute werden die Räumlichkeiten zur Erwachsenenbildung genutzt und es werden zahlreiche Wochenendkurse im Kloster angeboten. Wer Ruhe und Erholung sucht findet diese in der Abtei Marienberg umgeben von grünen Wiesen inmitten der Berglandschaft gelegen.

Kinder sind willkommen

Zahlreiche sportliche Aktivitäten und Bademöglichkeiten sorgen dafür, dass Groß und Klein einen Traumurlaub verbringen können. Besonders die Kinderfreundlichkeit begeistert Familien mit kleinen Kindern und auch die Hotels haben sich auf Familien mit Kindern eingestellt und bieten Kinderbetreuungsmöglichkeiten und auch Ausflüge speziell für Kinder, die Südtirol von einem ganz speziellen Blickwinkel zeigen und schon den Kleinsten die wunderschöne Natur nahe bringen.

Karneval in Venedig - ein ganz besonderes Highlight

Nicht nur Rio de Janeiro ist für seinen Karneval weltberühmt, auch in Italien kann man diesem bunten Event durchaus beiwohnen. Hier die bekannteste Stadt für den Karneval ist Venedig.

Diese eignet sich bestens für eine Städtereise; eine Fahrt auf einem der unzähligen Kanäle sollte hier unbedingt auf dem Reiseplan stehen. Wenn man es einrichten kann, sollte man den Urlaub jedoch zur Zeit des Karnevals planen.

Anders als beispielsweise in Rom oder Florenz beginnt der Karneval in Venedig bereits am Stefanitag, dem 26. Dezember. Bis zum Aschermittwoch verwandeln sich die Straßen der Stadt dann in ein buntes Meer aus Lichtern und Farben.

"Engelsflug"

Die offizielle Eröffnung des Karnevals findet dann aber zehn Tage vor Aschermittwoch statt; diese Feier nennt man auch "Engelsflug". Ein Prominenter schwebt bei diesem Fest vom Campanile, einem der bekanntesten Kirchengebäude der Stadt, hinab auf den Markusplatz. Auf eben diesem bekannten Platz der Stadt sind unzählige Stände aufgebaut; Privatpersonen flanieren hier in den herrlichsten Kostümen.

Mit dem schönsten Kostüm zum Sieg

Charakteristisch für Venedig sind die Halbmasken, welche nur die Hälfte des Gesichtes bedecken - diese sieht man in der Stadt zuhauf. Wer einmal eine neue Identität annehmen möchte, sollte in eines der Kostüme schlüpfen und am Karneval in Venedig teilnehmen.

Fantasievolle Kostüme kann man überall in Venedig kaufen - da diese äußerst aufwendig gestaltet sind, kosten sie natürlich dementsprechend. Das schönste Kostüm der Stadt wird übrigens jährlich in einem Wettbewerb gekürt.

Venezianische Karnevalsmaske in Rottönen
Venezianische Karnevalsmaske in Rottönen

Zahlreiche Events

Doch nicht nur die bunten Kostüme an sich machen den Karneval in Venedig zu einem unvergesslichen Ereignis. Überall auf den Straßen finden zudem Turniere und Ritterspiele statt, zudem treten Musiker und Straßenkünstler auf. Kurz gesagt: wer bei einer Reise nach Italien etwas erleben möchte, ist beim Karneval in Venedig genau richtig.

Geschichte

Der Karneval in Venedig kann auf eine lange Geschichte zurückblicken - bereits der legendäre Casanova liebte angeblich das geschäftige Treiben. Die älteste Aufzeichnung eines Karnevals in der Stadt stammt aus dem Jahr 1286. Der Karneval, wie man ihn heute kennt, wurde erstmalig im 16. Jahrhundert nach der großen Pest gefeiert.

Schon damals gab es Feste, die so ausschweifend waren, dass sie schließlich durch Napoleon verboten wurden. Erst im Jahr 1980 wurde der Karneval in der Stadt offiziell wieder eingeführt.

In Italien kann man sich zudem wunderbar erholen...

Wellness in Italien

Die Im Folgenden stellen wir Regionen vor, in denen man einen erholsamen Wellnessurlaub verbringen kann.

Abruzzen - Wellness im Herzen Italiens

Immer mehr Urlauber entdecken die mittelitalienische Region Abruzzen. Sie grenzt im Osten an die Adria, umfassen aber auch das im Winter schneereiche italienische Mittelgebirge.

Daher sind die Abruzzen bei Sommer- und Winterurlaubern gleichermaßen beliebt. Zudem gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten und einmalige Naturlandschaften in den Nationalparks. Für Vielfalt und Abwechslung ist also gesorgt.

Tourismus in den Abruzzen

Die Abruzzen sind ein Geheimtipp unter Italiens Tourismusregionen. Im Landesinneren haben die Abruzzen zahlreiche mittelalterliche

zu bieten. Die gesamte Region ist von gekennzeichneten Rad- und Wanderwegen durchzogen, so dass Wanderer, Radfahrer und Bergsteiger auf ihre Kosten kommen.

Die Gipfel der Abruzzen sind auf sicheren Wegen gut zu erreichen und bieten eindrucksvolle Panoramablicke: im Norden auf die Monti Sibillini und die Monti della Laga, im Westen auf den Sirente und Velino, das Majellamassiv und die Höhen der Abruzzennationalparks.

In den Abruzzen liegen 21 Skigebiete, die insgesamt 368 Kilometer Pisten umfassen. Die bekanntesten Abfahrtsgebiete sind Campo Felice und Roccaraso, für den Langlauf ist der Campo Imperatore zu empfehlen. Gegenüber den Alpen bieten die Abruzzen einige Vorteile für Wintersportler, denn es ist hier nicht so voll und gewöhnlich liegt mehr Schnee als in Norditalien.

Cinque Terre: Blick auf Vernazza in Italien
Cinque Terre: Blick auf Vernazza in Italien

Der Nationalpark Gran Sasso

Die einmalige Naturlandschaft der Abruzzen kann man im Nationalpark Gran Sasso erleben. Der Park umfasst zwei Bergketten mit insgesamt 150.000 Hektar Fläche um den Monti della Laga und das Gran-Sasso-Massiv.

Charakteristisch für die wilde Landschaft des Gran Sasso sind

  • steil abfallende Wände
  • gezackte Gipfel und
  • aufragende Kämme.

Teil des Massivs ist der 2.900 Meter hohe Corno Grande, der höchste Apenningipfel. Im Osten ragen Kalksteinwände steil auf, während sich im Westen das auf 1.600 Metern gelegene Hochplateau Campo Imperatore erstreckt, das acht Kilometer breit und 30 Kilometer lang ist.

Im Gran Sasso ist mit dem Corno Grande der am südlichsten gelegene Gletscher Europas beheimatet. Im Norden des Gran Sasso lohnt es sich das Tal der hundert Wasserfälle und den Campotostosee zu erkunden.

Der Nationalpark Majella

Die 61 Gipfel des Maiella-Massivs bilden den 86.000 Hektar großen Nationalpark Majella. Aus dem Kalksteinmassiv ragt der Monte Amaro mit 2.795 Metern heraus. Seine Hänge sind durch Wälder, Wiesen und Wasserquellen gekennzeichnet, die im Frühling und Sommer eine herrliche Pflanzenpracht entstehen lassen.

Frauenfüße mit Wanderschuhen wandern auf Klippe am Meer
Frauenfüße mit Wanderschuhen wandern auf Klippe am Meer

Warum Wellnessfreunde Südtirol lieben

Südtirol ist bei Wellnessurlaubern nicht umsonst eine der beliebtesten Regionen Italiens. Die nördlichste Provinz des Landes verfügt über ein mildes Klima und zeigt sich landschaftlich sehr vielseitig.

  • Alpines Hochgebirge
  • ausgedehnte Täler und
  • malerische Seen

wechseln sich ab. Außerdem gibt es etliche schöne Städte mit attraktiven Sehenswürdigkeiten zu entdecken.

Tourismus in Südtirol

Der Tourismus spielt traditionell eine große Rolle in Südtirol. Den Anfang machten berühmte Kurorte wie Meran und Bozen, die mit sauberer Luft und mildem Klima Heilungssuchende aus ganz Europa anzogen. Zunehmend wurde der Kur- und Wellnessurlaub um Elemente des Aktivurlaubs ergänzt.

Heute hat Südtirol eine breite Palette an Aktivitäten zu jeder Jahreszeit zu bieten. Wenn Schnee liegt, öffnen die Wintersportzentren ihre Tore. Gut ausgebaute Abfahrt- und Langlaufpisten stehen zur Verfügung.

Im Frühjahr sollte man unbedingt die Blütezeit auf den großen Obstplantagen erlegen, die es in Südtirol zahlreich gibt. Im Sommer stehen Wandern und Bergsteigen auf dem Programm.

Es steht dazu ein gut ausgebautes Netz an Wanderwegen zur Verfügung. Südtirol ist nicht allein eine alpine Berglandschaft, sondern verfügt auch über viele Seen,

  • von Bergseen
  • über Gletscherseen
  • bis hin zu Stau- und Badeseen.

Bozener Altstadt

Bozen ist nicht nur die Hauptstadt Südtirols, sondern auch eine der schönsten Städte des Landes. In Bozen, das sich um seinen alten Dom herum ausbreitete, trifft Altes auf Neues. Die Altstadt lädt zum Shoppen und Bummeln ein, oder zum Verweilen in einem der schönen Cafés und Restaurants.

Die Laubengasse ist Bozens Einkaufsstraße. Sie verdankt ihren Namen den alten Rundbögen, die die Straße überdachen und ihr einen ganz besonderen Charakter verleihen.

Am Ende der Laubengasse beginnt der Obstmarkt, auf dem das ganze Jahr über ein fröhliches Markttreiben herrscht. Besichtigen sollt man in Bozen unbedingt den Dom, das Siegesdenkmal und den Waltherplatz. Im Bozener Museum ist der Ötzi, der "älteste Südtiroler" zu sehen.

Die Botanischen Gärten in Trauttmansdorff

In der Nähe von Meran liegt das Schloss Trauttmansdorff, das über eine herrliche 12 Hektar große Gartenlandschaft verfügt. Hier erwarten den Besucher nicht nur heimische Gewächse, sondern Pflanzen aus aller Welt. Insgesamt teilt sich das Gelände in 80 bunt gestaltete Gartenlandschaften, in denen Pflanzen aus dem Alpenraum ebenso vertreten sind wie Pflanzen aus der Mittelmeerregion.

Entspannen in den atemberaubenden Dolomiten

Die Dolomiten sind eines der beliebtesten Ziele für Wanderer und Bergsteiger in Italien. Der Gebirgszug in den Südalpen bietet

  • eine idyllische Hochgebirgslandschaft
  • malerische Täler
  • Naturparks und
  • ausgiebige Wintersportmöglichkeiten.
Val die Funes - Blick auf Villnöß und Bergmassiv Odle in den Dolomiten, Italien
Val die Funes - Blick auf Villnöß und Bergmassiv Odle in den Dolomiten, Italien

Geographische Lage

Die Dolomiten gehören zu den Südalpen und erstrecken sich in den italienischen Regionen Trentino, Venetien und Südtirol. Teile der Dolomiten sind in Naturparks zusammengefasst und zählen zum UNESCO Weltnaturerbe.

Die Bergmassive der Dolomiten können mit zahlreichen Gipfeln von über 3.000 Metern Höhe aufwarten. Der Marmolata ist mit 3.300 Metern die höchste Erhebung.

Die bekanntesten Massive sind

  • der Rosengarten
  • die Geislergruppe
  • die Langkofelgruppe
  • die Drei Zinnen
  • die Sella und
  • der Schlern.

Atemberaubende Gipfel und Panoramen bieten des Weiteren der Tofana, die Fanes, die Puezgruppe, das Schlernmassiv, die Cadini-Gruppe, die Cristallogruppe und die Latemargruppe.

Radsportler auf einem Radweg in den Dolomiten
Radsportler auf einem Radweg in den Dolomiten

Die Täler der Dolomiten

In den Dolomiten wechseln sich steile Gipfel mit tiefen Schluchten sowie ausgedehnten Hochebenen und Tälern ab. Im Westen wird das Gebirge durch das Eisacktal begrenzt, im Süden durch das Etschtal, im Norden durch das Pustertal.

Vom Pustertal aus erreicht man das Gadertal, das sich an der südlichen Falnke bis zum Sellastock erstreckt. Im Norden gelangt man über das Grödner Joch zum Grödner Tal, wo der Naturpark Schlern-Rosengarten und die Seiser Alm die Besucher anziehen.

Besonders sehenswert sind auch die abgelegenen Seitentäler, wie das Villnößtal zwischen Grödner Tal und Pustertal. Südlich vom Schlernmassiv kann man durch das Tierser Tal zum Rosengarten gelangen oder über den Nigerpass ins Eggental. Das Höhlensteintal trennt Sexterner und Pragser Dolomiten und gibt den Weg zum Monte Cristallo frei.

Das Sexternertal bildet die östliche Grenze des Gebirges und stellt die Verbindung zum Tal der Piave und zum Cadore her. Im Valle del Boite liegt der berühmte Kur- und Wintersportort Cortina d'Ampezzo.

Der Naturpark Schlern-Rosengarten

Im Grödner Tal befindet sich der Naturpark Schlern-Rosengarten. Er wurde 1974 eingerichtet und umfasst eine Fläche von fast 6.800 Hektar. Rund um die Gemeinden Völs, Tiers, Kastelruth und Schlern bietet der Park seinen Besuchern herrliche Landschaften, in denen man den Artenreichtum von Flora und Fauna im alpinen Hochgebirge entdecken kann.

Zum Naturpark Schlern-Rosengarten gehört auch das Schutzgebiet Seiser Alm. In der Steger Säge bei Tiers gibt es ein Naturparkhaus, das über die Geologie und das traditionelle Handwerk der Region informiert.

Auszeit für Körper und Seele in der Toskana

Die Toskana zählt zu den beliebtesten Urlaubsregionen in Italien. Die mittelitalienische Region zeichnet sich durch ein angenehmes Klima, eine idyllische Landschaft und namhafte Städte mit berühmten Kulturdenkmälern aus der Renaissancezeit aus.

Landschaftsbild in der Toskana im Sonnenaufgang
Landschaftsbild in der Toskana im Sonnenaufgang

Die Sehenswürdigkeiten in der Toskana

Die Toskana grenzt im Osten an Umbrien, im Norden an die Emilia-Romagna und Ligurien sowie im Süden an Latium. Sie ist als Reiseziel so attraktiv, weil sie für die verschiedensten Interessen etwas zu bieten hat.

So gibt es

und das alles in einer idyllischen Naturlandschaft. Gesehen haben sollte man zumindest einige der kunstgeschichtlich und historisch bedeutsamen Städte. Nicht umsonst ist Florenz mit den Uffizien, dem Dom und dem Ponte Vecchio ein Hauptziel von Touristen.

Aber auch Siena und Pisa wiesen zahlreiche beeindruckende Bauwerke aus der Renaissancezeit auf. Natürlich sollte man den Schiefen Turm von Pisa gesehen haben, aber auch die mittelalterliche Architektur von San Gimignano.

Darüber hinaus verfügt die Toskana über eine 328 Kilometer lange Rivieraküste, an der es herrliche Strände und Badeorte gibt. Besonders empfehlenswert sind die Seebäder Forte die Marmi und Viareggio. Während die nördliche Riviera feinsandige Strände zu bieten hat, stößt man in der Etruskischen Riviera auf viele kleine Buchten, die man mit dem Boot oder zu Fuß erkunden kann.

Für Wellnessurlauber sind die zahlreichen Kurorte der Toskana mit ihren Thermalquellen besonders attraktiv. Zu nennen sind hier

  • Bagno Vignoni
  • Montecatini
  • Gambassi
  • San Casciano die Bagni
  • Rapolano
  • Bagni San Filippo und
  • Saturnia.

Die historische Altstadt von Florenz und der Schiefe Turm von Pisa

Zu den schönsten Zentren europäischer Großstädte gehört sicherlich die Altstadt von Florenz. Sie bietet eine einzigartige Verdichtung repräsentativer Renaissancebauten, die vom Reichtum der Region künden.

Die meisten Bauwerke entstanden zwischen dem 15. und 16. Jahrhundert zur Zeit der Medici. Der Dom, die Uffizien und der Ponte Vecchio sind nur drei von unzähligen weltberühmten architektonischen Meisterwerken.

Würde man eine Liste der weltweit bekanntesten Bauwerke aufstellen, würde aber der Schiefe Turm von Pisa ganz weit vorne rangieren. Er wurde zwischen dem 12. und 13. Jahrhundert als Glockenturm des Doms erbaut. Der aus Sand und Morast bestehende Untergrund verursachte dann jene Neigung, die den Schiefen Turm so berühmt machte.

Der Dom von Siena in der Toskana, Italien
Der Dom von Siena in der Toskana, Italien

Emilia-Romagna - Vielfalt zwischen Poebene und Adria

Die Emilia-Romagna ist eine Region im Norden Italiens zwischen Adria, Apennin und der Poebene. Neben einer herrlichen Naturlandschaft kann die Emilia-Romagna auch mit zahlreichen Kulturdenkmälern und Sehenswürdigkeiten in ihren Städten aufwarten.

Die Emilia-Romagna im Überblick

Neben der Hauptstadt Bologna, sind die bekanntesten Städte der Emilia-Romagna: Rimini, Ravenna und Parma. Parmesan und Parmaschinken sind die weltberühmten kulinarischen Besonderheiten der Region.

Von besonderem Wert für Wellnessurlauber sind die zahlreichen Kurorte der Emilia-Romagna sowie die Thermen von Riolo und Salsomaggiore. Naturliebhaber werden vom Po-Delta begeistert sein, während es Kulturinteressierte zu den UNESCO-Welterbestätten und in die architektonisch sehenswert gestalteten Städte wie Bologna, Ferrara, Parma, Modena und Piacenza zieht. Zum UNESCO Weltkulturerbe zählen in der Emilia-Romagna

  • die Kathedrale
  • der Piazza Grande und
  • der Torre Civica in Modena

und zahlreiche frühchristliche Mosaike und Baudenkmäler in Ravenna. Darüber hinaus gehört die gesamte Renaissancestadt Ferrara mitsamt dem Fürstenhof aus dem 13. Jahrhundert zum Welterbe.

Sehenswerte Städte und Ortschaften

Bologna ist das politische und kulturelle Zentrum der Emilia-Romagna. Die Stadt am Fuße des Apennins ist die älteste europäische Universitätsstadt und kann mit

ein breites kulturelles Angebot zur Verfügung stellen. Das besondere Flair der Stadt macht aber der Canale delle Moline aus, der an Venedig erinnert. Auch die vielen kleinen Boutiquen und Cafés bereichern das Stadtbild.

In der Renaissancestadt Ferrara sind der Fürstenhof und der Erzbischofssitz besonders sehenswert. Die neun Kilometer lange Stadtmauer von Ferrara kann man mit dem Fahrrad erkunden.

Mit moderneren Sehenswürdigkeiten kann Maranello glänzen. Das Ferrari-Werk und die Formel-Eins-Strecke können hier besichtigt werden.

Im Süden der Emilia-Romagna locken in der Universitätsstadt Modena der romanische Dom, der Piazza Mazzini und der Botanische Garten Besucher an. Parma ist nicht nur für den gleichnamigen Schinken weltweit bekannt.

Auch architektonische Spezialitäten wie die romanische Pfeilbasilika und der marmorne Battisterio sind hervorzuheben. Darüber hinaus ist Parma landschaftlich sehr schön gelegen, denn es grenzt im Norden an Venetien und die Lombardei, im Westen und Süden den toskanischen Apennin und im Osten schließlich an die Adria.

Badeurlauber und Sonnenhungrige kommen in Rimini voll auf ihre Kosten. Beneidenswerte Strände, beste Bedingungen für Wassersport und Partystimmung rund um die Uhr lassen in Rimini nie Langeweile aufkommen.

Speisen und Getränke

Die italienische Küche besteht aus zahlreichen regionalen Küchen. Einige der Zutaten haben internationale Bekanntheit erlangt, darunter

Nahaufnahme Parmesan, Tomaten, Basilikum
Nahaufnahme Parmesan, Tomaten, Basilikum

In der Regel wird die Hauptspeise am Abend gegessen. Sie besteht aus einer Vorspeise, zu der gerne Antipasti serviert werden, zwei Hauptgängen sowie einer Nachspeise.

Zu den Vorspeisen, die bei uns bekannt sind, gehören etwa

  • Bruschetta
  • Caprese oder
  • Vitello tonnato.

Auch die Anzahl an Pasta- und Reisgerichten ist groß. Pizza wird in der Regel als alleiniger Gang serviert. Bekannt ist die italienische Küche auch besonders für ihre Desserts, zu denen zum Beispiel

  • Früchte
  • Panna Cotta
  • Zabaglione
  • Tiramisu oder
  • Sorbet

gehören. Getrunken werden gerne Weine, ebenso diverse Aperitifs. Nicht zu vergessen sind die zahlreichen Kaffespezialitäten. Wer mehr über die italienische Küche erfahren möchte, findet hier weitere Informationen. Die Getränke haben wir noch mal gesondert hier thematisiert.

Quellen:

  • Ulrike Ratay: Faszinierendes Italien, Flechsig, 2008, ISBN 3881896996
  • Dagmar Kluthe und Ernst Wrba: Highlights Italien: Die 50 Ziele, die Sie gesehen haben sollten, Bruckmann, 2008, ISBN 3765446173
  • Bettina Dürr: Italien: Reisen mit Insider-Tipps. Mit Reiseatlas. Sprachführer, Mairdumont, 2008, ISBN 3829704372

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