Albanien - Lage, Sehenswürdigkeiten und Spezialitäten

Flagge von Albanien

Sehenswertes in Albanien

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  • von Paradisi-Redaktion

Albanien mag nicht zu den typischen Reisezielen zählen, kann jedoch mit einer Vielfalt an Ausflugszielen aufwarten. Sowohl Stadt- als auch Strandurlauber kommen hier auf ihre Kosten. Wer einen spannenden Urlaub erleben möchte, ist hier richtig. Allein schon die albanische Küche macht einen Besuch lohnenswert. Informieren Sie sich über Sehenswürdigkeiten, Ausflugsziele und Spezialitäten von Albanien.

Albanien - Geographie

Albanien bzw. Republik Albanien findet man in Südosteuropa, auf der Balkanhalbinsel. Im Norden grenzt der Staat an Montenegro und den Kosvo, im Osten an Mazedonien, südlich an Griechenland und im Westen an die Küsten des Ionischen und Adriatischen Meeres.

Hauptstadt ist Tirana. Sie ist auch die größte Stadt in Albanien.

Dominiert wird die Hälfte des Landes von Bergland; dabei sind Höhen über 600 Meter zugegen. In einem kleinen Teil gibt es Hochgebirge. Feuchtgebiete finden sich neben Lagunen in den Küstenregionen.

Die Nordalbanischen Alpen liegen im Norden von Albanien; sie gehören zu den Dinariden und kommen mit Höhen bis zu knapp 2.800 Metern daher.

Längster Fluss Albaniens ist der Drin. Er mündet, wie auch die anderen großen Fließgewässer in der Adria.

Klima

In Albanien ist das Mittelmeerklima bzw. subtropisch-mediterrane Winterregenklima vorherrschend. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 16 Grad Celsius.

Pro Jahr fallen durchschnittlich etwa 1.200 Millimeter Regen. In den bergigen Regionen werden kalte und harte Winter vermerkt; weiter südlich herrscht ein milderes Klima. Der Winter an den Küsten zeichnet sich durch eine hohe Niederschlagsmenge aus.

Anreise

Nach Albanien kann man auf unterschiedlichem Weg anreisen; am schnellsten geht es mit dem Flugzeug. Tirana verfügt über einen Flughafen, welcher von mehreren deutschen Airports aus angesteuert wird.

Wer sich nicht sicher ist, ob Albanien das richtige Reiseziel darstellt, hat auch die Möglichkeit, seinen Urlaub auf der beliebten Urlaubsinsel Korfu zu verbringen. Von hier aus kann man mit der Fähre in zwei Stunden nach Albanien gelangen.

Wer den abenteuerlichen - und natürlich deutlich längeren - Weg bevorzugt, kann auch mit dem Auto nach Albanien gelangen. Unterwegs kann man Halt in Österrreich, Kroatien, Bosnien und Herzegowina und Montenegro machen.

Der Kosovo-Konflikt, von dem Albanien 1999 betroffen war, endete vor 16 Jahren. Seitdem kam es zum Aufblühen des Fremdenverkehrs, und der Tourismus gewann mehr und mehr an Bedeutung.

Es wurden immer mehr Hotels und Restaurants errichtet. Heute ist Albanien ein sicheres Reiseland, welches man als deutscher Staatsbürger ohne Probleme mit Reisepass besuchen kann. Ein 30-tägiger Aufenthalt ist ohne Visum möglich.

Gezahlt wird mit albanischem Lek, doch da Albanien 2014 der Europäischen Union beigetreten ist, kann man auch mit Euro zahlen. Günstiger ist aber immer noch die Landeswährung.

Flora und Fauna

Albanien weist eine Vielfalt an verschiedenen Pflanzen auf. Es gibt über 3.200 Arten, von denen 489 nur auf der Balkanhalbinsel zu finden sind. Im Bergland gibt es Mandel- und Walnussbäume; an der Küste findet man Zitronen- und Orangenbäume sowie Palmen.

Die Wälder in nördlicher Richtung zeichen sich durch Ahronbäume, Tannen, Buchen, Fichten und Eichen aus. Besonders letztere bilden das typische Waldbild Albaniens.

Es gibt einige unerschlossene Regionen, in denen diverse Tiere, darunter beispielsweise auch seltene Vogelarten, vorkommen. Hinzu kommen über 350 heimische Vögel wie Falken, Adler und Milane.

Zugvögel findet man in den Feuchtgebieten der Küste. In den Gewässern sind verschiedene Schildkrötenarten und Salz- und Süßwasserfische zuhause.

In den höheren Lagen, etwas abgelegener, leben Füchse, Luchse und Wölfe, ebenso Wildschweine und Hirsche. Die Zahl der Braunbären ist seit Ende der 90er stark zurückgegangen.

Lohnenswerte Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten

Im Folgenden zeigen wir, wie vielfältig ein Ausflug nach Albanien gestaltet werden kann.

Tirana - Hauptstadt mit bedeutsamen Sehenswürdigkeiten

Obwohl Albanien kein klassisches Reiseziel ist und sich nur wenige Touristen hierher verirren, bietet das Land dennoch eine Vielzahl spannender Sehenswürdigkeiten. Besonders die Hauptstadt des Landes Tirana ist voll von interessanten Highlights, welche es zu entdecken gilt.

In der Stadt findet man viele Hochhäuser und Plattenbauten, doch die Altstadt beherbergt noch eine Vielzahl schöner und alter Bauten. Die in jüngster Zeit gebauten Hochhäuser wurden übrigens alle farbenfroh gestaltet, um dem kommunistischen Grau und Alltagstrott zu entfliehen.

Der Skanderberg-Platz

Mittelpunkt der Stadt bildet der Skanderberg-Platz; hier sollte man einen Besuch des Historisch-Nationalen Museums nicht versäumen, eines von vielen Museen in der Stadt. Die Nationale Kunstgalerie sowie das Archäologische Museum sind zwei weitere bedeutende Museen in der Stadt Tirana. Auch der Uhrturm, eines der Wahrzeichen Tiranas, befindet sich an diesem Platz.

Ein weiteres Wahrzeichen ist das so genannte Skanderberg-Denkmal; auch dieses findet man auf vorgenanntem Platz. Der 35 Meter hohe Uhrturm und das Denkmal sind zwei der meistfotografierten Motive in der Stadt Tirana.

Den Uhrturm kann man übrigens auch besteigen und hat von oben einen schönen Panoramablick über die Stadt. Auch die alte Et'hem-Bey-Moschee zählt zu einem klassischen Fotomotiv in der albanischen Hauptstadt.

Stadtbesichtigungen und Parks

Der Skanderberg-Platz ist idealer Ausgangspunkt für eine Stadtbesichtigung - diese sollte man am besten zu Fuß in Angriff nehmen. Nach einer Besichtigung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt kann man sich gut im Großen Park, dem Parku i madh, entspannen. Viele Denkmäler gilt es hier zu bestaunen, unter anderem eines für gefallene deutsche Soldaten.

Sehenswürdigkeiten außerhalb des Zentrums

Etwas außerhalb befinden sich weitere Sehenswürdigkeiten, welche unbedingt einen kleinen Ausflug wert sind. Eines dieser Highlights ist die Burg Petrela - von dieser hat man einen schönen Ausblick über das weite Hügelland. Darüber hinaus lohnt ein Besuch der Pëllumbas-Höhle; diese erreicht man in einer etwa 45 Minuten dauernden Wanderung von Tirana aus.

Unweit der Stadt befindet sich zudem der Dajti-Berg, sowohl bei Einheimischen als auch bei Touristen ein beliebtes Ausflugsziel. Auf diesen gelangt man bequem mit einer Seilbahn. Oben angekommen kann man hier wunderbar spazieren oder einfach ein Picknick im Grünen abhalten.

Sommer 2010 in Tirana

Die Sommertrends 2010 sind natürlich nicht überall auf der Welt gleich. Es stellt sich beispielsweise die Frage, wie die Menschen in Tirana den Sommer in diesem Jahr genießen? Nun, musikalisch gesehen dominiert in diesem Jahr der Sommerhit "Origjinale" von Aurela Gace die Clubs, Bars und Diskotheken der albanischen Hauptstadt. In modischer Hinsicht sind bei den Albanerinnen vor allem Jeans-Hotpants, mit Nieten versetzte Ledergürtel, Hemden im Retro-Look sowie Sandalen im Stil römischer Gladiatoren absolut im Trend.

Abends und am Wochenende vertreiben sich die Menschen in Tirana ihre Zeit tagsüber gerne am Meer, während es sie abends in die Cocktail-Bars, Tanzlokale und Diskotheken zieht, in denen dann bis spät in die Nacht gefeiert und getanzt wird.

Berat, die Stadt der tausend Fenster

Berat ist eine der ältesten Städte des Landes Albanien und wird nicht umsonst auch als "Museumsstadt" beziehungsweise "Stadt der tausend Fenster" bezeichnet. Dieser Name kommt daher, dass die alten Schmuckhäuser zum Teil über sehr viele große Fenster verfügen.

Besonders viele der Häuser mit den charakteristischen Fenstern befinden sich im Stadtteil Mangalem am Fluss Ossum der Stadt. Gegründet wurde die Stadt bereits im 6. Jahrhundert vor Christus von griechischen Siedlern.

Häuser an einem Hügel in Berat
Häuser an einem Hügel in Berat
Albaniens UNESCO-Erbe

Diese Stadt steht unter einem besonderen Schutz; die bestehenden weißen und historischen Häuser sind in ihrem Bestand geschützt; Neubauten dürfen hier nicht entstehen. Somit hat sich die Altstadt ihren unverwechselbaren Charme bis heute bewahrt.

Berat zählt zu einer der meistbesuchten Städte Albaniens mit den herausragendsten Sehenswürdigkeiten. Beeindruckend ist vor allem die enorm hohe Anzahl an Kirchen und Moscheen in der Stadt.

Ein besonders beliebtes Fotomotiv ist die Königsmoschee, auch als Xhamia Mbret bezeichnet. Diese zählt zu einer der ältesten Moscheen Albaniens. Links hinter dieser Moschee befindet sich Helveti-Tekke, ein quadratisches Gebäude. Die gesamte Altstadt steht auf der Kulturerbeliste der UNESCO.

Kajala, Gorica und Burgruinen

Der Stadtteil Kalaja mit seinen engen Gassen eignet sich besonders gut als Ausgangspunkt für eine Stadtbesichtigung. In diesem Stadtteil lohnt auch ein Besuch des Onufri-Museums, in welchem zahlreiche Ikonen ausgestellt sind. Auch die kleine, aber beschauliche St. Michaels-Kirche ist einen Besuch wert und ein beliebtes Fotomotiv.

Dritter und letzter Stadtteil von Berat ist Gorica; diesen erreicht man nach Überqueren einer kleinen Steinbrücke, welche sich über den Fluss Ossum spannt. Hier besonders empfehlenswert ist das St. Spyridon-Kloster.

Auf einem Hügel etwas oberhalb der Stadt Berat befindet sich die Burgruine, Touristenattraktion Nummer eins in der Stadt. Eigentlich ist dies eine komplette Kleinstadt für sich, denn immerhin ist das gesamte Areal etwa zehn Hektar groß.

Früher standen hier insgesamt 42 Kirchen und Kapellen sowie zwei Moscheen. Einige sind bis zum heutigen Tage erhalten geblieben. Zur leiblichen Stärkung steht hier zudem ein Restaurant zur Verfügung.

Die Albanische Riviera - Einsame Strände und romantische Natur

Die sogenannte Albanische Riviera befindet sich im Südwesten des Landes und ist eines der meistbesuchten Gebiete von Albanien. Diese befindet sich am Ionischen Meer und ist besonders bei Bade- und Strandurlaubern sehr beliebt.

Hier findet man kristallklares Wasser und malerische Buchten. Auch das Wetter eignet sich optimal für einen Badeurlaub - nur selten sinken die Temperaturen unter 30 Grad Celsius.

Dhermi und Himara

Die beliebtesten Urlaubsorte an der albanischen Riviera sind Dhermi und Himara. Diese bieten auch eine gute touristische Infrastruktur und beeindrucken zudem mit ihren historischen Stadtkernen. Allerdings verirren sich noch nicht lange Urlauber in diese Gegend; erst im Jahr 2000 begann man mit dem Bau der meisten Hotels.

Eine der schönsten Hotelanlagen der albanischen Riviera ist das Rapos Resort Hotel in Himara. Hier in Himara gibt es auch einen wunderschönen Sandstrand, während man an vielen anderen Teilen der albanischen Riviera eher Kies- und Steinstrand findet.

Porto Palermo

Doch auch einige interessante Sehenswürdigkeiten kann man hier entdecken. Die historisch wohl bedeutendste Sehenswürdigkeit ist die Festung Porto Palermo, welche sich auf einer kleinen Halbinsel befindet. Erbaut wurde diese bereits im Jahre 1804.

Vom Dach dieser Festung hat man einen schönen Ausblick auf die umliegende Bucht. Sehenswert ist zudem das Kloster Ardenica, welches im Inneren mit hübschen Fresken und Wandmalereien beeindruckt.

Die Breguküste und der Llogara-Pass

Von den Albanern, die übrigens ein sehr gastfreundliches Volk sind, wird die albanische Riviera meist nur als "Breguküste" bezeichnet. Verwunderlich scheint, dass viele der hier lebenden Menschen englisch, französisch oder gar deutsch sprechen. Abgetrennt vom Hinterland wird die albanische Riviera vom Ceraunischen Gebirge; hier findet man Gipfel, die teilweise über 2.000 Meter hoch sind.

Den besten Zugang zur albanischen Riviera hat man vom Llogara-Pass aus. Von diesem hat man einen schönen Blick über die gesamte Küste; bei gutem Wetter sogar bis hin zur Insel Korfu. Das Gebiet rund um diesen Pass wurde zum Nationalpark erklärt und ist bei Wanderern sehr beliebt.

Weitere lohnenswerte Ziele

Ebenso empfehlenwert in Albanien sind folgende Ziele:

  • Ksamil, ein beliebter Badeort
  • der Nationalpark Butrint mit antiker Stätte
  • Saranda, eine Hafenstadt mit Ausflug zum Bergsee Syri I Kalter
  • Gjirokaster, kulturelles Zentrum von Albanien

Albanische Riviera ist von Plattenbauten geprägt

Blick auf Altstadt und Hafen mit Booten von Dubrovnik in Kroatien am Meer
Boats at Dubrovnik old town port © Sergey Novikov - www.fotolia.de

Im Laufe der letzten Jahre ist die albanische Riviera ein echter Besuchermagnet für Touristen geworden - seit 2008 hat sich die Anzahl der Gäste beinah verdoppelt. Die Auswirkungen dieses Booms sind zahlreiche Hotels, die dicht beieinander stehen. An der schmalen Küste ist es mittlerweile eine Glückssache, einen leeren Strand vorzufinden.

Laut vieler Reiseführer besteht die Region, die vor allem von Touristen aus Mazedonien, Kosovo und Montenegro besucht wird, aus "ursprünglichem Hinterland" - doch diese Zeiten sind längst vorbei; das Bild ist mittlerweile von Plattenbauten geprägt.

Dies wäre wahrscheinlich anders, wenn viele Bauunternehmer nicht einfach ohne Baugenehmigung loslegen würden. Die Behörden kommen in vielen Fällen nicht dahinter, sodass die Anzahl der Hotels steigt, auch wenn diese nicht immer ausgebucht sind.

Aus vielen Landwirten sind mittlerweile Gastwirte geworden, die für Touristen Zimmer anbieten, denn immer noch gibt es Besucher, die das traditionelle Leben der albanischen Riviera zu schätzen wissen.

Schöner wohnen im Betoniglu: Wie Albanien Touristen unterbringen will

Das kleine Albanien an der Adriaküste gilt als letzter Geheimtipp Europas, das bis in die 80er Jahre streng kommunistisch abgeschirmt war und sich allmählich dem internationalen Tourismus öffnet. Neben Hotelanlagen entlang der albanischen Mittelmeerküste entsteht nun ein weiteres interessantes Hotelprojekt, das in den kommenden Jahren vor allem junge Backpacker anziehen soll: Die Bunkerkunft.

Entwickelt wurde das Projekt "Bunkerkunft" von der deutsch-albanischen Studentin Iva Shtrepi der Fachhochschule Mainz, der es gelang je zehn deutsche und albanische Hochschulstudenten dafür zu gewinnen: Sie richten im Küstenort Tale einen der insgesamt 750.000 igluförmigen Betonkbunker her, die der kommunistische Diktator Envar Hodxa in den 70er und 80er Jahre aus Angst vor ausländischen Invasoren errichten ließ und die nun überall in der albanischen Landschaft verstreut sind.

Der Bunker, der mit Duschen, Kochnische und Holzfußboden zu einem gemütlichen kleinen Hostel für bis zu acht Besucher ausgebaut wird, soll zunächst ein einmaliger Prototyp sein – vorstellbar ist jedoch, dass viele andere Bunker im ganzen Land auf diese Art umgebaut werden. Für die Besitzer, auf deren Land die Bunker einst ohne ihre Zustimmung errichtet wurden, dürften sie eine attraktive Einnahmequelle darstellen: Abzuwarten bleibt, ob das Angebot auch von Backpackern und anderen günstig reisenden Touristen angenommen wird.

Spezialitäten

Die albanische Küche kann man gut mit anderen Ländern des Balkans vergleichen; vor allem Parallelen zu der Türkei und Griechenland sind deutlich erkennbar. Auch bulgarische Einflüsse kann man hier jedoch deutlich spüren.

Beliebte Getränke

Nationalgetränk in Albanien ist der Raki; dieser Schnaps wird aus einheimischen Weintrauben hergestellt. Auch Boza - ein Getränk aus Bulgur, Wasser, Mehl, Zimt und Vanille - wird hier gerne getrunken.

Rot- und Weißweine sowie Schwarzbier werden in Albanien ebenso häufig und gern zu sich genommen. Der albanische Merlot gilt als besonders lecker. Bekannt als eine albanische Spezialität ist zudem der Cognac Skanderbeg.

Beliebte Nahrungsmittel

Fleisch steht in Albanien nahezu täglich auf dem Speiseplan; bevorzugt wird Lammfleisch verzehrt. Ähnlich wie in Griechenland wird dazu gerne Schafs- beziehungsweise Fetakäse gegessen und auch frische Salate werden dazu meist gereicht. Darüber hinaus gibt es - meist zum Dessert - frische und exotische Früchte wie Granatäpfel, Melonen oder Trauben.

In Albanien wird bevorzugt Lammfleisch verzehrt
In Albanien wird bevorzugt Lammfleisch verzehrt

Das aber wohl beliebteste Dessert in Albanien ist Baklava; dieses wird aus Blätterteig zubereitet und wahlweise mit

gefüllt. Dieses heiße Gebäck wird nun in einen Sirup aus Honig, Zucker und Rosenwasser sowie verschiedenen Gewürzen eingelegt. Dazu passt ganz wunderbar ein starker Mokka, der einen guten Kontrast zu dem süßen Gebäck bildet. Auch warme Milch mit Zucker gemischt wird in Albanien gerne und oft zum Dessert genossen.

Die Bedeutung des Mittagessens

Die Hauptmahlzeit der Albaner ist das Mittagessen; selten wird dies ohne einen frisch zubereiteten Salat gereicht. Dieser besteht oft aus

Reis und Teigwaren werden zu dieser Hauptmahlzeit ebenso gegessen wie Kartoffeln. Dazu gibt es traditionell Fleisch, in den Küstengebieten auch gerne frischen Fisch. Eine beliebte Hauptspeise in Albanien ist Biftek - mit Schafskäse gefülltes Hackfleisch.

Auch der albanische Musaka - ein Hackfleischauflauf - ist sehr lecker und eine Spezialität des Landes Albanien. Hackfleisch und Reis in Kohl- oder Weinblätter eingewickelt nennt man in Albanien Sarma.

Darüber hinaus stehen häufig Suppen auf dem Speiseplan - Kohl- und Kartoffelsuppe zählen dabei zu den bevorzugten Suppenarten. Als Beilage werden die sogenannten Mezes gereicht; kleine Appetithäppchen ähnlich den Tapas in Spanien. Diese können ganz unterschiedlicher Art sein, etwa kleine Oliven oder auch gebackene Kartoffeln oder gebackenes Gemüse.

Gemischte Meze-Platte
Gemischte Meze-Platte

Grundinformationen und Hinweise zu Albanien

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Flagge von Albanien © Jürgen Priewe - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Racks of lamb, ready for cooking, with fresh rosemary. © robynmac - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Berat city © rh2010 - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Middle Eastern meze platter with green falafel, pita, sun dried tomatoes, pumpkin and beet hummus, olives, stuffed peppers, tabbouleh, figs. Mediterranean appetizer party idea © sveta_zarzamora - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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