Merkmale und Unterscheidungen verschiedener Bucharten nach deren Inhalt

Altes abgewetztes Buch liegt in Blumenwiese, gelb-brauner Hintergrund mit Sternen

Die Einteilung der Bücher erfolgt u.a. nach deren Inhalt - es gibt sowohl Sachbücher als auch die Belletristik, denen man diverse Büher zuordnen kann

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  • von Paradisi-Redaktion

Buch ist nicht gleich Buch. So unterscheidet man Bücher u.a. nach deren Inhalt, angefangen bei Kinderbüchern bis hin zu Lexika und Wörterbüchern. Die Unterscheidungen verschiedener Bucharten nach deren Inhalt bringt einige weitere Unterarten von Büchern hervor, die sich beispielsweise wiederum auf bestimmte Themen und Bereiche spezialisieren. Lesen Sie, wie man Bücher nach deren Inhalt unterscheiden kann und durch welche Merkmale sie sich auszeichnen.

Das Buch zählt zu den größten menschlichen Errungenschaften. So hat es in den vergangenen Jahrhunderten die menschliche Kultur enorm bereichert. Doch was wäre ein Buch ohne seinen Inhalt?

Bücher nach ihren Inhalten unterscheiden

Bücher gibt es in den verschiedensten Varianten, Formen und Größen. Um diese riesige Fülle einteilen zu können, unterscheidet man Bücher u.a. nach ihrer Herstellungsart.

Doch auch die Inhalte spielen bei der Einordnung der Werke eine entscheidende Rolle. So gilt es, zwischen

  • Sachbüchern
  • Belletristik sowie
  • Kinder- und Jugendbüchern

zu unterscheiden. Unter Sachbüchern versteht man Bücher, die sich mit einem bestimmten Sachthema befassen. Sie richten sich vorwiegend an ein Laienpublikum. Allerdings gibt es verschiedene Arten von Sachbüchern wie

Der Belletristik zugeordnet werden die unterschiedlichen Formen der Unterhaltungsliteratur. Dazu gehören vor allem Romane, Gedichtbände und Liederbücher.

Speziell an junge Leser richten sich Kinder- und Jugendbücher. Auch Bilderbücher werden zu den Kinderbüchern gezählt.

Weitere spezielle Buchformen sind Drehbücher, Manuskripte, Rechnungsbücher, Laborbücher, Künstlerbücher und Tagebücher, bei denen es sich meist um Einzelexemplare handelt.

Der Fall der Helene Hegemann - Wie Hypes am Buchmarkt entstehen

Im Verlagswesen kommt man ohne Kontakte und Medienaufmerksamkeit häufig nicht weit

Nahaufnahme drei übereinander liegende Büche, das oberste aufgeschlagen
Hardcover books © Donald Joski - www.fotolia.de

An dem Fall der Skandal-Autorin Helene Hegemann und ihrem Roman "Axolotl Roadkill" lässt sich gut zeigen, wie wichtig die richtigen Kontakte zu Agenturen und Verlegern sein können, wenn man Erfolg haben will. Hegemanns Roman ist in aller Munde, obwohl sie für diesen von dem Blogger Airen zahlreiche Passagen fast wortwörtlich abschrieb, um ihr Buch zu füllen. Airens Roman "Strobo" ließ die Rezensenten jedoch nicht in Hysterie geraten, obwohl sein Werk auf autobiographischen Inhalten beruht.

Aufmerksamkeit und Kontakte

Die Vermarktbarkeit des Autors ist miteintscheidend für den Erfolg des Buches. "Strobo" wurde nur ein Nischenprodukt, eine Randerscheinung am hiesigen Literaturmarkt, da der Autor Airen anonym bleiben wollte und Lesungen lediglich von seinem Blogger-Kollegen Deef Pirmasens vorgenommen wurden.

Hegemann hingegen hatte die richtigen Kontakte, hatte Medienaufmerksamkeit. Sie wurde gehypt und als Wunderkind gefeiert, ihr stand die Tür zur großen Verlagswelt offen, da sie durch ihren Vater bereits in den richtigen Kreisen aufwuchs. Manuskript-Einlieferer haben nur geringe Chancen entdeckt zu werden. Bei großen Verlagen genügt häufig ein Exposé als Entscheidungsgrundlage. Der Autor erhält daraufhin einen Finanzvorschuss und schreibt sein Buch zu Ende.

Im Folgenden stellen wir die unterschiedlichen Bucharten im Detail vor.

Fachbuch

Zu den wichtigsten Teilgebieten der Sachliteratur gehört die Fachliteratur. Im Unterschied zur belletristischen Literatur gilt sie als Non-Fiction.

Aber auch von der übrigen Sachliteratur grenzt sich die Fachliteratur ab. So richten sich Fachbücher speziell an eine Fachleserschaft, während andere Sachbücher vor allem für Laien gedacht sind.

Die Inhalte von Fachbüchern dienen dazu, neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen oder bestimmte Dinge professionell anzuwenden. So beinhaltet die Fachliteratur auch die wissenschaftliche Literatur, deren Leserschaft hauptsächlich aus Akademikern oder angehenden Akademikern besteht.

Arten von Fachbüchern

Fachbücher lassen sich in mehrere Unterarten einteilen. Dazu gehören

  • Lehrbücher
  • Monografien
  • Nachschlagewerke
  • Handbücher
  • Gebrauchsanweisungen
  • juristische Literatur
  • wissenschaftliche Publikationen
  • Managementliteratur sowie
  • Fachjournale und
  • Fachzeitschriften.

Die moderne Technik ist auch an der Fachliteratur nicht spurlos vorübergegangen. So werden heutzutage immer mehr Fachbücher auf elektronischen oder digitalen Medien veröffentlicht.

Dabei handelt es sich in erster Linie um DVDs, CD-ROMs oder spezielle Seiten im Internet. So gibt es zum Beispiel Online-Plattformen für wissenschaftliche Fachartikel, die von den publizierenden Verlagen eingerichtet werden.

Fachbücher werden oft bei der Arbeit gebraucht
Fachbücher werden oft bei der Arbeit gebraucht

Lehrbuch

Lehrbücher beinhalten didaktisch aufbereitete Lehrinhalte und zählen zu den Sachbüchern
Lehrbücher beinhalten didaktisch aufbereitete Lehrinhalte und zählen zu den Sachbüchern

Zu den Fachbüchern gezählt werden Lehrbücher. Diese beinhalten didaktisch aufbereitete Lehrstoffe zu Unterrichtszwecken. Lehrbücher, die in Schulen verwendet werden, bezeichnet man als Schulbücher.

Lehrbücher können mitunter auch Thesen oder Fragen enthalten, die wissenschaftlich umstritten sind. So gilt es, bei diesen Werken zwischen der vorherrschenden Lehrmeinung und gegenteiligen Ansichten zu unterscheiden.

Schulbuch

Eine Form des Lehrbuchs stellt das Schulbuch dar. So enthält es Unterrichtsstoffe, die speziell an Schulen gelehrt werden.

Wichtig ist, dass die Inhalte des Schulbuchs übereinstimmend mit den Lehrplänen des jeweiligen Unterrichtsfaches sind. Diese können allerdings von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sein. Auch bei der Schulart und der Altersstufe gibt es Unterschiede.

Schulbücher sind Lehrbücher welche in der Schule verwendet werden
Schulbücher sind Lehrbücher welche in der Schule verwendet werden

Inhalte von Schulbüchern

In Schulbüchern enthalten sind didaktische und altersgerechte Lehrstoffe für den Schulunterricht. Ein typisches Merkmal dieser speziellen Lehrbücher ist, dass ihre Inhalte meist vereinfacht dargestellt werden und sie der herrschenden Lehrmeinung entsprechen.

Je nachdem, um welches Schulfach es sich handelt, enthalten Schulbücher

  • Texte
  • Tabellen
  • Formeln oder
  • Bilder.

Die Grundzüge des Inhalts werden häufig von einer staatlichen Kommission vorgegeben.

Zulassung

Um im staatlichen Schulunterricht eingesetzt werden zu können, benötigt ein Schulbuch normalerweise erst eine Zulassung. Diese erfolgt entweder durch die zuständige Behörde eines Bundeslandes oder das Kultusministerium.

Allerdings ist in einigen Bundesländern, wie zum Beispiel Berlin, mittlerweile keine spezielle Zulassung mehr nötig. Auch Schulbücher für die Oberstufe oder Berufsschulen brauchen keine Zulassung.

Schulen und Universitäten dürfen nur Teile eines Buches digital zur Verfügung stellen

Lesebrille auf einem aufgeschlagenen Buch, dahinter ein Stapel mit weiteren roten Büchern
book with glasses on it isolated © dusk - www.fotolia.de

An vielen Universitäten und Schulen stellen die Lehrkräfte Auszüge aus urheberrechtlich geschützter Fachliteratur zum Lernen des Lehrstoffs auf elektronischen Plattformen zur Verfügung.

Der Bundesgerichtshof hat nun jedoch entschieden, dass maximal 12 Prozent der Werke beziehungsweise nicht mehr als 100 Seiten der Bücher auf diese Weise genutzt werden dürfen, ohne dass gegen das Urhebergesetz verstoßen wird. Liegt von den Verlagen eine entsprechende Lizenz für die Nutzung in elektronischer Form vor, dann entfällt auch diese Ausnahmeregelung.

Fernuni Hagen zu Entschädigung verurteilt

Im vorliegenden Fall klagte der Alfred Kröner Verlag gegen die Fernuniversität Hagen, die rund 4.000 Studenten Auszüge aus dem Werk „Meilensteine der Psychologie“ auf ihrer elektronischen Plattform in PDF-Form zur Verfügung stellte. Insgesamt umfassten die Dateien 91 Seiten des Buches. Da das Werk insgesamt 528 Seiten beinhaltet, gab die Fernuni Hagen 28 Seiten des Fachbuches unberechtigt heraus und verstieß hiermit gegen das Urheberrecht des Verlages.

Der BGH entschied zugunsten des Klägers, woraufhin die Universität nun eine Entschädigung für die unerlaubte Nutzung zahlen muss.

Handbuch

Handbücher zählen zu den Nachschlagewerken. Sie enthalten Wissenswertes zu bestimmten Themenbereichen.

Merkmale von Handbüchern

Handbücher beinhalten Informationen zu speziellen Wissensgebieten. Nicht selten handelt es sich bei Handbüchern um ausführliche Gebrauchsanleitungen für technische Geräte wie zum Beispiel Computer.

Solche Nachschlagewerke bezeichnet man auch als Benutzerhandbücher. Sie helfen dem Anwender, besser mit der Technik oder der Software eines Gerätes zurechtzukommen. Aber auch Regelwerke oder Hintergrundbände zu Rollenspielen sind oft in Form eines Handbuches erhältlich.

Der Inhalt eines Handbuches kann sowohl chronologisch als auch thematisch angeordnet sein. Zur besseren Übersicht sind sie in der Regel mit einem Inhaltsverzeichnis ausgestattet.

Nicht selten arbeiten mehrere Autoren an den unterschiedlichen Kapiteln eines Handbuches. Manchmal erscheinen die speziellen Sachbücher auch in mehreren Bänden.

Im Unterschied zum Wörterbuch wird der Inhalt eines Handbuches in fortlaufender Prosa dargestellt. Es gibt aber auch Kombinationen aus einem Handbuch und einem Wörterbuch, was man als Handwörterbuch bezeichnet.

Wörterbuch

Bei einem Wörterbuch handelt es sich um ein Nachschlagewerk, das sich speziell mit Wörtern und sprachlichen Einheiten befasst. Diese erscheinen in der Regel in Form einer nach dem Alphabet sortierten Liste. Zu jeden Eintrag gibt es erläuternde Informationen oder sprachliche Gegenstücke.

Merkmale

Ziel und Zweck von Wörterbüchern ist es, sprachliches Wissen zu vermitteln. So decken sie den Wortschatz einer bestimmten Sprache ganz oder zum Teil ab.

Dabei befassen sich Wörterbücher ausschließlich mit Informationen, die die

  • Sprache
  • Aussprache
  • Schreibung und
  • Grammatik der jeweiligen Sprache

betreffen. Außerdem wird oft die Bedeutung und die Herkunft der Wörter erklärt. Die Darstellung kann sowohl durch erklärende Angaben als auch durch das Übersetzen der fremden Sprache in die eigene Sprache erfolgen.

Zusammengesetzt wird ein Wörterbuch normalerweise aus einem Wörterverzeichnis und Außentexten. Unterteilen lassen sich Wörterbücher in Sachwörterbücher und enzyklopädische Wörterbücher.

Wörterbücher als wichtige Nachschlagewerke
Wörterbücher als wichtige Nachschlagewerke
Sachwörterbuch

Ein Sachwörterbuch wird auch als Realwörterbuch, Realenzyklopädie oder Reallexikon bezeichnet. Dessen Schwerpunkt liegt eher auf der Vermittlung von Sachwissen anstelle von Sprachwissen.

So dienen die Einträge (Lemma) nicht zur sprachlichen Information, sondern als Stichwörter zu Sachinformationen. Spracheigenschaften werden nur dann erwähnt, wenn es zum besseren Verständnis der Informationen nötig ist.

Bei der Auswahl der Einträge greifen Sachwörterbücher in den meisten Fällen auch auf Eigennamen zurück. Sie dienen dazu, spezielle Wissensgebiete oder Sachbereiche abzudecken. Dabei kann es sich um ein bestimmtes Fachgebiet oder Allgemeinwissen über die Welt handeln.

Enzyklopädisches Wörterbuch

Enzyklopädische Wörterbücher kennt man auch unter den Bezeichnungen Sachwörterbücher oder Sprachwörterbücher. In Deutschland werden sie mitunter als Allbücher bezeichnet.

Enzyklopädische Wörterbücher haben die Eigenschaft, sachlexikographische und sprachlexikographische Informationen gleichermaßen zu liefern. Vor allem unter den Fachlexika sind Kombinationen aus Sprachwörterbuch und Sachwörterbuch häufig zu finden.

Arten von Wörterbüchern

Wörterbücher gibt es in unterschiedlichen Typen und Varianten. Dazu gehören lemmaorientierte Spezialwörterbücher, die nur einen bestimmten Teil des Wortschatzes enthalten, wie zum Beispiel

  • Fremdwörterbücher
  • Umgangssprachenwörterbücher
  • Schimpfwörterbücher
  • Neologismenwörterbücher
  • Erbwörterbücher
  • Lehnwörterbücher
  • Abkürzungswörterbücher oder
  • Wortfamilienwörterbücher.

Unter informationstyporientierten Wörterbüchern versteht man Wörterbücher, deren Informationsgehalt sich auf ein spezielles Gebiet beschränkt. Dabei kann es sich um

  • Konstruktionswörterbücher
  • Vallenzwörterbücher
  • Kollokationswörterbücher
  • Analogiewörterbücher
  • Synonymenwörterbücher
  • Bildwörterbücher
  • Aussprachewörterbücher
  • Kreuzworträtselwörterbücher
  • Rechtschreibwörterbücher oder
  • Fremdwörterbücher

handeln. Eine weitere Art von Wörterbuch ist das benutzergruppenorientierte Wörterbuch. Dieses spricht eine bestimmte Benutzergruppe an. Zu den benutzergruppenorientierten Wörterbüchern zählen zum Beispiel

  • Kinderwörterbücher
  • Grundschulwörterbücher oder
  • Autorenwörterbücher.

Besonders bekannte Wörterbücher sind Übersetzungswörterbücher. Sie beinhalten den Wortschatz von mindestens zwei bestimmten Sprachen.

Lexikon

Als Wörterbuch im weiteren Sinn gilt das Lexikon. Es dient als Nachschlagewerk für Sachinformationen zu den unterschiedlichsten Themengebieten.

Je nach Umfang unterscheidet man zwischen

  • einem Lexikon
  • einem Biografien-Sammelwerk oder
  • einer Enzyklopädie.

Gab es Lexika in früheren Jahren ausschließlich in Buchform, werden sie in der heutigen Zeit auch im Internet in Form von Online-Lexika angeboten.

Geschichte des Begriffes Lexikon

Die Bezeichnung Lexikon entstammt dem altgriechischen Wort "lexeis" (Wörterbuch). Zum ersten Mal verwendet wurde der Begriff von dem byzantinischen Patriarchen Photios I. (820-891). Der Kirchenführer von Konstantinopel gebrauchte ihn für ein Werk aus dem 5. Jahrhundert.

Sowohl in der Spätantike als auch im Mittelalter kam der Begriff "Lexicon" für mehrere griechische Wörterbücher zur Anwendung. Im lateinischen Sprachraum blieb diese Bezeichnung jedoch vorerst unbekannt.

Erneute Verwendung fand das Wort "Lexicon" erst wieder um 1480 in Italien, wobei man es ausschließlich für griechische Werke benutzte. Das erste deutschsprachige Nachschlagewerk wurde im Jahre 1660 von dem Dichter und Poeten Gotthilf Treuer (1632-1711) Lexikon genannt. Dabei handelte es sich um das "Poetisch Lexicon und Wörterbuch".

Ab dem 18. Jahrhundert wurden sämtliche Realwörterbücher, die in Deutschland erschienen, als "Lexicon" bezeichnet. Im 19. Jahrhundert konnte sich diese Buchart durch den Erfolg des Konversationslexikons endgültig durchsetzen.

Ein Lexikon ist ein Nachschlagewerk zu bestimmten Themengebieten
Ein Lexikon ist ein Nachschlagewerk zu bestimmten Themengebieten

Bibliografie

Der Begriff "Bibliografie" stammt aus dem Griechischen und bedeutet "Bücherbeschreibung". Gemeint ist damit ein eigenständiges Verzeichnis von Literaturnachweisen.

Aber auch die Erstellung eines Verzeichnisses kann damit gemeint sein. In früheren Jahren diente der Begriff Bibliografie allgemein für Bücherkunde.

Merkmale

Durch eine Bibliografie wird eine komplette Übersicht der Literatur zu bestimmten Gegenständen nach speziellen Auswahlkriterien geliefert. Das Zusammenstellen der Titel erfolgt entweder chronologisch, systematisch oder nach dem Alphabet.

In manchen Fällen kann auch der Wert eines Titels eine Rolle spielen. Ersteller von Bibliografien bezeichnet man als Bibliografen. Sowohl zur Erschließung der Literatur als auch als Hilfsmittel für die Wissenschaft sind Bibliografien überaus wichtig.

Formen der Bibliografie

Bibliografien werden in Fachbibliografien und Allgemeinbibliografien eingeteilt, was von ihrem jeweiligen Inhalt abhängt. Typisch für Bibliografien ist, dass sie stets einem bestimmten Zweck dienen.

Dabei kann es sich um ein inhaltliches Thema wie ein thematisches Gesamtverzeichnis oder den Erscheinungsort handeln. Werden die gesammelten Schriften nicht nur verzeichnet, sondern auch kommentiert, spricht man von einer kommentierten oder analytischen Bibliografie.

Nationalbibliografien

Eine Nationalbibliografie bildet das Gesamtverzeichnis aller Buchveröffentlichungen eines Staates. Um die Erstellung einer Nationalbibliografie kümmert sich normalerweise die Nationalbibliothek des Landes.

So erstellt zum Beispiel die DNB (Deutsche Nationalbibliothek) die Deutsche Nationalbibliografie. Darin enthalten sind sämtliche eingesandten Pflichtexemplare aller deutschen Publikationen sowie deutschsprachige Veröffentlichungen, die im Ausland erscheinen. Dazu zählen auch Übersetzungen in die deutsche Sprache.

Traditionell veröffentlicht man Bibliografien noch immer in Buchform. Allerdings werden in zunehmendem Maße auch elektronische Formen wie Online-Datenbänke oder CD-Datenbänke genutzt.

Eine Bibliografie lässt sich auch zu privaten Zwecken erstellen und verwalten. Dazu werden unterschiedliche Literaturverwaltungsprogramme angeboten. Bekannte private Bibliografien sind die Titeldatenbank-CD freedb sowie der Comic Guide, wenngleich sie nicht direkt als Bibliografien bezeichnet werden, weil sie für wissenschaftliche und bibliothekarische Ansprüche nicht ausreichen.

Schwarzbuch

Ein so genanntes Schwarzbuch dient dazu, aus Sicht eines Autors oder Herausgebers, Negativbeispiele zu bestimmten Themen zu sammeln. Daher wird es zur Enthüllungsliteratur gezählt.

Im Mittelpunkt von Schwarzbüchern stehen illegale, kriminelle oder unmoralische Missstände, die von Politikern, Industriellen oder Wirtschaftsorganisationen verursacht werden. Mithilfe des Schwarzbuchs lassen sich die Verfehlungen der einzelnen Personen öffentlich machen, damit die breite Bevölkerung davon erfährt. Ein Beispiel für Schwarzbücher ist das Jahr für Jahr erscheinende Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler, in dem die schlimmsten Fälle von Steuergeldverschwendung aufgeführt werden.

Ursprung des Schwarzbuches

Seinen Ursprung hat der Begriff Schwarzbuch in der biblischen Offenbarung des christlichen Neuen Testaments. So wurden im Buch des Lebens die Namen all jener Menschen verzeichnet, die beim Jüngsten Gericht in das himmlische Neue Jerusalem gelangten. In das Schwarzbuch sollten dagegen alle Sünder und Sünden der Menschheit eingetragen werden.

Weißbuch

Als Weißbücher bezeichnet man Dokumentensammlungen, die von Staatsregierungen herausgegeben werden. Sie enthalten politische Themen, wie zum Beispiel die Außenpolitik. Nicht selten wollen die Regierungen mit einem Weißbuch ihr politisches Handeln rechtfertigen.

Entstehung

Das Veröffentlichen von diplomatischen Akten erfolgte in manchen Ländern bereits ab dem Mittelalter. Dabei wurden Bücher in bestimmten Farben herausgegeben. Diese Tradition hat sich bis in die Gegenwart gehalten.

Während man in Deutschland die Farbe Weiß verwendet, greift man

zurück. Die Weißbücher, die von der EU-Kommission herausgebracht werden, beschäftigen sich inhaltlich mit einem gemeinsamen Vorgehen der EU-Staaten in bestimmten politischen Bereichen. Dazu gehören zum Beispiel

  • das Wachstum
  • die Vollbeschäftigung
  • der Binnenmarkt und
  • die Wettbewerbsfähigkeit.

Ein weiteres bekanntes Beispiel für Weißbücher ist das Weißbuch der deutschen Bundeswehr, das vom Bundesverteidigungsministerium veröffentlicht wird.

Roman

Unter einem Roman versteht man die Langform einer schriftlichen Erzählung. Der Begriff "Roman" entstammt dem Französischen.

Gemeint ist damit eine Erzählung in Versen oder Prosa. Seit dem 17. Jahrhundert gelten aber nur noch Schriften, die in Prosa verfasst werden, als Roman.

Romane liest man als Freizeitvergnügen
Romane liest man als Freizeitvergnügen

Merkmale

Zu den typischen Merkmalen von Romanen gehört, dass sie umfangreicher sind als andere Buchformen. So enthalten die meisten von ihnen zwischen 250 und 400 Seiten. Eine Obergrenze gibt es jedoch nicht.

In der Regel wird ein umfangreicher Roman nicht an einem Stück, sondern in mehreren Etappen gelesen, was beim Leser die Neugier steigert, wie es mit der Handlung weitergeht. Doch nicht nur bei den Lesern sind Romane überaus beliebt, sondern auch bei den Verlagen, weil sie sich besser verkaufen als Lyrik oder Anthologien.

Im Unterschied zur Lyrik oder zu Kurzgeschichten, die stets bleiben was sie sind, verfügen Romane über die unterschiedlichsten Stilrichtungen, zu denen immer wieder neue Genres hinzukommen. Zudem sind Romane reich an Inhalten. So können in ihnen

  • Dialoge
  • Monologe
  • Aufzeichnungen von Tagebüchern
  • Briefe und sogar
  • Sachtexte

vorkommen. Echte formale und stilistische Grenzen gibt es in Romanen nicht. Die einzige feste Regel eines Romans ist seine Form. So muss er über einen Anfang, ein Ende und natürlich einen Mittelteil verfügen. Wichtig ist zudem der rote Faden, der den Leser durch die Handlung führt.

Genres

Der Roman umfasst eine ungeheure Vielzahl an Genres, die sich den unterschiedlichsten Themen widmen. Besonders beliebte Gattungen sind

  • Abenteuerromane
  • Kriminalromane
  • Liebesromane
  • Spionageromane
  • Fantasyromane
  • Westernromane
  • historische Romane und
  • Science-Fiction-Romane.

Zu den weiteren Unterarten gehören u.a. der Kriegs- oder Antikriegsroman, der utopische Roman, der postmoderne Roman, der Tatsachenroman, der Horrorroman, der Bildungsroman oder der Gesellschaftsroman.

Anspruchvolle Literatur zu lesen kann das Empathievermögen steigern

Frau liegt auf dem Bauch und liest ein Buch, die rechte Hand stützt den Kopf
woman reading a book © Tomasz Wojnarowicz - www.fotolia.de

Unter Empathie versteht man die Fähigkeit, sich in andere Menschen hineinzuversetzen und zu verstehen, was sie umtreibt beziehungsweise nachzufühlen, was sie fühlen. Empathievermögen gilt vielen Wissenschaftlern als eine wichtige Voraussetzung, um ein sozialer und beziehungsfähiger Mensch sein zu können. Kein Wunder, denn nur wenn wir Schmerz und Freude bei anderen verstehen, können wir ihnen angemessen begegnen.

Wissenschaftler der New Yorker "New School for Social Research" haben jetzt herausgefunden, dass es ausgerechnet die Literatur ist, die uns beim Ausbilden und Festigen unseres Einfühlungsvermögens behilflich sein kann.

Die Wissenschaftler Emanuele Castano und David Kidd führten verschiedene Experimente mit jeweils rund 90 Probanden durch. Dabei fanden sie heraus, dass insbesondere anspruchsvolle Belletristik dabei helfen kann, sich in die Gefühlslagen anderer hineinzuversetzen. Das liegt daran, dass in Romanen oder Erzählungen mit anspruchsvollen Erzähltechniken häufig entsprechend vielschichtige Charaktere finden lassen. Oberflächliche Schmöker können das nicht so gut, weil wir hier häufig eher Stereotype vorfinden.

Gedichtband

Ein Gedichtband, auch Anthologie genannt, enthält eine Sammlung aus ausgewählten Gedichten. Diese können sowohl von einem einzigen Verfasser als auch von mehreren Verfassern stammen.

Ein Gedichtband enthält eine Sammlung von Gedichten
Ein Gedichtband enthält eine Sammlung von Gedichten

Merkmale

Gedichtbände zählen zur Lyrik. Das heißt, dass ihr Inhalt Texte in Versform enthält. Daher nennt man lyrische Werke auch Gedichte. In früheren Zeiten bezeichnete man sämtliche schriftlich abgefassten Werke als Gedichte oder Dichtung.

Erst seit dem 18. Jahrhundert kommt die Bezeichnung Gedichte ausschließlich für Werke zur Anwendung, die poetische Texte enthalten. Ein typisches Kennzeichen von lyrischen Werken ist, dass sie sich sprachlich und formal deutlich von anderen literarischen Gattungen wie der Dramatik und der Epik unterscheiden.

So ist die Form von lyrischen Texten strenger. Außerdem verfügen sie über eine dichtere Ausdruckskraft und sind sprachlich prägnanter.

Geschichte der Anthologien

Gedichte wurden bereits in der Antike zusammengestellt. Bei den alten Griechen war es üblich, für Gedichtsammlungen auf die Blumen-Metaphorik zurückzugreifen.

Darauf basierten im Mittelalter auch byzantinische Anthologien, die in einzelne Kategorien eingeteilt wurden. Im späten Mittelalter kam es zur Sammlung von lateinischer Alltagslyrik.

Im 18. Jahrhundert bezeichnete Friedrich Schiller (1759-1805) die Sammlung seiner Gedichte als Anthologie. Zu den bedeutendsten Gedichtanthologien des 19. Jahrhunderts gehört "Der zeitgenössische Parnass" (Le Parnasse contemporain), der seinerzeit in drei Bänden erschien.

Liederbuch

In einem Liederbuch sind Texte von Liedern enthalten. Oftmals werden auch Angaben zur musikalischen Gestaltung gemacht.

Merkmale

Wie die Bezeichnung Liederbuch schon vermuten lässt, stehen in Liederbüchern Texte von Liedern. Dabei kann es sich um

  • Volkslieder
  • Kunstlieder
  • Lieder zu bestimmten Themen oder
  • Lieder von bestimmten Künstlern

handeln. Während manche Liederbücher lediglich die Texte der Lieder enthalten, sind in anderen auch komplette Notensätze oder Angaben zur Liedbegleitung verzeichnet. Dient ein Liederbuch zum gemeinsamen Gesang in einer Gruppe, spricht man von einem Gesangbuch.

Entstehung

Als Vorgänger von bedruckten Liederbüchern gelten Liederhandschriften, die sich bis ins 13. Jahrhundert zurückverfolgen lassen. Mit der Einführung des Buchdrucks im 15. Jahrhundert, kam es auch zur Entstehung des Liederbuchs. Bekannte Exemplare jener Zeit sind zum Beispiel

  • das Augsburger Liederbuch
  • das Rostocker Liederbuch und
  • das Glogauer Liederbuch.

Kinderbücher

Unter Kinderbüchern versteht man Bücher, die für Kinder im Alter von 8-12 Jahren gedacht sind. Diese starre Kategorisierung wird von vielen Lesern allerdings kritisch betrachtet und als Marketingstrategie der Verlage angesehen.

Merkmale

Die meisten Kinderbücher haben einen Umfang von etwa 180 Seiten. Vereinzelt gibt es aber noch umfangreichere Kinderbücher. Nicht selten enthalten die Bücher auch Illustrationen.

Kinderbücher enthalten oft auch Illustrationen
Kinderbücher enthalten oft auch Illustrationen

Jugendbücher

Jugendbücher richten sich an junge Leser, die zwischen 12 und 18 Jahre alt sind. Bei den meisten Jugendbüchern handelt es sich um fiktionale Romane oder Kurzgeschichten, deren Protagonisten zumeist Jugendliche sind.

Auch die Themen und die Handlung der Stoffe sind auf junge Menschen zugeschnitten. Dennoch umfasst die Jugendliteratur zahlreiche Genres. So sind der Phantasie der Autoren keine Grenzen gesetzt. Die Themen reichen von Abenteuerstoffen bis hin zu den alltäglichen Problemen von Jugendlichen.

Jugendbücher richtien sich an Leser zwischen 12 und 18 Jahren
Jugendbücher richtien sich an Leser zwischen 12 und 18 Jahren

Entwicklung

Als erste Autorin, die Jugendliche als eigenständige Lesergruppe ansah, gilt die Britin Sarah Trimmer (1741-1810). So wurden von ihr im Jahr 1802 Jugendliche als junge Menschen zwischen 14 und 21 Jahren definiert.

Außerdem unterschied die britische Autorin zwischen Kinderbüchern und Jugendbüchern. Diese Definition ist bis heute weiterhin gültig.

Bis jedoch wirklich Bücher geschrieben wurden, die sich speziell an Jugendliche richteten, dauerte es noch einige Zeit.

Im 19. Jahrhundert entstanden aber schon einige Buchklassiker, die für eine junge Leserschaft durchaus von Interesse waren. Dazu gehörten zum Beispiel

  • Oliver Twist von Charles Dickens
  • Alice im Wunderland von Lewis Carroll
  • Die Abenteuer des Tom Sawyer von Mark Twaín
  • Heidi von Johanna Spyri
  • Die Schatzinsel von Robert Louis Stevenson sowie
  • Das Dschungelbuch von Rudyard Kipling.

Erst nach dem 2. Weltkrieg kam es in den 50er Jahren zur Entstehung eines echten Marktes für Jugendliteratur. Auch die Gattungsbezeichnung setzte sich dann immer mehr durch. Zu den bekanntesten Jugendbuchautoren zählen u.a. Astrid Lindgren (1907-2002), Enid Blyton (1897-1968), Robert Arthur (1909-1969), Cornelia Funke und Joanne K. Rowling.

Comics

Einen wichtigen Bestandteil der Kinder- und Jugendliteratur bilden Comics, die ihren Ursprung in den USA haben. Zu den bis heute populärsten Vertretern der Comicserien zählen

  • Donald Duck
  • Micky Maus
  • Asterix
  • Lucky Luke
  • Batman
  • Superman
  • Spiderman
  • Fix und Foxi
  • Star Wars
  • One Piece
  • Die Schlümpfe sowie
  • Tim und Struppi.

Bilderbücher

Ebenfalls als Kinderbücher gelten Bilderbücher. Sie werden vor allem für Kinder im Vorschulalter hergestellt, die das Lesen noch nicht beherrschen. Um die Anfertigung der Bilderbücher kümmert sich in der Regel ein Team aus Autoren und Illustratoren.

Die meisten Bilderbücher haben ein großes Format und enthalten höchstens 48 Seiten. Das Material der Bücher besteht zumeist aus reißfestem Papier, Folie oder Pappe.

Bilderbücher richten sich an Vorschulkinder
Bilderbücher richten sich an Vorschulkinder
Biografien von berühmten Personen

Die Muhammad Ali-Biografie ist nun zu erwerben

Dieses Monument aus Papier ist 29 Kg schwer und 50 x 50 cm groß. Es umfasst 830 Seiten und ist für 3.000 Euro zu erwerben.

G.O.A.T (Greatest of All Time) enthält über 3.000 Bilder und wird ausschließlich auf Englisch erscheinen. Über 10 Mio. Euro hat der Taschen Verlag investiert um The Greatest gerecht zu werden.

Der Musiker Sting veröffentlicht seine Biografie

Gordon Matthew Summer, auch als Sting bekannt, ist ein Vollblutmusiker und politisch engagiert.

In seiner Biografie schreibt er über die ersten 25 Jahre seines Lebens. Das Buch endet dort wo die Zeit mit The Police anfängt.

Patrick Swayzes Biographie bald als Buch erhältlich

Hollywood-Star Patrick Swayze geht unter die Buchautoren. So gedenkt der US-Schauspieler, der in den 80er und 90er Jahren vor allem durch Filme wie "Dirty Dancing" und "Ghost - Nachricht von Sam" Weltruhm erlangte, demnächst seine Biographie zu veröffentlichen.

Zusammen mit seiner Ehefrau Lisa (52) schreibt der 56-Jährige zur Zeit an einem Buch über sein bisheriges Leben. Hintergrund könnte die Bauchspeicheldrüsenkrebs-Erkrankung sein, die bei Swayze im vergangenen Jahr diagnostiziert wurde und die ihn bei voranschreitendem Krankheitsverlauf immer schwächer werden lässt. Insbesondere ist zu vermuten, dass der Schauspieler mit seiner Biographie ein Andenken für die Nachwelt hinterlassen möchte.

Mark Twains Autobiographie wird zum Kassenschlager

Veröffentlichung der Mark Twain-Autobiographie: Druckerei muss sechs Mal Nachdrucke liefern

Der im Jahr 1910 verstorbene US-Schriftsteller Mark Twain war nicht nur wegen seiner berühmten Buchcharakteren Huckleberry Finn und Tom Sawyer bekannt, sondern auch wegen seinen sozialkritischen Äußerungen, die er unter anderem in seinen Memoiren festhielt.

Vor seinem Tod forderte er, dass seine Autobiographie erst 100 Jahre nach seinem Tod veröffentlicht werden soll, damit seine Familie durch diese Aussagen nicht mehr in Verruf geraten kann.

Platz Sieben der Bestsellerliste der "New York Times"

Diese Forderung befolgte der University of California Press Verlag und veröffentlichte in diesem Jahr, genau 100 Jahre nach dem Ableben von Mark Twain, den ersten Teil der dreiteiligen Biographie. Wider Erwarten schlägt sie ein wie eine Bombe. Schon jetzt, kurz nach dem Erscheinen, wurde die Biographie 275.000 mal verkauft und belegt derzeit den siebten Platz der Bestsellerliste der "New York Times".

Sechsmal schon musste die Druckerei Nachdrucke liefern. Noch in dieser Woche soll auch eine CD erscheinen, auf der Clint Eastwood über das Leben und die Werke des Schriftstellers berichtet.

Die Autobiographie von Mark Twain erscheint 100 Jahre nach seinem Tod

Es ist kein Zufall, dass die Autobiographie des Schriftstellers erst 100 Jahre nach dessen Tod erscheint. Genau so wollte es der Schriftsteller, der bekannt ist für „Tom Sawyer“ und „Huckleberry Finn“.

Hundert Jahre nach dem Tod von Mark Twain (1835-1910) gibt der Berliner Aufbau Verlag die ersten Einblicke in die „geheime Autobiographie“ des US-amerikanischen Schriftstellers. Das fast 800 Seiten schwere Werk erscheint im Oktober in Deutschland. In den USA erschien die Biographie bereits 2010 zum 100. Todestag von Mark Twain.

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Quellenangaben

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  • Bildnachweis: Happy couple reading a book © Artur Gabrysiak - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Two Young Girls In Their Pajamas, Reading A Book © Monkey Business - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Teenager reading on the couch © Kati Molin - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Happy kid reading books and dreaming © Andrey Kuzmin - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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