Misstrauen

Das berechtigte oder voreingenommene Fehlen von Vertrauen und dem Gefühl von Zuverlässigkeit

Misstrauen kann sowohl gegenüber einer Person als auch einem Gegenstand erbracht werden. Grund oder Auslöser für ein fehlendes Vertrauen ist meist eine bereits selbst erlebte Enttäuschung. Oft sind es auch bloß Vorurteile aufgrund fremder Meinungen.

Mann und Frau sitzen auf Bett, wenden sich beide in Unterhemd den Rücken zu, schweigen
Paar im Bett © bilderbox - www.fotolia.de

Mögliche Bezugspunkte

Das Misstrauen ist ein Zweifel daran, ob etwas wirklich so ist, wie es sich darstellt. Misstrauen kann sich auf

  • Situationen
  • Informationen
  • Institutionen
  • Objekte und
  • Subjekte

beziehen. Es können Anhaltspunkte bestehen, die das Misstrauen rechtfertigen oder es wird aus Erfahrung und Intuition gezweifelt.

Die Aneignung von Misstrauen

Jedes Individuum sollte ein gesundes Maß an Misstrauen haben, das vor allem durch Lebenserfahrung erworben wird. Selbsterfahrene Enttäuschungen durch

  • Verrat
  • Lügen oder
  • Betrug

liegen einem Misstrauen zugrunde.

Positive Funktion

Das gesunde Misstrauen soll

  • vor Gefahren und Fallen bewahren.

Es erfüllt

  • eine Warnfunktion

und soll

  • Benachteiligungen im Leben minimieren.

Negative Folgen

Genau das Gegenteil wird aber erreicht, wenn das Misstrauen übersteigert ist. Ein wenig Eifersucht zeigt dem Partner zum Beispiel, dass er noch immer geliebt und begehrt wird. Übersteigerte Eifersucht hingegen kann schnell zur Trennung führen; ein Vorteil verwandelt sich in einen Nachteil.

Das Misstrauen kann so übersteigert sein, dass es als krankhaft angesehen werden muss, wenn alles und jeder in Zweifel gezogen wird. Genau wie die gesunde Portion Misstrauen sollte man auch über eine gesunde Portion Vertrauen in das Leben verfügen, um zu erkennen, dass Lügen und Verrat nicht gleich hinter jeder Ecke versteckt sind.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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