Die unterschiedlichen Arten von Lebensversicherungen und Hinweise zum Abschluss

Die Lebensversicherung zählt zu den wichtigsten Versicherungen. Es handelt sich um eine Personenversicherung, durch die der Versicherte sich gegen persönliche Risiken absichert. Gleichzeitig lässt sich dadurch Vermögen ansparen. Man unterscheidet zwischen verschiedenen Arten von Lebensversicherungen, beispielsweise nach Versicherungsfall, Kapitalbildung, Bestimmung der Versicherungsleistung oder der Art der Beitragszahlung. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die unterschiedlichen Arten von Lebensversicherungen und lesen Sie, worauf beim Abschluss zu achten ist.

Welche Risiken eine Lebensversicherung abdeckt und was beim Abschluss einer Risikolebensversicherung, Kapitallebensversicherung und Co beachtet werden muss

Funktion der Lebensversicherung

Unter einer Lebensversicherung versteht man eine Personenversicherung, mit deren Hilfe sich der Versicherte sowohl gegen persönliche Risiken, wie zum Beispiel den Fall seines Todes, absichert, als auch Vermögen anspart. Ausgezahlt wird die Versicherungssumme entweder

  • bei Eintritt des Todes
  • bei schweren Krankheiten oder
  • nach Ablauf der Versicherung.

Darüber hinaus kann eine Lebensversicherung auch

dienen. Ferner eignet sich eine Lebensversicherung auch zum Anlegen von größeren Geldsummen.

Unterscheidungsmöglichkeiten

Man unterscheidet in Deutschland zwischen vier Grundarten von Lebensversicherungen, zu denen die Kapitallebensversicherung, die Risikolebensversicherung, die Fondsgebundene Lebensversicherung sowie die Rentenversicherung gehören. Des Weiteren lässt sich die Lebensversicherung jedoch auch nach verschiedenen Kriterien unterscheiden.

Nach dem Versicherungsfall lassen sich folgende Arten unterscheiden:

  • Berufsunfähigkeitsversicherung: Leistung bei Berufsunfähigkeit
  • Geburtenversicherung: Leistung bei Geburt eines Kindes
  • Erlebensfallversicherung: Leistung nach Ende der Versicherungsdauer
  • Todesfallversicherung: Leistung im Todesfall während der Dauer der Versicherung (z.B. Risikolebensversicherung)
  • Aussteuerversicherung: Leistung bei Heirat

Nach der Kapitalbildung unterscheidet man:

  • Kapitalbildende Versicherung (z.B. gemischte Versicherungen, Rentenversicherungen, lebenslange Todesfallversicherungen): Teil des Beitrags findet Verwendung in Kapitalbildung; die Auszahlung erfolgt zumindest mit hoher Wahrscheinlichkeit
  • Risiko-Versicherung (z.B. Risikolebensversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung): Kapitalbildung nur vorübergehend oder nicht vorhanden, dient der finanziellen Absicherung von Hinterbliebenden oder es Versicherten bei Berufsunfähigkeit

Nach der Bestimmung der Versicherungsleistung gibt es:

  • Fondsgebundene Lebensversicherung: Leistung in anteiligen Einheiten eines Fonds
  • Konventionelle Lebensversicherung: Leistung als fester Geldbetrag
  • Indexgebundene Lebensversicherung: Leistung basierend auf anderem Index

Des Weiteren gibt es die Unterscheidung nach der Anzahl der versicherten Personen:

  • Versicherung auf ein Leben: eine Person
  • Gruppenversicherung: mehrere Personen einer bestimmten Personengruppe; die jeweiligen Versicherungen sind solche auf ein Leben
  • Versicherung auf verbundene Leben: Leistung bei Tod des ersten oder letzten Versicherten (je nachdem, was vereinbart wurde); meist handelt es sich um zwei, manchmal um mehrere versicherte Personen

Nach Art der Versicherungsleistung unterscheidet man:

  • Rentenversicherung: Rente vom Überleben abhängig, laufend ausgezahlt
  • Kapitalversicherung: Kapital wird gezahlt, einmalige Leistung
  • Beitragsbefreiung: Leistung in Form der Befreiung einer weiteren Zahlung von Beiträgen; die Leistungen, die zuvor vereinbart wurden, bleiben bestehen

Nach der Art der Beitragszahlung sowie -flexibilität und Leistungen differenziert man:

  • Einmalbeitragsversicherungen: Zahlungspflicht des Versicherten durch Zahlung des Einmalbeitrags erfüllt, Erbringung der Leistungen danach beitragsfrei
  • Versicherung gegen laufenden Beitrag: Zahlung in regelmäßigen Abständen während der Versicherungsdauer, z.B. monatlich, halbjährlich, jährlich etc.
  • Versicherungen mit laufenden Einmalbeiträgen: Versicherungsnehmer entscheidet, in welcher Form und Höhe er Beiträge leistet; dementsprechend fallen die Versicherungsleistungen aus
  • Versicherungen mit flexibler Beitragszahlung: Entscheidung des Versicherungsnehmers über eine Beitragszahlung kann in einem bestimmten zeitlichen Rahmen erfolgen; ab Zahlung gibt es eine Verzinsung der Beiträge
  • Flexible Versicherungen: die Beitragszahlungen können vom Versicherungsnehmer erhöht oder gesenkt werden, ebenso die Leistungsansprüche. Diverse Leistungen können zudem ein- bzw. ausgeschlossen werden.

Und schließlich gibt es noch die Unterscheidung nach der Fixierung des Preis-/Leistungsverhältnisses:

  • Vollständig garantierte Beiträge und Leistungen: Vereinbarung der Leistungen und Beiträge im Vertrag in Form eines festen Beitrags oder einer Indexeinheit
  • Verträge mit Überschussbeteiligung:: bleiben bei Mindestleistungen Überschüsse, kommt es zur Beitragsrückerstattung oder der Erbringung zusätzlicher Leistungen
  • Verträge mit Beitragsanpassungsklausel: Beiträge lassen sich mit zukünftiger Wirkkung an unterschiedliche Umstände anpassen
  • Verträge zu Selbstkosten: Erhebung der Beiträge im Umlageverfahren, Einbehaltung eines Entgelts für die Verwaltung des Vertrags
  • Verträge mit zusätzlichen Zinszahlungen/anderen Leistungen auf freiwilliger Basis: Versicherer kann das Vertragskonto durch zusätzliche Zinsen erhöhen bzw. erst nach freiem Ermessen zusätzliche Leistungen erbringen

Im Folgenden stellen wir die Grundarten der Lebensversicherung vor.

Risikolebensversicherung

Bei einer Risikolebensversicherung wird von der Versicherung die versicherte Todesfallsumme beim vorzeitigen Ableben des Versicherungsnehmers entrichtet. Auf diese Weise erhalten die Angehörigen des Versicherten, die von ihm finanziell abhängig sind, eine Absicherung.

Angeboten werden Risikolebensversicherungen in unterschiedlichen Formen. Dazu gehören vor allem die Risikolebensversicherung mit fallender Versicherungssumme sowie die Risikolebensversicherung mit gleich bleibender Versicherungssumme.

Eine Risikolebensversicherung mit fallender Versicherungssumme dient häufig zur Sicherung von Darlehen sowie als Voraussetzung für die Gewährung eines Bankkredites. Die Beiträge einer Risikolebensversicherung hängen von bestimmten Faktoren wie dem gesundheitlichen Zustand des Versicherten sowie Alter und Geschlecht ab.

Grundlagen der Risikolebensversicherung

Eine Risikolebensversicherung ist eine Form der Lebensversicherung. Allerdings greift diese Versicherungsform nur dann, sobald der Todesfall der Versicherten Person eintritt. Doch was sollte man alles über die Risikolebensversicherung wissen?

Ursprüngliche Formen der Lebensversicherung

Erste Formen der Lebensversicherung gab es bereits im antiken Rom. Zu diesem Zeitpunkt entwickelten sich die ersten Vereine, welche die Bestattungskosten für Verstorbene gemeinsam trugen und für eine finanzielle Unterstützung der Familie des Toten sorgten.

Bereits damals mussten die hierdurch Versicherten natürlich eine Leistung erbringen. Im Gegensatz zu heute handelte es sich damals jedoch eher um eine einmalige Zahlung als um eine monatliche Gebühr.

Im Laufe der Geschichte nahm die Lebensversicherung einige groteske Züge an. So gab es im England des 18. Jahrhunderts so genannte Wettversicherungen.

Bei diesen wetteten zwei Personen auf die Lebensdauer eines Unbeteiligten. Wer schließlich näher am tatsächlichen Sterbedatum lag, konnte sich über eine große Auszahlungssumme freuen.

Moderne Formen der Lebensversicherung und der Risikolebensversicherung kamen dann erst um Laufe des 19. Jahrhunderts auf. Nun gab es erstmals findige Unternehmer, welche Policen berechneten und aus dem finanziellen Schutz des Einzelnen ein profitables Geschäft machten.

Die Risikolebensversicherung in der heutigen Zeit

Heutzutage handelt es sich bei der Risikolebensversicherung um eine Versicherungsform, welche eine interessante Alternative zur Kapitallebensversicherung darstellt. Die Höhe der Beiträge hängt bei der Risikolebensversicherung wiederum

  • vom Geschlecht
  • vom Alter und
  • von den Lebensgewohnheiten

des Versicherten ab. So spielt es beispielsweise eine Rolle, welcher Beruf ausgeübt, welchen Hobbys nachgegangen und ob geraucht wird. All diese Daten müssen angegeben werden.

Teils werden diese dann noch seitens des Versicherers überprüft. In diesem Zusammenhang ist es jedoch wichtig zu betonen, dass es auch im Interesse des Versicherten ist, keine falschen Angaben zu tätigen.

Zwar sinken durch falsche und beschönigte Angaben vielleicht die Mitgliedsbeiträge. Gleichzeitig riskiert man hierdurch allerdings auch einen Totalausfall der Versicherungssumme, sobald es zum Todesfall kommen sollte.

Dann behalten sich die Versicherer nämlich das Recht vor, den Versicherungsbetrag einzubehalten, sobald nachgewiesen werden kann, dass der Vertrag aufgrund falscher Angaben zustande kam.

Letztlich ist es noch interessant zu wissen, dass nach dem Auslaufen des Vertrages in der Regel keinerlei Ansprüche mehr bestehen. Das eingesetzte Geld ist demnach verloren. Allerdings gibt es seit einiger Zeit verschiedene Modelle auf dem Markt, bei welchen doch noch mit Renditen gerechnet werden kann.

Verschiedene Arten der Risikolebensversicherung

Im Falle von Versicherungen ist es stets günstig, wenn diese an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden können. So können Kosten gespart und nur all jene Leistungen in Anspruch genommen werden, welcher man auch wirklich bedarf. Doch welche verschiedenen Arten der Risikolebensversicherung gibt es eigentlich, zwischen welchen man sich entscheiden kann?

Zunächst einmal muss betont werden, dass es sich bei der Risikolebensversicherung bereits um eine Form der Lebensversicherung handelt. Aus diesem Grund ist bei der Risikolebensversicherung auch stets nur das eigene Leben versichert.

Verletzungen, welche eine Berufsunfähigkeit nach sich ziehen, sind dagegen beispielsweise nicht versichert. Nichtsdestotrotz gibt es verschiedene Arten bzw. Aspekte der Risikolebensversicherung, welche eine Unterscheidung möglich machen.

Konstante, fallende und steigende Versicherungssumme

Hierbei handelt es sich zunächst einmal um die grundsätzliche Versicherungsform. In diesem Zusammenhang wird zwischen der konstanten, fallenden und steigenden Versicherungssumme unterschieden.

  • Im Falle der konstanten Versicherungssumme bleibt der gewählte Beitrag über die gesamte Vertragsdauer konstant.
  • Im Falle der fallenden Versicherungssumme geht dieser Betrag dagegen je nach Abmachung monatlich zurück.
  • Eine steigende Versicherungssumme zeichnet sich wiederum durch kontinuierlich steigende Versicherungsbeiträge aus.

Letztere Variante ist insbesondere bei Familien beliebt, welche einen großen Kredit - etwa aufgrund eines Hausbaus - zu tilgen haben. So bleibt dank dieses steigenden Kredits die Gesamtbelastung konstant, da die Belastung gewöhnlicher Kredite mit der Zeit sinkt.

Mit und ohne Zusatzversicherung

Des Weiteren kann noch zwischen der Risikolebensversicherung mit Zusatzversicherung und der Risikolebensversicherung ohne Zusatzversicherung unterschieden werden. Jene Variante mit Zusatzversicherung ist durch weitere Vertragsklauseln bereichert.

So kann beispielsweise eine Berufsunfähigkeitsversicherung als Ergänzung wirken. In diesem Fall ist nicht mehr nur der Tod, sondern auch der langfristige Arbeitsausfall versichert.

Unterschiede in Laufzeit und Versicherungsbeiträgen

Darüber hinaus lassen sich Risikolebensversicherung hinsichtlich ihrer Laufzeit differenzieren. Die gewöhnlichen Laufzeiten für diesen Versicherungstyp betragen 5 bis 20 Jahre, wobei es auch zu ganz individuellen Festlegungen kommen kann.

Letztlich unterscheiden sich verschiedene Risikolebensversicherungen noch anhand der Beiträge und der gesamten Versicherungssumme. Dies erlaubt es den Versicherten, Rücksicht auf die eigenen finanziellen Verhältnisse und die persönliche Risikobereitschaft zu nehmen.

Insgesamt gibt es eine Reihe von Arten der Risikolebensversicherung. Darüber hinaus kann diese relativ gut an die eigenen Vorlieben angepasst werden. Aus diesem Grund handelt es sich hierbei um eine Versicherungsalternative, deren Abschluss im Falle einer Familie stets in Betracht gezogen werden sollte.

Die Vor- und Nachteile einer Risikolebensversicherung

Eine Risikolebensversicherung versichert den Todesfall. Es handelt sich deshalb um eine relativ drastische Versicherungsart, welche insbesondere die Familie des Versicherten schützen soll. Doch welche Vor- und Nachteile bringt die Risikolebensversicherung mit sich, so dass man selbst einschätzen kann, ob deren Abschluss für für die jeweilige Person einen Sinn macht?

Die Vorteile

Bedeutsam für verschiedene Personengruppen

Die Vorteile einer Risikolebensversicherung spiegeln sich zunächst einmal in ihrer Bedeutung für diverse Personengruppen wider. Im Falle des Ernährers einer Familie wird nach dessen Todesfall sichergestellt, dass die Familie weiterhin versorgt werden kann.

Für Geschäftspartner ist die Risikolebensversicherung dagegen eine gegenseitige Absicherung, dank welcher die Geschäftsbeziehungen dennoch weiterlaufen können und das gesamte Unternehmen finanziell abgedeckt ist.

Für Kreditnehmer eignet sich diese Form der Lebensversicherung schließlich noch hervorragend, um eventuelle Kosten nach dem eigenen Tod begleichen zu können. So belastet man nicht seine Angehörigen und Nachkommen mit den selbst verschuldeten Krediten.

Niedrige Beiträge

Ein weiterer Vorteil der Risikolebensversicherung sind die relativ niedrigen Beiträge, welche zumeist monatlich entrichtet werden müssen. Die geringe Höhe der Beiträge ist dabei ein Resultat der Tatsache, dass die Risikolebensversicherung nur im Todesfall greift.

Flexibler Einsatz

Des Weiteren ist die Risikolebensversicherung flexibel einsetzbar und kann leicht an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. So kann dieser Versicherungstyp hinsichtlich seiner Vertragsdauer, den monatlichen Beiträgen modifiziert und mit anderen Zusatzversicherungen kombiniert werden. Es ist beispielsweise denkbar, die Risikolebensversicherung mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung zu kombinieren, um eine maximale Risikoabdeckung zu gewährleisten.

Nachteile

Nichtsdestotrotz zieht der Abschluss einer Risikolebensversicherung auch einige Nachteile nach sich. Zum einen ist das hierfür eingesetzte Kapital nach Abschluss der Vertragslaufzeit komplett verloren. Manch andere Versicherungsformen gewähren dagegen noch eine Teilrückstattung oder anderweitige Entschädigung.

Darüber hinaus deckt diese Versicherungsform ein Risiko ab, welches in unserer Gesellschaft als doch recht gering einzustufen ist. Wird eine Risikolebensversicherung wiederum für einen Zeitraum abgeschlossen, in welchem das Sterberisiko aufgrund des Alters eklatant höher ist, fallen auch ungleich höhere Kosten an. Die Berufsunfähigkeitsversicherung wäre deshalb eine Alternative, von welcher weitaus mehr Versicherte und die Familien der Versicherten profitieren.

Insgesamt hält die Risikolebensversicherung eine Reihe von Nachteilen als auch Vorteilen bereit. Bevor man sich deshalb zum Abschluss einer solchen Versicherung entscheidet, sollte zunächst einmal genau überprüft werden, ob es nicht auch Alternativen gibt.

Kapitallebensversicherung

Als Kapitallebensversicherung bezeichnet man eine Mischung aus Lebensversicherung und Kapitalbildender Geldanlage. Der Unterschied zur Risikolebensversicherung besteht darin, dass sich der Versicherte nicht nur gegen den Fall seines Todes absichert, sondern auch Kapital für seine Altersvorsorge ansparen kann, welches er nach Ablauf der Versicherung ausbezahlt bekommt. Eine spezielle Form der Kapitallebensversicherung ist die Direktversicherung, bei der die Bezahlung der Versicherungsbeiträge unmittelbar aus dem Einkommen des Versicherungsnehmers erfolgt.

Warum sollte man eine Kapitallebensversicherung abschließen?

Gründe, eine Kapitallebensversicherung abzuschließen, gibt es viele. Besonders ist die Vorsorge für das Alter zu nennen. Arbeitnehmer sind ja immerhin noch über die gesetzliche Rentenversicherung (und manchmal auch durch die Betriebsrente) abgesichert.

Selbständige und Freiberufler dagegen genießen keinerlei gesetzlich festgeschriebenen Schutz. Für sie ist eine Kapitallebensversicherung häufig die einzige Möglichkeit der risikolosen Altersvorsorge.

Sind die Prämien eigentlich für alle gleich?

Nein. Je älter der Versicherungsnehmer bei Vertragsabschluss, desto höher auch die Prämien. Außerdem besteht ein Unterschied zwischen Männern und Frauen. Statistisch gesehen haben letztere ein geringeres Unfallrisiko und sterben in jungen Jahren seltener an Volkskrankheiten wie zum Beispiel Herzinfarkt; infolgedessen gewähren ihnen die Versicherungen auch günstigere Konditionen.

Über was für einen Zeitraum sollte eine Lebensversicherung eigentlich laufen?

Die Antwort ist einfach: Mindestens zwölf Jahre. Denn nur dann muss man, wenn die Versicherung abgelaufen ist und man die vertraglich vereinbarte Summe ausbezahlt bekommt, keine Kapitalertragssteuer zahlen. Und die beträgt immerhin 25 Prozent von der ausbezahlten Summe.

Welche Versicherungen die besten Konditionen bietet, hängt von der Person des Versicherungsnehmers ab. Daher auf jeden Fall vor Abschluss einer Kapitallebensversicherung ins Internet gehen und die Angebote der verschiedenen Anbieter miteinander vergleichen.

Der Einsatz einer Kapitallebensversicherung ist auch als Sicherheit für einen Kredit möglich...

Die Kapitallebensversicherung als Kreditsicherheit

Unter einer Kapitallebensversicherung oder Kapitalbildenden Lebensversicherung versteht man eine Versicherung, bei der die Hinterbliebenen im Todesfall des Versicherten eine zuvor festgelegte Summe erhalten. Darüber hinaus kann das Geld nach Ablauf des Vertrags auch ausgezahlt werden. Kapitalbildende Lebensversicherungen sind zudem eine beliebte Kreditsicherheit.

Sicherheitshöhe und Rückkaufwert

Möchte man einen Kredit bei einer Bank aufnehmen, sind meist bestimmte Sicherheitsleistungen erforderlich. Sehr gern gesehen sind bei den Banken bestehende Kapitallebensversicherungen.

Für den Fall, dass eine Kapitalbildende Lebensversicherung bereits seit mehreren Jahren läuft, hat sie einen Rückkaufswert. Dieser steht meist auf der Versicherungspolice. Ansonsten kann der Wert auf Anfrage von der Bank oder vom Versicherer mitgeteilt werden.

Anders ist es jedoch, wenn die Kapitallebensversicherung erst seit einigen Monaten besteht. In diesem Fall ist der Rückkaufswert nur sehr gering oder gar nicht vorhanden. Die Höhe der Sicherheit ist also vom Rückkaufswert abhängig.

Zwei Absicherungsarten

Ein Kredit lässt sich mit einer Kapitalbildenden Lebensversicherung auf zwei verschiedene Arten absichern. Die erste Variante besteht darin, dass der Kreditnehmer seine Angehörigen so absichert, dass diese im Falle seines Todes nicht für seine Kreditschulden aufkommen müssen.

Die andere Variante sichert dagegen vor allem die Forderung der Bank ab. Allerdings ist auch durch die reine Todesfallversicherung dem Kreditgeber gedient, sodass dieser nicht den Ausfall seiner Forderungen befürchten muss.

Für eine Kreditsicherheit kann stets nur eine Kapitalbildende Lebensversicherung verwendet werden. Eine Risikolebensversicherung hat dagegen keinen Gegenwert im Erlebensfall.

Wie schon erwähnt, richtet sich die Höhe der Sicherheit nach dem Rückkaufswert. Ist die Sicherheitshöhe ausreichend, tritt der Kreditnehmer die Forderung aus der Kapitallebensversicherung an den Kreditgeber ab, wodurch die Versicherung als Sicherheit für den Kredit dient.

Vorteile

Die Kapitallebensversicherung als Kreditsicherheit hat den großen Vorteil, dass man die Versicherung nicht kündigen muss. Sie kann also ganz normal weiterlaufen, sodass der Versicherte keinerlei Nachteile durch die Abtretung der Lebensversicherung hat.

So braucht man die Kapitallebensversicherung nicht vorzeitig aufzulösen, um an Geld zu kommen. Da die Laufzeit einer Kapitalbildenden Lebensversicherung in der Regel länger ist als die eines Kredites, überträgt der Kreditgeber die Versicherung nach Rückzahlung des Kredites wieder an den Versicherten.

Vorzeitige Kündigung einer Kapitallebensversicherung

Bei einer Kapitallebensversicherung oder Kapitalbildenden Lebensversicherung erhalten die Hinterbliebenen des Versicherungsnehmers bei dessen Ableben eine bestimmte Geldsumme. Außerdem kann das Geld im Gegensatz zur Risikolebensversicherung nach Ablauf der Vertragszeit an den Versicherungsnehmer ausgezahlt werden. Weiterhin ist es möglich eine Kapitallebensversicherung vorzeitig zu kündigen, um sich das Geld auszahlen zu lassen, was allerdings gut überlegt werden sollte, da dabei erhebliche Verluste drohen.

Gründe für eine vorzeitige Kündigung

Lange Jahre gehörten Lebensversicherungen zu den begehrtesten Versicherungen der Deutschen. So verfügt etwa jeder zweite Bundesbürger über eine Kapitalbildende Lebensversicherung. Doch auch jede zweite Kapitallebensversicherung wird vorzeitig gekündigt.

Die Gründe für einen solchen Schritt sind sehr verschieden. So kann es durch

zu finanziellen Engpässen kommen. In solchen Fällen wird die Kapitallebensversicherung gekündigt, um an das eingezahlte Geld oder zumindest einen Teil davon zu kommen.

Manchmal wird die Versicherung jedoch auch gekündigt, weil die Versicherten der Meinung sind, dass sie diesen Versicherungsschutz nicht brauchen oder durch andere Finanzprodukte größere Gewinne erzielen können. So galten noch vor einigen Jahren Kapitallebensversicherungen als eine gute Option zur Altersvorsorge, doch in den letzten Jahren sanken die tatsächlich erwirtschafteten Renditen zunehmend.

Kündigungsfristen

Die vorzeitige Kündigung und damit Auszahlung der Kapitallebensversicherung ist in der Regel kein Problem. Je nachdem, bei welchem Versicherungsunternehmen man versichert ist, lassen sich die Policen in einem kurzen Zeitraum kündigen.

Zu beachten sind natürlich die Kündigungsfristen, die sich jedoch meist nur über einen kurzen Zeitraum erstrecken. Benötigt man die Versicherungssumme sofort, empfiehlt es sich vor der Kündigung mit der Versicherungsgesellschaft zu klären, ob dies überhaupt machbar ist.

Verlustgrößen

Die Kündigung einer Kapitalbildenden Lebensversicherung will gut überlegt sein, da man in diesem Fall lediglich einen Teil der eingezahlten Beiträge ausgezahlt bekommt. Je früher die Kündigung der Versicherung erfolgt und je weiter der Zeitraum bis zur planmäßigen Auszahlung entfernt ist, umso größer fällt der Verlust aus.

Außerdem berechnen die Versicherungsunternehmen im Kündigungsfall hohe Stornogebühren und Provisionen. Aufgrund neuer gesetzlicher Regelungen steht dem Versicherungsnehmer jedoch ein Mindestrückkaufswert zu.

Alternativen zur Kündigung

Manchmal kommen aber auch Alternativen zur Kündigung infrage, wie beispielsweise

  • eine Verlängerung der Laufzeit, um die Höhe der monatlichen Raten zu reduzieren
  • Beitragsstundungen
  • eine Beitragsfreistellung
  • die zeitweise Umstellung auf eine Risikoprämie, sowie
  • der Verkauf der Lebensversicherung.

Die Auszahlung einer Kapitallebensversicherung

Bei einer Kapitallebensversicherung erhalten die Angehörigen des Versicherten im Falle seines Todes die festgelegte Versicherungssumme. Im Unterschied zur Risikolebensversicherung kann der Versicherungsnehmer die Summe jedoch auch nach Ablauf der Vertragszeit erhalten. Das heißt, dass die Beiträge, die bis dahin geleistet wurden, ausgezahlt werden.

Die Höhe der Kapitallebensversicherung ist abhängig von den Versicherungsbeiträgen, die zuvor eingezahlt wurden. Man bezeichnet die Kapitallebensversicherung auch als gemischte Versicherung, da es sich bei ihr im Normalfall um eine Todes- und Erlebensversicherung handelt.

Ablaufleistung

Die so genannte Ablaufleistung setzt sich sowohl aus einem garantierten als auch aus einem nicht garantierten Anteil zusammen. Der garantierte Anteil ist der Betrag, den der Versicherungsnehmer mit dem Versicherungsunternehmen bei Abschluss des Vertrages vereinbart hat.

Bei dem nicht garantierten Anteil handelt es sich dagegen um eine Gewinnbeteiligung. Beide Anteile ergeben dann die prognostizierte Ablaufleistung.

Kommt es jedoch auf dem internationalen Kapitalmarkt zu Kursänderungen, kann es vorkommen, dass die Prognose für den nicht garantierten Anteil niedriger ausfällt. Die Auszahlung des angesparten garantierten Anteils erfolgt jedoch auf jeden Fall, sodass die Kapitallebensversicherung zu den sicheren Geldanlagen gezählt werden kann.

Lebenslanger Rentenbeginn

Eine andere Möglichkeit zur Auszahlung der Kapitallebensversicherung ist der Beginn einer lebenslangen Rente. In diesem Fall erhält der Versicherte eine zusätzliche Rente von der Versicherung, deren Höhe von den monatlich gezahlten Beiträgen abhängt.

Die monatliche Rente hat gegenüber der einmaligen Auszahlung den Vorteil, dass sie steuerlich günstiger ist. Zu Beginn der Laufzeit des Vertrages zahlt der Versicherte einmalig den Gesamtzahlbeitrag für seine Altersvorsorge.

Nachdem er dies getan hat, ordnet man die monatliche Zusatzrente nach Auslaufen des Vertrages seinen weiteren Einkünften zu, wodurch die Besteuerung bei Vollendung des 65. Lebensjahres nur 18 Prozent beträgt. Bei Vollendung des 64. Lebensjahres sind es 19 Prozent.

Fondsgebundene Lebensversicherung

Eine Fondsgebundene Lebensversicherung ist einer Kapitallebensversicherung in Leistung und Aufbau sehr ähnlich. Es besteht jedoch ein wichtiger Unterschied.

So wird der Sparanteil aus den eingezahlten Beiträgen in Investmentfonds angelegt. In den meisten Fällen kann sich der Versicherungsnehmer einen oder mehrere Fonds selbst aussuchen.

Diese Form von Lebensversicherung gilt besonders für Familien als sinnvoll. Sie hat allerdings den Nachteil, dass die Kurse der Fonds bei Ablauf des Vertrages niedrig ausfallen können.

Bei der fondsgebundenen Lebensversicherung verpflichtet sich der Versicherer nicht dazu, eine Leistung in absolut bestimmter Höhe zu erbringen. Jedoch gibt es mittlerweile aber auch Formen, bei der eine Anlage in Garantie fonds vorgesehen ist.

Als Grundversorgung im Alter ist die fondsgebundene Lebensversicherung eher umstritten; die Ergebnisse lassen sich meist wenig vorherbestimmen. Ein mögliches schlechtes Ergebnis kann die Lebensgrundlage im Alter gefährden. Besser ist die Zusatzversorgung über die lebensnotwendige Basis hinaus.

Die Anlagestrategie kann der Versicherungsnehmer selbst beeinflussen. Es ist möglich, die Investmentfonds aus einem bestehenden Sortiment zu wählen; auch das Verteilen des Sparbeitrags auf mehrere Fonds ist möglich.

Die Änderung der Investmentfonds ist ebenso möglich: Beim Shift(ing) erfolgt die Übertragung des gesamten oder teilweisen Fondsguthabens in einen oder mehrere andere Fonds. Beim Switch(ing) fließen die kommenden Neuanlagen in neu gewählte Fonds, ohne dass die bisher erfolgte Anlage verändert wird.

Ebenso möglich sind folgende Optionen:

  • Verlängerungsoption: Vertragsverlängerung um weitere fünf Jahre
  • Übertragungsoption: Übertragung der Fondsanteile auf eigenes Deopt nach Vertragsende
  • Ablaufmanagement: Übertragung des Fondsguthaben in Fonds mit niedrigerem Schwankungsrisiko an den Versicherungsnehmer - entweder automatisch oder nach Unterbreitung eines Angebots, meist fünf Jahre vor Vertragsende
  • Abrufoption: Auszahlung beliebiger Teilbeträge während der Vertragslaufzeit
  • Sonderzahlungsoption: Erhöhung des investierten Kapitals durch Sonderzahlungen

Rentenversicherung

Als Möglichkeiten zur Altersvorsorge bieten Versicherungsunternehmen sowohl Lebensversicherungen als auch die private Rentenversicherung an. Der Rentenversicherung ihr liegen ähnliche Beiträge und Kalkulationen zugrunde.

Es besteht jedoch ein gravierender Unterschied zur Lebensversicherung: So gibt es für den Versicherten keine Absicherung für den Fall seines vorzeitigen Todes. Lediglich das Langlebigkeitsrisiko versichert man.

Die Unterschiede der Lebensversicherung zur privaten Rentenversicherung

Im Folgenden stellen wir die Unterschiede zwischen Lebensversicherung und privater Rentenversicherung noch mal genauer dar.

Merkmale der Lebensversicherung

Eine Lebensversicherung kombiniert in der Regel den Schutz für den Todesfall des Versicherungsnehmers mit einem Sparanteil. Das heißt, dass im Falle des vorzeitigen Ablebens des Versicherten die garantierte Versicherungssumme an dessen Angehörige ausgezahlt wird.

Der Versicherte kann die Summe aber auch selbst nach Ablauf des Vertrages in Anspruch nehmen. Zudem garantiert die Lebensversicherung eine Verzinsung von mehr als zwei Prozent. Allerdings gelten diese garantierten zwei Prozent nicht für den gesamten Beitrag, sondern lediglich für den Sparanteil.

Weiterhin erhält der Versicherte zusätzlich zu der festgelegten Versicherungssumme eine Überschussbeteiligung. Einen großen Anteil macht dabei der Schlussüberschussanteil aus.

Ferner gibt es auch steuerliche Vorteile. So muss der Versicherte lediglich die Hälfte seines Ertrags versteuern, wenn die Laufzeit des Versicherungsvertrages zwölf Jahre beträgt und die Auszahlung der Versicherungssumme nicht vor dem 60. Lebensjahr erfolgt.

Merkmale der privaten Rentenversicherung

Bei der privaten Rentenversicherung sind die Beiträge und Kalkulationen ähnlich. Ein wesentlicher Unterschied zur Lebensversicherung besteht jedoch darin, dass es keinen Schutz für den Fall eines vorzeitigen Todes gibt. Dagegen handelt es sich bei der privaten Rentenversicherung um eine garantierte Rente, die aus den Überschüssen, die bei Ende des Vertrages bestehen, für den Rest des Lebens ausgezahlt wird.

Beim Abschluss einer Rentenversicherung sollte man jedoch auf eine Garantiezeit von fünf bis zehn Jahren achten, denn ansonsten besteht die Gefahr, dass kein Geld ausbezahlt wird, wenn der Empfänger der Rente vorzeitig verstirbt. Durch die Garantie erhalten die Hinterbliebenen die Rente jedoch bis zum Ende der Garantiezeit.

Detailliertere Informationen zum Thema Rente finden Sie hier in unserem separaten Artikel.

Hinweise zum Abschluss einer Lebensversicherung

Ob Lebensversicherungen in der heutigen Zeit noch sinnvoll sind oder nicht, ist umstritten. Das liegt vor allem daran, dass es bessere Möglichkeiten gibt, sein Geld anzulegen, denn die Erträge aus einer Lebensversicherung sind nicht immer umfangreich.

Dennoch erfreuen sich Lebensversicherungen bei den Bundesbürgern noch immer großer Beliebtheit, sodass nach wie vor genügend abgeschlossen werden. Wer sich für den Abschluss einer Lebensversicherung entscheidet, sollte jedoch einige Dinge beachten.

Die richtige Form wählen

Zunächst einmal ist zu bedenken, dass es verschiedene Arten von Lebensversicherungen gibt. Zu den Grundarten der Lebensversicherungen gehören die Risikolebensversicherung, die gemischte Lebensversicherung, auch Kapitallebensversicherung genannt, sowie die Fondsgebundene Lebensversicherung.

Durch die Risikolebensversicherung wird der Todesfall eines Familienmitglieds abgesichert. Das heißt, dass sie nur im Todesfall in Kraft tritt. Stirbt der Ernährer der Familie vorzeitig durch Unfall oder Krankheit, bekommen die Angehörigen die festgelegte Versicherungssumme ausgezahlt. Eine Kapitallebensversicherung kombiniert die Risikolebensversicherung mit einer Kapitalbildenden Geldanlage, was bedeutet, dass der Versicherte im Erlebensfall bei Vertragsende die Versicherungssumme ausbezahlt bekommt.

Bei einer Fondsgebundenen Lebensversicherung wird Geld in bestimmte Kapitalanlagen wie beispielsweise Investmentfonds angelegt, wodurch eine höhere Verzinsung möglich ist. Dabei hat der Versicherte jedoch das Risiko, dass sich der Wert der Kapitalanlagen vermindern kann. Welche Form sich letztlich am besten eignet, muss individuell entschieden werden.

Anbieter vergleichen

Hat man sich für eine bestimmte Form von Lebensversicherung entschieden, ist es ratsam, sich mehrere Angebote von unterschiedlichen Versicherungsunternehmen machen zu lassen, um diese miteinander zu vergleichen. Dabei sollte auch darauf geachtet werden, ob die jeweiligen Versicherungen in der Vergangenheit Überschüsse erwirtschafteten.

Da man als Laie nur schwer an solche Informationen kommt, ist der Rat eines Experten zu empfehlen. Unter den gemachten Angeboten sollten sich auch Angebote über eine abgekürzte Beitragszahlung befinden.

Das heißt, dass die Lebensversicherung zwar 30 Jahre läuft, aber nur 27 oder 28 Jahre lang Beiträge eingezahlt werden müssen. Außerdem ist es besser, wenn die Beiträge jährlich anstatt monatlich gezahlt werden, um Ratenzahlungszuschläge zu vermeiden.

Für wen ist ein Abschluss geeignet?

Nach Meinung von Experten lohnt sich der Abschluss einer Lebensversicherung vor allem für Selbstständige. Bei Arbeitnehmern kann sie als Ergänzung zur Riester-Rente dienen.

Da die Garantieverzinsung jedoch relativ niedrig ausfällt, gilt sie für eine private Altersvorsorge nicht unbedingt als beste Option. Hier finden Sie weitere Möglichkeiten zur Altersvorsorge.

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