19. Dezember 2011
Von Marco Stephan
Die meisten Männer gehen gern mit geheimnisvollen Frauen aus. Und Geheimnisse stehen auch dann noch ganz oben auf der Beliebtheitsskala bei Männern, wenn sie angebissen haben und mit Ihnen gemeinsam auf immer und ewig durch das Leben schreiten. Egal wie vertraut Sie miteinander sind, es gibt einige Dinge, die will man(n) schlicht nicht wissen oder sehen müssen. Wenn er Sie weiter anhimmeln soll, sollten Sie die folgenden Dinge tunlichst vermeiden.

Seien wir einmal ehrlich, Frauen sind nicht wirklich darüber verwundert, wenn Ihr Kuschelbärli dann und wann dem Verdauungstrakt einen Druckausgleich gestattet. Frauen wissen, dass Männer in bestimmten Grenzen des sozialen Umgangs leben und dürfen die ein oder andere Duftnote nicht persönlich nehmen. Ganz anders sieht es jedoch im umgekehrten Fall aus. Frauen sind in Männeraugen geruchslose Wesen, die über die Tücken von Bohnen, Zwiebeln und Kohl erhaben sind. Wenn Sie die Ansichten ihres Prachtkerls nicht in ihren Grundfesten erschüttern wollen, sorgen Sie dafür, dass Sie immer etwas Bärlauch und Kümmel in Griffweite haben.
Sie sind die Frau an seiner Seite und nicht sein Saufkumpane in der Kneipe an der Ecke. Beim Rülpsen gilt die gleiche Maxime wie bei Blähungen. Es ist den Männern vorbehalten. Falls Sie die aufsteigende Luft einmal doch nicht unterdrücken können, stoßen Sie auf wie es sich für eine Dame gehört: drehen Sie sich von ihren Mitmenschen weg, bedecken Sie mit der Hand ihren Mund und vergessen Sie ein gehauchtes "Verzeihung" nicht.
Das Bohren in der eigenen Nase war schon zu Kindertagen verpöhnt. Als Erwachsener wirkt das nur noch peinlich und regelrecht ekelhaft. Ein Mann kann die Frau an seiner Seite gar nicht so sehr lieben, um diesen Anblick niedlich zu finden. Wenn es doch einmal sein muss, nehmen Sie ein Taschentuch und schürfen im Badezimmer in den unendlichen Weiten ihrer Nasenhöhlen.
Kuschelbärli wird jegliche Lust an innigen Küssen vergehen, wenn er mit ansehen muss, wie Sie sich gerade um Hautunreinheiten kümmern. Die Hautpflege ist wie das Nägelschneiden eine Angelegenheit, die zwar erledigt werden muss, für die es aber keinerlei Zeugen bedarf. Ergänzender Hinweis: Das gilt übrigens auch für den Toilettengang.
Haare hat jeder Mensch. Der eine mehr, die andere weniger. Dennoch ist es nicht unbedingt angebracht, dass Sie sich vor den Augen ihres Liebsten der kleinen Härchen an den Beinen und der Vergnügungszone entledigen. Es ist nicht unbedingt total unerotisch, allerdings ist es so, als ob man(n) dabei zusieht, wie ein Geschenk für ihn verpackt wird. Der anregende Effekt wird viel größer sein, wenn Sie samtig glatt aus der Unterwäsche steigen und er damit nicht rechnet.
Guter Artikel. Leider sollen wir heute alle zu MENSCHEN geschlechtsumgewandelt werden, dabei wird die Frau überhaupt nicht mehr geachtet als F...
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