Unkraut - Verschiedene Unkrautarten und Möglichkeiten der Bekämpfung und Vorbeugung

Löwenzahn Blumen auf grüner Wiese

Mit Unkraut bzw. dessen Vernichtung plagt sich so mancher Gartenbesitzer herum - es gibt verschiedene Möglichkeiten, dagegen anzugehen

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  • von Paradisi-Redaktion

Unkraut ist überaus lästig. Es gibt jedoch verschiedene Möglichkeiten, es wirkungsvoll zu bekämpfen.

Als Unkraut bezeichnet man unerwünschte Pflanzen, die nicht gezielt angebaut oder gesät werden. Sie kommen in der Nähe von Kulturpflanzen oder Zierpflanzen sowie in Gartenanlagen und Grünland vor.

Bei den Unkräutern sind zwei Arten zu unterscheiden.

  • Zum einen die Samenunkräuter, die sich hauptsächlich durch ihre Samen vermehren. Die bekanntesten Vertreter dieser Gruppe sind die Brennnessel oder der Ehrenpreis.

  • Zum anderen gibt es Unkräuter, welche sich durch ihre Ausläufer vermehren. Dies sind die so genannten Wurzelunkräuter. Hierzu zählen unter anderem der Ackerschachtelhalm, der Löwenzahn oder der kriechende Hahnenfuß.

Da Unkraut entweder aus wirtschaftlicher oder ästhetischer Sicht störend ist, wird es in der Regel beseitigt.

Verbreitete Unkrautarten im Garten

Viele Unkräuter sind jedoch besser als ihr Ruf; man kann sie essen oder sie finden in der Naturheilkunde Verwendung.

Löwenzahn, Brennnessel und Gänseblümchen

Brennesseltee ist sehr gesund fürs Blut
Brennesseltee ist sehr gesund fürs Blut

Löwenzahn beispielsweise, kann man auch in Wildkräutersalaten verwenden; in schönen Blumenbeeten allerdings wirkt er störend. Auch die Brennnessel kann zu Gemüse verarbeitet werden, oder man macht einen gesunden blutreinigenden Tee davon.

Außerdem kann man sie mit Wasser ansetzen, beispielsweise in einer Regentonne, und das Gießwasser zur Schädlingsbekämpfung einsetzen. In Beeten und auf dem Rasen verschandelt sie für viele Menschen das Bild. Gänseblümchen sehen allerliebst aus, sind aber auf einem englischen Rasen nicht willkommen.

Die hübschen Gänseblümchen sind auf dem Rasen nicht willkommen
Die hübschen Gänseblümchen sind auf dem Rasen nicht willkommen

Giersch, Fadenehrenpreis, Ferkelkraut und Quecke

Mit Giersch will man in der Naturheilkunde und Volksmedizin, die Schmerzen bei Rheuma lindern. Er wird auch als Wildgemüse verwendet.

In einem gepflegten Garten jedoch hat er keinen Platz. Da macht er großen Ärger, weil er tief wurzelt und wuchert.

Fadenehrenpreis hat schöne kleine Blüten, ist bei Gärtnern aber auch nicht gerne gesehen. Ebenfalls zu den so genannten Unkräutern gehört das Gewöhnliche Ferkelkraut; es hat gelbe Blüten und es überdauert den Winter durch seine Pfahlwurzeln. Es dient auch als Schweinefutter und ärgert den Gärtner mit seinen tiefen Wurzeln.

Die Gemeine Quecke wird auch Kriech-Quecke genannt und ist ein sehr zählebiges Unkraut. Sie wächst sehr hoch und hat kriechende Ausläufer. Einigen Vögeln dienen ihre Samen als Nahrung.

Kleearten und weiteres Unkraut

Mit seinen rotbraunen Blätter und kleinen gelben Blüten sieht der Hornsauerklee zwar hübsch aus, ist aber ein gefürchtetes Unkraut. Denn er wächst sehr schnell und breitet sich aus.

Beim Rotklee und beim Weißklee hofft man nicht nur auf ein vierblättriges Kleeblatt, sondern auch, dass er den Garten verschont. In der Volksmedizin findet vor allem der Rotklee Verwendung. Der Weißklee ist zwar eine nützliche Bienenweide, aber auf dem Rasen ist er nicht gerne gesehen.

Klee ist im Garten nicht beliebt da er sich rasant vermehren kann
Klee ist im Garten nicht beliebt da er sich rasant vermehren kann

Der Wegerich ist an seinen spitzen Hauben zu erkennen. Huflattich kennt man auch als Hustenmittel; er hat gelbe Blüten.

Schöne fliederfarbene Blüten zeichnen die Ackerglockenblume aus, deshalb lassen sie manche Gärtner als eine Art Rabattpflanze stehen. Auch die Hahnenfußgewächse gelten als unliebsames Unkraut.

Lecker und kreativ kochen - Brennessel und Co. gehören mit in die Küche

Kleiner Salat aus frischen Zutaten wie Löwenzahn, Radieschen und Kamille, daneben Öl und Brot
Salat aus Frühlingskräutern © Johanna Mühlbauer - www.fotolia.de

Nicht alles, was das Bild eines gut gepflegten Gartens stört, muss gleich auf dem Komposthaufen landen. Wer einzelne Stücke mit in die Küche nimmt, kann sein Essen auf kreative Weise verschönern.

Wussten Sie beispielsweise, dass Bärlauch im Geschmack Knoblauch ähnelt? An der nächsten Soße könnten Sie das doch mal ausprobieren. Und wer die Brennessel maximal als Tee kennt, tut ihr auch Unrecht, denn wer Spinat mit Brennesseln verfeinert, kann ein Geschmackerlebnis zaubern.

Und bevor Sie Löwenzahn nur an den Hasen verfüttern, mischen Sie doch mal einige Blätter unter den nächsten Salat. Beachten Sie bei der Zubereitung das, was Sie bei allen anderen Kräutern und Co. auch machen: aufmerksam nach Tierbefall untersuchen und ausgiebig unter fließendem Wasser säubern. Dann können Sie sich es schmecken lassen.

Maßnahmen zur Unkrautbekämpfung

Das Entfernen von Unkraut mit speziellen Werkzeugen wird als Jäten bezeichnet. Ein Ausreißen der Pflanzen bringt meistens keinen Erfolg, da keimfähige Pflanzenreste im Boden verbleiben. Besser ist da das Jäten mit einem geeigneten Messer, so dass die gesamte Pflanze entfernt wird.

Wurzelunkräuter müssen jedoch ausgegraben werden, da ihre Wurzeln meist sehr weit verzweigt sind. Am besten gelingt dies bei trockenem Boden.

Generell muss jedoch jeder Gärtner und Hobbygärtner der Tatsache ins Auge sehen, dass Unkraut ein nicht zu unterschätzender Gegner ist, der immer wieder auftauchen wird, egal, wie sehr man ihn bekämpft. Selbst wenn es gelingt, Unkraut mitsamt der Wurzel und allen Ausläufern zu entfernen, so wird man sich nicht lange an dem gesäuberten Areal erfreuen können, denn Vögel und Wind tragen neue Samen heran, die ruckzuck neue Pflanzen hervor bringen.

Der Kampf gegen das Unkraut ist also eine fortwährende und endlose Betätigung. Trotzdem ist sie nicht sinnlos, denn wenn man gegen Unkraut gar nichts unternimmt, so überwuchert es bald den ganzen Garten.

Besonders Unkraut, das im Garten oder auf Wegen wuchert, ist für viele Menschen ein Ärgernis. Neben dem unschönen Aussehen besteht auch das Problem, dass es der Erde wichtige Nährstoffe entzieht, die eigentlich für kultivierte Pflanzen gedacht sind.

Für die Bekämpfung des Unkrauts stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. So gibt es mechanische Unkrautvernichter sowie biologische und chemische Unkrautvernichtungsmittel. Letztere sind natürlich sehr effektiv; sie funktionieren gut und viele davon haben einen über mehrere Monate nachhaltigen Effekt.

Leider jedoch sind die meisten dieser Mittel auch gefährlich für die Gesundheit von Menschen. Was in einem reinen Ziergarten ansich kein Problem darstellt, sollte daher gut überlegt werden, wenn der Garten auch von Kindern zum Spielen genutzt wird.

Chemische Unkrautvernichter sollten nicht in einem Garten mit Kindern verwendet werden
Chemische Unkrautvernichter sollten nicht in einem Garten mit Kindern verwendet werden

Bekämpfung von Löwenzahn

Eine der am häufigsten vorkommenden Unkrautpflanzen ist der Löwenzahn. Er wurzelt mit einer tiefen, rübenartigen Wurzel und gedeiht besonders gut im Frühling und im Sommer.

Möchte man Löwenzahn nachhaltig entfernen, so muss man ihn mitsamt der Wurzel ausstechen. Dazu gibt es ein spezielles Werkzeug, das in Bau- und Gartenmärkten erhältlich ist.

Wächst der Löwenzahn in einer Wiese, so genügt auch ein regelmäßiges Rasenmähen. Dabei werden zwar nur die oberflächlichen Blätter abgemäht, die für den Löwenzahn typische gelbe Blüte kann sich dann aber nicht bilden. Wenn der Löwenzahn keine Flugsamen ausbilden kann, die wir als Pusteblume kennen, dann kann er sich aber auch nicht vermehren.

Die Flugsamen können nur von der gelben Blume gebildet werden
Die Flugsamen können nur von der gelben Blume gebildet werden - wird sie vorher abgemäht kann er sich nicht vermehren

Bekämpfung von Schlingpflanzen

Sehr verbreitet sind auch kletterpflanzenartige Unkräuter, die sich am Boden entlang ranken. Auch bei ihnen sollte man darauf achten, das komplette Wurzelwerk zu entfernen.

Sehr effektiv können solche Schlinggewächse aus Rasen entfernt werden, indem man mit dem Vertikutier-Rechen arbeitet. Die Zinken fahren zwischen den Grashalmen durch und nehmen die Schlingpflanzen auf, jedoch ohne das Erdreich und die Rasenwurzeln zu verletzen.

Mit dem Vertikutier-Rechen können Schlingpflanzen effektiv entfernt werden
Mit dem Vertikutier-Rechen können Schlingpflanzen effektiv entfernt werden

Typische Unkräuter: Samen restlos entfernen

Gärtner bei Gartenarbeit, Unkraut pflücken
gartenarbeit 03 © Lianem - www.fotolia.de

An Beeten, an denen das Wetter es noch nicht geschafft hat Pflanzen aus der Erde zu locken, besiedelt Unkraut bereits große Flächen. Wie man so schön sagt, vergeht Unkraut nicht, denn nach dem Wurzelschlagen ist es schwierig, es wieder los zu werden.

Zu den typischen Unkräutern gehören Ackerwinde, Brennnessel, Quecke, Vogelknöterich und Vogelmiere. Diese Kräuter schlagen bereits Wurzeln, sobald es ein wenig wärmer wird. Die Samen des Vogelknöterichs zum Beispiel können mehr als 200 Jahre lang im Boden überdauern. Daher ist es wichtig, die Pflanzen frühzeitig - und vor allem restlos - aus dem Boden zu entfernen.

Den Garten frei von Löwenzahn halten - so gehts!

Löwenzahn Blumen auf grüner Wiese werden angesprüht
Spraying the dandelions © Wega52 - www.fotolia.de

Liebhabern eines ordentlichen und unkrautfreien Gartens ist er ein Graus: der Löwenzahn. Immer wieder reckt er seine gelben Köpfe hervor und stört das Gartenpanorama. Wer dieses Szenario dieses Jahr nicht erleben will, der sollte schnell die Gartenkluft anziehen und loslegen.

Will man nämlich effektiv gegen Löwenzahn vorgehen, muss man ihn frühzeitig, sprich: jetzt, im Frühling, bekämpfen. Noch sind die Pflanzen und vor allem die Wurzeln nämlich klein und können mit einem Messerchen ausgestochen werden. Ein Spargelstecher eignet sich besonders gut für die Entfernung des Löwenzahns.

Ist man dem Löwenzahn dann aber doch nicht frühzeitig auf die Pelle gerückt, muss man nicht gleich zu chemischen Waffen greifen: das vermeintliche Unkraut eignet sich nämlich auch wunderbar als Zutat im Salat, als Speise angedünstet oder in einer Suppe.

Unkraut vergeht doch - Laserstrahlen im Einsatz

Grüne Wiese mit Gänseblümchen
viele Gänseblümchen auf der Wiese © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

An einer ganz neuen Art der Unkrautbekämpfung arbeiten Wissenschaftler von der Universität Hannover. Sie wollen ohne den Einsatz von Herbiziden störende Pflanzen beseitigen. Die Forscher haben ein Gerät entwickelt, das Unkräuter erkennt und diese mit einem gezielten Laserstrahl zerstört. Das Robotersystem ist auf einem Schienenwagen montiert und fährt über Felder und Beete.

Doch die Entwicklung des Gerätes steckt noch in den Kinderschuhen. Bislang funktioniert es lediglich auf einer rund einen Quadratmeter großen Fläche in einem Gewächshaus. Dort soll der Laserroboter vorerst zum Einsatz kommen. Später sollen kleine Roboter im Schwarm über Felder fliegen und die unerwünschten Pflanzen aus der Luft bekämpfen.

Noch ist eines der Probleme jedoch die Erkennung der Unkräuter und der zielgenaue Beschuss.

Keinen Eisendünger gegen Moos im Garten verwenden

Viele Gärtner führen einen beständigen Kampf gegen Moos im Garten. Sei es im Rasen oder zwischen Gesteinsfugen: Es gibt Stellen, da gehört Moos einfach nicht hin. Da Moos recht hartnäckig ist, wird oft zur chemischen Keule gegriffen. Das kann fatale Folgen haben. Nicht nur die Umwelt leidet darunter, auch der Gärtner selbst kann sich gesundheitliche Beeinträchtigungen einhandeln. Darum sollte man unbedingt auf verträglichere Maßnahmen zurückgreifen.

Die einfachste Variante für Moos in Plattenfugen, ist die mechanische Entfernung. Mit Drahtbürsten lässt sich das Moos einfach und konsequent herausnehmen. Auch der gut bewährte Fugenkratzer ist hervorragend geeignet. Man kann ihn in verschiedenen Versionen erwerben, so dass er für den heimischen Steinbelag passend ist.

Eine weitere Möglichkeit, besonders für moosigen Belag, der auch von der Sonne beschienen wird, ist Salzwasser. Eine fünf prozentige Lösung genügt. Damit werden die entsprechenden Stellen begossen. Da das Salz die Flüssigkeit aus dem Moos zieht, ist es nach etwa drei Tagen mit trockenem Wetter soweit ausgedorrt, dass es einfach entfernt werden kann.

Wer einen Hochdruckreiniger besitzt, kann auch damit die Platten abspritzen. Leider kommt das Moos jedoch bei dieser Methode immer wieder zurück. Etwas geruchsbelästigend wirkt stark verdünnter Essig, der jedoch nur auf ungefärbten Steinplatten angewendet werden darf. Man sollte vorher unbedingt ausprobieren, ob der Boden die Säure verträgt.

Auch vorbeugend lässt sich etwas gegen Moos unternehmen. Da es vor allem an schattigen, feuchten Plätzen entsteht, kann man die Entsprechenden Flächen im Vorneherein mit Drainagen versehen. Die gelingt besonders gut, wenn man seine Gartenbeete gleichzeitig erhöht. Bei Moosbefall im Rasen, sollte man auf die Schnitthöhe beim Mähen achten. Zu kurz geschnittener Rasen neigt eher zu Moos, als längerer. Darüber hinaus ist die Einsaat von speziellem Schattenrasen sinnvoll.

Der angebotene Eisendünger ist weit weniger harmlos, als es der Name vermittelt. Er ist nicht nur für Moos schädlich, sondern ebenso für den Menschen. Im Grunde darf er nur mit entsprechender Schutzkleidung aufgebracht werden. Diese beinhaltet nicht nur einen Schutzanzug, sondern auch entsprechende Handschuhe, Brille und einen Atemschutz. Da er sehr ätzend wirkt, sollte man im Garten komplett auf Eisendünger verzichten.

Unkraut vorbeugen

Um sich die jährlich wiederholende Arbeit der Unkrautvernichtung möglichst zu ersparen, sollte man sich darum kümmern, dem ungeliebten Pflanzenwachstum vorzubeugen. Bei Neuanlegung eines Beets ist es ratsam, ein Unkrautvlies unter die Erdschicht zu legen.

Neben der Wachstumshemmung sorgt es zudem dafür, dass die Feuchtigkeit besser im Boden gehalten wird. Ebenso hemmend wirkt Stroh oder Mulch, welches man als oberste Schicht auflegt. Hierbei ist zu beachten, dass Mulch der Erde Nährstoffe entzieht - ein regelmäßiges Nachdüngen ist somit wichtig.

Wer viele Wildkräuter wie zum Beispiel Brennnesseln im Garten stehen hat, sollte auch einmal darüber nachdenken, sie einfach umzupflanzen und somit eine Wildkräuterecke zu gestalten, in welcher man sich für Teeaufgüsse oder Umschläge bedienen kann.

Außerdem tun sie nicht nur dem Menschen gut, sondern sind ebenso bedeutend für verschiedene Nützlinge. Wer das Ausbreiten dieser Pflanzen etwas eindämmen möchte, kann in einer Tiefe von 50 Zentimeter eine Folie um die Fläche eingraben.

Generell stört Unkraut besonders häufig die schöne, ebene Rasenfläche - schon vor dem Aussäen des Rasens kann man gegen die lästigen Pflanzen angehen...

Rasenunkraut verhindern

Die meisten Hobbygärtner möchten einen schönen gepflegten Rasen, in einheitlichem Grün. Gänseblümchen, Löwenzahn und Co. setzen mit ihren Blüten zwar Farbtupfer, breiten sich aber auch rasend schnell aus und verwandeln den Rasen in eine Unkrautwiese.

Es ist gar nicht so einfach dem Unkraut Herr zu werden und seine Entstehung zu verhindern. Eine der häufigsten Ursachen für einen starken Unkrautwuchs ist ein Nährstoffmangel des Bodens.

Die Rasengräser haben einen recht hohen Bedarf an Nährstoffen. Das Unkraut hingegen ist angepasst und kann auch bei einem kargen Boden gedeihen. Das führt dazu, dass sich das Unkraut ausbreitet und die Rasengräser verkümmern.

Im Sommer, durch Wassermangel, wird dieser Prozess noch beschleunigt. Denn auch hier ist das Unkraut robuster und unempfindlicher, der Rasen hingegen vertrocknet. Deshalb ist eine ausreichende Düngung und Bewässerung so wichtig.

Rasenunkraut sollte schon von vornherein vermieden werden
Rasenunkraut sollte schon von vornherein vermieden werden
Hochwertiges Saatgut verwenden

Um Unkraut zu verhindern, sollte man von Anfang an auf billiges Saatgut verzichten. Billigmischungen sind oft schon mit Unkrautsamen verunreinigt; zudem gibt es Rasensaatgut aus preisgünstigeren Gräsern. Dieses schießt schnell in die Höhe, bildet aber keine einheitliche Grasnarbe, so dass das Unkrautwachstum gefördert wird.

Also lieber ein bisschen mehr investieren und dafür hochwertiges Saatgut verwenden. Je weniger Unkraut sich in einem Rasen befindet, desto strapazierfähiger ist er.

Vertikutieren, nachsäen, mähen

Wenn der Rasen regelmäßig vertikutiert wird, können teppichbildende Unkrautsorten zurück gedrängt werden. Für solche, die eine Pfahlwurzel ausbilden, empfiehlt sich ein spezieller Unkrautstecher. Dort, wo man Unkraut entfernt hat, sollte man Rasen nachsäen.

Auch wie der Rasen gemäht wird, ist ausschlaggebend. Denn Unkraut gedeiht hauptsächlich bei einer guten Belichtung.

Sie sind meist niedrig wachsend oder kriechend und brauchen zum Wachsen viel Licht. Deshalb sollte der Rasen nicht zu niedrig gemäht werden, damit das Unkrautwachstum nicht begünstigt wird.

Im Sommer sollte man ihn nicht unter 4 bis 5 cm schneiden. Da die lichthungrigen Unkräuter nicht genug Sonnenlicht abbekommen, werden sie unterdrückt. Außerdem trocknet der Rasen nicht so schnell aus.

Wenn es gar nicht mehr anders geht, greifen viele Hobbygärtner zur chemischen Unkrautbekämpfung. Oft soll es sich zwar nur um Pflanzenhormone handeln, die das Wachstum des Unkrautes derart beeinflussen, dass es kaputt geht. Diese Unkrautvernichter wirken nur bei den zweikeimblättrigen, bzw. den breitblättrigen Pflanzen, also dem Unkraut.

Rasengräser sind einkeimblättrig und bleiben unversehrt. Der Umwelt zuliebe, sollte man aber eher darauf verzichten.

Die wohl einfachste Variante mit Unkraut umzugehen, ist sich mit den Pflanzen zu arrangieren. Viele der lästigen ("Un")-Kräuter lassen sich prima in der Küche verwenden. So kann man beispielsweise aus Giersch ein leckeres Pesto oder aus der Brennnessel eine schmackhafte Suppe zaubern.

Wer den Kampf gegen das Unkraut dennoch angehen möchte, findet auf den folgenden Seiten dieses Artikels Informationen zu den unterschiedlichen Mitteln zur Unkrautbekämpfung.

Tipps zur Unkrautbekämpfung

  • Unkraut - Verschiedene Unkrautarten und Möglichkeiten der Bekämpfung und Vorbeugung

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: löwenzahn © Daniel Fleck - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Tee Brennessel - tea nettle 01 © Lianem - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Tondeuse © ThTh - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: trifolium pratense © Ervin Monn - www.fotolia.de
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  • Bildnachweis: Tondeuse © ThTh - www.fotolia.de

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