Gartenbeleuchtung - Möglichkeiten und Tipps für stimmungsvolles Licht

Die Welt der Gartenbeleuchtung ist groß und vielseitig. Für jeden Zweck und jeden Geschmack finden sich die unterschiedlichsten Lampen, um sowohl bei der Gartenarbeit oder beim Grillen in den Abendstunden sowie auch beim gemütlichen Glas Wein auf der Terrasse das richtige Licht zu erhalten. Informieren Sie sich über unterschiedliche Lichtquellen für den Garten und holen sie sich Tipps für eine stimmungsvolle Lichtgestaltung.

Gartengestaltung mit Licht: Tipps zur Lampenauswahl im Garten

Beleuchtung im Garten - Wann und wo nützlich?

Während in vergangenen Jahrzehnten der Garten ausschließlich in der Weihnachtszeit beleuchtet wurde, ist das heutzutage auch zu anderen Jahreszeiten der Fall. Mit Lichterschläuchen ausgeleuchteten Bäume beispielsweise sorgen Sommer wie Winter für ein stimmungsvolles Ambiente. Doch es gibt zahlreiche weitere Ideen, wie man im Garten für das passende Licht sorgt.

Je größer die Gartenfläche des freistehenden Eigenheims ist, umso undurchsichtiger wirkt sie bei Dunkelheit. Der Blick aus dem Wohnzimmer endet schon kurz hinter der plattierten Terrasse.

Ab dann schluckt die Dunkelheit den Garten mit seinen Bäumen, Sträuchern und Beeten. Das lässt sich mit einer gekonnten Gartenbeleuchtung ganz leicht ändern.

Gartenlicht als Dekoelement oder mit praktischem Nutzen?

Doch natürlich spielt Licht im Garten nicht nur eine dekorative Rolle. So gibt es auch einige Situationen, in denen besonders helles Licht gebraucht wird, sei es für die Gartenarbeit, beim Grillen oder beim gemeinsamen Essen.

Auch spielt das Thema Sicherheit eine Rolle. Gerade wenn man einen Garten mit Tor hat, welches offen zugänglich ist, haben viele Menschen ein besseres Gefühl, wenn der Garten beleuchtet ist. Hier sind mitunter auch Lampen mit Bewegungsmelder von Vorteil.

Generelle Tipps zum Anbringen von Gartenbeleuchtung

Wer einen Garten neu oder umgestaltet, sollte von Beginn an die Beleuchtung mit einplanen. Dies ist sinnvoll, da so Stromkabel sogleich richtig verlegt werden. Auch gilt es natürlich, die Anschlüsse an die sinnvollste Stelle zu setzen.

Skizzen helfen bei den wichtigsten Überlegungen, um die Ideen, die man hat, auch umsetzen zu können. Dabei ist es hilfreich, sich den Garten im Dunkeln vorzustellen. Dann gilt es, mit näher und weiter entfernt gesetzten Leuchten Tiefen zu erzeugen und Highlights wie einzelne Bäume oder Dekoelemente hervorzuheben.

Sitzt man abends gerne draußen, etwa am speziell eingerichteten Essplatz, sind natürlich auch hier die richtigen Lampen wichtig. Hilfreich ist zudem eine Weg- und Stufenbeleuchtung.

Blendpunkte gilt es zu vermeiden. Diese können sowohl von Innen als auch von Außen stören.

Bei der Wahl der Leuchten sollte man darauf achten, rostfreies Material zu nehmen. Ebenso sollten die Lampen natürlich mechanisch für die Nutzung im Outdoorbereich ausgelegt sein: Feuchtigkeit und Hitze müssen sie gut vertragen.

Beim Verlegen von Kabeln gilt es zu bedenken, dass diese zu einer bösen Stolperfalle werden können, wenn sie lose gezogen werden. Sind die Leuchten ortsverändernd, sollten sie möglichst nah an den jeweiligen Steckdosen aufgestellt bzw. installiert werden.

Anderenfalls muss man auf Erdkabel zurückgreifen. Und diese müssen mindestens 60 Zentimeter unter der Erde gelegt werden. Bestenfalls wendet man sich hier an einen Fachmann.

Arten und Formen der Gartenbeleuchtung

Somit bestehen unzählige Möglichkeiten, den Garten lichttechnisch zu gestalten - von der Gartenlaterne bis hin zum kleinen Windlicht.

Feuerkörbe im Garten

Sehr stimmungsvoll wirken zum Beispiel ein kleiner Kaminofen oder ein Feuerkorb. Solche Öfen gibt es speziell für den Terrassenbetrieb, sie brennen mit trockenem Schnittgut vom Baumschnitt oder können auch mit Grillkohle betrieben werden.

Achten Sie beim Aufstellen darauf, dass sie in sicherer Entfernung zu Ihrem Sitzplatz stehen, so dass auch Funkenflug keinen Brand auslösen kann. Denken Sie auch an Ihre Nachbarn, denn ein großes Feuer verursacht natürlich auch Rauch. Mit etwas Übung werden Sie Ihren Ofen oder Ihren Feuerkorb dann aber rasch so zu betreiben lernen, dass er nicht viel störenden Rauch abgibt.

Lichterschlauch: Leuchtende Bäume im Garten

Eine der Möglichkeiten, um dem Garten auch bei Dunkelheit zu buchstäblich mehr Leben zu verhelfen, sind leuchtende Bäume. Abhängig von der Art und Weise einer solchen Baumbeleuchtung zeigt sich der Baumbestand von einer ganz neuen Seite.

Das gilt besonders für Laubbäume, die jahreszeitlich ihre Blätter verlieren. In diesen Wochen und Monaten kann die Ausleuchtung mit Lichterschläuchen eine Wirkung von bizarr schön bis hin zu romantisch stimmungsvoll entwickeln. Getoppt wird diese Baumbeleuchtung bei Schneefall, oder auch bei morgendlichem Raureif mit seinen zahlreichen glitzernden Kristallen.

Der richtige Lichterschlauch

Zu einem Lichterschlauch gehören der Schlauch selbst, die Leuchtmittel sowie die Anschlussleitung mit dem dazugehörigen Schutzkontaktstecker. Angeboten werden Lichterschläuche sowohl in Baumärkten als auch im Fachhandel am Ort und im Internet.

Beleuchtung: Glühbirne oder LED?

Für eine stimmungsvolle Beleuchtung bieten sich nach wie vor die Glühbirnen an - eine Alternative zu ihnen ist die LED-Beleuchtung. Hier liegt es am persönlichen Geschmack des Hausherrn, der sich meistens an der Beleuchtung des Weihnachtsbaums orientiert. Wer dort Glühbirnen bevorzugt, die gedimmt werden können, der wird sich auch bei seiner Außenbeleuchtung für den Baumbestand im Garten dafür entscheiden.

Die einzelne Lampenleistung beträgt zehn bis fünfzehn Watt. Entscheidend ist der Abstand zwischen den einzelnen Glüh-/LED-Lampen. Je enger er ist, umso mehr Glühbirnen werden benötigt.

Von Weitem zeigt sich diese Anordnung optisch wie ein Band, wie eine Lichterschnur. Dieser Effekt lässt sich bei einem Abstand von drei bis vier Zentimetern zwischen den einzelnen Glühbirnen erreichen. Der Durchmesser des Lichterschlauches beträgt zwischen einem und eineinhalb Zentimeter.

Mit der Schlauchlänge entscheidet sich gleichzeitig auch der Umfang einer solchen Außenbeleuchtung. Der Hausherr kann sich zwischen einem Lichterschlauch für alle infrage kommenden Bäume, oder für einen je Baum entscheiden.

Ans Stromnetz anschließen

Damit verbunden ist auch die Überlegung, wie ein Kontakt der Anschlussleitungen an das Stromnetz hergestellt wird. Eine Möglichkeit dazu ist die Steckleiste mit Kippschalter. Hier können mehrere Anschlussleitungen gebündelt werden, und den Kontakt zur Steckdose übernimmt die Steckleiste mit Verbindungskabel nebst Stecker.

Eine derartige Beleuchtung des Baumbestandes kann zu einer Passion für den Hausherrn werden. In den Räumen des Hauses werden Stimmung und Ambiente durch eine gekonnte Aus- und Beleuchtung stark beeinflusst. Das lässt sich auch anlassbezogen mit Lichterschläuchen in den Bäumen erreichen.

Mehrere Schläuche installieren

Für die Party oder den Grillabend in den Sommermonaten wird naturgemäß eine andere Beleuchtung erwartet, als für den ruhigen und mußevollen Herbstabend bei einem guten Buch. So bietet es sich an, entweder baumweise oder insgesamt bei der einmaligen Montage zwei oder drei Lichterschläuche gleichzeitig zu verteilen.

Sie werden gebündelt und zusammengeklebt, bilden von ihrem Verlauf her eine Einheit und lassen sich getrennt schalten. So kann beispielsweise ein Lichterschlauch als Standardausleuchtung, einer für ausgelassene Abende, Feste und Einladungen, sowie der dritte Lichterschlauch zur besonderen Betonung einer Jahreszeit eingeschaltet werden.

Alle drei gleichzeitig einzuschalten wäre unpassend, wobei zwei von ihnen durchaus miteinander korrespondieren können. Bei dem Anschließen an das Stromnetz muss sich möglicherweise auch der geübte Heimwerker fachlich beraten oder helfen lassen.

Wenn diese Schaltung einmal steht, dann kann sie mit wenigen Handgriffen wunschgerecht bedient, sprich ein- und ausgeschaltet werden. Alternativ kann man im Handel auch Schläuche erwerben, die mehrere Farboptionen und Blinkfunktionen bieten.

Lichterschläuche kürzen

Wer seinen Garten liebt und ihn mit Lichterschläuchen beleben möchte, dem sind in dieser Hinsicht keine Grenzen gesetzt. Er kann seinen Lichterschlauch auf die gewünschte Länge kürzen, beziehungsweise zurechtschneiden.

Erhältlich ist der Lichterschlauch auf einer Kabelrolle, beispielsweise zu einer Länge von vierzig oder mehr Metern. Die Zahl der Lichtpunkte je Meter ist genau festgelegt, und der Lichterschlauch kann im Abstand von jeweils einem Meter zertrennt werden.

Kreuzungsstücke sowie T-Stücke bieten die Möglichkeit, Verzweigungen in das Beleuchtungssystem der Bäume einzubauen. Die Bau- und Bedienungsanleitungen von Lichterschläuchen müssen eingehalten werden.

So kann sich ein zu langer Lichterschlauch durch die Vielzahl der Micro Lights leicht erwärmen. Wenngleich daraus nicht sofort ein Schmorbrand entsteht, so wird der Lichterschlauch dennoch beschädigt und dadurch unbrauchbar.

Auf hohe Energieeffizienzklasse achten

Einen Lichterschlauch zu beleuchten, ist gleichbedeutend mit dem Kauf von Strom aus der Steckdose. Auch aus diesem Grunde sollte auf eine hohe Energieeffizienzklasse geachtet werden, ebenso wie auf das TÜV-Zertifikat. Das GS-Zeichen für "geprüfte Sicherheit" des TÜV-Rheinland ist ebenso unentbehrlich wie Sicherheitshinweise sowie Bedienungsanleitung in der deutschen, der Landessprache.

Der Hinweis "IP44" für den Außeneinsatz ist so selbstverständlich wie notwendig. Es steht für das englische Wort "protection", zu Deutsch Schutz, und schützt vor Feuchtigkeit sowie Verschmutzung.

P44 ist eine ausreichende Mindestanforderung für den Gartenbereich. Und wenn Name sowie Anschrift des Herstellers ebenfalls in deutscher Sprache vermerkt sind, dann werden die Bäume im Garten meistens mit Lichterschläuchen "Made in Germany" beleuchtet - ein überaus beruhigendes Gefühl für den Hausherrn, wenn er den Kippschalter umlegt und die Baumbeleuchtung einschaltet.

Beleuchtung mit Gartenlaternen

Gartenlaternen verschönern jeden Garten und sorgen für ein romantisches Ambiente. Dabei ist das Angebot sehr groß und es gibt viele unterschiedliche Laternen in verschiedenen Stilrichtungen und Bauweisen.

Laternen aus Gusseisen

Zu den Klassikern gehört die gusseiserne Laterne, die den Altstadtlaternen nachempfunden ist. Sie sorgt für eine nostalgische Stimmung, fügt sich aber fast jedem Baustil ein.

Solche Laternen gibt es als Wand- oder Standlaternen, die Standlaternen können verschiedene Höhen haben. Sie können ein- oder mehrflammig sein.

Diese gusseisernen Laternen wirken sehr schmückend und dekorativ; damit werten sie jedes Grundstück auf. Oft findet man auch eine Laterne aus Gusseisen, die von einer Puttenfigur getragen wird.

Laternen aus Edelstahl und Aluminium

Andere Laternen oder Kandelaber sind aus Edelstahl oder einem anderen Metall, beispielsweise Aluminium. Meist haben sie ein eher modernes Design, strahlen aber auch Gemütlichkeit aus. Gartenlaternen sorgen immer für eine stilvolle Beleuchtung und haben eine schmückende Wirkung.

Laternen als Windlicht

Zur Dekoration werden auch kleine Laternen aus Metall eingesetzt; diese fungieren als Windlicht und werden mit einem Teelicht bestückt. Sie funktionieren stromlos. Sie sorgen für ein romantisches Licht und sehen hell erstrahlt hübsch aus.

Man findet sie in verschiedenen Farben und sie bereichern jede Terrasse und jeden Balkon. Es gibt Laternen die einfach aufgestellt werden und solche, die an einem Stab hängen, der in die Erde gesteckt wird.

Lichterketten-Laternen

Dann gibt es noch Lichterketten-Laternen. Sie funktionieren mit Strom oder sind solarbetrieben. Diese kleinen Laternchen werden an einer Hecke oder an einem Baum aufgehängt, manchmal auch unter einem großen Sonnenschirm.

Sie spenden zwar nicht viel Helligkeit, sehen aber einfach schön und niedlich aus. Gerade in lauen Sommernächten sorgen sie für eine verträumte Stimmung.

Laternen tauchen den Garten in jeder Jahreszeit ins romantische Licht
Laternen tauchen den Garten in jeder Jahreszeit ins romantische Licht

Wann sich die Anschaffung von Laternen lohnt

Die Anschaffung von Laternen lohnt sich eigentlich immer. Denn sie verbreiten ein stimmungsvolles Licht und bereichern damit jeden Garten.

Sinnvoll und sparsam genutzt, sind sie kostengünstig und auch in der Anschaffung nicht so teuer. Schließlich hat man sie auch ein paar Jahre. Dabei sollte eine Gartenlaterne möglichst effektvoll eingesetzt werden.

Gartenlaternen bieten nicht nur eine wichtige Orientierungshilfe; sie leuchten auch dunkle Ecken aus und verbreiten eine schöne Atmosphäre. Dabei werten sie auch einfach das Gartengrundstück auf. Natürlich lohnt sich die Anschaffung nur, wenn das Licht auch wirklich genutzt wird, außer, sie erfüllt einen rein dekorativen Zweck und das Licht ist nur zweitrangig.

Das Angebot ist groß

Auch bei uns kommt das so genannte "Outdoor-Life" immer mehr in Mode und das nicht nur zur warmen Jahreszeit. Bei vielen Gartenpartys oder Familienfeiern sorgt erst die entsprechende Gartenbeleuchtung für die richtige Stimmung. Die Auswahl an Gartenlaternen ist wirklich groß, es gibt viele verschiedene Ausführungen, Modelle und Designs, in unterschiedlichen Funktionsweisen.

Dementsprechend unterscheiden sich auch die Preise und entscheiden über eine lohnende Anschaffung. Ob strom- oder solarbetrieben oder mit einem Teelicht bestückt, immer sorgt eine Gartenlaterne für eine faszinierende Stimmung.

Schließlich entscheidet der individuelle Geschmack. Für eine Designerleuchte kann die Ausgabe schon ein bisschen höher sein, aber dafür hat man dann ein ganz besonderes Stück, welches einem lange Zeit Freude bereitet.

Erst die richtige Gartenbeleuchtung bringt den Garten im Dunkeln so richtig zur Geltung. Je nach Gartenleuchte verzaubert sie die Pflanzen und das Grundstück in ein fast mystisches Licht.

Für dieses Ambiente lohnt sich die Anschaffung allemal. Vor allen Dingen genießt man diesen Zauber ja für längere Zeit. Bei dem breiten Angebot an Gartenleuchten, lassen sich auch im Anschaffungspreis günstige Modelle finden.

Der richtige Standort für Laternen im Garten

Eine Gartenlaterne darf in keinem Garten fehlen. Sie sorgt für die richtige und stimmungsvolle Beleuchtung. Dabei ist jedoch der richtige Standort entscheidend.

Entscheidungshilfen

Bevor man sich für den richtigen Standort entscheidet, sind einige Punkte zu beachten. Wo wird das Licht gebraucht und wozu will man es nutzen? Soll die Laterne lediglich einen dekorativen Zweck erfüllen oder wird sie als Lichtquelle gebraucht? Vielleicht soll sie eine Einfahrt beleuchten oder einen Eingang oder einfach den Garten ins richtige Licht rücken. Das richtige Licht im Garten will gut geplant sein.

Wichtig ist natürlich auch, ob es am geplanten Standort einen Stromanschluss gibt oder ob eventuell noch Leitungen verlegt werden müssten. Mit einer Gartenlaterne kann man einzelne Pflanzen oder ganze Gartenbereiche beleuchten. Erst diese Beleuchtung bringt die richtige Stimmung und verbreitet eine faszinierende Atmosphäre.

Mit der richtigen Beleuchtung hat man ein gemütliches Ambiente im Garten. Vielleicht steht die Gartenlaterne neben der Sitzgruppe und sorgt da für das nötige Licht oder sie rundet das romantische Bild des Gartenteiches ab. Der richtige Standort kann da sein, wo das Licht gebraucht wird oder wo etwas ins rechte Licht gerückt werden soll.

In jedem Fall sollte die Gartenlaterne so stehen, dass sie nicht behindert. Sie darf keinen Weg versperren oder da wo sie steht, im Weg stehen, etwa auf einer Terrasse. Auch im Gartenbereich muss sie so positioniert werden, dass sie bei bestimmten Gartenarbeiten nicht stört. Das muss nicht immer unbedingt in einer Ecke sein, aber eben so, dass sie sich gut integriert.

Bevor man den richtigen Standort wählt, sollte man sich Für und Wider gut überlegen. Ist die Laterne erst einmal gesetzt, ist es sehr ärgerlich, wenn sich der gewählte Platz als der Falsche herausstellt.

Fazit

Es gibt mehrere gute Gründe warum sich die Anschaffung lohnt. Entweder die Beleuchtung soll eine wichtige Orientierungshilfe, beispielsweise an Wegrändern, sein oder sie erfüllt andere wichtige Funktionen. Das Gartengrundstück soll effektvoll ausgeleuchtet werden oder man will die Party nicht ins Haus verlegen müssen, nur weil es dunkel wird.

Wer gerne draußen ist und seinen Garten auch wirklich nutzt, wird ohne eine Gartenleuchte nicht auskommen. Dann ist sie auch in jedem Fall eine Anschaffung, die sich lohnt.

Solarleuchten im Garten

Solarleuchten brauchen keinen Stromanschluss; sie werden von der Sonnenenergie gespeist. Die Solarenergie ist nur am Tage verfügbar und wird da gespeichert, das Licht ist dann nach Sonnenuntergang verfügbar und die Solarleuchten gehen von alleine an.

In der Morgendämmerung gehen sie wieder aus. Dadurch sind sie einfach praktisch und kostengünstig.

Auch im Anschaffungspreis sind sie nicht teuer. Praktisch, effizient und günstig sind wohl die Aspekte, die zu einer immer größerer Beliebtheit führen. Und dann sind sie auch noch einfach zu installieren, ganz abgesehen davon, dass sie einfach eine schöne Atmosphäre schaffen.

Unterschiede in Design, Leuchtstärke und Co.

Das Angebot an Solarleuchten ist sehr groß. Sie unterscheiden sich im Design, in der Leuchtstärke, in der Ladedauer und auch in der Leuchtdauer. Sie kommen bei der Installation ohne Kabel aus, werden einfach nur hingestellt oder es sind kleine Lämpchen, die mit einem Erdspieß in die Erde gesteckt werden.

Die Solarzelle sitzt meistens auf dem Deckel. Es gibt auch Solar-Lichterketten oder Laternenketten; bei ihnen ist die Solarzelle am Ende der Kette. Manche Solarleuchten haben sogar einen Bewegungsmelder.

Für Gartenteiche findet man schwimmende LED-Solarleuchten. Die sorgen für eine besonders romantische Stimmung. Auch schwimmende und leuchtende Seerosen werden angeboten und verzaubern den Gartenteich.

Am häufigsten findet man Solarleuchten aus Edelstahl, es gibt aber auch Solarlaternen oder Figuren, etwa Libellen auf einem Standfuß oder Schmetterlinge, die dann leuchten. Weiterhin findet man eine Vielzahl von Figuren, etwa einen Gartenzwerg, der auf einem Ast sitzt mit einer Solarleuchte. Schmückende und dekorative Solarlampen sind auch Dekokugeln oder Ornamente mit Solarleuchten.

So genannte Pflastersteinleuchten kommen zwischen die Pflastersteine und sind sogar befahrbar. Bodensolarleuchten werden in den Boden eingelassen. Außenwandleuchten sind dann schon etwas teurer, sie sind ebenfalls solarbetrieben und haben teilweise einen Bewegungsmelder.

Solarleuchten haben in der Regel einen Tag- und Nachtsensor. So gehen sie in der Dämmerung von allein an und in den Morgenstunden gehen sie wieder aus. Mit einem Funktionsschalter kann man sie auch ausstellen.

Solarleuchten liegen im Trend
Solarleuchten liegen im Trend
Funktionell oder dekorativ?

Solarleuchten können auch einfach zur Dekoration dienen und werden da positioniert, wo sie hübsch aussehen. An Wegrändern dienen sie im Dunklen zur Orientierung. Manche haben einen Bewegungsmelder und sind dann dort sinnvoll, wo diese Funktion auch gebraucht wird.

Kleine Gartenlaternen, die nur mit Teelichtern leuchten, erfüllen in der Regel einen rein dekorativen Zweck. Sie sehen überall dort hübsch aus, wo sie gut zur Geltung kommen. Letztendlich ist der Standort auch oft eine individuelle Geschmackssache.

Gartenfackeln für romantische Sommerabende

Gartenfackeln sorgen für eine romantische und stimmungsvolle Beleuchtung. In Skandinavien zeigen Gartenfackeln in den langen und dunklen Wintermonaten den Weg ins warme Zuhause.

Bei uns zaubern sie in jedem Garten eine behagliche Atmosphäre. Mit Citronella-Öl versetzte Gartenfackeln bieten zudem Schutz vor lästigen Mücken oder anderen Insekten.

Es gibt Gartenfackeln in vielen verschiedenen Größen und Materialien, so dass für jeden Geschmack die passende Gartenfackel erhältlich ist. Gartenfackeln können beispielsweise aus

  • Hartholz
  • glänzendem Kupfer oder
  • gebürsteten oder poliertem Edelstahl

gefertigt werden. Die meisten Fackeln enthalten Kappen, die die Flamme vor Wind schützen.

Verschiedene Arten von Gartenfackeln

Nicht alle Gartenfackeln sind gleich. Grundsätzlich kann man zwischen zwei Prinzipien unterscheiden.

Fackeln auf Wachs- und Kerzenbasis

Da gibt es einmal die Gartenfackel auf Wachs- und Kerzenbasis. Bei ihr handelt es sich meist um ein einmal verwendbares Produkt auf einem Erdspieß, der meist aus Holz besteht.

Die Fackel selbst besteht aus Kerzenwachs und einem Docht. Sie brennt innerhalb von 3 bis 8 Stunden komplett ab.

Flüssiges Wachs kann herunter tropfen und auf Steinplatten hässliche Flecken hinterlassen. Besonders bei Wind neigt diese Fackel zum Tropfen und ist dann auch schnell herabgebrannt.

Ölfackeln

Eine sinnvolle Alternative zur Wachsfackel ist die Ölfackel. Sie besteht in der Regel aus einem mit Öl gefüllten Behältnis oder Tank, aus dem ein Docht ragt. Je größer der Tank ist, desto länger ist die Brenndauer der Fackel.

Ölfackeln verbrennen, ganz ohne Verschmutzungen zu hinterlassen und können immer wieder aufgefüllt werden. Lediglich der Docht sollte von Zeit zu Zeit erneuert werden.

Die Ölfackel selbst besteht aus einem nicht brennbaren und nicht hitzeempfindlichen Material. Optisch stark im Trend liegen derzeit moderne und schlichte Fackeln aus Edelstahl mit kubistischen Tankformen. Aber auch rustikalere Modelle mit Motiven, Gravuren und Verzierungen sind im Handel nach wie vor erhältlich.

Steck- und Bodenvarianten

Sowohl Wachsfackeln als auch Ölfackeln gibt es in der Steck- als auch in der Bodenvariante. Die Steckvariante besitzt einen Erdspieß; die Fackel selbst brennt dann in aufrechter Haltung und in der gewünschten Höhe. Je nach Geschmack kann so eine Fackel einen halben bis eineinhalb Meter hoch sein.

Bei der Bodenvariante verfügt die Fackel nicht über einen Erdspieß, sondern wird mit einer Standfläche direkt auf den Boden gesetzt. Diese Bodenfackeln eignen sich sehr gut zur indirekten Beleuchtung von Wegen oder Objekten. Da sie häufig aber nicht gleich bemerkt werden, geht von ihnen eine etwas erhöhte Brand- und Verletzungsgefahr aus, sie sollten also in sicherer Entfernung zum Publikum positioniert werden.

Anderes Design, andere Atmosphäre

Mit einer Fackel kann man eine rustikale und urtümliche Stimmung verbreiten, wenn man zum Beispiel das Thema Feuer in den Vordergrund stellen möchte. Hierzu eignen sich besonders die Varianten mit offener Flamme und langen Stielen, die auch geneigt dekoriert werden können. Eine kühle, edle und hochwertige Atmosphäre dagegen verbreiten die schlichten Objekte im reduzierten Design.

Fackeln mit integriertem Mückenschutz

Gartensaison, das bedeutet auch die Zeit der Gartenfeste und Gartenpartys. Da genießt man es, im Freien zu sein, ob in gemütlicher Runde oder im Kreise der Familie. Das Outdoor-Life hat seine Vorzüge, bringt aber auch Nachteile.

Mücken fühlen sich jetzt auch wohl und können das Draußensein verleiden. 2in1-Gartenfackeln bieten eine gute Lösung. Sie sorgen für eine stimmungsvolle Beleuchtung und vertreiben mit ihren Duftstoffen die Mücken.

Gartenfackeln wirken gemütlich und festlich zugleich; sie sorgen für eine schöne Atmosphäre und verbreiten ein behagliches Licht. Es gibt viele verschiedene Ausführungen und Modelle zu unterschiedlichen Preisklassen.

Neben den bereits erwähnten Steck- und Bodenvarianten findet man auch Tischfackeln. Citronella ist ein ätherisches Öl und vertreibt Mücken und auch andere Insekten. Deshalb setzt man es bei den Fackeln ein. So werden im wahrsten Sinne des Wortes gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Dann gibt es noch Bambusfackeln; sie können mehrmals benutzt werden. Der Nachfülltank wird mit Citronella-Öl befüllt und vertreibt so die unliebsamen Mücken.

Edlere Modelle sind teurer und beispielsweise aus Edelstahl. Auch hier kann ein Tank mit Citronella-Öl befüllt werden.

Dieses verströmt beim Anzünden und Brennen einen intensiven Duft. Es kann aber passieren, dass der Duft nicht jedermanns Sache ist.

Teebaum-Öl und Indische Melisse sollen ebenfalls gegen Mücken helfen. In seltenen Fällen können Menschen aber allergisch auf die ätherischen Öle reagieren.

Sichere und akzentvolle Positionierung der Fackel

Gartenfackeln sind ästhetische und stimmungsvolle Accessoires, die jede Gartenparty aufwerten. Sie beleuchten Wege und tauchen Plätze in ein romantisches Licht. Sie zeigen schon von weitem, dass heute in ihrem Garten etwas ganz Besonderes stattfindet, und weisen Ihren Gästen den Weg. So wird auch der erste Gast schon mit gebührender Partystimmung empfangen. Hier einige Tipps, wie Sie Ihren Garten mit Gartenfackeln am besten zur Geltung bringen:

Standort

Besonders schön ist es, wenn Wege und Pfade von Fackeln gesäumt sind. Achten Sie jedoch darauf, die Fackeln in einiger Entfernung des Weges aufzustellen, damit kein Gast sich verbrennen kann.

Sie sollten mit mindestens 2 Meter Abstand zum Weg positioniert werden, damit auch weit schwingende Röcke nicht der Gefahr des Anbrennens ausgesetzt sind. Je nach Gartengröße genügt ein Abstand von 3 bis 10 Metern von Fackel zu Fackel.

Je größer der Garten ist, desto größer können auch die Abstände gewählt werden. Auch der Garteneingang sollte großzügig beleuchtet werden, um das Thema der Fackel gleich zu Beginn optisch in Szene zu setzen.

Licht beim Sitzen

Beleuchten Sie Sitzgelegenheiten. Steinerne Gartenbänke oder arrangierte Sitzgelegenheiten wirken beleuchtet sehr viel einladender. Auch hier gilt: entsprechenden Sicherheitsabstand einhalten. Leuchtet am Eingang einer Laube eine Fackel, sorgt diese für stimmungsvolle Atmosphäre. Am schönsten wirkt es, wenn Eingänge zu beiden Seiten von Fackeln beleuchtet werden.

Bringen Sie Licht ins Dunkel

In größeren Gärten können Fackeln auch dazu genutzt werden, stillere und dunklere Areale gezielt auszuleuchten. In der Nähe eines prachtvollen Rosenbuschs oder einer anderen imposanten Pflanze positioniert, können mit Hilfe von Fackeln schnell optische Highlights erzielt werden.

Heben Sie die Schönheiten Ihres Gartens gezielt hervor. Ecken wie der Komposthaufen dagegen dürfen gern im Dunkeln bleiben. Ebenfalls ungeschickt wäre es, die Fackeln einfach willkürlich und in immer gleichen Abständen durch den Garten zu verteilen.

Dinner in the dark

Auch Bar und Buffet sollten mit Lichtquellen dekoriert sein, um zum Sammelpunkt der Gäste zu werden. An solchen viel besuchten Plätzen empfehlen sich zur zusätzlichen Sicherheit Fackeln mit eingeschlossener Flamme oder Windlichter. Keinesfalls dürfen die Fackeln so positioniert werden, dass sie das bedienende Personal oder die Gäste in ihrer Bewegungsfreiheit einschränken.

Gartenfackeln immer sicher platzieren
Gartenfackeln immer sicher platzieren

Sicherheit geht vor: Gebrauch von Gartenfackeln

Bei der Anwendung von Gartenfackeln sollten einige Sicherheitshinweise beachtet werden, um Gefahrensituationen zu vermeiden.

Sicherer Stand(ort)

Die Größe sollte so gewählt werden, dass der Stab der Fackel ein gutes Stück (je nach Fackelgröße 5 bis 10 cm) im Boden versinkt. Für eine bessere Standfestigkeit können die Fackeln auch in einen großen Eimer mit Sand gestellt werden.

Auch Öl oder Wachsreste die von der Fackel abtropfen können, werden so sicher im Sand aufgefangen. Für den sicheren Stand sind auch Füße aus Granit oder Erdspieße im Fachhandel erhältlich.

Gartenfackeln dürfen nicht in der Nähe von leicht entzündbaren Materialien stehen. Auch wenn es Tiere gibt, sollten sie außer Gefahr sein. Wenn die Ölbehälter frisch gefüllt werden, muss man Ölreste auf der Außenseite gut abwischen, damit sich diese nicht entzünden können.

Zudem sollte darauf geachtet werden, dass auf einer kleinen Terrasse nicht zu viele Fackeln aufgestellt werden. Die Gefahr, eine Fackel umzuschmeißen ist sonst zu groß.

Bei allen Fackeln kann die Flamme auch rußen. Wenn die Fackel zu dicht an helle Wände platziert wird, könnten Rußflecken entstehen.

Kinder fernhalten

Sind Kinder anwesend, sollte darauf geachtet werden, dass die Flamme nicht in Griffnähe ist. So kann schlimmen Verbrennungen vorgebeugt werden.

Das Öl für die Fackeln und die Fackeln selbst, sollten immer weit von Kindern entfernt gelagert werden. Die Flaschen sind schön bunt und ein Kind könnte daraus trinken.

Wenn dies der Fall ist, muss unbedingt ein Notarzt oder die Giftnotrufzentrale kontaktiert werden. Das Trinken von Lampenöl kann schwerwiegende gesundheitliche Schäden verursachen.

Bei Wachsfackeln besteht zwar nicht die Gefahr, dass Öl getrunken wird, aber auch sie sollten nur unter Beaufsichtigung und außer Reichweite von Kindern brennen. Sie sind ausschließlich für den Gebrauch im Freien gedacht und brauchen ebenfalls einen sicheren Stand.

Hinweise zum Befüllen

Besondere Vorsicht ist bei Ölfackeln geboten. Beim Befüllen der Ölbehälter kann immer etwas Öl daneben laufen. Deshalb sollten Ölfackeln ausschließlich draußen verwendet werden und nicht brennend transportiert werden.

Sobald irgendwelche Schwierigkeiten auftauchen, sollten die Fackeln umgehend gelöscht werden. Es ist auch nie verkehrt, einen Feuerlöscher griffbereit zu stellen; er muss zum Löschen von Öl Feuern geeignet sein.

Beachtet man alle Sicherheitstipps, kann man ohne Bedenken das warme Licht der Gartenfackeln an einem lauen Sommerabend genießen.

Tipps zum Fackel-Kauf

Das Angebot an Fackeln ist groß und es gibt sie in vielen verschiedenen Ausführungen und Preisklassen. Dabei unterscheidet man zwischen Fackeln für den einmaligen Gebrauch und solchen mit einem Nachfülltank.

Fackeln für den einmaligen Gebrauch

Die Fackeln für den einmaligen Gebrauch sind aus Wachs; es gibt sie in vielen Farben und je nach Marke brennen sie zwischen 1-3 Stunden. Die anderen Fackeln werden mit Lampenöl befüllt und sind zur mehrmaligen Verwendung gedacht. Man findet Bambusfackeln, Fackeln aus Edelstahl und auch Tisch- und Schwimmfackeln.

Für welche Fackeln man sich entscheidet, bestimmt der individuelle Geschmack. Die Fackeln für den einmaligen Gebrauch haben den Vorteil, dass sie sofort einsatzbereit sind und man nicht immer Lampenöl im Hause haben muss.

Sie sehen hübsch aus, sind schön bunt und man kann sie auf Vorrat kaufen, um sie bei Bedarf auszuwechseln. Dann hat man immer eine zur Hand, wenn sie benötigt wird.

Zurück bleibt meist nur der Holzstab, der in die Erde gesteckt wird; der muss dann entsorgt werden. Allerdings überstehen sie einen starken Luftzug nicht immer so gut wie Dauerfackeln.

Dauerfackeln

Dauerfackeln, die mit Öl befüllt werden, gibt es in ganz edlen Ausführungen; die machen dann schon etwas her. Dementsprechend teurer sind sie natürlich in der Anschaffung.

Dafür hat man aber eine hochwertige Ausführung und eine langlebige Fackel. Und wenn man immer Lampenöl zu Hause hat, können sie bei Bedarf angezündet werden.

Feuer und Licht sorgen für ein ganz besonderes Flair und verwandeln den Garten in einen Sommernachtstraum. Ob man sich für luxuriöses Edelstahldesign oder für rustikale Bambusfackeln entscheidet, kann von verschiedenen Faktoren abhängen; einmal von der Zweckmäßigkeit und auch dem gegebenen Anlass.

Und natürlich bleibt es letztendlich eine Geschmacksfrage. Alle Fackeln haben ihre Vor- und Nachteile, aber allen gemeinsam ist die Tatsache, dass sie eine schöne und besondere Lichtquelle sind.

Windlichter für ein stimmungsvolles Licht im Garten

Es gibt nichts Schöneres, als einen lauen Sommerabend mit einigen Windlichtern unter freiem Himmel zu genießen. Und das zurecht, schließlich hat diese Art der Beleuchtung ihren eigenen Reiz.

Sie hält selbst stärkeren Windzügen stand und unterscheidet sich dadurch von einer Kerze. Doch entfacht sie nicht die große Flamme einer Fackel und sorgt somit für einen sanften Schein.

Unterschiedliche Windlicht-Designs

In der Regel bestehen Windlichter aus kleinen Kerzen oder Teelichtern, die in einem Gefäß oder einer Umwandung vor Wind und Wetter geschützt sind. Je nach Wahl des Materials kann dadurch das Licht beeinflusst und der Stimmung ein eigener Charakter verliehen werden. Allerdings gibt es beim Design der Windlichter einige Unterschiede, die es vorab zu beachten gilt.

Glas

Für eine reich gedeckte Tafel ist es dabei meist ein Blickfänger, die kleinen Feuer in Gläsern zu platzieren. Diese müssen übrigens nicht aus transparentem Glas bestehen, sondern können gerade in dunklen Tönen wie Blau, Rot oder Grün einen besonderen Charme entfachen. Windlichter lassen sich auch sehr einfach selbst herstellen, indem Sie einfach große Vorratsgläser schön bemalen oder gestalten.

Naturmaterialien

Ein etwas naturbelassenes Flair ergibt sich dagegen, wenn das Licht in einen ausgehöhlten Stein, in eine Bambusscheibe, eine Muschel oder - wenn auch meist zu Halloween - einen Kürbis gesetzt wird.

Metall

Aber auch metallische Gegenstände können ein besonders warmes Licht abgeben. Hierfür empfiehlt es sich allerdings, Silhouetten in deren Außenhaut zu schneiden, damit das Teelicht oder die Kerze besser zur Geltung kommt und in einem hochwandigen Gefäß auch genügend Luft erhält.

Wird Letzteres nicht gewährleistet, erlischt die Flamme nach recht kurzer Zeit und beendet das Vergnügen sehr schnell. Auch in vermeintlich geschlossenen Behältnissen sollte daher immer für einen kleinen Luftzug gesorgt werden.

Laternen

Das könnte etwa in einer kleinen Laterne notwendig sein. Diese lassen sich auf Tische und sonstige Möbel stellen, können an kleine Äste oder ähnliche Befestigungen gehangen werden - und lassen sich für einen abendlichen Spaziergang natürlich auch wunderbar in der Hand tragen. Vorsicht ist dabei nur geboten, wenn die Flamme zu dicht am Handgriff züngelt und so den Fingern ordentlich einheizt.

Fackeln

Aber auch das Gegenteil ist denkbar: eine Fackel, an deren oberen Stielende eine windsichere Abdichtung sitzt. Dort kann das Licht hineingestellt werden. Die Fackel lässt sich damit ebenfalls sehr gut tragen.

Doch egal, worauf die Wahl letztlich auch fallen mag: Ein lauer Sommerabend wird durch unterschiedliche Windlichter noch besonders lange in Erinnerung bleiben.

Mit Kindern Windlichter basteln

Mit Kindern etwas gemeinsam zu basteln, macht meist sehr viel Spaß. Besonders die Kinder lieben es, wenn sich ihre Eltern mit ihnen beschäftigen und etwas gestalten. Häufig fehlen jedoch die Ideen oder das passende Material.

Ein Windlicht zu gestalten ist dagegen sehr einfach und lässt sich meist mit Dingen realisieren, die man ohnehin zuhause hat. Verschiedene Möglichkeiten zeigen wir Ihnen hier auf.

Windlichter aus Glas

Eine einfache und sehr effektive Möglichkeit ist es, ein Windlicht aus Glas zu basteln. Es hat den großen Vorteil, dass Glas ein nicht brennbarer Werkstoff ist, das Windlicht also bei der ersten Benutzung nicht gleich in Flammen aufgehen wird.

Ein Windlicht zu dekorieren erfordert auch weitaus weniger handwerkliches Geschick, als es gleich selbst zu bauen. Wählen Sie zuerst die geeigneten Komponenten aus, mit denen das Windlicht dekoriert werden soll. Je nach Jahreszeit können Sie diese auch vorab mit den Kindern gemeinsam in der Natur sammeln.

Kastanien oder getrocknete Blätter eignen sich zum Beispiel im Herbst ganz besonders. Die Materialien werden mit der Heißklebepistole, mit Klebstoff oder mit Lack auf dem Windlicht befestigt. Beschränken Sie sich dabei auf die Außenfläche, so dass nichts anbrennen kann.

Wichtig ist es auch, das Windlicht später mit möglichst kleinen Kerzen zu betreiben, so dass sich das Glas nicht unnötig erwärmt und die Dekoration gleich wieder abfällt. Auch mit Lackfarbe oder Folienstiften lassen sich tolle Effekte auf Windlichtern erzielen.

Windlichter aus Ton

Wer ein wenig Geschick fürs Töpfern hat, der kann mit den Kindern gemeinsam auch Windlichter aus Ton basteln. Diese gelingen besonders hübsch, wenn kleine Löcher oder Muster in die Wände des Windlichts geschnitten oder gestochen werden.

Ton lässt sich lange verarbeiten und Kinder lieben die Arbeit und das Kneten mit dem weichen Material. Ist das Windlicht entstanden, so muss das Material gut austrocknen, bevor es anschließend im Ofen gebrannt und gefestigt werden kann. Je nach Geschmack kann ein Windlicht aus Ton auch noch lackiert oder glasiert werden.

Windlichter aus Pappe

Orientieren Sie sich an den Grundformen von Laternen, wenn Sie Windlichter aus Pappe gestalten möchten. Auch hier wirken kleine Muster in den Seiten sehr dekorativ. Größere Löcher können mit Transparentfolie beklebt werden und werden im Licht der Kerze dann bunt leuchten.

"Brennende Steine" selbst herstellen

Ob bei einem lauschigen Gartenfest oder zum festlichen Dinner unter freiem Himmel: Kerzen und Windlichter dienen nicht nur als nötige Lichtquelle, sondern verleihen einfach jedem Ort eine zauberhafte Atmosphäre. Eine ganz besonders Deko-Idee sind hier die "brennenden Steine", die man mit ein bisschen Geschick auch selbst herstellen kann.

Dabei "brennen" die schmuckvollen Steine, die heute in allen nur erdenklichen Grauschattierungen zu haben sind, selbstverständlich nicht selbst. Die Flamme befindet sich vielmehr im Inneren der Steine, entweder durch ein Teelicht oder aber durch Befeuerung mit Ethanol entfacht.

Je nach Größe können die "brennenden Steine" somit beides sein: Lichtquelle und hübsches Deko-Objekt auf der einen, Wärmequelle bei entsprechender Größe auf der anderen Seite.

Anleitung zur Herstellung

Selbst herstellen sollte man dabei jedoch eher kleinere Modelle. Denn: Größere Steine, mit Brennvorrichtung bestückt und mit Ethanol gefüllt, können eine enorme Wärme entwickeln. Die Sicherheitsvorkehrungen müssen hier deshalb in jedem Fall stimmen - weshalb sich der Kauf beim Fachmann empfiehlt.

Die kleine Variante ist jedoch mindestens ebenso hübsch und effektvoll. Dabei wählt man einen Naturstein nach Wahl. Wichtig ist, dass dieser nicht zu hart beschaffen ist, sonst kommt man mit der eigenen Bohrmaschine nicht weit. Ideal geeignet ist hier zum Beispiel Speckstein.

Auch Salzsteine, die heute gern zur Herstellung von Tischleuchten verwendet werden, können hierfür verwendet werden. Diese verleihen dem Windlicht bei Entzündung noch dazu einen wunderschönen, je nach Stein leicht rosa- bis orangefarbenen Schein.

Um den Wunschstein in einen "brennenden Stein" zu verwandeln, muss lediglich ein Loch in Teelichtgröße hereingebohrt werden. Hierbei sollte man jedoch ein bisschen Geschick mitbringen, weil die weichen Steine relativ leicht brechen oder splittern können. Am besten funktioniert die Bohrung mit einem Spezialaufsatz, der dem Stein bereits eine Aushöhlung in gewünschter Größe verpasst.

Für eine bessere Sicherheit sollte der Naturstein außerdem festgeklemmt oder anderweitig gesichert werden. Zum Schluss wird einfach ein Teelicht in den steinernen Rahmen gestellt und entzündet - fertig ist der "brennende Stein".

Hat man Windlichter ein paar Mal in Gebrauch, werden sich mit der Zeit Wachsflecken zeigen - wie man diese entfernen kann, zeigen wir im Folgenden...

Windlichter von Kerzenwachs befreien

Kennen Sie das auch: nach Gebrauch ist das Windlicht vom Kerzenwachs überlaufen? Das hat eine ganz einfache Ursache, nämlich Luftzug und leichten Wind, die die Kerze unregelmäßig und zu schnell abbrennen lassen.

Doch wie bekommt man das Wachs am besten, schnellsten und schonendsten wieder aus dem Windlicht heraus? Hier finden Sie einige Tipps:

Mit Wärme gegen Wachs

Am einfachsten geht es bei Windlichtern, die ausschließlich aus Glas bestehen. Glas ist vergleichsweise unempfindlich, und kann gut gereinigt werden. Die einfachste Methode ist es, die Teile des Wachses, die gut zu entfernen sind, mit den Fingern abzubrechen.

Anschließend stellen Sie das Glas in einen großen Topf mit heißem, aber nicht kochendem Wasser. Das restliche Wachs wird sich ganz von selbst lösen. Bleiben noch geringfügige Reste zurück, so kann das Windlicht zusätzlich noch bei einem Gang in der Spülmaschine gereinigt werden.

Achtung: stellen Sie jedoch kein noch stark mit Wachs verschmutztes Windlicht in die Spülmaschine, da Sie sonst Defekte am Gerät riskieren. Auch das benutzte Wasser sollten Sie nicht in den Ausguss kippen. Lassen Sie das Wasser zuerst abkühlen und entnehmen Sie das wieder hart gewordene Wachs.

Mit Kälte gegen Wachs

Doch Wachs lässt sich nicht nur durch Erwärmen entfernen, sondern auch mit Kälte. Windlichter aus unempflindlichen Material können Sie deshalb auch für eine Stunde in die Gefriertruhe stellen. Sie werden sehen, dass sich das Wachs anschließend fast wie von selbst ablöst.

Doch auch hier ist Vorsicht geboten: geben Sie keine Gegenstände in die Gefriertruhe, die frostempfindlich sind. Dünne Gläser beispielsweise könnten die Kälte nicht aushalten und leicht zerspringen.

Vorsicht, Verletzungsgefahr!

Vermeiden Sie es, mit spitzen Hilfsgeräten wie Scheren oder Messern an verschmutzten Windlichtern herumzukratzen. Dabei beschädigen Sie nicht nur schnell das Material, sondern setzen sich selbst auch einer hohen Verletzungsgefahr aus. Schnell ist man mit der Hand ausgerutscht und kann sich schlimme Verletzungen zufügen.

Wachs herausbügeln

Bei Windlichtern aus sehr empfindlichen Materialien ist Wärme das am besten geeignete Mittel, um hässliche Wachsreste zu lösen. Je nach Beschaffenheit des Untergrunds kann etwas Phantasie gefragt sein.

Aus manchen Materialien lassen sich Wachsreste zum Beispiel auch ausbügeln. Bei dieser Variante sollten Sie eine mehrlagige Zeitung auf das Wachs auflegen, die es im flüssigen Zustand gut aufsaugt. Benutzen Sie nach Möglichkeit ein altes Bügeleisen, das nicht mehr für die Wäsche verwendet wird.

Wasserfest: Den Gartenteich beleuchten

Wer einen Gartenteich hat, wird auch hier mit der passenden Beleuchtung echte Highlights schaffen können. Spezielle Lampen sind natürlich wasserfest, eine Eigenschaft, die aber Gartenbeleuchtung ohnehin erfüllen sollte.

Im Idealfall wird der Teich dabei nicht taghell erleuchtet, stattdessen konzentriert man sich auf einige Punkte. Besonders beliebt ist dabei die Beleuchtung einzelner Pflanzen von unten.

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Quellenangaben
  • Garten mit Holzterrasse und Lampen © sinuswelle - www.fotolia.de
  • lumiere solaire © KingPhoto - www.fotolia.de
  • laternen im schnee © Picture-Factory - www.fotolia.de
  • green living room 5 © Patrizia Tilly - www.fotolia.de

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