25. Februar 2010
Es gibt viele Situationen, in denen man einen Babysitter braucht. Eine Babysitter ist immer dann sinnvoll, wenn sich die Eltern entweder einen Freiraum verschaffen wollen, Termine wahrnehmen wollen, die für das Kind anstrengend wären oder in der beruflichen Situation eine Unterstützung brauchen.
Vor allem berufstätige Mütter sehen sich oft in der Situation, dass die Öffnungszeiten der Krippe, der Schule oder des Kindergartens nicht mit den Arbeitszeiten übereinstimmen. So muss das Kind etwa um sechzehn Uhr abgeholt werden, die Mutter aber muss eine halbe Stunde länger arbeiten. Da ist ein Babysitter sinnvoll, der das Kind vom Kindergarten abholt und betreut bis die Mama nach Hause kommt. Hauptsächlich allein erziehende Eltern brauchen Unterstützung, auch um selbst mal einen freien Abend zu haben und eventuell ausgehen zu können. Da ist ein Babysitter eine große Hilfe. Es gibt nicht nur die klassische Situation, wenn Eltern ausgehen und einen Babysitter brauchen. Viele Eltern arbeiten freiberuflich oder selbständig mit unregelmäßigen Arbeitszeiten und brauchen deshalb öfters eine Kinderbetreuung. Dabei betreut ein Babysitter die Kinder in der Regel nur stundenweise und übernimmt nicht etwa die Arbeit einer so genannten Tagesmutter. Der Babysitter spielt mit dem Kind, geht mit ihm spazieren oder beaufsichtigt es am Abend oder auch eine Nacht. Die Aufgaben eines Babysitters können vielseitig sein, aber in der Regel erledigt er keine Hausarbeiten, sondern ist nur für das Kind zuständig. Aber das Zubereiten kleiner Mahlzeiten gehört durchaus noch in den Aufgabenbereich eines Babysitters.
Babysitter fallen unter die Bezeichnung Haushaltshilfen und müssen deshalb vom Arbeitgeber gesetzlich unfallversichert werden. Der Babysitter sollte für den Schadensfall haftpflichtversichert sein. Während der Abwesenheit der Eltern bekommt der Babysitter die Aufsichtspflicht übertragen, bei Minderjährigen müssen die Eltern damit einverstanden sein. Zum Wohle des zu betreuenden Kindes sollte der Babysitter nicht so oft gewechselt werden, dies könnte das Kind unter Umständen verunsichern. Im Idealfall ist es ein Babysitter, der regelmäßig kommt und so dem Kind zur vertrauten Bezugsperson wird. Die Babysitter-Situation sollte so sein, dass sich Kind, Eltern und Babysitter wohl fühlen. Oft betreut ein Babysitter auch mehrere Kinder. Da Babysitter meist jugendliche Schüler sind, dürfen sie mit der Situation aber nicht überfordert werden.
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