Existenzgründung

Der Schritt zum selbständig machen verlangt vom Existenzgründer Mut und Selbstdisziplin ab

Mit der Existenzgründung wird der Weg zur beruflichen Selbständigkeit geebnet. Voraussetzungen sind eine Geschäftsidee, Selbstmotivation, finanzielle Mittel und die Anmeldung eines Gewerbes bzw. einer freien Tätigkeit bei der entsprechenden Stelle.

Junge Geschäftsfrau zeichnet einen Plan auf
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Einteilung der Kategorie Existenzgründung

Die Existenzgründung ist ein zentrales Schlagwort im Zusammenhang mit Arbeit, Beruf und Unternehmen. Dabei geht es darum, dass ein bisher abhängig Beschäftigter oder Arbeitsloser sich als Freiberufler oder Unternehmer selbstständig macht, also auf eigene Rechnung seine Tätigkeit gestaltet.

Aufgaben des Selbstständigen

Der Selbstständige muss dann eine Vielzahl von Aufgaben übernehmen, die sein bisheriger Arbeitgeber im Hintergrund erledigt hatte. Dazu gehören, neben der eigentlichen Arbeit unter anderem die folgenden Aufgaben:

  • Aquise und Marketing
  • das Finden und Beibehalten von Kunden,

die Aufträge geben und schließlich auch bezahlen und

  • das Abrechnen der Rechnungen und
  • das Führen der vom Finanzamt vorgeschriebenen Bücher, etc.

Formen der Buchführung

Bei Selbstständigen unterscheidet man

  • eine Buchführung mit Einnahme-/Überschuss-Rechnung (diese ist für Freiberufler relevant) und
  • eine Buchführung als doppelte Buchführung (relevant für Gewerbetreibende).

Für Gewerbetreibende ist monatlich eine Umsatzsteuer-Voranmeldung zu erstellen. Davon ausgenommen sind lediglich kleine Gewerbetreibende, die im Vorjahr weniger als 17.000 Euro Umsatz hatten. Freiberufler müssen keine Umsatzsteuer abführen, dürfen diese aber auch nicht auf den Rechnungen ausweisen.

Alle Selbstständigen müssen Einnahmen aus Unternehmertätigkeit in der Einkommenssteuer-Erklärung ausweisen und hierzu auch Vorauszahlungen leisten.

Bedeutung des Businessplans

Damit die Existenzgründung erfolgreich wird, braucht der Existenzgründer ein gutes Konzept. Hierbei muss er deutlich machen, dass er ein Alleinstellungsmerkmal hat, was dazu führen soll, dass er Kunden genieren kann. Dieses Konzept sollte eine bestimmte Stuktur aufweisen und wird als Businessplan bezeichnet und bei Banken oder sonstigen Geldgebern vorgelegt. Zu diesen könnte auch die Bundesagentur für Arbeit gehören, wenn ein Existenzgründerzuschuss für Arbeitslose beansprucht werden soll.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen und Hinweise zur Existenzgründung

Die strukturierte Erstellung des Businessplans

Die strukturierte Erstellung des Businessplans

Der Businessplan ist Grundvoraussetzung für eine vielversprechende Existenzgründung und wird zur Beantragung von finanziellen Zuschüssen benötigt. Erst durch ihn wird die individuelle Kreditwürdigkeit eines Unternehmens bewertbar.

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