Windsurfen

Wassersportart auf einem Brett mit einem Segel zur Fortbewegung

Das Windsurfen hat sich in den vergangenen Jahren zu einer richtigen Hi-Tech-Sportart entwickelt. Das Material ist jetzt qualitativ besser geworden und viel leichter zu handhaben.

Van mit gelbem Surfbrett auf dem Dach, im Hintergrund Meer und blauer Himmel
Surf Van © Carlos Caetano - www.fotolia.de

Das Windsurfen ist eine Wassersportart, die Anfang der 80er Jahre von den USA nach Europa kam. Ihren Höhepunkt hatte sie etwa Mitte der 90er Jahre, inzwischen ist der Trend allerdings stark zurückgegangen und von neuen Funsportarten wie zum Beispiel dem Kitesurfen oder Wakeboarden abgelöst worden.

Dennoch haben sich weltweit einige Starkwindreviere etabliert, in denen nach wie vor auf hohem Niveau gesurft wird.

Merkmale des Surfbretts

Die nötige Ausrüstung besteht aus einem Surfbrett, das aus Kunststoff geschäumt wird. Die ersten Modelle waren noch groß und schwer und mussten von zwei Personen getragen werden. Inzwischen sind die Boards der guten Surfer so leicht, dass sie mühelos unter einem Arm getragen werden können.

Die Maßeinheit für ein Surfboard ist nicht unbedingt Kilogramm, sondern das Litervolumen, das das Board beim Eintauchen ins Wasser an Wassermasse verdrängt. Sehr gute Surfer fahren auf Boards mit weniger als 100 Verdrängungslitern. Diese Boards tauchen beim reinen Daraufstehen unter Wasser, sofern der Surfer nicht ein ausgesprochenes Leichtgewicht ist, deshalb werden sie "Sinker" genannt.

Um ein Absinken zu verhindern werden solche Leichtboards deshalb immer mit einem Beach- oder Wasserstart gestartet, bei dem gleichzeitig zum Betreten schon Fahrt aufgenommen wird.

Merkmale des Segels (Riggs)

Zum Board gehört das Rigg: heute üblich sind sehr kostspielige aber dafür extrem leichte und langlebige Carbonmasten. Die zugehörigen Segel sind aus immer weiter entwickeltem Material gefertigt, ihre Größe richtet sich nach der zu erwartenden Windstärke, je stärker der Wind, desto kleiner das Segel.

Sturmsegel haben manchmal nur 3,8qm, während Segel für wenig Wind schon einmal 7-8qm messen können.

Je nach Trainingslevel werden unterschiedliche Starttechniken angewendet:

  • Schotstart
  • Beachstart und
  • Wasserstart

Die verschiedenen Manöver, welche unter Surfern auch als "Moves" bezeichnet werden, lassen sich in die Kategorien

  • Grundmanöver (Basics)
  • Old School
  • New School
  • Cut Back
  • Double front Loop und
  • One-handed Tabletop off the lip

einteilen. Die letzten drei können lediglich in der Welle ausgeführt werden.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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