22. Juli 2010
Das Wellenreiten zählt zu den populärsten Trendsportarten am Meer schlechthin. Sind die Wasser- und Wellenbedingungen günstig, so benötigt man zum Wellenreiten selbst keine besonders aufwändige Ausrüstung. Gerade dieser Umstand ist es auch, der das Wellenreiten vor allem für junge Sportler so attraktiv macht. An den meisten Stränden kann die Ausrüstung sogar geliehen werden. Belegt man einen Kurs im Wellenreiten, so wird sie meist sogar vom Veranstalter gestellt. Was Sie benötigen, lesen Sie hier.
Wichtigstes Utensil zum Wellenreiten ist das Board selbst. Je nach Revier, Wellenstärke, Temperaturen und Fahrkönnen des Wellenreiters selbst sind unterschiedliche Modelle im Einsatz. Manche Boards verfügen über eine einzelne, andere über eine Doppelfinne. Grob eingeteilt gilt wie beim Windsurfen auch, dass das Board kleiner wird, je fortgeschrittener der Fahrer ist, und je härter die Bedingungen sind. Große Boards eignen sich in weniger starken Wellen und für noch ungeübte Fahrer.
Zum Board gehört eine Fangleine, die so genannte Leash. Sie ist aus einem Spezialmaterial gefertigt, meist ein Gemisch aus Nylon, das sich beim Sturz nicht verknotet. Eine bestimmte Stärke ist vorteilhaft, um Schnittverletzungen zu vermeiden. Am besten kauft man die Leash im Fachgeschäft. Es empfiehlt sich, ein Ersatzstück auf Vorrat zu besorgen, da die Leashes bei starkem Gebrauch auch reißen können.
Ganz wichtig ist beim Wellenreiten - wie bei den meisten Sportarten - die geeignete Kleidung oder Schutzausrüstung. In sehr warmen Gewässern sieht man die Surfer häufig mit sehr weiten Badeshorts, jedoch wird unter diesen im allgemeinen noch eine sehr dünne Neoprenschicht getragen. In kühleren Gewässern tragen die Wellenreiter einen Neoprenanzug, der den ganzen Körper bedeckt. Ist das Wasser dagegen sehr kalt, sind auch Trockenanzüge im Einsatz, die so geschneidert sind, dass kein Wasser eindringen kann. Dann werden auch Handschuhe und Schuhe getragen.
In der Regel surft der Wellenreiter barfuß, um einen besseren Kontakt zum Board herzustellen. An manchen Stränden jedoch finden sich Korallenriffe, Seeigel oder andere Bodenstrukturen, die für ein hohes Verletzungsrisiko sorgen. In diesen Fällen ist es ratsam, spezielle Neoprenschuhe zu tragen, um die Füße zu schützen. Die meist dünne Neoprensohle ist stabil und durchstoßsicher, ermöglicht jedoch eine gute gefühlte Verbindung zum Board. Eine Sonnenbrille, ein geeigneter Kopfschutz und Sonnenmilch runden die Ausrüstung des Wellenreiters ab.
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