Rudervereine

Ruderclubs lassen den Ruderer die verschiedenen Facetten des Rudersports hautnah erleben

Ein Ruderverein bietet seinen Vereinsmitgliedern hauptsächlich die Möglichkeit, das Rudern als Freizeit- oder Leistungssport auszuüben. Des Weiteren werden die Sportler vielfältig bei Regatten, Wanderfahrten und anderen Veranstaltungen unterstützt.

Viele Ruderer auf See von hinten in Ruderboot
teamwork © Steven Pepple - www.fotolia.de

Das Rudern beschreibt den Antrieb eines Boots mit Muskelkraft, die über Riemen oder Skulls ins Wasser gebracht wird. Als Riemen wird ein Einzelruder bezeichnet, das mit beiden Händen gehalten wird. Der Begriff "Skull" bezeichnet ein Ruderpaar. In jedem Fall sind die Ruder fest am Boot verankert, so dass sie nicht verloren werden können. Hierin unterscheidet sich das Rudern im wesentlichen vom Paddeln.

Ein Ruderboot kann mit einer Person, aber auch mit bis zu 8 Personen (Achter) besetzt sein. Rudern ist eine olympische Disziplin. Rudern zählt zum Wassersport und zum Bereich der Kraftausdauer-Sportarten.

Angebote eines Rudervereins

In einem Ruderverein sind Ruderer organisiert. Sie finden hier

  • Trainer
  • Trainingsmöglichkeiten
  • Trainingspartner und
  • ein soziales Gefüge, aus dem Freundschaften entstehen.

Voraussetzungen für die Mitgliedschaft

Kinder können bereits ab einem Alter von ca. 8 Jahren in einen Ruderverein eintreten, entscheidender als das Alter sind jedoch die Körpergröße und die körperlichen Voraussetzungen. Ab einem Alter von 10 Jahren kann das Rudern als Wettkampfsport betrieben werden. Die Mitgliedschaft in einem Ruderverein - die sich meistens in Gemeinden finden, in denen ein Gewässer zum Training in erreichbarer Nähe ist - kostet nur einen geringen Mitgliedsbeitrag.

Ausrüstung und Boote

An Ausrüstung muss der Teilnehmer nur das mitbringen, was er am Körper trägt. Häufig werden sogar die Schwimmwesten noch vom Verein gestellt. Der Ruderverein besitzt, unterhält und pflegt in der Regel eine eigenen Bootsflotte. Ruderboote sind in der Anschaffung vergleichsweise kostspielig, so dass die Boote zum größten Teil dem Verein gehören und nicht einer Privatperson. Gesonderte Boote für den Wettkampfeinsatz liegen noch einmal in einer weitaus höheren Preisklasse.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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