Liegeradfahren

Liegeräder bieten Sicherheit, Ergonomie und Fahrspaß beim Fahren im Liegen

Liegeradfahren ist das Radfahren im Liegen mit einem speziell entwickelten Liegerad. Es ist effizienter und ergonomischer als das Normalradfahren, entlastet die Wirbelsäule, die Rückenmuskulatur und bietet durch seine Bauform eine erhöhte Sicherheit.

Rentner mit Helm auf Fahrrad in der Stadt
senior fitness © Lisa F. Young - www.fotolia.de

Liegeradfahren ist eher eine Philosophie als eine Radsportart. Obwohl Liegeräder schon beinahe genau so lange bekannt sind wie die gebräuchlichen Fahrräder mit Diamantrahmen, spielen sie im Radsport (außer bei fast allen Geschwindigkeitsrekorden) nur eine untergeordnete Rolle.

Einsatzmöglichkeiten

Besitzer von Liegerädern nutzen diese spezielle Art Fahrräder gerne im Alltagsgebrauch. Man kann sie

ebenso einsetzen wie

  • als Transportmittel für Kurz- und Mittelstrecken.

Selbst geschotterte Feld- und Waldwege kann man ohne Probleme per Liegerad befahren. Dabei bieten sie mit ihren Schalensitzen einen ungleich höheren Sitzkomfort als die herkömmlichen Fahrradsättel.

Vorteile

Schon allein die Aussicht,

mehr zu spüren, hat schon manche Zeitgenossen zum Kauf eines Liegerads veranlasst. Dabei ist

  • die höhere Durchschnittsgeschwindigkeit

eine gern gesehene Nebenwirkung. Sie beruht zum einen auf dem günstigeren Luftwiderstand, zum anderen darauf, dass der Fahrer, gestützt durch die Rückenlehne, 150 bis 200 Prozent der normalen Leistung auf die Pedale bringen kann.

Nachteile

Allerdings ist es zunächst etwas ungewohnt zu fahren. Durch den tiefen Schwerpunkt

  • kann man Fahrfehler kaum durch Gewichtsverlagerung korrigieren.
  • Auch eine Entlastung der Beinmuskulatur durch das Körpergewicht ist nicht möglich.

In der liegenden Position kann man sich nicht auf die Pedale "fallen lassen".

Dennoch wird das Liegerad aktuell gerne als alternatives Fortbewegungsmittel von all denen genutzt, die sowohl schnell und bequem, als auch gesund und umweltschonend vorwärts kommen möchten.

Arten von Liegerädern

Grob lassen sich Liegeräder in folgende Typen einteilen:

  • Langlieger (Sesselräder)
  • Kurzlieger (Tieflieger und Knicklenker)
  • Liegedreiräder (Velomobile)
  • Liegetandems
  • Ruderräder und
  • Bauchlieger.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen und Hinweise zum Liegeradfahren

Allgemeine Artikel zum Liegeradfahren

Auch das könnte Sie interessieren

Verwandte Themen

Themenseite teilen