Tipps und Tricks, um beim Tauziehen zu brillieren

Paar brauner Wanderschuhe auf weißem Hintergrund

En guter Stand ist mit der wichtigste Punkt beim Tauziehen - der Schwerpunkt sollte dabei möglichst weit nach hinten gelegt werden

Das Tauziehen ist eine Sportart, die einfach aussieht und bereits im Kindergartenalter sehr beliebt ist. Doch so leicht ist das Gewinnen nicht. Mit einigen Tipps und Tricks lassen sich dennoch die Chancen auf einen Sieg erhöhen.

Gute Seilqualität

Das Wichtigste beim Tauziehen ist eine gute Qualität des Seiles. Schließlich muss es sich von allen Ziehern gut greifen lassen. Verletzungsrisiken sollten ausgeschlossen sein.

Bei sportlichen Wettkämpfen sind die Materialien Hanf oder Kunststoff vorgeschrieben. Nylonseile sollten sich aber nicht übermäßig dehnen lassen. Der Durchmesser wird so gewählt, dass das Seil gut in der Hand liegt.

Je nach Wettkampfregeln dürfen die Hände mit Wachs oder Harz eingerieben werden. Damit ist ein guter Gripp während des Wettkampfes gewährleistet. Um das Seil dennoch vor dem Wegrutschen zu sichern, empfiehlt es sich, beide Hände genau voreinander zu positionieren.

Die besten Schuhe für den richtigen Stand

Wichtig beim Tauziehen ist auch ein guter Stand des Ziehers. Der ist nur mit geeignetem Schuhzeug möglich.

Eine dünne Metallplatte am Absatz oder ein aufgenageltes Hufeisen sorgen dafür, dass das Wegrutschen auf dem Boden verhindert wird.

Aufwärmübungen

Vor dem Wettkampf empfiehlt sich das Aufwärmen der Muskulatur. Dehnungsübungen sollten dazu gehören.

Beim Aufnehmen des Seiles sollte der Abstand der einzelnen Zieher untereinander von einem Meter genauestens eingehalten werden, um die Fläche optimal auszunutzen. Der letzte Zieher legt sich das Seil über den Rücken und klemmt das Ende unter eine Achsel.

Beim Tauziehen zählen Ausrüstung, Vorbereitung und Technik
Wichtige Punkte beim Tauziehen

Während des Wettkampfs

Ist der Wettkampf gestartet, sollten die Füße fest in den Boden gerammt werden. Hierbei hilft das spezielle Schuhzeug.

Der Coach gibt den Takt vor, dem sich alle Zieher anpassen sollten. Er erkennt auch, wenn ein Seilabschnitt durchhängt, was auf ein ungleichmäßiges Ziehen hindeutet. Beim Ziehen sollten Ober- und Unterkörper eine Linie bilden, wobei der Schwerpunkt möglichst weit nach hinten verlagert wird.

Die beste Taktik für durchschnittlich starke Mannschaften

Folgende Taktik hat selbst Mannschaften zum Sieg verholfen, die nicht aus Kraftsportlern bestand:

  1. Zunächst arbeiten alle Zieher mit einer nur durchschnittlichen, aber beständigen Kraft. Das heißt, sie verausgaben sich nicht ganz.
  2. Erkennt der Coach eine Ermüdungsphase der gegnerischen Mannschaft, wird eine Überrumpelungstaktik eingesetzt. Das heißt, dass dann das Seil abrupt mit voller Kraft gezogen wird.

Grundinformationen und Hinweise zum Tauziehen

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: hiking boots © Rafa Irusta - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Ship rope knot on wooden texture background © karandaev - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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