Liegeräder

Werden immer öfter zum belastungsfreieren Fahrradfahren mit Obenlenker oder Untenlenker eingesetzt

Das Liegerad ist ein Fahrrad, bei dem der Fahrer in einem nach hinten geneigten Schalensitz liegt. Die Liegeposition gewährleistet beim Fahren eine sehr entspannte Körperhaltung, bietet mehr Sicherheit und reduziert den Luftwiderstand merklich.

Rentner mit Helm auf Fahrrad in der Stadt
senior fitness © Lisa F. Young - www.fotolia.de

Liegeräder haben im Unterschied zu üblichen Fahrrädern eine stärker nach hinten geneigte Sitzposition. Man kann also eher vom Liegen als vom Sitzen sprechen. Dementsprechend sind Pedalen und Tretlager eher vorne positioniert.

Vor- und Nachteile

Die Vorteile bestehen insbesondere darin, dass die Körperhaltung wesentlich entspannter ist als bei einem normalen Fahrrad, das man in einer eher aufrechten Position vorwärts bewegt. Durch die besondere Körperhaltung wird die Belastung von Rücken, Armen, Schultern und Handgelenken wesentlich vermindert.

Andererseits kann durch ein längeres Fahren mit einem relativ hohen Drehmoment eine höhere Belastung der Sehnen und Gelenke entstehen. Man sollte also auch das Fahren mit einem Liegerad nicht übertreiben. In Maßen genutzt ist es jedoch genauso wie jedes normale Fahrrad als Fitnessgerät geeignet.

Arten und Unterschiede

Beim Kauf ist direkt darauf zu achten, dass ein Rad entsprechend dem Zweck gewählt wird, für den man es einsetzen will. Es gibt

  • Langlieger, die vor allem für gemütliche Touren geeignet sind und
  • Tieflieger,

die eher für das schnellere Fahren vorgesehen sind. So genannte

  • Kurzlieger

können sowohl auf längeren Reisen als auch im Stadtverkehr verwendet werden. Bei den verschiedenen Lenkarten sorgen die so genannten Unterlenker für eine sehr entspannte Liegeposition. Unterschieden wird auch noch zwischen Vorder- und Hinterradantrieb sowie zwischen dem Vorhandensein einer Tretlagerüberhöhung oder dem Verzicht darauf.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen und Hinweise zu Liegerädern

Die Geschichte des Liegerads

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Im 19. Jahrhundert wurden die ersten Fahrräder entwickelt, auf denen man in Liegeposition fahren konnte. Man unterscheidet Lang- und Kurzlieger.

Verschiedene Liegeradtypen

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Der Kurzlieger ist leichter, transportabler und durch den kleineren Radstand flexibler als der Langlieger. Unter den Kurzliegern gibt es einige Spezialmodelle.

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Tipps für die Tour mit dem Liegerad

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Für eine Liegerad-Tour sollte ein möglichst ebenes Gelände mit wenig Verkehr eingeplant werden. Dies sind perfekte Bedingungen für das Liegeradfahren.

Vor- und Nachteile eines Liegerads

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Der Körper wird beim Liegeradfahren anders belastet als beim normalen Radfahren. Was ist bequemer und welche Position eignet sich besser?

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