31. Mai 2011
Laufbänder sind relativ große Sportgeräte, auf denen sich die Trainingsart des Laufens simulieren lässt. Der Sportler bewegt sich dabei laufend auf einem flexiblen Band, das auf Rollen gelagert ist und entweder durch Beinkraft oder durch einen Elektromotor angetrieben wird. Zwischen beiden Antriebsarten bestehen große Preisunterschiede.
Das Ziel beim Einsatz eines Laufbandes sollte es sein, dass der Sportler einen Ausdauersport in einem ergonomischen Bewegungsablauf betreiben kann, wodurch sein Körper eine ganzheitliche Kräftigung erfährt. Mit einigen Laufbandmodellen kann dieses Ziel aber nicht erreicht werden. Preislich und qualitativ bestehen große Unterschiede.
Laufbänder unterscheiden sich in mechanische und elektronische Arten. Letztere sind erheblich teurer in der Anschaffung, betrachtet man die laufenden Strom- und Wartungskosten, trifft dies ebenso zu. Trotzdem sollte nicht nur der Preis eine wichtige Rolle bei der Entscheidung für ein bestimmtes Laufband spielen.
Die billigsten mechanischen Laufbänder kosten ungefähr 100 Euro. Leider lässt sich auch die Verarbeitung dieser Modelle nur als "billig" beschreiben. Die Schweißnähte der Bänder werfen den Läufer im wahrsten Sinne des Wortes um, sofern er beim Laufen auf sie tritt. Die Geräte stoppen dann nämlich abrupt. Dies bedeutet die erste Verletzungsgefahr. Am Material der Verschraubungen wurde ebenfalls gespart. Sie bestehen größtenteils aus Kunststoff und können bereits beim Zusammenschrauben brechen. Zudem laufen viele Bänder nicht mittig auf ihrem Gestell.
Wer etwa 60 bis 80 Euro mehr ausgibt, erhält die robustere Ausführung von einem mechanischen Laufband. Zwar wird man immer noch den Komfort eines elektronischen Laufbandes missen, aber immerhin hat man im Vergleich zu diesem viel Geld gespart und dennoch ein Trainingsgerät, mit dem es sich gut üben lässt. Laufbänder bis 200 Euro dürften sich für Gelegenheitssportler eignen oder für solche, die das Laufband nur zur Abwechslung in ihr Trainingsprogramm einbauen.
Die günstigsten elektronischen Laufbänder sind im Internethandel ab etwa 250 bis 300 Euro zu haben. Sie bieten diverse Trainingsniveaus und zudem Möglichkeiten zur Messung unterschiedlicher Körperfunktionen. Zudem lassen sie sich nach dem Training platzsparend zusammenklappen. Bei vielen Modellen ist die Lauffläche relativ kurz, aber dennoch erhält man ein akzeptables, solides Trainingsgerät für den Freizeitsport. Für Profigeräte, wie sie auch in Fitnessstudios benutzt werden, müssen 600 Euro und mehr gezahlt werden.
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