Vier Symptome für Übertraining, die Sie ernst nehmen sollten

Nahaufnahme Mann trainiert an Fitnessgerät
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  • von Paradisi-Redaktion

Das Setzen und Erreichen von sportlichen oder beruflichen Zielen ist wichtig. Beachten Sie dabei, dass die Etappen zum Erreichen eines Zieles nicht immer einzuhalten sind und man dementsprechend die Etappen anpassen muss. Gehen Sie nicht immer wieder über Ihre psychische oder physische Grenze nur um das nächste Etappenziel zu erreichen. Auch wenn Sie sich bereits sehr gut selbst kennen, gibt es immer wieder äußere und auch innere Umstände, die Ihre Leistungsfähigkeit nicht berechenbar machen.

Mann beim Fitnesstraining

Achten Sie immer auf sich und passen Sie die an Sie gestellten Anforderungen so an, wie es von Ihrer Position aus kurzfristig gesehen absehbar ist. Jede Überforderung hat Ihren Preis und kann im besten Fall bei seltenem Auftreten mit ausreichend Zeit und Raum der Erholung wieder ausgeglichen werden.

Lassen Sie die Überforderungszustände nicht zur Regelmäßigkeit werden - auch wenn Sie nicht direkt die Gefahren und die Beeinträchtigung der Überforderung verspüren, so ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich die Waage ausgleicht.

Trainieren Sie also nicht gegen sich, sondern im Einvernehmen mit sich und verzeichnen Sie damit langsamere, aber effektivere und, ganzheitlich betrachtet, gesündere Ergebnisse und Erfolge. Genießen Sie Ihr Training! Nehmen Sie sich ernst, aber nicht zu ernst und lassen Sie sich und Ihrem Körper den Freiraum, den Sie für ein gesundes und nachhaltiges Wachstum benötigen.

Kein Lehrbuch kann die Ihnen Ihre persönlichen Trainingsfortschritte diktieren, die Sie nun um jeden Preis umsetzen müssen. Sie allein sind der Wächter und der Förderer über den Wachstum und die Gesundheit Ihres Körpers. Denken Sie daran!

Vier Anzeichen, die Ihnen deutlich machen, dass Sie ein zu hartes Trainingsprogramm angesetzt haben:

Schlaflosigkeit

Mit der Phase der Überforderung geht oft Schlaflosigkeit einher. Nach Shawn Talbott erhöht der Körper auf diese Weise anstelle von notwendigem Schlaf und Erholung weitere Ruhelosigkeit und das Unvermögen einzuschlafen.

Appetitlosigkeit

Appetitlosigkeit kann mittel- bis langfristig im Laufe der Trainingsüberforderung eintreten. Sie geht Hand in Hand mit Müdigkeit und fehlender Motivation.

Indem die Körperfunktionen mehr und mehr heruntergefahren werden, wie zum Beispiel der Stoffwechsel, versucht der Körper, die ihm noch zur Verfügung stehenden Reserven länger zu halten.

Gewichtszunahme

Wenn Sie trotz Gewichtsabnahme an Körperfett zugenommen haben, kann es sein, dass Sie sich in der Spätphase der Überforderung befinden. Der Körper reagiert auf langfristigen Stress mit der vermehrten Produktion von Stresshormonen.

Nach Stenstrup beinhalten Stresshormone Kortisol. Mit der Zeit führt Kortisol zu einem Anstieg von adiposem Gewebe. Zudem hemmt es die steroidähnlich wirkenden Hormone, die für gewöhnlich für das Muskelwachstum zuständig sind. Die Verringerung von Muskelmasse führt dazu, dass Sie einige Pfunde verlieren.

Das Negative daran ist, dass im gleichen Zug Ihr Körper schwächer wird und ineffizient Fett verbrennt.

Schwächung des Immunsystems

Talbott warnt davor, während des Auftretens von Überforderungsanzeichen die Trainingsintensität zu erhöhen. Ein immer schwächer werdendes Immunsystem, Entzündungen und äußere Verletzungen sind die Folge. Anhaltende Überforderung im Laufe des Trainings kann Wochen bis hin zu Monaten an Zeit vereinnahmen, um sich wieder vollkommen zu regenerieren.

Mit der Nichtbefolgung Ihrer Körpersignale und anhaltende Belastung können Sie Ihren Körper chronisch schädigen: chronische Entzündungen im Körper können so Diabetes, Herzinfarkt und Krebs hervorrufen. Schonen Sie Ihren Körper und geben Sie ihm nach harten Trainingseinheiten die ihm zustehende erforderliche Zeit zur Erholung.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Mann und Kraftmaschine © Kzenon - www.fotolia.de
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Autor:

Andreas Hadel - Artikel vom

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