Sechs Anzeichen dafür, dass Sie zu intensiv trainieren

Junger Mann im Fitnessstudio wischt sich die Stirn mit Handtuch ab
  • ,
  • von Paradisi-Redaktion

Reguläre Trainingseinheiten führen logischerweise zum Wachstum Ihrer Muskeln und zum Abbau Ihres Körperfettes. Dies ist nicht immer so! Wenn es um das Erreichen von neuen und großen Trainingszielen, wie einer Meisterschaft, der Teilnahme an einem Marathon oder Triathlon geht, dann gibt es Menschen, die es vor allem zu Beginn eines dementsprechend ausgerichteten neuen Trainingsprogrammes in der Häufigkeit des Trainings übertreiben.

Erschöpfter Sportler

Wer mit den Trainingseinheiten zu weit geht, kann zu einer Verminderung der körperlichen Stärke beitragen und den gegenteiligen Effekt erzielen und Körperfett ansetzen. Das Ansetzen von Körperfett ist in dem Fall kein Paradoxon, sondern der Aufruf Ihres Körpers, ihm eine Pause zu gönnen und weniger regelmäßige, kräftezehrende Trainingseinheiten durchzuführen.

Der beste Weg aus einer Tretmühle zu kommen, in der Sie zu hart trainieren, ist ein bis zwei Tage in Folge zu pausieren, gefolgt von einem Tag, an dem Sie nur Übungen aus der leichteren Kategorie auf den Trainingsplan setzen.

Achten Sie zusätzlich darauf, dass Sie insgesamt und regelmäßig acht Stunden Schlaf haben. Ihrem Körper wird es somit ermöglicht seine kleinen Faserrisse und andere leichteren Verletzungen im muskulären Raum zu regenerieren und neue, stärkere, gesunde Muskeln aufzubauen.

Eine gute Ernährung ist ebenfalls ein guter und wichtiger Schlüssel: Eiweiß aus mageren Nahrungsmitteln, wie Fisch, Hähnchenbrust ohne Haut, Tofu, ganzes Getreide, Früchte und Gemüse.

Sechs Anzeichen, die Ihnen deutlich machen, dass Sie ein zu hartes Trainingsprogramm angesetzt haben:

Verringerung der Leistungsfähigkeit

Experten wissen, dass ein schwächebedingtes Innehalten während einer Trainingseinheit eines der frühesten Anzeichen für eine Überbelastung ist. Eine Veränderung der Leistungsstufen hat vor allem offensichtliche Effekte auf Ausdauersportarten wie Laufen, Schwimmen und Fahrrad fahren.

Die Lust am Training nimmt ab

Eine auffällige Verringerung in der Motivation oder der Vorfreude auf das Training kann ein wesentliches Signal für ein Burnout sein. Oft tritt dieses Verhalten im Bereich des Bodybuildings, Sprintens oder bei Fußballspielern auf, die von Geschwindigkeit und Kraft angetrieben werden.

Stimmungsschwankungen

Oft sind Depressionen, Wut, Verzweiflung, Angst, Besorgnis und Reizbarkeit die Folge, wenn ihr Körper physisch überfordert ist. Dieselben Stresshormone, die sich bei psychischem Stress ausschütten, werden auch bei physischer Überbelastung freigesetzt.

Zu kurze Erholungsphasen

Anhaltende Muskelverletzungen, die sich auch in Schmerzen äußern können, die Stunden oder Tage nach dem Training noch zu spüren sind, sind ein Zeichen dafür, dass Ihre Erholungsphasen länger werden müssen.

Erhöhte Herzfrequenz

Fitnessexperten werden nicht müde zu betonen, dass wenn Sie mehr Stress an Ihr Herz lassen, dieses zwangsläufig neben der eigentlichen Belastung dadurch noch mehr zu arbeiten bekommt. Ein Anstieg Ihrer normalen Herzfrequenz, zum Beispiel von 50 Schlägen pro Minute auf 65 Schläge, kann ein Anzeichen dafür sein, dass Sie Ihrem Körper zu viel Stress zumuten.

Müdigkeit

Sportpsychologen weisen darauf hin, dass geistige oder physische Abgeschlagenheit ein unumstößliches Anzeichen dafür ist, dass Sie zu stark trainieren.

War der Artikel hilfreich?

Fehler im Text gefunden?

Bitte sagen Sie uns, warum der Artikel nicht hilfreich war:

Um die Qualität unserer Texte zu verbessern, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns den/die konkreten Fehler benennen könnten:

Quellenangaben

  • Bildnachweis: Exhausted man cleaning sweat from his face © iceteastock - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Exhausted man cleaning sweat from his face © iceteastock - www.fotolia.de

Autor:

Andreas Hadel - Artikel vom

Weitere Artikel zum Thema