Ganz gleich, ob einfache Skiwanderschuhe, Skatingschuhe oder klassische Langlaufschuhe, an alle Schuhmodelle wird in der Regel die selbe Grundanforderung gestellt, nämlich eine perfekte Passform für ein optimales Langlaufvergnügen ohne Blasenbildung.
Langlaufschuhe erfüllen wichtige Funktionen: Der Langläufer muss sich sicher fühlen und sicher sein, dass er genügend Halt in seinen Schuhen hat. Und: Der Langläufer muss sicher sein, dass seine Schuhe auch der Anatomie seines Fußes entsprechend "sitzen" - ohne zu scheuern, ohne einzuschnüren. Die verschiedenen Langlauftechniken bleiben nicht ohne Auswirkung auf die Füße und stellen damit hohe Anforderungen an die Schuhe. Um einen optimalen Sitz und Komfort beim Langlauf zu gewährleisten, wurden "Spezialschuhe" entwickelt.
Langlaufschuhe sind im Handel in vier Varianten zu haben: Das Angebot erstreckt sich von Skiwanderschuhen über Klassikschuhe, Skatingschuhe bis hin zu Kombimodellen. Skiwanderschuhe eignen sich für die klassische Technik. Ihr Gewicht ist vergleichsweise hoch, was die Kontrolle der Skier erschwert. Die Vorteile dieses Schuhtyps liegen im Kälteschutz und im vergleichweise günstigen Preis.
Klassikschuhe gibt es als niedrige und halbhohe Modelle für die Diagonaltechnik. Klassikschuhe zeichnen sich durch eine hohe Steifigkeit aus. Das Abrollen muss jedoch mühelos und sicher gelingen, damit Zehengelenke und Haut nicht übermäßig belastet werden. Deshalb ist der Biegewiderstand im optimalen Fall direkt unter dem Ballen am geringsten. Die Schuhe dürfen weder zu hart noch zu weich sein.
Skatingschuhe sind im Allgemeinen höher als Klassikschuhe und weisen eine seitliche Stütze auf. Dadurch soll eine Stabilisierung der Sprunggelenks erreicht werden. Die Abrollbewegung wird allerdings erschwert, da der Bewegungsspielraum eingeschränkt ist. Skatingschuhe sollten auf keinen Fall in der klassischen Technik zum Einsatz kommen.
Mit Kombimodellen kommen Langläufer nicht nur in der klassischen, sondern auch in der freien Technik gut voran und fühlen sich dabei wohl. Zwei separate Schuhpaare sind nicht mehr notwendig. Das spart Geld. Das Obermaterial besteht in der Regel aus pflegeleichtem Synthetikmaterial oder Leder, innen befindet sich zumeist ein antibakterielles Textilfutter. Wichtig: Der Schuhkauf sollte nicht übereilt vorgenommen werden.
Am besten sollte die Anprobe in den Nachmittags- oder Abendstunden stattfinden, um die Ausdehnung der Füße während des Tages zu berücksichtigen. Auf keinen Fall sollten die Schuhe drücken, wenngleich sie eng (ohne einzuengen) am Fuß anliegen sollten. Es ist ratsam, die Langlaufschuhe etwas größer zu wählen damit nach längeren "Exkursionen" keine blauen Zehen drohen.
Bei der Entscheidung für oder gegen einen bestimmten Langlaufschuh sollte der Preis nur eine untergeordnete Rolle spielen. Viel wichtiger ist seine optimale Passform - dem Fuß, Verwendungszweck und der Zielgruppe entsprechend. Jetzt wird der "passende" Langlaufschuh leicht gefunden.
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