Brustvergrößerung Artikel
Die Vergrößerung der weiblichen Brust kennt viele Wege
Von Elke Imle
Es gibt viele Möglichkeiten seine Oberweite zu vergrößern: die Pille nehmen, schwanger werden, insgesamt zunehmen... oder durch eine Operation.
Denkt man an operative Brustvergrößerung, ist eines der ersten Bilder, das man mit Brust-OPs verbindet, Pamela Andersons Busen. Unabhängig von der letztendlichen Wunsch-Größe Ihrer Brust bekommen Sie für die OP eine Vollnarkose. Innerhalb von circa 1 1/2 Stunden kommen Sie Ihrem gewünschten Brustumfang von 90cm (oder größer) dann einen Schritt näher.

Nach einer Brustoperation
Silikon ist nach wie vor das Wunderkissen, das die Brust vergrößert. Der Chirurg öffnet mit dem Skalpell die Haut unter der Brust oder in der Achselhöhle und setzt von dort aus das Silikon-Implantat ein. Zusätzlich oder anstatt des Silikons kann man auch eigenes Fettgewebe (zum Beispiel von der typischen Problemzone Bauch) entnehmen und an der Brust einsetzen lassen. Ob hiermit allerdings zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden, ist fraglich, da ein Risiko darin besteht, dass das körpereigene Fett nicht angenommen wird und abstirbt.
Entgegen weitläufiger Meinung erhöht die Silikoneinsetzung nicht das Brustkrebsrisiko. Tatsächliche Risiken sind allerdings die Erkennung des Brustkrebses, weil die Implantate meist strahlendicht sind. Weitere erhebliche Beeinträchtigungen werden durch Entzündungen, Taubheitsgefühle und allergische Reaktionen hervorgerufen. Zukünftige Mütter sollten sich außerdem bewusst sein, dass sie ihr Baby vielleicht nicht stillen können. Unabhängig von der Mutterschaft kann die äußere Hülle des Implantats reißen, schrumpfen oder verkalken, was zu erheblichen Schmerzen und zur Verformung der Brust führt.
Alle möglichen Risiken sollten frühzeitig erkannt und behandelt werden, sodass regelmäßige Kontrolluntersuchungen ein Muss nach jeder Brustvergrößerung bleiben. Was nützt schon die richtige Oberweitengröße, wenn das Gesicht schmerzverzerrt ist?