4. März 2010
Zur Korrektur von zu tief liegenden Augenbrauen kann ein Brauenlifting durchgeführt werden. Im Vorfeld sollte jedoch eine fachkundige Beratung erfolgen.
Vor der Durchführung eines Brauenliftings sollte sich der Patient gründlich mit dem behandelnden Arzt über die gewünschte Zielstellung des operativen Eingriffs beraten. Es sollte also genau abgeklärt werden, was mit dem Eingriff erreicht werden soll. Zur Planung des Eingriffs kann eine Analyse der Gesichtsproportionen durchgeführt werden. Dazu fertigt man Fotos vom Gesicht des Patienten an. Bei der Gestaltung der Augenbrauen sind auch Unterschiede zwischen Männern und Frauen zu beachten. Bei Männern senken sich die Brauen zur Seite hin ab, während sie sich bei Frauen eher zur Schläfe anheben. Mit einer präzisen Planung des Brauenliftings lassen sich mögliche Überkorrekturen und damit unerwünschte Ergebnisse vermeiden.
In den Tagen vor dem Eingriff sollte der Patient auf den Genuss von Alkohol und Nikotin verzichten, damit es nicht zu einer Beeinträchtigung der Wundheilung kommt. Möglicherweise müssen auch bestimmte Medikamente, die die Blutgerinnung hemmen, vor der Operation abgesetzt werden.
In der Regel wird ein Augenbrauenlifting ambulant durchgeführt. Der Patient verbleibt nach dem Eingriff zur Beobachtung noch einige Stunden in der Klinik und kann dann nach Hause gehen. Nur für den Fall, dass eine Vollnarkose notwendig ist, bleibt der Patient für ein bis zwei Tage im Krankenhaus.
Zu Beginn des Eingriffs wird das Operationsgebiet gründlich gereinigt und desinfiziert. Manchmal kann auch eine Rasur erforderlich sein, um den störenden Haarwuchs zu beseitigen. Je nach gewähltem Operationsverfahren, markiert der behandelnde Arzt die Schnittstellen an den Augenbrauen oder an der Stirn. Die Betäubung erfolgt in der Regel lokal. Manchmal wird auch ein Beruhigungsmittel zur Ergänzung eingesetzt. Anschließend nimmt der Chirurg einen Einschnitt in die Haut vor. Oftmals wird dazu ein modernes Laserskalpell benutzt. Dabei löst der Arzt die Haut von dem darunter befindlichen Gewebe, wobei überschüssiges Gewebe entfernt wird. Im Falle eines indirekten Augenbrauenliftings entfernt man in Höhe der Stirnmitte eine horizontale Hautspindel. Durch dünne Fäden werden schließlich die Augenbrauen in die gewünschte Position gebracht. Danach werden die Brauen unter der Haut fixiert. Anschließend streicht der Chirurg die verbliebene Oberhaut glatt und vernäht den Hautüberschuss. Als letzten Schritt bringt man Drainagen an, die die Wundflüssigkeit abfließen lassen und deckt die Wunde mit einem Kopfverband ab. Die Dauer des Eingriffs beträgt etwa eine Stunde.
Zwei Tage nach der Operation können die Drainagen wieder abgenommen werden. Das Ziehen der Fäden erfolgt zumeist nach fünf bis sieben Tagen. Damit der Heilungsverlauf möglichst ungestört vonstatten geht, sollte es der Patient in den ersten Wochen nach dem Eingriff ruhig angehen lassen und auf anstrengende körperliche Aktivitäten verzichten. Auch von Sonnenbädern und Solariumsbesuchen muss in den ersten drei Monaten abgesehen werden, um die operierte Stelle vor UV-Licht zu schützen. Darüber hinaus sind regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen notwendig.
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28.02.11 | |
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15.01.11 | |
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