Schöne Hände und Füße: So verhindern Sie die Bildung überschüssiger Hornhaut

Rückansicht nackte Frauenbeine

Wie viel Hornhaut ist gesund, wodurch entsteht sie und wie werde ich sie am besten wieder los?

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  • von Paradisi-Redaktion

Hornhaut bildet unser Körper an allen stark beanspruchten Stellen. Zum Glück, denn Hornhaut schützt das darunter liegende Gewebe und die Entstehung ist ganz normal. Fußsohlen, aber auch die Handinnenflächen sind häufig betroffen. Überschüssige Hornhaut sollte regelmäßig entfernt werden, bevor es zu unangenehmen Folgen kommt. So bekommen Sie Ihre Hände und Füße in Form für den Frühling.

Wodurch entsteht Hornhaut?

Durch besondere Beanspruchung der Füße, langes Stehen oder Gehen aber auch das Tragen von sehr engen Schuhen, wird verstärkt Hornhaut produziert. Besonders betroffen sind:

  • die Ferse,
  • der Ballen und
  • die großen Zehen,

eben alle Stellen an denen der Fuß Bodenkontakt hat. Nicht nur an den Füßen auch an den Händen bildet sich schnell Hornhaut. Körperlich schwer arbeitende Menschen entwickeln Schwielen und Hornhaut an den Händen – ein ganz normaler Vorgang. Aber auch beim Sport, wie beim

werden die Handflächen übermäßig stark beansprucht und die Bildung von Hornhaut ist die natürliche Folge.

Wie viel Hornhaut ist gesund?

Jeder Mensch hat Hornhaut und zwar am ganzen Körper, sie bildet nämlich die oberste Hautschicht. Diese oberste Schicht der Haut wird von Medizinern auch als Stratum corneum bezeichnet.

Je nachdem an welcher Stelle sich die Hornhaut befindet, ist sie zwischen 12 und 200 Zellschichten dick. Die Zellen im Stratum corneum sind abgestorben, sie haben also keine Zellorganellen mehr. Zwischen diesen abgestorbenen Zellkörperchen wird Fett eingelagert, sodass zusammen mit den Hornzellen eine wasserabweisende Schicht entsteht, welche die darunterliegende Haut schützt.

Die Stärke der Hornhaut variiert also je nachdem, welche Körperstelle man betrachtet, so ist sie etwa am Augenlid sehr dünn und an den Füßen oder dem Ellenbogen um ein Vielfaches stärker. Das Besondere an der Stratum corneum ist, dass sie auf äußere Einflüsse reagiert. So bilden sich an Hautarealen, die stark beansprucht werden, dickere Hornschichten. Denn die Hornhaut ist nichts anderes als eine Schutzschicht, welche den Körper vor Verletzungen und die Haut vor dem Austrocknen bewahrt.

Hornhaut im kosmetischen Bereich

Spricht man im kosmetischen Bereich von Hornhaut, so ist meist die Hornhaut am Fuß gemeint. Denn der Fuß an sich wird beim Gehen stark belastet. Vor allem im Sommer, wenn wir barfuß gehen oder die Füße nur mit Sandalen bekleiden. Dadurch ist die Hornschicht am Fuß bei jedem Menschen verhältnismäßig dick.

  • Mit zunehmender Dicke der Hautschicht kann es auch zu gelblichen Verfärbungen kommen.
  • Da die Hornhaut sehr trocken ist, kann es leicht zu einer starken Schuppenbildung kommen.
  • Es kommt aber auch sehr häufig zu richtigen Rissen in der Hornhaut, da diese mit zunehmender Dicke auch immer unflexibler wird.

Vor allem im Sommer wird dies für Männer und Frauen zum Problem, dann nämlich, wenn sie ihre Füße in offenen Schuhen präsentieren wollen. Denn die Hornhaut sieht nicht schön aus, besonders nicht wenn sie schon schuppig, rissig und verfärbt ist. Aber auch im Winter kann die Hornhaut ein kosmetisches Problem sein, beispielsweise beim Besuch von Schwimmbad oder Sauna.

Die Hornhaut an den Füßen ist besonders im Sommer ein kosmetisches Problem
Die Hornhaut an den Füßen ist besonders im Sommer ein kosmetisches Problem

Entfernung der Verhornung

Nur wenn die Hornhaut zu dick ist sollte man einschreiten und sie entfernen. Es kann sonst zu

  • schmerzhaften Rissen,
  • empfindlichen Schwielen und sogar
  • Entzündungen

kommen. Es gibt unterschiedliche Methoden überschüssige Hornhaut zu entfernen. Die gängigsten Methoden sind das Raspeln, Schmirgeln oder Hobeln der betroffenen Stellen. Vor der Behandlung sollte immer ein entspannendes Fußbad genommen werden, welches die Verhornung aufweicht.

Wenn die Verhornung sehr weit fortgeschritten ist helfen hornhauterweichende Fußcremes mit besonderen Wirkstoffen, um die Hornhaut aufzuweichen. Die Creme samt Hornhaut wird nach der Einwirkzeit einfach mit einem Spachtel abgekratzt.

Normalerweise reicht aber ein einfacher Bimsstein zum wegschmirgeln. Wenn die Anwendung regelmäßig beim Baden oder Duschen erfolgt, entsteht erst gar keine überschüssige Hornhaut. Mit einer Hornhautfeile können insbesondere dicke Schichten weggeraspelt werden.

Finger weg von Scheren und Vorsicht bei scharfen Klingen!

Sanfte Hornhautentfernung mit dem Hobel
Sanfte Hornhautentfernung mit dem Hobel

Die Hornhaut darf niemals mit einer Schere entfernt werden, sie wächst nur schneller nach und die Verletzungsgefahr ist sehr hoch. Auch die Anwendung eines Hobels ist nicht uneingeschränkt empfehlenswert. Mit der scharfen Klinge muss man besonders vorsichtig umgehen.

Dazu muss der Hornhauthobel mit mäßigem Druck über die verhornten Stellen gezogen werden. Dies birgt jedoch durch die scharfe Klinge ein erhöhtes Verletzungsrisiko der unteren Hautschichten. Vor allem weil die Hornhaut am Fuß nicht überall gleich dick ist, kommt es immer wieder zu tiefen Schnittverletzungen, weil mit zu viel Druck gearbeitet wurde.

Um die Neubildung zu verlangsamen, sollte nach der Behandlung eine fettreiche Creme aufgetragen werden.

Das Barfußlaufen ist die ideale Methode um Hornhaut vorzubeugen. Die Hände können am besten mit dem Tragen von Handschuhen geschützt werden.

Kleiner Tipp: Je ein Teelöffel Zucker und Olivenöl verrühren und damit Hände und Füße peelen.

Mit schönen Füßen in den Sommer – Hornhaut sanft entfernen

Hornhaut wird von Fußferse entfernt
Hand removing callous from a dry foot © Anyka - www.fotolia.de

Sobald das Wetter wärmer wird, steigt auch die Lust auf Sandalen. Unbedingte Voraussetzung dafür sind gepflegte Füße. Wer zu vermehrter Hornhautbildung neigt, sollte darum jetzt schon zu geeigneten Maßnahmen greifen.

Eine der behutsamsten Methoden ist das Abrubbeln mithilfe eines Bimssteines. Madeleine Schunter, Hautärztin aus Laupheim rät, vor die eigentliche Behandlung, ein warmes Fußbad zu setzen. Das weicht die verhornte Haut auf und erleichtert dadurch die anschließende Prozedur. Sobald die Füße gut abgetrocknet sind, kann man loslegen. Die Hornhaut lässt sich mit dem Bimsstein relativ einfach entfernen. Allerdings sollte man auf keinen Fall über vorhandene Warzen reiben.

Wie Madeleine Schunter erklärt, sind diese durch Viren ausgelöst. Bearbeitet man die Stellen mit dem Stein, kann es passieren, dass man die Keime weiter verbreitet. Nachdem man fertig ist, empfiehlt sich die Füße entweder mit Vaseline oder einer speziellen Fußcreme zu verwöhnen. Das reduziert die Neubildung der unschönen, harten Haut. Ein Zuviel an Hornhaut sieht nicht nur ungepflegt aus, es kann auch zu ernsthaften Problemen führen.

Wird die abgestorbene Haut zu dick, kann sie einreißen. Diese Rhagaden können bis in tiefere Hautschichten reichen und sich infizieren. Deshalb sollte man damit immer einen Arzt aufsuchen. In Eigenregie sind diese tiefen Risse kaum zu behandeln.

Ein echter Allrounder: Olivenöl dient der Schuhpfege und kann Füße von Hornhaut befreien

Drei grüne Oliven mit Blättern liegen im gelben Olivenöl
oliven mit olivenöl © matthias fährmann - www.fotolia.de

Olivenöl ist ein echter Allrounder und das nicht nur in der Küche. Bekanntlich hilft es auch bei sprödem Haar oder im Notfall als Schmiermittel für quietschende Türen. Doch der mediterrane Exportschlager kann noch viel, viel mehr.

Mit etwas Salz zu einer Paste vermischt, kann Olivenöl Füße zuverlässig von Hornhaut befreien und streichelweich machen. Und wer regelmäßig eine Mischung aus Olivenöl und Zitronensaft auf Hühneraugen und andere Druckstellen am Fuß aufträgt, ist diese im Handumdrehen los.

Auch der Schuhpflege dient es. So kann man es auf ein weiches Tuch geben und damit Leder und Lackleder zu neuem Glanz verhelfen. Naturheilkundler verwenden es sogar zur Mundpflege. Anstelle eines Mundwassers kann man morgens einen Esslöffel Olivenöl in den Mund nehmen und durch die Zähne ziehen. So werden Mundkeime vernichtet und der Atem frischer. Zahnärzte raten jedoch dazu, nachdem sogenannten Ölziehen nochmals die Zähne zu putzen.

Hornhautfrei durch den Winter

Der "Drei-Punkte-Plan" für geschmeidige Füße

Hornhautbehandlung am Damenfuß
Foot treatment © Anyka - www.fotolia.de

Gerade in der kühlen Jahreszeit bildet sich schnell Hornhaut unter den Füßen. Falsches Schuhwerk, aber auch unerkannte Fehlstellungen oder Verhornungsstörungen der Haut können dies noch begünstigen.

Was im Übrigen zwar lästig und unschön sein kann, aber weder eklig noch ungesund ist - schließlich ist die Hornhautbildung eine ganz normale Schutzfunktion des Körpers, die sich über Jahrtausende bewährt hat. Heute, da wir nicht mehr ausschließlich barfuß herumlaufen, ist diese Funktion natürlich mehr oder weniger überflüssig geworden.

Do-it-yourself oder Gang zum Spezialisten?

Vorbeugen kann man der Hornhaut durch einen Drei-Punkte-Plan:

  1. Baden
  2. Cremen
  3. Peelen.

Alle anderen Tätigkeiten überlässt man besser dem Profi (siehe unten) - oder lässt es sich von ihm erklären. Der Rest erklärt sich fast von selbst: Regelmäßige Fußbäder, am besten mit speziellem Anti-Hornhaut-Zusatz, halten die Haut geschmeidig und soft.

Anschließend lassen sich leichte Verhornungen ganz einfach mit dem Bimsstein abrubbeln. Der ist auch für Laien geeignet und birgt keinerlei Verletzungsgefahr. Zum Schluss wird das Treatment für hornhautfreie Füße durch eine Anti-Hornhaut-Creme abgerundet. Etwa ein bis zwei Mal pro Woche durchgeführt, kommen die Füße so hornhautfrei durch den Winter.

Wichtig: Selber herumdoktern birgt einige Risiken. Bei starker Hornhautbildung ist daher stets der Gang zum Profi ratsam - in diesem Fall also zu einer Medizinischen (!) Fußpflege. Bei Verdacht auf eine Verhornungsstörung ist auch eine Abklärung durch einen Hautarzt sinnvoll.

Fußpflege: Feile oder Hobel?

Hornhautbehandlung am Damenfuß
Foot treatment © Anyka - www.fotolia.de

Dem Zentralverband der Podologen und Fußpfleger zufolge sollte man seine Füße lieber mit einer Feile oder einem Bimsstein von der lästigen Hornhaut befreien als mit einem Hobel. Bei Letzterem sei die Verletzungsgefahr zu hoch. Nicht selten hobelt man zu viel Haut ab und hat danach wunde Hacken.

Bei Feile oder Bimsstein dagegen muss man sich keine Sorgen machen. Beide entfernen die Hornhaut an allen Stellen ganz sanft und trotzdem vollständig. Dabei hinterlassen sie sanfte, weiche Haut und keinerlei Wunden. Trotzdem ist es wichtig, die Füße nach der Hornhautentfernung mit fetthaltigen Cremes weiter zu pflegen. Das verhindert, dass die gereizte Haut austrocknet und spröde wird oder gar enorm aufreißt.

Auch die Regelmäßigkeit der Hornhautentfernung sei sehr wichtig, so der Verband weiter, um einen schönen, gepflegten Fuß zu gewährleisten. Wird sich über einen längeren Zeitraum nicht um die Hornhaut gekümmert, riskiert man beim nächsten Mal gleich eine größere Aktion mit vorherigem Einweichen, etc.

Zeigt her eure Füße!

Wer sich einmal in der Woche ausgiebig um seine Füße kümmert, wird merken, dass sie nicht nur schöner, weicher und besser durchblutet werden, sondern das Ganze auch einen richtigen Wellness-Effekt hat und sich einfach gut anfühlt.

  1. Beginnen sollten Sie mit einem ausgiebigen Fußbad. Vor allem nach einem langen Tag auf den Beinen tut das den geschundenen Füßen richtig gut, wirkt entspannend und bestehende Hornhaut wird aufgeweicht.

  2. Danach können die verhornten Partikel perfekt mit einem Fußpeeling entfernt werden - das kribbelt und fördert die Durchblutung.

  3. Gröbere Hornhaut lässt sich vorsichtig mit einem Bimsstein oder einer Hornhaut-Feile entfernen.

  4. Wenn Sie die Zehennägel schneiden, achten Sie darauf, dass Sie sie möglichst gerade abschneiden. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass sie in die Haut einwachsen.

  5. Wenn dabei scharfe Ecken am Nagel entstehen, bearbeiten Sie sie anschließend mit einer Nagelfeile.

  6. Zum Abschluss sollten die Füße mit einer reichhaltigen Fußlotion eingecremt werden. Es gibt auch Fußcremes, die mit einem hohen Anteil an Urea und anderen Pflegestoffen speziell neuer Hornhautbildung vorbeugen.

  7. Danach am besten Baumwollsocken anziehen und auf die Couch oder ins Bett kuscheln, damit die Pflege richtig einziehen kann.

Chemiekeulen: Vorsicht bei sensibler Haut

Immer beliebter bei der Hornhautentfernung werden chemische Präparate. Diese sind meist in Drogerien und Apotheken als Pasten, Cremes oder Lotion erhältlich. Viele dieser Mittel werben damit, rein natürlichen Ursprungs zu sein und nur mit der Kraft natürlicher Kräuter zu wirken.

Dies stimmt nur teilweise, zwar sind in jedem dieser Mittel verschiedene Kräuterauszüge enthalten, aber auch starke alkalische Laugen. Diese Weichen die Haut soweit auf, dass sie anschließend mit einem Schaber abgenommen werden kann. Diese Möglichkeit ist sehr einfach, denn man muss nur den Hornhautentferner auftragen, diesen mit Watte abdecken und warten. Allerdings birgt sie gerade für Allergiker Risiken, die deswegen nicht zu Hornhautentfernern greifen sollten.

Bei sehr stark verhornten Füßen empfiehlt sich der Besuch bei der medizinischen Fußpflege, wo auch große Mengen der verhornten Haut schonend abgenommen werden. Um dem starken Entstehen von Hornhaut vorzubeugen, sollten die Füße regelmäßig mit einer entsprechenden Fußpflegecreme gepflegt werden.

Streichelzarte Hände zaubern

Die Hände gelten als unsere Visitenkarte. Egal, ob Sie Ihre Fingernägel kreativ lackiert oder schlicht und natürlich bevorzugen - die Hände sollten stets einen sauberen, gepflegten Eindruck machen. Beugen Sie auch der Bildung von Hornhaut und Falten vor.

  1. Das Handpflege-Ritual beginnt mit einem Handbad. Drei bis fünf Minuten im Seifenwasser reichen hier vollkommen aus. Nutzen Sie die Zeit, um zu entspannen - Ihre Hände sind ständig für Sie aktiv und haben sich eine Pause verdient.

  2. Kürzen Sie anschließend die Fingernägel mit einer Nagelschere auf Ihre Wohlfühl-Länge. Halten Sie sie dabei lieber etwas kürzer, als schmerzhaftes Knicken, Reißen und Brechen der Nägel zu riskieren.

  3. Den Feinschliff erledigen Sie mit einer Nagelfeile.

  4. Anschließend entfernt ein Handpeeling abgestorbene und trockene Hautschüppchen.

  5. Jetzt ist der richtige Moment, um Nagellack oder Nagelhärter aufzutragen. Durch die sauberen, fettfreien Nägel hat der Lack besonders guten Halt. Lassen Sie ihn ausreichend lange trocknen.

  6. Danach brauchen auch die Hände Feuchtigkeitspflege: ein Handbalsam oder eine gute Handcreme machen die Hände wieder streichelzart. Achten Sie darauf, dass das Pflegeprodukt gut einzieht und nicht klebt.

Hornhauttransplantation - besser eine künstliche oder eine Spenderhornhaut?

Die künstliche Hornhaut wird nicht abgestoßen, allerdings ist die Sehstärke nicht so gut

Nahaufnahme grünes Auge einer jungen Frau, Blick nach oben, Foto von Seite
oeil en gros plan © philippe Devanne - www.fotolia.de

Der menschliche Körper ist trotz seiner unglaublichen Komplexität auch sehr anfällig für Verletzungen, die seine Funktionen schnell stark beeinträchtigen. Die kleine durchsichtige Haut über unseren Augäpfeln gehört ebenfalls zu den Körperpartien, die durch Unfälle oder Infektionen sehr schnell beschädigt werden kann. Wir benötigen diese Hornhaut aber, um sehen zu können, denn durch sie wird das Licht gebrochen und das Sehen möglich gemacht.

Die Medizin ist allerdings schon seit geraumer Zeit in der Lage, durch Transplantationen die beschädigte Hornhaut durch eine intakte zu ersetzen. Lange Zeit musste man dafür auf Spenderhornhaut von Verstorbenen zurückgreifen. Dabei besteht allerdings das Risiko, dass der eigene Körper das fremde menschliche Gewebe abstößt. Zudem warten viele vergeblich auf eine Transplantation, denn Spender sind selten.

Vor- und Nachteile der künstlichen Hornhaut

Eine Alternative ist nun eine Hornhaut aus künstlichem Material. Das synthetische Gewebe hat den großen Vorteil, dass eine Abstoßreaktion ausbleibt. Das Kollagengewebe der künstlichen Hornhaut wird vom betroffenen Auge angenommen und ist vollkommen funktionsfähig. Allerdings hat eine erste Studie ergeben, dass Betroffene mit der künstlichen Hornhaut nicht exakt dieselbe Sehstärke bekommen, die sie bei einem menschlichen Spender erhalten hätten.

Die 10 Testpatienten waren die ersten Teilnehmer einer Pilotstudie. Die Wissenschaftler sind mit den Ergebnissen zufrieden, denn immerhin erlangten alle Probanden eine funktionsfähige stabile Hornhaut.

Tipps und Grundinformationen zur Hornhaut

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Rückansicht von Beinen junger Frau © unpict - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Hornhaut © ArTo - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Hand removing callous from a dry foot © Anyka - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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