17. August 2009
Wer zu trockener Haut neigt und nach dem Duschen nicht immer Zeit hat sich einzucremen, der sollte es einmal mit einem Duschöl versuchen. Dies ersetzt das gewohnte Duschgel, befreit gleich gut von Schmutz hat aber eine weitaus höhere pflegende Wirkung.
Fast jeder duscht täglich, doch nicht alle Hauttypen vertragen das gleich gut. Vor allem trockene Haut wird durch häufiges duschen noch trockener. Denn durch das heiße Duschen werden die Poren nicht nur vom Schmutz befreit, sondern auch vom Talg, den sie produzieren. Die Folge ist, dass die Haut nicht mehr in der Lage ist, sich selbst zu regulieren. Dabei gilt zu beachten, dass nicht nur die Häufigkeit des Duschens bei diesem Effekt eine Rolle spielt, sondern auch die Wärme des Wassers. Denn je heißer die Haut abgeduscht wird, desto mehr Fett und Feuchtigkeit verliert sie dabei.
Deswegen sollten vor allem Menschen mit trockener Haut nicht zu lange und vor allem nicht zu heiß duschen. Und auch beim Abtrocknen heißt es vorsichtig sein, denn auch zu Kräftiges abrubbeln kann dazu führen, dass die Haut übermäßig entfettet wird. Gut tut es der Haut hingegen, wenn sie lauwarm, nicht länger als vier Minuten, abgeduscht wird. Dabei sollte das gewohnte Duschgel mindestens dreimal pro Woche durch ein Duschöl ersetzt werden. Das besondere am Duschöl ist die Zusammensetzung. Diese kommt fast ohne Reinigungstenside aus, welche die Haut stark austrocknen. Reichhaltig ist es dagegen an pflanzlichen Ölen, welche die Haut schon während des Duschens vor dem Austrocknen schützen.
Allerdings sollte man auch bei der Auswahl eines Duschgels darauf achten das möglichst keine Paraffine enthalten sind. Denn diese können nicht wie die pflanzlichen Öle tief in die Haut eindringen, sondern lagern sich auf der Haut ab und bilden einen Film, der die Hautatmung behindert. Vorsicht ist auch beim Duschen mit dem Duschöl geboten, denn seine Verwendung kann zu einem wirklichen Unfallrisiko werden. Denn das Duschöl bildet zusammen mit dem Wasser auf der Oberfläche der Badewanne eine glitschige Schicht. Bei ruckartigen oder unvorsichtigen Bewegungen besteht so die Gefahr eines Sturzes. Diese kann jedoch durch die Verwendung einer Badematte gemindert werden. Wichtig ist es nach der Verwendung von Duschöl. Die Badewanne mit einem Fettlöser zu reinigen. Um auch die Unfallgefahr der Badezimmer-Mitbenutzer zu minimieren.
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