16. Februar 2008
Von Sandra Spönemann
Wie bei vielen Schöheitsidealen wird auch in puncto Armrasur zwischen Männchen und Weibchen unterschieden. Obwohl das Rasieren der Haare beim Mann eher als unmännlich empfunden wird und verpönt ist, gilt es bei Frauen häufig als ästhetisch. Da der Aufwand für schöne, glatte Arme nicht gerade gering ist, ist das Thema "soll ich oder soll ich nicht" sehr umstritten.

Die Rasur der Arme erfordert eine gewisse Disziplin, da die Haare sehr schnell nachwachsen und schon nach der ersten Rasur aus dem weichen Flaum kleine, harte Stoppeln werden. Außerdem wachsen die Haare nicht mehr in natürlicher Wuchsrichtung, sondern wild in alle Richtungen. Für wen blanke, gepflegte Arme trotzdem zum Schönheitsideal gehören gilt: Wer schön sein will, muss leiden!
Zunächst einmal sollte überprüft werden, ob der Flaum auf den Armen wirklich entfernt werden muss. Bei blondhaarigen Frauen ist er oft kaum sichtbar und eine Rasur eigentlich unnötig. Härter haben es da die Brünetten unter uns, besonders Südländerinnen, die generell zu stärkerem und dunklem Haarwuchs neigen. Jedoch wird der Flaum zumindest im Sommer durch das Sonnenlicht gebleicht und wird leicht goldig- kann auch hübsch aussehen!
Zu den Methoden: Eine Nassrasur geht schnell, muss aber sehr häufig durchgeführt werden. Am besten Mehrfach-Klingen verwenden und oft austauschen, dadurch entstehen weniger Hautirritationen. Auch die Verwendung von Rasierschaum oder –mousse macht die Sache angenehmer. Ebenfalls schmerzfrei, aber zeitaufwendiger, ist die Haarentfernung mit speziellen Cremes. Sie werden aufgetragen, müssen ca. 10 Minuten einwirken und dann mit einem Schaber entfernt werden. Da die Cremes ein regelrechter Chemie-Cocktail sind, erst an einer kleinen, unauffälligen Stelle einen Verträglichkeitstest machen. Außerdem die Einwirkzeit so gering wie möglich halten und aufpassen dass nichts in Augen oder Schleimhäute gerät. Enthaarungscremes führen nicht immer zu optimal-haarfreien Ergebnissen.
Die härten, aber langanhaltenden Varianten sind das Epilieren oder die Wachsenthaarung. Das Epilationsgerät greift die Haare auf und "rupft" sie raus - AUA! Beschert zwar mehrere Wochen glatte Arme, aber eine gewisse Schmerzresistenz ist wohl nötig. Auch das altbekannte Wachsen (mit Heißwachs oder mit Kaltwachsstreifen) ist von Schmerzen begleitet und erfordert Übung. Das Wachs wird gemäß der natürlichen Wuchsrichtung der Haare aufgetragen, mit einem Stoffstreifen "beklebt", und nach ein paar Sekunden (möglichst zügig, in einem Ruck!) abgerissen. Die Haut wird davon stark gereizt und muss evtl. gekühlt werden. Die neueste, kostspielige Methode ist die Laser-Haarentfernung. Dabei wird ein Gel aufgetragen und die Haut mit dem Laser beschossen, was nach mehreren Sitzungen die Haarwurzeln komplett absterben lässt, so dass (fast) nichts mehr nachwachsen kann.
Es wird von Frauen schon lange gemacht Achseln rasieren. Bei Männern ist dies noch relativ neu.Habe es selber nur 1. gemacht, was viel Arbeit ...
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