14. Juli 2009
Was in einer Feuchtigkeitscreme enthalten ist, das ist für die meisten Menschen ein Buch mit sieben Siegeln. Umso schwerer ist es, herauszufinden, auf welche Inhaltsstoffe man beim Kauf einer Feuchtigkeitscreme achten und welche man besser meiden sollte.
Der Sinn einer Feuchtigkeitscreme ist es, die Haut in einem hohen Maß mit Feuchtigkeit zu versorgen. Das kann vor allem im Sommer nötig sein, aber auch im Winter, wenn die Haut der austrocknenden Heizungsluft ausgesetzt ist, kann es nötig sein, eine solche Creme zu verwenden. Dabei sollte man vor allem ein Augenmerk auf den Hauptinhaltsstoff der Creme haben: das Wasser. Denn eine Feuchtigkeitscreme besteht in erster Linie aus Wasser. Umso wichtiger ist es, dass es sich dabei um ein besonders gutes handelt. Sehr gut für die Haut ist beispielsweise Thermalwasser. Dieses Wasser wird aus bestimmten Quellen gewonnen und durchdringt meist mehrere Gesteinsschichten, bis es an die Erde sprudelt. Dadurch ist Thermalwasser ganz besonders mit Mineralstoffen gesättigt. So wird die Haut durch die Feuchtigkeitscreme nicht nur mit Feuchtigkeit versorgt, sondern auch mit Mineralien. Diese benötigt sie, um lange strahlend und straff zu bleiben.
Ein besonderes Augenmerk sollte man auch auf die Konservierungsstoffe haben, die für eine Feuchtigkeitscreme verwendet wurden. Denn in Deutschland sind auch solche Konservierungsstoffe für Kosmetika zugelassen, die in anderen Ländern längst nicht mehr verwendet werden dürfen, weil sie im Verdacht stehen, krebserregend zu sein. Am besten verzichtet man auf Konservierungsstoffe in der Creme. Damit diese nicht verkeimt, sollte die benötigte Menge Creme immer nur mit einem Spatel oder einem sauberen Löffel entnommen werden. So gelangen durch die Finger keine Keime in den Cremetiegel. Gelagert wird eine Creme ohne Konservierungsstoffe am besten im Kühlschrank. Denn das kalte Milieu macht es Keimen schwer sich zu vermehren.
Ganz vorsichtig sollte man bei Cremes sein, die sogenannte Nanopartikel enthalten. Nanopartikel sind so klein, dass sie durch die Haut in den Körper eindringen können und so sogar in die Blutbahn gelangen können. Eine normale Creme gelangt nur bis in die oberste Schicht der Epidermis. Zwar verspricht die Pflege mit Nanopartikeln eine tiefe Pflege, allerdings liegen noch keine Langzeitstudien zu diesen Präparaten vor. Das heißt, keiner weiß genau, was diese Nanopartikel im Körper eigentlich anrichten können.
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