5. August 2010
Die chinesische Tuina-Therapie erobert nach und nach Europa. Daher werden inzwischen auch professionelle Ausbildungswege für interessierte Therapeuten bereitgehalten.
Tuina ist eine Form der Traditionellen Chinesische Medizin (TCM), die in Europa noch nicht so weit verbreitet ist wie vergleichbare Konzepte, beispielsweise die Akupunktur. Dabei ist Tuina eine besonders sanfte Therapieform, die ohne Nadeln und Einstiche in die Haut funktioniert. Viel mehr wird mit Druck-, Press- und Schiebetechniken gearbeitet.
Der große Vorteil von Tuina ist, dass die Therapie auch für Menschen geeignet sind, die Angst vor Nadeln haben oder nicht allzu gerne still sitzen. Besonders für Kinder ist das eine gute Therapie-Alternative, deren Anwendung sogar von den Eltern gelernt werden kann.
In China bzw. der TCM ist das Tuina-Konzept ebenso verbreitet wie die Akupunktur. Nach Angaben der Deutschen Tuina-Akademie in Leipzig können mit einer Tuina-Anwendung Krankheitsbilder wie Kniearthrose und Rückenschmerzen sogar zu 87 Prozent kuriert werden, während bei der Akupunktur die Erfolgsquote bei 60 bis 70 Prozent liegt. Jedoch sind in Deutschland relativ wenige Therapeuten in Tuina ausgebildet.
Für die Fortbildung von Ärzten, Heilpraktikern, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten und Masseuren werden bereits seit Anfang 2006 Kurse an der ersten deutschen Tuina-Akademie in Leipzig angeboten, die mit der TCM-Universität Shandong in China zusammen arbeitet. Bald soll es auch Einführungskurse für Menschen geben, die keine Medizin-Experten sind.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
18.07.11 | |
![]() | TUINA |
24.11.10 | |
![]() | TUINA |
17.06.10 | |
![]() | TUINA |
31.03.10 | |
![]() | TUINA |
21.02.10 | |
![]() | TUINA |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Tuina Forum


Tuina-Therapie - Atlas zur Behandlung von Kindern und Erwachsenen.