Ausbildung und Weiterbildungsmöglichkeiten des Masseurs

Studenten sitzen an Tischen, lernen, schreiben, Dozent oder Student steht vorne rechts mit Blöcken im Arm, Uni

Theoretische und praktische Inhalte der Ausbildung zum medizinischen Bademeister und Masseur

Bevor man den Beruf des Masseurs und medizinischen Bademeisters antreten kann, gilt es, eine entsprechende Ausbildung zu absolvieren. Darüber hinaus gibt es verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten.

Die Ausbildung für Masseure und medizinische Bademeister erfolgt entweder an staatlichen Schulen oder an Berufsfachschulen, die über eine staatliche Anerkennung verfügen. Während private Schulen meist Schulgeld verlangen, ist es an einigen Universitäten möglich, die Ausbildung ohne Zahlung von Schulgeld vornehmen zu lassen. Dort arbeiten die Auszubildenden dann in den Bäderabteilungen.

Voraussetzungen für die Ausbildung zum Masseur

Für die Ausbildung zum Masseur und medizinischen Bademeister sind bestimmte Voraussetzungen nötig. So muss der Auszubildende das 16. Lebensjahr abgeschlossen haben. Darüber hinaus sollte er wenigstens über einen Hauptschulabschluss verfügen. Alternativ sind auch eine anerkannte Schulbildung auf gleichem Niveau sowie eine Berufsausbildung, die abgeschlossen wurde, möglich.

Ebenfalls erforderlich ist das Vorlegen eines ärztlichen Zeugnisses. In diesem steht, dass der Auszubildende gesundheitlich für den Beruf des Masseurs geeignet ist.

Dauer der Ausbildung

Die Ausbildung zum Masseur und medizinischen Bademeister nimmt zwei Jahre in Anspruch. In dieser Zeit erlernt der Auszubildende sowohl praktisches als auch theoretisches Wissen.

Zum Ende der Ausbildung wird ein Staatsexamen abgelegt. Danach ist es allerdings notwendig, noch ein Praktikum von sechs Monaten Dauer zu absolvieren. Dieses Praktikum muss in einem anerkannten Betrieb durchgeführt werden.

Hat der Auszubildende sowohl die Ausbildung als auch das Praktikum erfolgreich bestanden, kann er bei der zuständigen Behörde beantragen, sich Masseur und medizinischer Bademeister zu nennen.

Inhalte der Ausbildung

Die Ausbildung zum Masseur hat sowohl einen theoretischen als auch einen praktischen Teil.

Theorie

Das Vermitteln der Theorie findet in einer Berufsfachschule innerhalb einer Klasse statt. Dort vermittelt man den Schülern Wissen über die Grundlagen von Anatomie und Physiologie, die sich vorwiegend mit der Muskulatur und dem Aufbau der Knochen beschäftigen. Weitere wichtige Punkte sind:

Ebenfalls eine Rolle spielen:

Praxis

Der praktische Part der Ausbildung erfolgt zumeist in einem Krankenhaus. Dieses ist in der Regel an die Schule angeschlossen. Dort wird den Auszubildenden der Berufsalltag vermittelt. Außerdem können sie dabei das Wissen, welches sie in der Theorie erlernt haben, anwenden.

Eine finanzielle Vergütung für den theoretischen Ausbildungsteil gibt es nicht. Während der praktischen Tätigkeiten bekommen die Auszubildenden allerdings ein Praktikumsentgelt. Für Berufsfachschulen müssen normalerweise Gebühren wie Lehrgangsgebühren und Schulgeld entrichtet werden.

Möglichkeiten zur Weiterbildung

Ein Masseur und medizinischer Bademeister verfügt über einige Weiterbildungsmöglichkeiten. So können zum Beispiel Fortbildungen in der Sportmassage oder der Lymphdrainage absolviert werden, mit der sich eine Weiterbildung zum Fitness-Fachwirt für soziale Dienstleistungen erreichen lässt.

Wer über eine Hochschulzugangsberechtigung verfügt, hat die Option, Studiengänge in Sportpädagogik oder Medizinpädagogik zu absolvieren.

Grundinformationen und Hinweise zu Masseuren

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: casual student or teacher in a classroom © Andres Rodriguez - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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