Wenn die Lehre Ayurveda das Baby sanft berührt

Baby liegt auf Handtuch und wird von Mutter massiert

Für mehr Ausgeglichenheit und die Entwicklung von Vertrauen

Berührung. Ruhe. Innigkeit. Gesundheit. Vier Begriffe, die synonym für eine Massage nach der indischen Gesundheitslehre Ayurveda stehen. Frauen wie Männer lassen sich mit einer Massage der Jahrtausend alten Lehre bei Beschwerden helfen oder suchen einfach nur Entspannung von einem hektischen Alltag. Massiert man als Mutter oder Vater sein Baby unter Berücksichtigung einiger Elemente aus dem Ayurveda, profitieren alle Beteiligten auf eine besondere Weise davon.

Babys reagieren besonders in den ersten Lebensmonaten auf Berührungen,

  • werden ruhiger und gelassener und
  • entwickeln wesentlich schneller das Urvertrauen in ihre Bezugsperson,

wenn sie warme und streichelnde Hände auf sich spüren. Die Haut als größtes Sinnesorgan des Menschen ist gerade im Baby- und Kleinkindalter äußerst sensibel und verdient es, immer wieder eine Aufmerksamkeit zu erhalten, die über das tägliche Windelwechseln oder Baden hinausgeht.

Babymassage
Auch Babys lieben Massagen

Schreie einfach wegmassieren

In der Ayurveda-Lehre werden besonders auch die Meridiane mit angesprochen, die als Energiebahnen durch unterschiedliche Ursachen gestört sein können. Auch Babys zeigen oftmals Beschwerden, die sie in ihrem noch zarten Rhythmus durcheinander bringen und damit unter anderem auch die Entwicklung zu einem "Schreibaby" durchlaufen können.

Kaum verwunderlich, wenn man betrachtet, dass ein kleines Kind sich anfangs nur durch seine Stimme bemerkbar machen kann.

lassen ein Baby zum Weinen und Schreien bringen und auch manchmal die Eltern zur Verzweiflung treiben.

Wirkung

Massagen können hier zwar keine Wunder vollbringen, aber aufzeigen, dass man

  • da ist
  • sich Zeit nimmt
  • Liebe gibt und
  • durch die wundersame Hand der Mutter oder auch des Vaters Beschwerden "wegstreicheln" kann.

Regelmäßige Massagen

  • fördern zudem die geistige und körperliche Entwicklung des Kindes
  • lassen es gefühlvoller und aufmerksamer werden und
  • sorgen auch für einen ruhigeren Schlaf,

der wiederum für die ganze Familie ein wichtiger Indikator ist, um "gute Nerven" zu behalten, die in den ersten drei Jahren mit einem Kind durchaus blank liegen können.

Tipps und Utensilien

Möchte man sein Baby oder Kleinkind massieren, dann sollte man einige kleine Dinge beachten, damit es sowohl für das Kind als auch für die Mutter oder den Vater eine angenehme und entspannende Angelegenheit wird. So bietet es sich zum Beispiel an, dass Baby nach einem abendlichen Bad zu massieren. Schon leicht schläfrig wird es die sanften Massageberührungen doppelt gut aufnehmen und später zu einem leichteren Schlaf finden.

  • Ein warmer Raum
  • eine weiche Unterlage und
  • ein vorgewärmtes Babyöl ohne künstliche Zusatzstoffe

sind bereits alle benötigten Utensilien, die man für die Babymassage braucht.

Dauer, Intensität und Wiederholungen

Etwa zehn bis zwanzig Minuten kann nun die folgende Massage dauern, bei der man wie bei einem Erwachsenen stets auf der Herzseite beginnen sollte.

  • Leichte, reibenden oder sanft knetende Handgriffe vermitteln dem Kind ein intensives Fühlen,

das man beispielsweise auch durch einen etwas festeren Druck an den Fußsohlen intensivieren kann.

  • Leidet das Kind öfter unter Bauchschmerzen, dann sollte man sich der Bauchregion etwas mehr widmen und diesen mit leichtem Druck im Uhrzeigersinn massieren.

Für beide Seiten effektiv

Führt man eine Babymassage mindestens einmal in der Woche durch, wird man bereits nach relativ kurzer Zeit die ersten Effekte erkennen können. Man selbst

  • fühlt sich noch mehr zu seinem Kind hingezogen
  • lernt leichter die körperliche Babysprache und
  • kann durch eine entsprechende Reaktion das Urvertrauen vertiefen.

Das Kind dagegen

  • wird ruhiger
  • wird ausgeglichener und
  • zeigt sich auch in der Nacht als beruhigt und gelöst.

Zehn Minuten in der Woche können somit die ersten Jahre zu einer stressfreien Zeit werden und mehr die schönen Seiten der kleinen Familie genießen lassen.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Massaging baby © NiDerLander - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Massaging baby © NiDerLander - www.fotolia.de

Autor:

Viola Reinhardt - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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