20. Juni 2011
Bei Tiefenwärme handelt es sich um eine Wärmeanwendung am Körper. Dabei kommen spezielle Tiefenwärmegeräte oder Infrarotwärmekabinen zum Einsatz.
Die Tiefenwärme oder Tiefenwärmebehandlung dient dazu verschiedene Beschwerden zu lindern. Außerdem ist sie zur Reduzierung von Übergewicht sowie zur Entschlackung des Organismus geeignet.
Bei der Tiefenwärme setzt man Infrarot-Wärmestrahlen ein, die dem Körper zu einem angenehmen Wärmegefühl verhelfen. Die Infrarotstrahlen, die weit in den Körper eindringen, bewirken eine Erwärmung von innen. Durch eine Tiefenwärmebehandlung lassen sich zahlreiche positive Effekte erzielen. So wirkt sie entkrampfend und harntreibend, stärkt das Immunsystem, strafft das Gewebe und fördert den Stoffwechsel sowie die Durchblutung. Darüber hinaus ermöglicht sie ein gezieltes Abnehmen an den typischen Problemzonen wie Hüfte, Bauch, Oberschenkeln und Gesäß, wodurch auch Cellulite (Orangenhaut) abgebaut werden kann. So lässt sich durch die Anwendung der Infrarot-Tiefenwärme eine deutliche Verbesserung der Figur erzielen.
Neben Gewichtsreduktion und Entschlackung eignet sich eine Tiefenwärme-Behandlung aber auch für verschiedene Erkrankungen und Beschwerden. Dazu gehören u.a. Wirbelsäulenprobleme, Verspannungen, Rheuma-Erkrankungen, Gelenkbeschwerden, Asthma bronchiale, chronische Bronchitis, Allergien, Hautkrankheiten und Schlafstörungen.
Eine Behandlung mit Tiefenwärme unterscheidet sich deutlich von einem Saunagang. Während in einer Sauna die Wärme von außen durch einen Ofen zugeführt wird, kommt es bei einer Tiefenwärme-Behandlung durch die Infrarotstrahlen einer Infrarot-Wärmekabine, einer Infrarot-Sauna oder von Bandagen zur Erwärmung des Körpers. Dabei erfolgt die Umwandlung der Strahlen in Wärme erst im Körperinneren. Aufgrund einer niedrigen Körpertemperatur gerät der Körper in starkes Schwitzen, wodurch der Stoffwechsel angeregt und das Immunsystem gestärkt wird. Rund 80 Prozent der Tiefenwärme werden durch die Infrarotstrahlung dem Körper zugeführt. Etwa 20 Prozent bleiben in der speziellen Kabine und bewirken, dass sich die umgebene Luft erwärmt. Die Nutzung der Energie ist bei einer Tiefenwärme-Behandlung also weitaus effektiver als bei einem Saunabesuch oder einem Dampfbad. Auch das Schweißvolumen fällt bei einer Behandlung mit Tiefenwärme weitaus höher aus als in einer normalen Sauna, obwohl diese Temperaturen bis zu 100 Grad Celsius erzielen kann. Tiefenwärmesysteme erreichen in der Regel Temperaturen zwischen 40 und 60 Grad Celsius. Darüber hinaus hat Tiefenwärme den Vorteil, dass die Belastung des Kreislaufs viel geringer ausfällt als bei einem Saunagang, bei dem man die heiße Luft einatmet.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
25.04.11 | |
![]() | TIEFENWäRME |
30.01.11 | |
![]() | TIEFENWäRME |
21.01.11 | |
![]() | TIEFENWäRME |
11.01.11 | |
![]() | TIEFENWäRME |
![]() | TIEFENWäRME |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Tiefenwärme Forum

