Tiefenwärme

Infrarot-Wärmestrahlung für Entspannung und Wohlbefinden

Die Tiefenwärme wird durch Infrarotwärmekabinen oder Tiefenwärmegeräte an den Körper weitergegeben. Durch die infrarote Energie kann das tiefer liegende Gewebe erwärmt werden, was zur Entspannung und zum Wohlbefinden beiträgt. Anders als in der Sauna, liegt die Anwendungstemperatur bei der Tiefenwärme niedriger, sodass es angenehmer für den Kreislauf ist.

Blonde Frau mit geschlossenen Augen liegt in blauer Bodywrapping Plastikdecke
full body wrap © doug Olson - www.fotolia.de

Als Tiefenwärme oder Tiefenwärmebehandlung bezeichnet man die Anwendung von Wärme, um verschiedene Beschwerden zu lindern. Zum Einsatz kommen dabei spezielle Tiefenwärmegeräte oder Infrarotwärmekabinen.

Wirkungsweise

Eine Tiefenwärmebehandlung mit Infrarotstrahlen dient zur

Dabei werden Infrarotstrahlen eingesetzt, durch die der Körper ein angenehmes Wärmegefühl verspürt. Während der Behandlung dringen die Strahlen tief in den Körper ein und erwärmen ihn von innen. Ein weiterer positiver Effekt dieser Tiefenwirkung ist, dass die Sauerstoffaufnahme der Körperzellen verbessert wird. Weiterhin kommt es zur

  • Anregung der Durchblutung und
  • Entschlackung des Organismus.

Funktionsprinzip

Während bei einem Saunagang der Körper durch einen Ofen die Wärme von außen erhält, sorgt bei einer Tiefenwärmebehandlung die Infrarotstrahlung in einer Infrarot-Sauna oder Infrarot-Wärmekabine für seine Erwärmung. Die Umwandlung der Infrarotstrahlen in Wärme geschieht dabei erst im Inneren des Körpers. Ist die Körpertemperatur niedrig, gerät der Körper dadurch in intensives Schwitzen, was zur Anregung des Stoffwechsels und zur Stärkung des Immunsystems führt.

Mehr als 80 Prozent der Tiefenwärme gelangt durch die Infrarotstrahlung in den Körper, die restlichen 20 Prozent verbleiben in der Kabine und sorgen für die Erwärmung der umgebenen Luft. Aus diesem Grund gilt die Energienutzung bei einer Tiefenwärmebehandlung als wesentlich effizienter als bei Dampfbädern oder Saunagängen.

Das Schweißvolumen ist durch die Tiefenwirkung der Infrarotstrahlen deutlich höher als in einer herkömmlichen Sauna, obwohl in dieser Temperaturen bis zu 100 Grad Celsius erreicht werden können. Üblicherweise betragen die Temperaturen von Tiefenwärmesystemen rund 50 bis 60 Grad Celsius. Ein weiterer Vorteil der Tiefenwärme ist die weitaus geringere Belastung des Kreislaufs.

Anwendungsgebiete

Zu den Anwendungsgebieten der Tiefenwärme gehören nicht nur Entschlackung und Gewichtsreduzierung, sondern auch unterschiedliche Beschwerden und Erkrankungen wie zum Beispiel

Auch in Wellnesseinrichtungen werden Behandlungen mit Tiefenwärme durchgeführt, um beispielsweise Cellulite zu bekämpfen.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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