Ohrakupunktur Artikel
Durchführung der Ohrakupunktur
Zur Behandlung oder zur Linderung zahlreicher Krankheiten und Beschwerden kann eine Ohrakupunktur hilfreich sein. Dabei werden feine Nadeln in die Ohrmuschel gesetzt.
Für eine Ohrakupunktur sind in der Regel zehn Behandlungssitzungen erforderlich. Zunächst wird die Ohrmuschel des Patienten vom Therapeuten vorsichtig abgetastet, um die Empfindlichkeit der Behandlungszonen festzustellen. Nachdem der behandelnde Therapeut die geeigneten Stellen ermittelt hat, setzt er in diese die feinen Nadeln ein. Dafür wird meistens eine leichte Drehbewegung ausgeführt, wobei es zu geringfügigen Schmerzen kommen kann. Die eingesetzten Akupunkturnadeln bleiben für etwa zwanzig Minuten an den behandelten Stellen. Der Patient ruht sich derweil im Sitzen oder Liegen aus. Nach Ablauf der Zeit, entfernt der Therapeut die Nadeln wieder.
Als Alternative kommen mittlerweile auch spezielle Softlaser zur Anwendung, durch die die Behandlung weitgehend schmerzfrei verläuft. Besonders bei Kindern hat sich dieses Verfahren bewährt.