26. Oktober 2009
Zur Behandlung von bestimmten Beschwerden und zur Entstauung des Gewebes kommt eine manuelle Lymphdrainage zum Einsatz. Dabei werden spezielle Handgriffe angewandt.
Durchgeführt wird eine Lymphdrainage in der Regel von Physiotherapeuten und Masseuren. Für die Behandlung sind normalerweise mindestens zehn Sitzungen erforderlich. In einem akuten Krankheitsstadium ist eine tägliche Behandlung von etwa 30 Minuten erforderlich. Später, wenn die Schwellung zurückgegangen ist, genügen ein oder zwei Tage in der Woche. Während der Lymphdrainage nimmt der Therapeut kreisförmige, pumpende Bewegungen an der zu behandelnden Stelle vor. Außerdem wird die betreffende Körperstelle unter leichtem Druck solange massiert und verschoben, bis die angesammelte Flüssigkeit aus dem Gewebe in das Lymphgefäßsystem gelangt. Nach der Behandlung erfolgt eine Komprimierung der behandelten Stelle in Form einer Bandage oder eines Kompressionsstrumpfes, um eine erneute Schwellung zu verhindern und den Abfluss der Flüssigkeit zu unterstützen. Bei einer fachgerecht durchgeführten Lymphdrainage sind in der Regel keine Nebenwirkungen zu erwarten.
Um den Erfolg der Behandlung zu unterstützen und den Lymphfluss anzuregen, kann der Patient selbst einige Maßnahmen ergreifen, wie zum Beispiel Laufen, Schwimmen, Wandern, Radfahren oder ein regelmäßiges Hochlegen der Beine. Zudem sollte das Tragen von enger Kleidung vermieden werden.
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23.10.11 | |
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14.09.11 | |
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16.08.11 | |
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15.08.11 | |
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