11. Oktober 2011
Die Mykotherapie wird von Asiaten schon seit Jahrhunderten angewendet, um Krankheitssymptome zu bekämpfen und die Lebensqualität zu steigern. Bei uns ist die Anwendung diverser Heilpilze noch nicht wissenschaftlich anerkannt, dennoch sind sich Experten einig, dass die Einnahme von Heilpilzen sich positiv auf unseren Körper auswirken kann.
Der Shiitake-Pilz wächst bevorzugt in Japan, Korea und China auf abgestorbenen oder sterbenden Harthölzern. Der rötlich-braune Pilz schmeckt vorzüglich, gilt auch in Europa als Speisepilz und hat viele positive Effekte auf unseren Organismus. Die wichtigste Eigenschaft des Shiitake ist die Stimulierung des menschlichen Kreislaufes, außerdem soll er auch kräftigend auf das Immunsystem wirken und kann als zusätzliche Therapie gegen Krebserkrankungen eingesetzt werden, da er sogenannte antitumorale Eigenschaften hat. Hochwertige Eiweiße, Vitamine und Nährstoffe machen ihn zu einem gesunden Allround-Pilz, der auch Vegetariern genügend Eiweiß und Aminosäuren spendet.
Reishi gilt als "Pilz der Unsterblichkeit" und enthält ebenfalls viele Ballast- und Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente. Den enthaltenen Polysacchariden wird eine Immunsystem stärkende und tumorhemmende Wirkung zugeschrieben. Die Abwehrkräfte werden gestärkt und infolge dessen kann sich der Körper gegen vielfältige Umweltbelastungen besser zur Wehr setzen. Reishi enthält auch sogenannte Triterpene, welche entzündungshemmend und antibakteriell wirken und außerdem die Leber schützen können. Durch die Einnahme von Reishi können viele Krankheiten vermieden werden.
Auch Hericium zählt zu den Heilpilzen. Er enthält viele Nährstoffe und Vitamine und ist bestens zum Entschlacken geeignet. Tabletten mit dem Wirkstoff von Hericium enthalten unter anderem Zink, Eisen, Kalium, Germanium, Selen und Phosphor und haben antibakterielle und antimikrobielle Eigenschaften.
Hericium kann die Verdauung unterstützen und verbessern, da Leber, Niere, Magen, Herz und Milz gekräftigt werden. Deshalb wird der Pilz gerne gegen Geschwüre des Magens, des Zwölffingerdarmes und gegen Gastritis eingesetzt. Polysaccharide und Polypeptide sorgen dafür, dass das körpereigene Immunsystem gestärkt wird.
Besonders interessant ist der Cordyceps, auch Raupenpilz genannt. Er kann die sexuelle Aktivität und Zufriedenheit erhöhen und gilt als Stimmungsmacher unter den Pilzen. Depressionen, Lustlosigkeit, Müdigkeit und Erschöpfungen haben keine Chance, wenn man regelmäßig Kapseln mit den Wirkstoffen des Raupenpilzes einnimmt. Außerdem wirkt der Pilz unterstützend bei Atemwegserkrankungen und Entzündungen. Wie auch der Shiitake kann Cordyceps das Wachstum von Krebszellen hemmen.
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