22. Oktober 2009
Kommt es zu einem Pneumothorax, ist eine rasche Behandlung erforderlich. Dafür gibt es verschiedene Methoden.
Bei einem leichten Pneumothorax wird dem Patienten Sauerstoff verabreicht. Nach einigen Tagen wird die, in den Pleuraspalt gelangte, Luft wieder vom Körper resorbiert. Bei größeren Luftmengen kann es bis zur vier Wochen dauern, bis diese resorbiert sind. Um diesen Vorgang zu beschleunigen, kann die Luft auch mit einer kleinen Kanüle abgesaugt werden. Diese wird dafür zwischen der zweiten und der dritten Rippe in den Körper eingeführt. Kommt es zu einem Spannungspneumothorax, muss die Luft so schnell wie möglich abgesaugt werden, da sonst Lebensgefahr droht.
Wenn es erneut zu einem Pneumothorax kommt oder sich der Zustand nicht bessert, ist ein operativer Eingriff erforderlich, um Emphysembläschen zu übernähen und gegebenenfalls Lungenteile zu entfernen. Kommt es zur Ansammlung von Eiter (Empyem) und Blut (Hämatothorax) im Pleuraspalt, erhält der Patient eine Drainage zur Entfernung der Flüssigkeit. Für den Fall, dass sich eine bakterielle Infektion bildet, wird eine antibiotische Therapie angewendet.
Da häufig nicht die Ursache für ein Pneumothorax gefunden werden kann, sind auch keine speziellen Vorbeugemaßnahmen möglich.
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