21. Oktober 2009
Die Behandlung eines Kieferbruches ist eine aufwendige Angelegenheit. Oftmals sind Operationen dazu erforderlich.
Bei der Behandlung eines Ober- oder Unterkieferbruches werden zunächst die gebrochenen Knochen gerichtet. Häufig müssen auch gesplitterte Knochenteile entfernt werden. Danach werden die Knochen wieder zusammengefügt und der Kiefer ruhig gestellt.
Oftmals sind Operationen erforderlich, um die Knochen mit Hilfe von Implantaten wieder zusammenzufügen. Dabei werden das Schienen, Verplattungen und Verdrahtungen mit diversen passenden Materialien durchgeführt. Vorgenommen werden die operativen Eingriffe von Kiefer- und Gesichtschirurgen, aber auch von plastischen Chirurgen und Hals-Nasen-Ohren-Ärzten.
Ziel einer Operation ist die Beseitigung der erlittenen Schäden sowie eine ästhetische Wiederherstellung des Gesichtes. Auch die Normalisierung der Kau- und Sprachfunktionen sowie der Zahnokklusion soll damit erreicht werden. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Osteosynthese. Diese beinhaltet die chirurgische Befestigung der Knochenteile.
Trotz aller medizinischen Therapiemöglichkeiten können bei einem Kieferbruch in manchen Fällen bleibende Deformierungen entstehen. Je früher ein Eingriff erfolgt, desto größer ist die Heilungschance.
Besondere Vorbeugemaßnahmen gegen einen Kieferbruch sind nicht bekannt. Motorradfahrer und Sportler können sich durch das Tragen von speziellen Schutzhelmen besser schützen.
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