Ermüdungsbruch

Eine Stressfraktur tritt insbesondere bei Lauf-, Leistungs- und Tanzsportlern auf

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  • von Paradisi-Redaktion
Bandagierte Hand mit Verband, im Hintergrund Röntgenbilder
Hand im Verband © Peter Atkins - www.fotolia.de

Der Ermüdungsbruch ist ein Knochenbruch der durch eine lang andauernde Überbelastung des Knochens entsteht. Im frühen Stadium kommt es zu kleine Rissen im Knochen, die dann noch mit einer Trainingspause sowie Ruhigstellung behandelt werden können.

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Der so genannte Ermüdungsbruch kann dann auftreten, wenn ein Knochengerüst zu lange, zu häufig und zu großer Belastung ausgesetzt ist. Der Ermüdungsbruch kann plötzlich auftreten, oder sich aber durch vorangehende Beschwerden wie Schwellungen und undefinierbare Schmerzen ankündigen.

Ermüdungsbrüche treten in der häufigsten Form bei Läufern im Wettkampftraining auf, dort bevorzugt im Bereich der Mittelfuß- und Vorderfußknochen. Auch andere Leistungssportler sind betroffen, wie Fußballer oder Handballer. Oftmals treten sie nur als Haarrisse oder angebrochene Stellen auf, bedingen also nicht zwangsweise einen kompletten Knochen-Durchbruch. Ermüdungsbrüche sind schmerzhaft, die Schmerzart wird von Betroffenen aber anders beschrieben als bei herkömmlichen Brüchen, wie sie zum Beispiel durch Unfälle entstehen.

Die Therapie bei Ermüdungsbrüchen besteht meist aus Stillegen und Ausruhen, häufig wird der Fuß nur bandagiert, nur selten muss gegipst und noch viel seltener operiert werden. Dennoch sollte man als Betroffener den Ermüdungsbruch nicht auf die leichte Schulter nehmen, sondern ihn in Absprache mit dem bahandelnden Arzt oder einem guten Sportarzt/-orthopäden gut auskurieren lassen. Beginnt man mit dem Training nach einem Ermüdungsbruch zu früh, kann dies schwerwiegende Schäden auslösen.

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