26. Oktober 2009
Besteht bei Magen- und Darmbeschwerden der Verdacht auf eine Laktoseintoleranz, wird ein Laktose-Toleranz-Test vorgenommen. Zu diesem muss der Patient nüchtern erscheinen.
Im Vorfeld eines Laktose-Toleranz-Tests gilt es zu beachten, dass der Patient nüchtern sein muss, wenn der Test durchgeführt wird. Etwa zwölf Stunden vor Beginn des Tests darf nichts mehr gegessen oder getrunken werden. Auch Medikamente sollten nicht eingenommen werden.
Zu Beginn des Laktose-Toleranz-Tests bestimmt der untersuchende Mediziner den Blutzuckerspiegel des Patienten. Anschließend erhält der Patient 50 Milligramm Laktose verabreicht. Diese werden in 400 Milliliter Wasser aufgelöst und dann vom Patienten getrunken. Im Abstand von jeweils 30 Minuten wird über einen Zeitraum von zwei Stunden der Blutzuckerspiegel der zu untersuchenden Person bestimmt. Wenn der Körper imstande ist, den Milchzucker zu spalten, führt dies nach einer Stunde zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels. Besteht jedoch ein Mangel an Laktase, bleibt der Anstieg des Blutzuckerspiegels aus oder er steigt nur geringfügig. Zudem wird der Patient auf mögliche Symptome wie Blähungen, Bauchschmerzen oder Durchfall beobachtet.
Ein Laktose-Toleranz-Test ist völlig risikolos. Es besteht jedoch die Gefahr von Nebenwirkungen wie Blähungen oder Durchfall, wenn tatsächlich eine Laktoseintoleranz vorliegt.
Als Alternative zu einem Laktose-Toleranz-Test kommt auch die Durchführung eines H2-Atemtests in Frage.
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